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	<title>Richard Moeller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-02-03T13:48:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den mecklenburg-schwerinischen Politiker Richard Moeller. Zum hessischen Politiker siehe [[Richard Möller]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Wilhelm Ludwig Moeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1890]] in [[Rostock]]; † [[16. Dezember]] [[1945]] im [[Speziallager Nr. 9 Fünfeichen]]) war ein deutscher [[Historiker]], [[Lehrer]], [[Politiker]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]) und [[Autor]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschichte des Deutschen Volkes.jpg|mini|Richard Moellers Buch unter Pseudonym Widukind – Geschichte des Deutschen Volkes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken  ==&lt;br /&gt;
Richard Moeller wurde als Sohn des Rechtsanwaltes Anton Moeller (1838–1903) und dessen Frau Antonia, geb. Piper (1851–1931), in eine Rostocker Juristenfamilie geboren. Nach dem Abitur 1907 an der [[Große Stadtschule Rostock|Großen Stadtschule zu Rostock]] nahm er zum Wintersemester 1907/08 ein Studium der Geschichte und Germanistik an der [[Universität Rostock]] auf,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200006294 Immatrikulation (1) von Richard Moeller] im [[Rostocker Matrikelportal]], abgerufen am 21. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er zunächst ein Semester absolvierte. Nach Aufenthalten an den Universitäten [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] (1 Semester) und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] (2 Semester) kehrte er zum Wintersemester 1909/10 an die Universität Rostock zurück&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200010003 Immatrikulation (2) von Richard Moeller] im Rostocker Matrikelportal, abgerufen am 21. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er nach sechs weiteren Semestern 1912 das [[Staatsexamen#Lehramt|Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen]] ablegte. Anschließend absolvierte er den [[Vorbereitungsdienst]] am Gymnasium in Rostock sowie an den [[Realgymnasium|Realgymnasien]] in [[Schwerin]] und [[Malchin]]. 1914 promovierte er bei [[Hermann Reincke-Bloch]] im Fach Geschichte mit dem Prädikat „[[summa cum laude]]“ zum [[Doktor|Dr. phil.]] (Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte von Kaisertum und Papsttum im Beginn des 14. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ub.unibas.ch/cmsdata/spezialkataloge/ipac/viewer.php?KatalogID=ak2&amp;amp;suchbegriff=Moeller%2C+Richard&amp;amp;ImageNr=412229 Katalogkarte der Dissertation], Dissertationenkatalog der [[Universitätsbibliothek Basel]], abgerufen am 21. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moeller trat als [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]] in den [[Höhere Schule|Höheren Schuldienst]] ein und war von 1914 bis 1933 als [[Oberlehrer]] am [[Innerstädtisches Gymnasium Rostock|Lyzeum]] in Rostock tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1915 nahm er als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil (Heeresdienst). Er wurde 1917 als [[Kriegsgeschädigte|Kriegsbeschädigter]] entlassen, zuletzt hatte er den Rang eines Unteroffiziers eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] beteiligte sich Moeller an der Gründung der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) in [[Mecklenburg-Schwerin]] und wurde 1920 zum Vorsitzenden der Ortsgruppe Rostock gewählt; von 1926 bis 1933 war er Landesvorsitzender Mecklenburg-Schwerin der DDP. Von 1921 bis 1933 war Moeller Abgeordneter des [[Landtag des Freistaates Mecklenburg-Schwerin|Mecklenburg-Schwerinschen Landtages]], zuletzt als Mitglied der [[Bürgerliche Arbeitsgemeinschaft der Mitte|Bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft der Mitte]] (BAM). Vom 8. Juli 1926 bis zum 9. Juli 1929 amtierte er (mit kurzer Unterbrechung 1927) als [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsminister]] der Justiz sowie als Staatsminister für Unterricht, Kunst, geistliche und Medizinalangelegenheiten in der von Ministerpräsident [[Paul Schröder (Politiker, 1875)|Paul Schröder]] geführten Regierung des Freistaates Mecklenburg-Schwerin (Kabinette [[Kabinett Schröder&amp;amp;nbsp;I (Mecklenburg-Schwerin)|Schröder&amp;amp;nbsp;I]] und [[Kabinett Schröder II (Mecklenburg-Schwerin)|Schröder&amp;amp;nbsp;II]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Weimarer Republik]] gehörte er auch der [[Historische Kommission für Mecklenburg|Historischen Kommission für Mecklenburg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] wurde Moeller 1933 aus dem Schuldienst entlassen. Er verdingte sich bis 1941 als Privatgelehrter und Schriftsteller. Nach Veröffentlichung seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Von [[Rjurik|Rurik]] bis [[Josef Stalin|Stalin]]&amp;#039;&amp;#039; wurde er wieder in den Schuldienst übernommen und arbeitete von 1942 bis 1945 als Lehrer am Gymnasium in [[Neubrandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende wurde Moeller im Juli 1945 zum [[Ministerialdirektor]] der Abteilung Kultur und Volksbildung in der Landesverwaltung Schwerin ernannt. Als solcher war er auch Kurator der Universität Rostock. Im Herbst 1945 verhaftete ihn die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetische Militäradministration]] und internierte ihn im [[Speziallager Nr. 9 Fünfeichen]]. Zur Last gelegt wurde ihm die Autorenschaft der 1939 erschienenen, teils [[Bolschewismus#Nationalsozialismus|antibolschewistischen]] Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Von Rurik bis Stalin&amp;#039;&amp;#039;. Richard Moeller starb an den Folgen der Lagerhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Moeller war mit Dorothea, geb. Jesse, verheiratet und hatte eine Tochter und einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig der Bayer und die Kurie im Kampf um das Reich. Forschungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 116). Ebering, Berlin 1914 (erweiterte Fassung der Dissertation).&lt;br /&gt;
* unter dem Pseudonym „[[Widukind]]“: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Volkes.&amp;#039;&amp;#039; [[Armanen-Verlag]], Leipzig 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Rurik bis Stalin. Wesen und Werden Rußlands.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, Leipzig 1939; neue, veränderte Auflage 1940 und 1941 als &amp;#039;&amp;#039;Russland. Wesen und Werden&amp;#039;&amp;#039;; 1943 wieder unter dem ursprünglichen Titel.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; Reihe C, Bd. 9). Hrsg. von Bernd Kasten. Schmidt-Römhild, Rostock 2010, ISBN 978-3-7950-3748-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helge Bei der Wieden]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mecklenburgischen Regierungen und Minister. 1918–1952&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Mecklenburgischen Geschichte, Kultur und Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). 2., ergänzte Auflage. Böhlau, Köln u. a. 1978, ISBN 3-412-05578-6, S. 50 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|336408838}}&lt;br /&gt;
* {{CPR|117083062}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|117083062}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-data.de/mv_lexikon.html?item=M&amp;amp;uid=139&amp;amp;mypost=nv&amp;amp;mypost=nv Kurzbiographie bei MV-Data: Die biografische Datenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117083062|LCCN=nr99002417|VIAF=72162272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moeller, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurator der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moeller, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Moeller, Richard Wilhelm Ludwig (vollständiger Name); Widukind (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker, Lehrer, Politiker (DDP) und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speziallager Nr. 9 Fünfeichen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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