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	<title>Richard Meili - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:35:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Meili&amp;diff=1296373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norina13: /* Weblinks */ Quellenangabe</title>
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		<updated>2025-10-22T06:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Quellenangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Richard Meili.jpg|mini|Richard Meili]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Meili&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1900]] in [[Schaffhausen]]; † [[5. Juli]] [[1991]] in [[Muri bei Bern|Gümligen]]) war ein Schweizer [[Psychologe]] auf den Gebieten [[Differentielle und Persönlichkeitspsychologie|Persönlichkeitspsychologie]], [[Psychologische Diagnostik|Psychodiagnostik]] und der [[Entwicklungspsychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Meili studierte zunächst in Jena und Bern, zuletzt in Berlin bei [[Wolfgang Köhler (Psychologe)| Wolfgang Köhler]] und [[Kurt Lewin]] ([[Gestaltpsychologie]]) sowie [[Hans Rupp (Psychologe)|Hans Rupp]] ([[Arbeitspsychologie]]). [[Promotion (Doktor)|Promoviert]] hat er 1925 bei Wolfgang Köhler mit der Arbeit „Experimentelle Untersuchungen über das Ordnen von Gegenständen“. Damit hat er ein Thema der heutigen [[Kognitive Psychologie|Kognitiven Psychologie]] vorweggenommen, nämlich die Untersuchung von Gestaltprinzipien auf die Ordnung bedeutungsmäßig organisierter Inhalte. Meili hat auch akademische und berufspraktische Tätigkeit immer verbunden: Bereits während des Studiums arbeitete er in einem Heim für Jugendliche mit psychopathischen Störungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926–1941 war er Assistent, Chef de Travaux und zuletzt Dozent in Nachfolge von [[Jean Piaget]] am Institut J.J. Rousseau sowie der Universität Genf. Er habilitierte sich dort zum Thema „Recherches sur les formes de l’intelligence“ (&amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zu Formen der Intelligenz&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Édouard Claparède]]. Er verwendete dabei die [[Faktorenanalyse]] zur Identifikation der [[Intelligenz]]faktoren Komplexität, Plastizität, Globalisation und Fluency, aber interpretierte die testmäig erfasste Intelligenz anhand der zugrundeliegenden Informationsverarbeitungsprozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942–1948 pausierte seine akademische Karriere, und er arbeitete als Leiter der [[Berufsberatung]] in [[Winterthur]]. Diese Erfahrungen haben vor allem seine späteren psychodiagnostischen Forschungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde Richard Meili Professor der [[Universität Bern]], zunächst als [[Professur|Extraordinarius]], ab 1954 als [[Lehrstuhl| Ordinarius]] auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für [[Psychologie]] und ihre Anwendungen der Universität Bern berufen. Zu seinen Schwerpunkten gehörten dort die [[Psychologische Diagnostik]], die [[Denkpsychologie]], die [[Entwicklungspsychologie]] und die [[Charakter]]entwicklung,&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seinen entwicklungspsychologischen Forschungsarbeiten siehe: [[Anna Arfelli Galli]]: &amp;#039;&amp;#039;Die entwicklungspsychologische Forschung von Richard Meili und seinen Mitarbeitern.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Arfelli Galli: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltpsychologie und Kinderforschung.&amp;#039;&amp;#039; Krammer: Wien 2013, S. 69–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Wiedereingliederung Behinderter, die Struktur der Intelligenz sowie Längsschnittuntersuchungen zur Persönlichkeit. Er begründete 1953 auch das Institut für Psychologie der Universität Bern und war dort bis zu seiner Pensionierung 1970 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre nach der Institutsgründung etablierte er eine berufsbezogene Ausbildung für Erziehungsberater in der Schweiz und schuf einen Lehrgang, der mit einem Diplom abgeschlossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 erschien erstmals sein Hauptwerk, das später lange Zeit als Standardwerk galt und in viele Sprachen übersetzt wurde: die &amp;quot;Einführung in die psychologische Diagnostik&amp;quot;. Er gründete und präsidierte ebenfalls die erste Testkommission der Schweiz, die sich mit der Qualität von psychodiagnostischen Verfahren auseinandersetzte. Auch das mit [[Hubert Rohracher]] herausgegebene „Lehrbuch der experimentellen Psychologie“, mit seinen Übersetzungen ins Italienische, Französische, Spanische und Polnische wurde ein Pfeiler bei der Ausbildung ganzer Generationen von Psychologen in Europa. Mit seinem Werk „Anfänge der Charakterentwicklung“ begann er, mit seinen Schülern und später mit seiner Frau [[Gertrud Meili-Dworetzki]] in Längsschnittuntersuchungen das Werden der individuellen Persönlichkeitsunterschiede von den ersten Lebenswochen bis in das Schulalter zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 war Meili Mitbegründer und später langjähriger Präsident der [[Schweizerische Gesellschaft für Psychologie|Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie und ihre Anwendungen]] sowie lange Jahre Herausgeber der Schweizerischen Zeitschrift für Psychologie. Die [[Schweizerische Gesellschaft für Psychologie|Schweizerische]] wie die [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie]] ernannten Richard Meili zu ihrem [[Ehrenmitglied]]. Die [[Universität Salzburg]] verlieh ihm 1980 die [[Ehrendoktor]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Diagnostik. Eine Einführung für Psychologen und Erzieher&amp;#039;&amp;#039;. A. Meili, Schaffhausen 1937. Mehrere Neuauflagen.&lt;br /&gt;
* mit Agnes Wild-Missong: &amp;#039;&amp;#039;Anfänge der Charakterentwicklung. Methoden und Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Huber, Bern; Stuttgart 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Analytischer Intelligenztest (AIT). Interpretation und Prüfungsanweisungen&amp;#039;&amp;#039;. Huber, Bern; Stuttgart 1966.&lt;br /&gt;
* mit Gertrud Meili-Dworetzki: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der individuellen Persönlichkeitsunterschiede. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung mit 2 Gruppen von der Geburt bis zum 8. und 16. Altersjahr&amp;#039;&amp;#039;. Hans Huber, Bern; Stuttgart; Wien 1972. (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur genetischen Charakterologie&amp;#039;&amp;#039;; 6).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Struktur der Intelligenz. Faktorenanalytische und denkpsychologische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;. H. Huber, Bern etc. 1981, ISBN 3-456-80908-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Groner]]: Richard Meili zum fün fundachzigsten Geburtstag. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psychologische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 1985, 36 (4), S. 224–225.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Lang (Psychologe)|Alfred Lang]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Richard Meili, zu seinem 70. Geburtstag = pour son 70ème anniversaire&amp;#039;&amp;#039;. Hans Huber, Bern; Stuttgart; Wien 1970. (&amp;#039;&amp;#039;Psychologie&amp;#039;&amp;#039; 29 (1970), H. 1/2). Enthält S. 7–15: &amp;#039;&amp;#039;Richard Meili: Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Alfred Lang: Nachruf auf Richard Meili (1900–1991). In: &amp;#039;&amp;#039;Psycholohgische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 1991, 42 (4), 219–221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130323667}}&lt;br /&gt;
* [http://www.psy.unibe.ch/unibe/philhuman/psy/content/e1031/e1339/instbroschuere04_ger.pdf Institutsbroschüre 2004 Universität Bern] (PDF-Datei; 1,60&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://gth.krammerbuch.at/sites/default/files/articles/Create%20Article/04_Galli_KORR.pdf Anna Arfelli Galli (2011): &amp;#039;&amp;#039;Richard Meili als Entwicklungspsychologe&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.langpapers.org/pap1/1980-08richardmeiliachtzig.htm Laudatio zum 80. Geburtstag]&lt;br /&gt;
* [http://www.langpapers.org/pap2/1991-07richardmeiliworte.htm Nachruf für Richard Meili]&lt;br /&gt;
* [http://psychologie.fernuni-hagen.de/dgps/Kalendertext.pdf 100 Jahre Psychologiegeschichte - DGPs] (PDF-Datei; 4,40&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{STABE|561|Nachlass Richard Meili}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130323667|LCCN=n79128149|VIAF=108844733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Meili, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meili, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Psychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Muri bei Bern|Gümligen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norina13</name></author>
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