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	<title>Richard Mann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. Dezember 2024 um 10:56 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MannRichard.jpg|mini|Richard Mann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Johannes Mann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1893]] in [[Rodalben]]; † [[15. Oktober]] [[1960]] in [[Pirmasens]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Leistenfabrikanten besuchte die [[Volksschule]] und bis 1909 die Mittelschule in Pirmasens. Anschließend wurde er zum [[Handlungsgehilfe]]n in der Schuhindustrie ausgebildet. Von 1915 bis 1918 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er zweimal verwundet wurde. 1920 heiratete Mann; aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann wurde nach 1918 Mitglied des [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes]]. Im Oktober 1922 trat er erstmals der NSDAP bei. Mann soll im Februar 1924 am Sturm auf das [[Bezirksamt Pirmasens (Gebäude)|Pirmasenser Bezirksamt]] beteiligt gewesen sein, das von [[Autonome Pfalz|Pfälzer Separatisten]] besetzt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Niels Weise: &amp;#039;&amp;#039;Eicke. Eine SS-Karriere zwischen Nervenklinik, KZ-System und Waffen-SS.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2013, ISBN 978-3-506-77705-8, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Angriff flüchtete er nach [[München]] und kehrte im März 1924 nach Pirmasens zurück. Dort wurde er [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppenleiter]] der seinerzeit verbotenen NSDAP und trat am 1. Juni 1924 in die ebenfalls verbotene [[Sturmabteilung]] (SA) ein. Nach der Wiederzulassung der NSDAP trat er ihr zum 7. November 1925 erneut bei (Mitgliedsnummer 23.216).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27540709&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1925 bis 1931 war er Bezirksleiter für Pirmasens. Zwischen 1925 und 1929 wurde er mehrfach wegen NS-Betätigung zu Geldstrafen verurteilt. Manns einflussreiche Stellung innerhalb der damaligen Pfälzer NSDAP wird als die eines „Neben-Gauleiters“ beschrieben; auf sein Betreiben wurde im März 1926 [[Josef Bürckel]] zum Gauleiter für die Pfalz gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Weise, &amp;#039;&amp;#039;Eicke&amp;#039;&amp;#039;, S. 58f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mann war in der Zeit der Weimarer Republik länger erwerbslos. Später war er als selbständiger Handelsvertreter in Pirmasens teilweise nicht in der Lage, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, so dass die Partei seine Miete übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Maier, &amp;#039;&amp;#039;Organisationshandbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 341.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1929 bis 1935 amtierte Mann als Zweiter Bürgermeister von Pirmasens; von 1928 bis 1934 war er Mitglied des Bezirkstages von Pirmasens. 1931 wurde er von Gauleiter Bürckel als Ortsgruppenleiter abgesetzt, da er eine Parteispende teilweise unterschlagen und erhebliche Zechschulden nicht beglichen haben soll. Nachfolger Manns als Ortsgruppenleiter wurde sein Rivale [[Rudolf Ramm]]. Innerhalb der Pirmasenser SA und SS verfügte Mann weiterhin über großen Rückhalt. Ein Versuch Manns, Bürckel zum Rücktritt zu zwingen, scheiterte im September 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;Weise, &amp;#039;&amp;#039;Eicke&amp;#039;&amp;#039;, S. 58f, 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang November 1931 wurde Mann bekannt, dass eine Gruppe seiner parteiinternen Gegner, unter ihnen [[Fritz Berni]], im Besitz von Sprengsätzen war. Mann, der als Bürgermeister Chef der Pirmasenser Polizei war, erstattete keine Anzeige, gab aber die Informationen parteiintern weiter. Im Zuge der nachfolgenden Untersuchungen wurde Berni vorübergehend ausgeschlossen. Dem von der Reichs-[[Oberstes Parteigericht der NSDAP|Uschla]] geforderten [[Parteiausschluss]] Manns widersetzte sich zunächst Gauleiter Bürckel, der offenbar befürchtete, dass Mann der Partei durch Enthüllungen schaden könne. Bei einer weiteren, von [[Robert Ley]] geleiteten Untersuchung widerrief Mann im Januar 1932 seine Vorwürfe und konnte so seinen Parteiausschluss verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Weise, &amp;#039;&amp;#039;Eicke&amp;#039;&amp;#039;, S. 109–113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde Mann zum Kreisleiter von Pirmasens ernannt; seit Oktober 1936 stand er hauptamtlich im Dienst der NSDAP. Nachdem er erfolglos bei den [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|Reichstagswahlen am 29. März 1936]] und am [[Reichstagswahl 1938|10. April 1938]] kandidiert hatte, trat Mann am 13. Juni 1938 im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten [[Fritz Heß]] als Abgeordneter für den Wahlkreis 27 (Rheinpfalz-Saar) in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] ein, dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 angehörte. In der SA wurde Mann zuletzt am 9. November 1943 zum [[SA-Standartenführer|Standartenführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Mann am 21. März 1945 verhaftet und befand sich gemäß dem [[Automatischer Arrest|automatischen Arrest]] bis Dezember 1949 in französischer oder amerikanischer Internierungshaft. Wegen [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] wurde Mann im Juli 1948 und November 1949 vom [[Landgericht Zweibrücken]] zu drei beziehungsweise zwei Jahren Haft verurteilt, die durch die Internierungshaft als verbüßt galten. Verfahrensgegenstand war die Misshandlung von Juden während der [[Novemberpogrome 1938]]. In einem dritten Verfahren wurde Mann im August 1950 aus Mangel an Beweisen von dem Vorwurf freigesprochen, die Vertreibung von Juden über die französische Grenze am 10. November 1938 geleitet zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Maier, &amp;#039;&amp;#039;Organisationshandbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben soll sich Mann bei den Pogromen mäßigend verhalten haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Weise, &amp;#039;&amp;#039;Eicke&amp;#039;&amp;#039;, S. 104, bezugnehmend auf: [[Roland Paul]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Schwerin. Von Dachau bis Basel. Erinnerungen eines Pfälzer Juden an die Jahre 1938 bis 1940.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2003, ISBN 3-927754-45-5, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Spruchkammerverfahren]] wurde Mann als „Minderbelasteter“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Maier: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiete des heutigen Landes Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Band 28) Hase &amp;amp; Koehler, Mainz 2007, ISBN 3-7758-1407-8, S. 341–343.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129845795}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0200-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129845795|VIAF=13399413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mann, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Pirmasens)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mann, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mann, Richard Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rodalben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pirmasens]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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