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	<title>Richard Manderbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Manderbach&amp;diff=1678024&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Biografie */</title>
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		<updated>2026-04-11T07:16:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ManderbachRichard.jpg|mini|Richard Manderbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Manderbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1889]] in [[Wissenbach]]; † [[6. Februar]] [[1962]] in [[Herborn]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und SA-Brigadeführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Manderbach wurde als Sohn eines [[Steiger (Bergbau)|Steigers]] geboren. Nach kunsthandwerklichen Studien nahm er von August 1914 bis zum Kriegsende 1918 mit dem 77. Feldartillerie-Regiment aus [[Leipzig]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er zum Leutnant der Reserve befördert wurde. Ab 1920 war er beruflich als Dekorateur, Anstreicher und Innenarchitekt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 schloss Manderbach sich dem Freikorps [[Eiserne Division]] an, mit dem er an Kämpfen im [[Baltikum]] beteiligt war. 1920 nahm er am [[Kapp-Putsch]] gegen die Weimarer Demokratie teil. Februar 1922 trat er in seinem Wohnort Siegen der NSDAP bei, war während deren Verbot Mitglied der [[Deutsch-Völkische Freiheitsbewegung|Deutsch-Völkischen Freiheitsbewegung]] und des [[Völkisch-Sozialer Block|Völkisch-Sozialen Blocks]] (Hitler-Straßer), Ersatzorganisationen der NSDAP, und trat der neuorganisierten NSDAP zum 25. Juli 1925 wieder bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 28.566).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/568694&amp;lt;/ref&amp;gt; Mindestens seit 1931 leitete er den Bezirk Siegerland-Wittgenstein-Olpe. Er war Mitbegründer von Gliederungen der NSDAP, so der SA, im Siegerland und Herausgeber der seit Anfang der 1930er Jahre erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Siegerländer National-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, dem regionalen Parteiblatt. Ab 1. August 1933 war Manderbach zudem Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Wittgensteiner National-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, dem regionalen Parteiblatt im [[Kreis Wittgenstein]], nachdem der Druck des [[Wittgensteiner Kreisblatt]]s beendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Impressum der Wittgensteiner National-Zeitung vom 1. August 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen November 1929 und 1933 war Manderbach Stadtverordneter in Siegen. Von 1932 bis zur Auflösung 1933 war er Abgeordneter des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]]. Vom [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] bis zum Ende der NS-Herrschaft gehörte er dem politisch bedeutungslosen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] für den [[Liste der Wahlkreise und Wahlkreisverbände der Weimarer Republik|Wahlkreis]] 18 (Westfalen Süd) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nationalsozialismus war er unter anderem Reichshauptamtsleiter der NSDAP, Gebietsinspekteur (1935), persönlicher [[Stab des Stellvertreters des Führers|Mitarbeiter des Stellvertreters des Führers]], Leiter („Burgkommandant“) der [[Ordensburg Vogelsang]] (1936–1939) und im Baustab Speer der [[Organisation Todt]] (1942–1945). 1938 wurde Manderbach zum Brigadeführer der SA ernannt. Er war „[[Alter Kämpfer]]“ und Träger des Ehrenzeichens „Alte Garde“ sowie des [[Kriegsverdienstkreuz]]es. Nach dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Angriff auf die Sowjetunion]] war Manderbach 1941 [[Gebietskommissar]] im [[Reichskommissariat Ukraine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus wurde er von der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] als NS-belastet interniert (1945–1947) und im Anschluss provisorisch in die in den Massenverfahren seltenste und zugleich belastendste [[Entnazifizierung]]skategorie III eingeordnet. Im lokalen Verfahren wurde die Einstufung mit der Begründung, er sei „immer Gegner des ganzen NS-Systems“ gewesen, zu seinen Gunsten auf IV („Mitläufer“) geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben nach: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, NW 1.110-2.758 (= Entnazifizierungsakte); Siegener Zeitung, 18. Januar 1925; Dieter Helmes: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Entwicklung der NSDAP im Siegerland vor der Machtübernahme&amp;#039;&amp;#039;, Siegen 1974; Dieter Pfau: &amp;#039;&amp;#039;„Christenkreuz und Hakenkreuz“. Siegen und Siegerland am Vorabend des „Dritten Reiches“&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 2000; {{Webarchiv|url=http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#manderbach |wayback=20160404010316 |text=Regionales Personenlexikon, Artikel Richard Manderbach |archiv-bot=2023-01-02 01:30:08 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Arntz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ordensburg Vogelsang 1934 bis 1945 – Erziehung zur politischen Führung im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Landpresse Weilerswist (5. und aktualisierte Auflage, Juli 2006) ISBN 3-935221-69-X&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Arntz: &amp;#039;&amp;#039;Vogelsang – Geschichte der ehemaligen Ordensburg Vogelsang&amp;#039;&amp;#039;, Helios-Verlag, Aachen 2008, ISBN 978-3-938208-71-7&lt;br /&gt;
* Dieter Helmes, Aufbau und Entwicklung der NSDAP im Siegerland vor der Machtübernahme, Siegen 1974&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=398}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Friedrich Opfermann: &amp;#039;&amp;#039;Siegerland und Wittgenstein im Nationalsozialismus. Personen, Daten, Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Geschichtswerkstatt Siegen, Siegen 2001, ISBN 3-928347-01-2.&lt;br /&gt;
* Dieter Pfau: &amp;#039;&amp;#039;„Christenkreuz und Hakenkreuz“. Siegen und Siegerland am Vorabend des „Dritten Reiches“.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000, ISBN 3-89534-338-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130508756}}&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Arntz: [https://www.hans-dieter-arntz.de/zur_paedagogik_der_ordensburgen.html Zur Pädagogik der NS-Ordensburgen: Methodik und Didaktik der Ausbildung zum nationalsozialistischen „Führeranwärter“], 2007&lt;br /&gt;
* [http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#manderbach Regionales Personenlexikon, Artikel Richard Manderbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130508756|VIAF=70039211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Manderbach, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebietskommissar (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Kapp-Putsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Manderbach, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL und SA-Brigadeführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wissenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herborn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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