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	<title>Richard Linsert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-22T12:12:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Richard Linsert.jpg|mini|200px|Richard Linsert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Christian Carl Linsert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1899]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Berlin XIII Nr. 4181/1899&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[3. Februar]] [[1933]] in ebendort) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Publizist]] und [[Sexualwissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Linsert wurde als Sohn eines Handlungs-Correspondenten im Wedding geboren. Er wuchs in [[München]] auf und absolvierte dort eine kaufmännische Ausbildung.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.hirschfeld.in-berlin.de/institut/de/personen/pers_24.html Hirschfeld in Berlin: Richard Linsert] &amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD). Zudem war er politisch im [[Rotfrontkämpferbund]] und im geheimen [[Nachrichtendienst]] der KPD ([[AM-Apparat]])&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Kaufmann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Nachrichtendienst der KPD 1919–1937.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1993, ISBN 978-3-320-01817-7, S. 227 (Fn. 166).&amp;lt;/ref&amp;gt; tätig. Mit 22 Jahren engagierte er sich in München für die Etablierung eines Homosexuellenvereins, einem Ortsverband des „[[Bund für Menschenrecht|Deutschen Freundschaftsverbands - Bund für Menschenrecht]]“. Er scheiterte jedoch an der restriktiven Haltung der autoritären bayerischen Behörden.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv München, Pol.Dir. München 3573. „Das Sittlichkeitsreferat der Münchner Polizei hatte sich schon ab 1920 bemüht, alle Ansätze zu einer schwulen Subkultur möglichst frühzeitig zu bekämpfen.“ (Peter Jungblut: Ein Streifzug durch die schwule Geschichte&lt;br /&gt;
Münchens 1813–1945, Splitter 3 des forum homosexualität und geschichte münchen e.&amp;amp;nbsp;V., München 2005, S. 64).&amp;lt;/ref&amp;gt; In München lernte er [[Kurt Hiller]] kennen, der ihm eine Anstellung als Hilfssekretär im [[Wissenschaftlich-humanitäres Komitee|Wissenschaftlich-humanitären Komitee]] bei [[Magnus Hirschfeld]] vermittelte.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Bernd-Ulrich Hergemöller]]: &amp;#039;&amp;#039;Mann für Mann. Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-39766-4, S. 471 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1926 war er Schriftführer beim Wissenschaftlich-humanitären Komitee. Er wurde zum Experten in sexualwissenschaftlichen Themen und schrieb am Gegenentwurf zum &amp;#039;&amp;#039;Entwurf des Sexualstrafrechts&amp;#039;&amp;#039; von 1927.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodo Mende: &amp;#039;&amp;#039;Die antihomosexuelle Gesetzgebung in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des § 175. Strafrecht gegen Homosexuelle. Katalog zur Ausstellung in Berlin und in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rosa Winkel, Berlin 1990, ISBN 3-921495-46-6, S. 82–104 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1929 verließ Linsert das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee und gründete mit den Ärzten [[Max Hodann]], [[Bernd Götz]] und dem Juristen [[Fritz Flato]] das [[Archiv für Sexualwissenschaft]], das aber kaum große Bedeutung erreichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Herzer]], &amp;#039;&amp;#039;Magnus Hirschfeld. Leben und Werk eines jüdischen, schwulen und sozialistischen Sexologen&amp;#039;&amp;#039;. Campus Verlag, Frankfurt/M., New York 1992 (= Herzer) &amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl schrieb er noch 1929 und 1930 gemeinsam mit Magnus Hirschfeld Bücher über [[Empfängnisverhütung]] und [[Aphrodisiaka]]. Zudem publizierte er 1929 einen Sammelband über männliche Prostitution.&amp;lt;ref&amp;gt; Richard Linsert: Paragraph 297, 3 &amp;quot;Unzucht zwischen Männern&amp;quot;. Neuer Deutscher Verlag, Berlin 1929 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 ist es hinsichtlich eines ersten Schrittes zur Abschaffung des [[§ 175]] vermutlich {{&amp;quot;|seiner Überzeugungsarbeit zu danken, daß sich die KPD das sexualpolitische Ziel des WhK zu eigen machte und im Strafrechtsausschuss des Reichstags durchzusetzen vermochte.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Herzer, S. 178&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 veröffentlichte Linsert eine Monographie &amp;#039;&amp;#039;Kabale und Liebe&amp;#039;&amp;#039;. Als sein Lebensgefährte galt [[Peter Limann]], der zweite Sekretär des Wissenschaftlich-humanitären Komitee.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Kurt Hiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben gegen die Zeit. Band 2: Eros. Autobiografie&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Horst H. W. Müller. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg. 1973, S. 107f., 113 &amp;lt;/ref&amp;gt; Linsert starb im Februar 1933 an einer verschleppten Lungenentzündung im Stubenrauch-Krankenhaus in [[Berlin-Lichterfelde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister StA Lichterfelde Nr. 128/1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hirschfeld.in-berlin.de/institut/de/personen/pers_24.html Hirschfeld in Berlin: Richard Linsert]&lt;br /&gt;
* [http://www.linsert.org/who.htm Organisation Richard Linsert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117036846|LCCN=no2002068020|VIAF=17989068}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsert, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Aktivist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linsert, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Linsert, Richard Christian Carl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Publizist und Sexualwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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