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	<title>Richard Lindenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:42:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pat-9: BKS entlinkt</title>
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		<updated>2024-10-04T23:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Lindenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1869]] in [[Remscheid]]; † [[22. Juli]] [[1925]] in der [[Schweiz]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] in der [[Stahlindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er baute 1906 im weltweit ersten nach dem System [[Paul Héroult|Héroult]]-Lindenberg arbeitenden Elektrostahlwerk, seinem Betrieb &amp;#039;&amp;#039;Edelstahlwerke Lindenberg&amp;#039;&amp;#039;, den ersten industriell genutzten Elektrostahlofen der Welt. Dieser ist heute im [[Deutsches Werkzeugmuseum|Deutschen Werkzeugmuseum Remscheid]] zu besichtigen. Das von Lindenberg erstmals industriell eingesetzte System ist noch heute Grundlage fast aller modernen Elektrostahlöfen. Es gestattet die Produktion wesentlich hochwertigerer und chemisch beständigerer Stahlsorten, als der bis dahin meist produzierte [[Tiegelgußstahl]] es war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindenberg übernahm 1890 zusammen mit seinem Bruder Julius (1861–1929) das elterliche Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Julius Lindenberg sen.&amp;#039;&amp;#039;, in dem Stahl gegossen, mit Dampfkesseln ein Hammerwerk und eine Schleiferei betrieben wurden, und das nach einem Brand seit 1864 im Hammesberg im Remscheider Stadtteil [[Hasten]] ansässig war. Auf dem ehemaligen Werksgelände liegt heute das Gewerbegebiet „Glockenstahlstraße“, in dem eine Reihe von Unternehmen ansässig ist. In der Nachbarschaft befand sich bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts ein Sportplatz mit dem Namen „Glockenstahl-Kampfbahn“.&lt;br /&gt;
[[Datei: HastenDenkm.JPG|mini| Lindenberg-Denkmal auf [[Hasten]]]]&lt;br /&gt;
Eine Glocke im Unternehmens[[signet]] trug dem Unternehmen auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Glockenstahlwerk&amp;#039;&amp;#039; ein. 1899 machte sich Julius mit einem  eigenen Edelstahlwerk an der neu eröffneten [[Bahnstrecke Lennep–Hasten|Bahnstrecke Remscheid Hbf – Hasten]] selbständig. 1904 erwarb Richard Lindenberg das [[Patent]] von [[Paul Héroult]]. Er legte die Tiegelgussstahlanlage still und konnte am 16. Februar 1906 erstmals Elektrostahl in industriellem Maßstab in dem nach dem französischen Verfahren arbeitenden [[Lichtbogenofen]] herstellen. Die große Nachfrage machte umfangreiche Erweiterungen notwendig, deshalb wurde das Unternehmen im Folgejahr unter der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Stahlwerk Richard Lindenberg AG&amp;#039;&amp;#039; zur [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] beschäftigte das Unternehmen etwa 1500 Mitarbeiter. Nach zwei gescheiterten Ansätzen zur Verbesserung der Materialversorgung ([[Barmer Bergbahn]], [[Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn]] über das Morsbachtal, [[Verkehrsbetriebe Remscheid|Remscheider Straßenbahn]] zum Bahnhof Hasten) konnte das Unternehmen während des Ersten Weltkriegs im November 1917 eine eigene Schmalspurbahn zum Bahnhof Remscheid-Hasten in Betrieb nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Lindenberg starb 1925 bei einem Flugzeugabsturz in der Schweiz. Sein Unternehmen wurde 1927 mit der [[Deutsche Edelstahlwerke AG]] fusioniert und 1929 aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Remscheider Ortsteil [[Hasten]] ist der Richard-Lindenberg-Platz nach dem Unternehmer benannt worden. Dort erinnerte seit 1928 ein Denkmal an ihn, das sich bis 2012 auf dem ehemaligen Werksgelände befand. Mit der Unterstützung eines Remscheider Unternehmers konnte dieses Denkmal im August 2012 endlich auf den Richard-Lindenberg-Platz in Remscheid Hasten umgesetzt werden, wo es nun für die Bevölkerung allgemein zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Jürgen Roth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte unserer Stadt. Remscheid mit Lennep und Lüttringhausen.&amp;#039;&amp;#039; RGA-Buchverlag, Remscheid 2008, ISBN 978-3-940491-01-5, S. 158, 306.&lt;br /&gt;
* Zeno Pillmann, Armin Schürings: &amp;#039;&amp;#039;Von Remscheid Hbf nach Hasten. Die Nebenbahn zur Filiale.&amp;#039;&amp;#039; Verlag A. Kaiß, Leverkusen 2009, ISBN 978-3-9809357-5-3, S. 73–80. (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Bergische Eisenbahngeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 7.)&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|595|596|Lindenberg, Richard|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|136725600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136725600|VIAF=81022309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindenberg, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Remscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindenberg, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer in der Stahlindustrie, Erbauer des ersten Elektrostahlofens&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pat-9</name></author>
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