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	<title>Richard Lehners - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Lehners&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1918]] in [[Rüstringen (Stadt)|Rüstringen]] bei [[Wilhelmshaven]]; † [[28. Mai]] [[2000]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Gewerkschaft]]er und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war zweimal [[Mitglied des Landtages]] von [[Niedersachsen]], von 1963 bis 1967 [[Landtagspräsident (Deutschland)|Präsident]] des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]] und von 1967 bis 1974 &lt;br /&gt;
[[Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport|niedersächsischer Innenminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und der Mittelschule, die er mit der Mittleren Reife abschloss, absolvierte Lehners von 1934 bis 1937 eine Lehre als Maschinenbauer auf der [[Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven|Marinewerft]] in Wilhelmshaven. Er leistete von 1938 bis 1939 [[Reichsarbeitsdienst]] und nahm im Anschluss als Soldat der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bis 1945 teil. Bei Kriegsende geriet er in Gefangenschaft, aus der er im Juli 1945 entlassen wurde. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft arbeitete er bis 1947 als Landarbeiter, Hafenarbeiter und Maschinenbaumonteur in [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehners trat 1945 in die SPD ein und war von Juli 1947 bis November 1951 hauptberuflich als Parteisekretär tätig. Von November 1951 bis Dezember 1953 arbeitete er als Sozialpolitischer Sekretär für den [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] in Bremen und war dort gleichzeitig Mitglied in den [[Bremische Bürgerschaft|Bürgerschaftsausschüssen]] für Inneres und für Wirtschaft. Von Januar 1954 bis 1967 war er Vorsitzender des DGB-Kreisausschusses von Hannover und Vorstandsmitglied des DGB-Landesbezirkes Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehners wurde [[Landtagswahl in Niedersachsen 1955|1955]] als Abgeordneter in den [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]] gewählt und errang ein [[Direktmandat]] im [[Landtagswahlkreis Hannover-Linden|Wahlkreis Hannover-Linden]], das er jeweils bei den [[Landtagswahl in Niedersachsen 1959|Landtagswahlen 1959]], [[Landtagswahl in Niedersachsen 1963|1963]] und [[Landtagswahl in Niedersachsen 1967|1967]] verteidigen konnte. Von 1963 bis 1967 amtierte er als Präsident des Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Otto Bennemann]] sich aus Altersgründen nicht mehr einer neuerlichen Landesregierung zur Verfügung stellen wollte, bewarben sich [[Egon Franke]] und Lehners für das Amt des [[Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport|Innenministers]], woraufhin sich letzterer in einer Kampfabstimmung vor dem Landesausschuss der [[SPD Niedersachsen]] mit 39 gegen 24 Stimmen durchsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45949896|Titel=Delphi im Ausschuß|Jahr=1968|Nr=44|Datum=1968-10-28|Seiten=42–43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lehners wurde am 5. Juli 1967 als Innenminister in die von Ministerpräsident [[Georg Diederichs]] geführte Regierung des [[Niedersachsen|Landes Niedersachsen]] berufen und in den folgenden Jahren neben [[Alfred Kubel]], [[Kurt Partzsch]] und Egon Franke als potentieller Nachfolger des Ministerpräsidenten gehandelt. Er gehörte von 1966 bis 1975 dem Vorstand des SPD-Bezirkes Hannover an und wurde innerhalb der Partei mit dem Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;King Richard&amp;#039;&amp;#039; angesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/1988/27/noch-rollt-die-kugel | titel=Noch rollt die Kugel | autor=Bartholomäus Grill | werk=[[Die Zeit]] Nr. 27 | datum=1988-07-01 | zugriff=2012-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1969 geriet er in die Kritik des rechten Parteiflügels, da er bei den Demonstrationen der [[Roter-Punkt-Aktion]] den Rückzug von Polizeieinheiten angeordnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1970 verlor Lehners die parteiinterne Wahl zur Kandidatenaufstellung in seinem Wahlkreis für die [[Landtagswahl in Niedersachsen 1970|Landtagswahl im Juni]], unterlag dabei [[Bruno Orzykowski]] und bekam nicht mal einen Platz auf der [[Landesliste]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45152287|Titel=Kann nicht wahr sein|Jahr=1970|Nr=21|Datum=1970-05-18|Seiten=89}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Landtagswahl konnte er sich im Landesausschuss aber gegen die Bewerber für das Amt des Innenministers, [[Günter Kiehm]] und [[Horst Milde (Politiker)|Horst Milde]], durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44931053|Titel=Na bitte|Jahr=1970|Nr=27|Datum=1970-06-29|Seiten=38, 41}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde er in der von Ministerpräsident Kubel geleiteten SPD-[[Alleinregierung]] erneut vereidigt. Zu seinen wichtigsten Leistungen zählte während seiner Amtszeit die Durchführung der [[Verwaltungsreform|Verwaltungs-]] und [[Gebietsreform in Niedersachsen]], die jedoch sowohl in der Bevölkerung, als auch in der SPD nicht auf Gegenliebe stieß und so seinen Einfluss sowie seine Popularität schmälerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner ministeriellen Tätigkeit war Lehners Mitglied des Aufsichtsrates der [[Salzgitter AG|Stahlwerke Peine-Salzgitter AG]]. Da er im Juli 1973 maßgeblich an der Verabschiedung eines Gesetzes zur Zulassung öffentlicher Spielbanken beteiligt war und in der Folgezeit die Konzessionen an private Betreiber vergeben hatte, geriet er in Widerspruch zum Ministerpräsidenten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=41696649|Titel=Schmarre im Gesicht|Jahr=1974|Nr=27|Datum=1974-07-01|Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kubel, der zuvor öffentlich seine Ablehnung zum Gesetz bekannt gegeben hatte, sah ihn dann weder als Nachfolger noch als Minister in seinem Kabinett vor, so dass Lehners nach der Bildung einer [[Sozialliberale Koalition|Sozialliberalen Koalition]] am 10. Juli 1974 aus der Landesregierung ausschied und als Innenminister von [[Rötger Groß]] abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Landtagswahl in Niedersachsen 1974|Landtagswahlen 1974]] und [[Landtagswahl in Niedersachsen 1978|1978]] wurde er erneut als Abgeordneter in den Landtag gewählt, dem er bis 1982 angehörte. In beiden Wahlperioden war er über die Landesliste ins Parlament eingezogen. Von 1977 bis 1981 war Lehners Präsident von [[Hannover 96]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.hannover96.de/CDA/verein/historie/ehemalige/praesidenten.html | titel=Präsidenten/Vorstandsvorsitzende von Hannover 96 | zugriff=2012-12-17 | offline=ja | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140103195153/http://www.hannover96.de/CDA/verein/historie/ehemalige/praesidenten.html | archiv-datum=2014-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der [[Spielbankenaffäre (Niedersachsen)|Spielbankenaffäre]] musste er 1988 mehrfach vor einem Untersuchungsausschuss des Landtages aussagen. Dabei ging es auch um seine Rolle im Hinblick auf die Art und Weise der Konzessionsvergabe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13529858|Titel=Gefallen für L.|Jahr=1988|Nr=40|Datum=1988-10-03|Seiten=129–130}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Lehners war seit 1942 verheiratet, wohnte in [[Garbsen]] und hatte vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1966: Großkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://aidaonline.niedersachsen.de/ | titel=Online-Findbücher | autor=Niedersächsisches Landesarchiv | zugriff=2012-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diederichs IV]] – [[Kabinett Kubel I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehners, Richard.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 749.&lt;br /&gt;
* [[Dirk Böttcher]], [[Klaus Mlynek]], [[Waldemar R. Röhrbein]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 227.&lt;br /&gt;
* [[Reimar Oltmanns]]: &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche auf verbrannter Erde – Reportagen, Berichte, Erzählungen zur Zeitgeschichte – Deutschland, Europa, Südamerika, Asien, Afrika (1969–2009).&amp;#039;&amp;#039; BoD, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-9507-4, S. 118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000011786|Richard Lehners||Internationales Biographisches Archiv 04/1975 vom 13. Januar 1975}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mi.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=14791&amp;amp;article_id=60379&amp;amp;_psmand=33 Richard Lehners] beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landtagspräsidenten Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Innenminister Niedersachsens&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13175095X|LCCN=no/2004/106406|VIAF=119489196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lehners, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Hannover 96)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lehners, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rüstringen (Stadt)|Rüstringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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