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	<title>Richard Lammel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Lammel&amp;diff=1775496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: +Einstufung als Kriegsverbrecher mit Quelle</title>
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		<updated>2026-03-03T20:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Einstufung als Kriegsverbrecher mit Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LammelRichard.jpg|miniatur|Richard Lammel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Lammel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1899]] in [[Mšeno nad Nisou|Grünwald]], [[Böhmen]]; † [[1951]] in [[Hof (Saale)|Hof]]) war ein [[Sudetenland|sudetendeutscher]] Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Schutzstaffel|SS-Führer]]. 1944 wurde er von der tschechoslowakischen Exilregierung in London als [[Kriegsverbrecher]] eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tschechoslowaken nennen deutsche Kriegsverbrecher. Eine Liste mit Namen, die man sich merken muss.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Reconstruction&amp;#039;&amp;#039; vom 4. August 1944, New York, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]], des Staatsuntergymnasiums und der [[Staatsgewerbeschule]] wurde Lammel in der chemisch-technischen Abteilung einer Firma in [[Liberec|Reichenberg]] (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Liberec&amp;#039;&amp;#039;) zum Chemiker ausgebildet. 1917 unterbrach er sein Studium, um bis Ende 1918 mit dem [[Kaiserlich und königlich|k. u. k.]] [[Kaiserschützen]]-[[Regiment]] Nr. II am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilzunehmen. Anschließend schloss er in den Jahren 1919 und 1920 sein Studium ab. Ab 1920 arbeitete er als Chemiker, später als Betriebsleiter in einem chemischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 übernahm Lammel das Amt eines Organisationsleiters in der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] (SdP). In den Jahren 1935 und 1936 arbeitete er erneut als Chemiker, während er gleichzeitig ehrenamtlich in der Hauptleitung der SdP tätig war. Von 1936 bis 1938 war Lammel Personalchef und Stabsleiter der SdP. 1938 gehörte er dem im Zusammenhang mit der [[Sudetenkrise]] gebildeten [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]] als Leiter des Nachrichtendienstes an. Nach der Angliederung der Sudetengebiete durch das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im Herbst 1938 infolge des [[Münchener Abkommen]]s wurde Lammel zum Gaupersonalamtsleiter des Gaues Sudetenland ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla463&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 463&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der am 4. Dezember 1938 stattfindenden Ergänzungswahl zu dem im April 1938 gewählten Reichstag wurde Lammel als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] gewählt, dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft als Abgeordneter für die Sudetengebiete angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla463&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lammel trat zum 1. November 1938 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.600.844)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24550804&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich auch der [[Schutzstaffel|SS]] an (SS-Nummer 310.467). In der SS erreichte er Ende Januar 1939 den Rang eines Standartenführers. Später soll er vorübergehend aus der SS ausgeschlossen worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla463&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Februar 1939 bis August 1944 war Lammel Gaustabsamtsleiter der Gauleitung Sudetenland und&lt;br /&gt;
Leiter der Kanzlei des Gauleiters, war jedoch ab Anfang Mai 1943 für einige Zeit beurlaubt. Danach ging er wieder einer Beschäftigung nach und wurde zuletzt noch zur [[Wehrmacht]] eingezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla463&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. In:&amp;#039;&amp;#039; [[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia]]. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 463.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130562815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130562815|VIAF=40486689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lammel, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lammel, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mšeno nad Nisou|Grünwald]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hof (Saale)|Hof]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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