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	<title>Richard Lackner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 5. Dezember 2024 um 15:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Lackner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1919]] in [[Mozelj|Obermösel]] bei [[Kočevje|Gottschee]], [[Slowenien]]; † [[13. Juni]] [[2011]] in [[Graz]]) war ein deutscher [[Bildhauer]] und [[Heimatforscher]]. Als Jugendführer und Stellvertreter des „Mannschaftsführers“ der „Gottscheer Mannschaft“, [[Wilhelm Lampeter]], war er einer der Hauptorganisatoren der Aussiedlung seiner Landsleute, der [[Gottscheer]], aus ihrer alten Heimat „[[heim ins Reich]]“ 1941 durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozelj osnovna sola.jpg|mini|Volksschule Mösel: Richard Lackner ging an diese Schule.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WarmbrunnSchule.jpg|mini|[[Holzschnitzschule Bad Warmbrunn]] in Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
Lackner besuchte zunächst die Volksschule in [[Mozelj|Mösel]] und nach dem Umzug seiner Eltern ab 1927 in [[Kočevje|Gottschee]]. Dort machte er im Jahr 1937 auch seine [[Matura]]. Ab 1938 studierte er an der [[Kunstakademie München]], besuchte auch das Seminar für Kunstbetrachtung in [[Starnberg]] und die [[Holzschnitzschule Bad Warmbrunn]] ([[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Krankheit seiner Eltern sah er sich 1940 gezwungen, seine Studien zu unterbrechen. In Kursen und Heimarbeit unterrichtete er Jugendliche in seiner Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Heimat zurückgekehrt, wurde Richard Lackner Jugendführer der nationalsozialistischen „Gottscheer Mannschaft“. Nach dem [[Balkanfeldzug]] 1941 war er als Stellvertreter des „Mannschaftsführers“ [[Wilhelm Lampeter]] an der Organisation der von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] angeordneten Aussiedlung der [[Gottscheer]] in das so genannte Rann-Dreieck beteiligt, aus dem die einheimische slowenische Bevölkerung deportiert worden war. Die Züge mit den Gottscheer Aussiedlern fuhren vom 14. November 1941 bis zum 26. Januar 1942. Die Umstände der Umsiedlung mitten im Winter und die Lebensverhältnisse in den zuvor zwangsweise leergeräumten neuen Behausungen erwiesen sich als katastrophal, so dass es zu Protesten von Umsiedlern kam. Am 29. Dezember 1941 reiste Richard Lackner auf Befehl Wilhelm Lampeters nach Berlin, um sich beim [[Reichsführer SS]], [[Heinrich Himmler]], zu beschweren. Dieser verweigerte jedoch ein Zusammentreffen. Die Beschwerden Lackners und Lampeters waren Anlass für die SS-Führung, die Führung der „Gottscheer Mannschaft“ auf einer Sitzung in [[Maribor|Marburg]], an der unter anderem Gauleiter [[Sigfried Uiberreither]] und SS-Oberführer [[Kurt Hintze]] teilnahmen, abzusetzen und den SS-Sturmbannführer Lampeter zu degradieren.&amp;lt;ref name=petschauer&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://wwwu.uni-klu.ac.at/hleustik/gottschee/archiv/publikationen/digital/pdf/jh-buch11.pdf |wayback=20121104171241 |text=Erich Petschauer: Jahrhundertbuch der Gottscheer, 1980 }} (PDF; 1,7 MB). S. 107, 119–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz der Gottscheer „Mannschaftsführung“ wurde Lackner Jugendführer des [[Steirischer Heimatbund|Steirischen Heimatbundes]] im Kreis [[Brežice|Rann]], jedoch nur für die Bereiche außerhalb des Ansiedlungsgebietes der Gottscheer. Ab Spätherbst 1942 diente er hauptamtlich für den Heimatbund in Marburg und ab Frühsommer 1943 im Ansiedlungsgebiet der Gottscheer im Kreis Rann. Zum Oktober 1943 trat Lackner der [[Waffen-SS]] bei&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/368883&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde zum Kriegsdienst eingezogen. Nach eigener Aussage war er „rangloser Soldat der Waffen-SS“ und diente in der [[SS-Division Totenkopf]]. Am 19. Juni 1944 wurde er kurz nach der Verlegung an die Front in der Nähe von [[Grodno]] an der rechten Hüfte verwundet, weshalb er in [[Königsberg (Preußen)]] operiert wurde. Nach acht Monaten Lazarett-Aufenthalt in Graz kam er in eine Versehrten-Kompanie in [[Ellwangen (Jagst)]] in Württemberg, die anschließend nach Bayern geschickt wurde. Am 3. Mai 1945 geriet er nach einem Halsdurchschuss bei [[Lenggries]] in Oberbayern in amerikanische Gefangenschaft und überlebte nach einer Operation durch einen amerikanischen Militärarzt seine Verwundung. Aus der Gefangenschaft kam er am 28. Juni 1946 frei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gottschee.de/forum/messages/209.html |wayback=20101218173648 |text=Richard Lackner: &amp;#039;&amp;#039;Behauptungen und Lügen von John Tschinkel und Alenka Auersperger&amp;#039;&amp;#039;, Graz 2005 |archiv-bot=2024-04-26 07:12:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ulm]] arbeitete Lackner als Hilfsarbeiter, besuchte 1947/1948 die „Ulmer Schule“ von Prof. [[Wilhelm Geyer]] und baute sich eine Webwerkstatt auf. 1956 leitete Lackner die Entwurfsabteilung einer [[Bielefeld]]er Leinenweberei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1948 feierte Lackner mit Hannelore Piltz Hochzeit. Aus der Ehe ging eine Tochter (Ulrike, geboren 1948) hervor, von der er wiederum vier Enkelkinder hatte. Ab 1969 besaß er gemeinsam mit seiner Ehefrau auf [[Schloss Obertalfingen]] bei Ulm ein Atelier für Textilgestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Literat und Heimatkundler betätigte sich Lackner: Schon in Gottschee arbeitete er bei der „Gottscheer Zeitung“ mit und verfasste ab 1960 [[Mundart]]gedichte im [[Gottscheerisch|Gottscheer]] Dialekt. In seiner neuen Heimat hielt er Vorträge über das [[Gottscheer]] Volkstum und war Ehrenvorsitzender der Gottscheer Landsmannschaft in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 starb seine Frau Hannelore. Bereits 1993 ging er eine Ehe mit der österreichischen Kulturwissenschaftlerin [[Maria Kundegraber]] ein und zog nach [[Graz]]. Hier starb er 2011 im Alter von 91 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner Rolle bei der Aussiedlung der Gottscheer ist Lackner bei einigen ehemaligen Gottscheern nach wie vor umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu beispielsweise [http://www.gottschee.de/forum/messages/210.html John Tschinkel: &amp;#039;&amp;#039;Umfassende Bewertung über Richard Lackner&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Richard Lackner war als engagierter Gottscheer Heimatkundler an zahlreichen Publikationen der [[Gottscheer]] [[Vertriebenenverband|Landsmannschaft]] in Deutschland und der „Arbeitsgemeinschaft der Gottscheer Landsmannschaften“ in [[Klagenfurt]] als [[Redakteur]] und Autor beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wwwu.uni-klu.ac.at/hleustik/gottschee/archiv/publikationen/buecher/pdf/herbischt.pdf Einige seiner Gedichte und Kurzbiografie] (PDF; 685 kB)&lt;br /&gt;
* [http://wwwu.uni-klu.ac.at/hleustik/gottschee/archiv/zeitungen/gz/pdf_2011/juli_2011.pdf Parte (Todesanzeige) und Nachruf in der Gottscheer Zeitung vom Juli 2011, Seite 15] (PDF; 3,4&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125639811X|VIAF=3452165139002400560009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lackner, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Slowenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottscheer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lackner, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mozelj|Obermösel]] bei [[Kočevje|Gottschee]], Slowenien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juni 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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