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	<title>Richard Krzymowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:11:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Krzymowski&amp;diff=698493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bleichi: /* Lebensweg */</title>
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		<updated>2023-12-17T19:18:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lebensweg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Krzymowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1875]] in [[Winterthur]]; † [[26. August]] [[1960]] in [[Rostock]]) war ein deutscher [[Agrarwissenschaft]]ler. Seine Forschungsschwerpunkte waren die [[Agrargeographie]] und die [[Agrargeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweg ==&lt;br /&gt;
Richard Krzymowski war Sohn den aus [[Łask]] in Polen stammenden Gymnasiallehrer Josef Krzymowski. Dieser nahm am missglückten [[Januaraufstand]] der Polen gegen die russische Unterdrückung teil und musste deshalb ins Ausland flüchten. In Zürich studierte er am [[ETH Zürich|Polytechnikum]] Mathematik und war anschließend als Lehrer an den [[Kantonsschule Zug|Kantonsschulen Zug]] und später in [[Winterthur]] tätig. 1870 erhielt er das [[Schweizer Bürgerrecht]]. Seine erste Frau verlor er durch eine [[Typhus]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;epidemie. 1874 heiratete er Lucie, geborene Brockmann, die aus dem alten friesischen Geschlecht der Brockmann stammte und aus Lübeck kam. Zusammen hatten sie drei Söhne und zwei Töchter. Richard Krzymowski behielt als einziger den Namen des Vaters, während seine Geschwister 1902 den Namen der Mutter, Brockmann, übernahmen. Sein Bruder war der Botaniker [[Heinrich Brockmann-Jerosch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer landwirtschaftlichen Praxis in der Schweiz studierte Krzymowski [[Landwirtschaft]] an der [[Universität Hohenheim]] sowie an der [[Universität Halle]]. Ab 1899 war er als Landwirtschaftslehrer im Elsass tätig, wo er die [[Fruchtfolge]]n des Kreises [[Altkirch]] erforschte und mit einer Abhandlung darüber 1905 bei [[Wilhelm Edler]] an der [[Universität Jena]] promovierte. Anschließend arbeitete er ein Jahr lang als Assistent bei [[Conrad von Seelhorst]] am Landwirtschaftlichen Institut der [[Universität Göttingen]]. 1906 kehrte er nach Elsaß-Lothringen zurück. Durch weitere Veröffentlichungen machte er sich  als [[Agrargeographie|Agrargeograph]] einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 habilitierte sich Krzymowski an der [[Universität Straßburg]]. 1922 übernahm er als o. Professor den Lehrstuhl für landwirtschaftliche Betriebslehre an der [[Universität Breslau]]. Aus politischen Gründen ließ er sich 1936 vorzeitig pensionieren. Im Januar 1945 wurde er unter Zurücklassung aller persönlicher Habe aus dem belagerten Breslau evakuiert. In [[Rostock]] fand er eine neue Heimat. Bis 1952 war er dort Lehrbeauftragter für [[Agrargeschichte]] an der [[Universität Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungskonzeption ==&lt;br /&gt;
Die Einbeziehung von Agrargeschichte und Agrargeographie in das Lehr- und Forschungsgebiet der Landwirtschaftswissenschaften war für Krzymowski das zentrale Anliegen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Er sah nicht nur im naturwissenschaftlichen Experiment, sondern auch in der Beschreibung historischer und geographischer Gegebenheiten eine wichtige Methode für den Erkenntnisgewinn in den Landwirtschaftswissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krzymowskis Hauptwerk ist eine mehrfach aufgelegte &amp;quot;Geschichte der deutschen Landwirtschaft&amp;quot;, ein beispielhaftes Lehrbuch für eine integrierte Darstellung von Agrargeschichte, Agrargeographie und Geschichte der landwirtschaftlichen Produktionstechniken. Krzymowski war Ehrendoktor der Universität Gießen. Die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Göttingen verlieh ihm 1955 die [[Albrecht Daniel Thaer-Medaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaft des oberelsässischen Kreises Altkirch&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. Jena 1905. Zugl. als Buch bei Verlagsbuchhandlung Paul Parey Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Landwirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsbuchhandlung Eugen Ulmer Stuttgart 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsbuchhandlung Eugen Ulmer Stuttgart 1939.  2. Aufl. ebd. 1951; 3. Aufl. Duncker &amp;amp; Humblot Berlin 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gertrud Schröder-Lembke: &amp;#039;&amp;#039;Richard Krzymowski zum 80.Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie Jg. 3, 1955, S. 97–99.&lt;br /&gt;
* E. Gerhardt: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Richard Krzymowski (1875-1960)&amp;#039;&amp;#039;. In: Gießener Hochschulblätter Jg. 8, 1960, Nr. 2/3, S. 7–8.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Haushofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Richard Krzymowski †&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie Jg. 9, 1961, S. 98–99.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|154||Krzymowski, Richard|Gertrud Schröder-Lembke|137781067}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137781067}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137781067|NDL=00523451|VIAF=81919117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krzymowski, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Justus-Liebig-Universität Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krzymowski, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Winterthur]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bleichi</name></author>
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