<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Richard_Kepp</id>
	<title>Richard Kepp - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Richard_Kepp"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Kepp&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T17:01:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Kepp&amp;diff=2090755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2: /* Schriften (Auswahl) */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Kepp&amp;diff=2090755&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T12:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Kurt Kepp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1912]] in [[Hermannstadt]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[5. Februar]] [[1984]] in [[Bremen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Gynäkologie|Gynäkologe]] und [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Richard Kepps Familie gehörte zu der [[Deutschsprachige Minderheiten|deutschsprachigen Minderheit]] der [[Siebenbürger Sachsen]]. Er wurde 1912 als zweiter Sohn des Gymnasialprofessors Friedrich Kepp (1875–1948) und dessen Ehefrau Gabriele, geb. Hochmeister (1879–1973), geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und des [[Samuel von Brukenthal|Brukenthal]]-[[Gymnasium]]s in seiner Heimatstadt Hermannstadt [[Studium der Medizin|studierte]] Richard Kepp von 1929 bis 1935 [[Medizin]] an der [[Babeș-Bolyai-Universität Cluj|Universität Klausenburg]]. Hier wurde er am 17. Januar 1936 zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Vom 15. Februar 1936 bis 31. August 1937 arbeitete Kepp als Assistenzarzt am &amp;#039;&amp;#039;Martin-Luther-Krankenhaus&amp;#039;&amp;#039; in Hermannstadt. Er wechselte dann, zunächst als Volontärassistent, später als planmäßiger Assistent, an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universitätsfrauenklinik Göttingen]], wo er unter [[Heinrich Martius]] seine frauenärztliche Ausbildung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 heiratete er die Ärztin Annemarie Schneider aus [[Bydgoszcz|Bromberg]]. Das Paar hatte drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Kepp vom [[Rumänien|rumänischen]] [[Militärdienst]] freigestellt. Seiner freiwilligen Meldung zur deutschen [[Wehrmacht]] wurde nicht stattgegeben, weil sein Gesuch um [[Staatsbürgerschaft#Erwerb durch Einbürgerung (Naturalisation)|Einbürgerung]], welche Voraussetzung für den Militärdienst war, abgelehnt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 [[Habilitation|habilitierte]] sich Kepp bei Martius. 1945 wurde ihm die deutsche [[Staatsbürgerschaft]] verliehen. Gleichzeitig wurde er zum [[Privatdozent]]en und 1949 zum außerplanmäßigen [[Professor]] ernannt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1956 folgte er dem Ruf auf den [[Lehrstuhl]] für Geburtshilfe und Frauenheilkunde an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]], wo er gleichzeitig zum Direktor der Frauenklinik ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1960 war Richard Kepp [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Medizinischen Fakultät und von 1965 bis 1966 [[Rektor]] der [[Universität]]. 1966 wurde er in den Vorstand der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie]] gewählt, war von 1966 bis 1978 [[Schatzmeister]], von 1970 bis 1972 deren [[Präsident (Verwaltung)|Präsident]] und organisierte deren Kongress 1972 in [[Wiesbaden]]. Von 1967 bis 1976 war er zudem Vorstandsvorsitzender der [[Gießener Hochschulgesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kepp leitete die Gießener Universitätsfrauenklinik bis zu seiner [[Emeritierung]] am 29. Februar 1980. Zu seinem Nachfolger wurde [[Wolfgang Künzel]] von der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Kepp verlebte seinen Ruhestand bei seiner Tochter in Bremen. Hier starb er 1984 zwei Tage vor seinem 72.&amp;amp;nbsp;Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptarbeitsgebiete Richard Kepps waren die Organisation der Krebsbekämpfung im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung]]&amp;#039;&amp;#039; des Landes [[Niedersachsen]], der er ab 1952 als Mitglied des Vorstandes angehörte, und des Strahlenschutzes. Von 1958 bis 1964 war er als Mitglied der Reaktorsicherheitskommission beim damaligen Bundesministerium für Wissenschaftliche Forschung für den medizinischen [[Strahlenschutz]] bei Projekten für den Bau von Atomkraftwerken verantwortlich. Weiterhin beschäftigte er sich mit der Strahlenbiologie sowie mit Methoden der [[Strahlentherapie]] in der Gynäkologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 widmete er sich der Familienplanung. Von 1967 bis 1973 war Kepp Präsident der &amp;#039;&amp;#039;[[Pro familia (Deutschland)|Pro Familia]], Deutsche Gesellschaft für Sexualerziehung und Familienplanung&amp;#039;&amp;#039; und in mehreren Gremien an der Vorbereitung der Neufassung des §&amp;amp;nbsp;218 ([[Schwangerschaftsabbruch]]) beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung unerträglicher, durch Genitalkarzinome hervorgerufener Schmerzen mit paravertebralen und praesakralen Alkoholinjektionen.&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation]]sschrift, [[Georg-August-Universität Göttingen]] 1943&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Strahlentherapie: Physik, Biologie und allgemeine Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 1952&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologische Strahlentherapie: Indikationsstellung, Methodik und ärztliche Betreuung.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 1952&lt;br /&gt;
* mit Plinio Sferra: &amp;#039;&amp;#039;Ratioterapia ginecologica: Indicazioni, metodica e cura medica.&amp;#039;&amp;#039; Abruzzini, Rom 1955&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Empfängnisregelung für Frau und Mann.&amp;#039;&amp;#039; Aesopus-Verlag, Wiesbaden, Lugano 1966&lt;br /&gt;
* mit Hans-Joachim Staemmler, [[Heinrich Martius]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] ernannte Richard Kepp 1970 zu ihrem Mitglied. Er wurde zum [[Ehrenmitglied]] der &amp;#039;&amp;#039;Nordwestdeutschen Gesellschaft für Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039; (1982), der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039; (1974), der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Argentinien&amp;#039;&amp;#039; (1953) und der &amp;#039;&amp;#039;Italienischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039; (1978) ernannt. 1979 wurde ihm in [[Dinkelsbühl]] der &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgisch-sächsische Kulturpreis&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ludwig (Mediziner)|Hans Ludwig]], [[Walter Jonat]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;amp;nbsp;– Vom Programm zur Botschaft. A short history (1886–2008) of the German Society of Gynecology and Obstetrics reviewing its 57 congresses.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage 2008. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, ISBN 3-00-009676-0&lt;br /&gt;
* [[Hanns Dietel]], Jürgen Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Norddeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Eine Dokumentation anläßlich des 95jährigen Bestehens.&amp;#039;&amp;#039; NGGG 2004, [http://www.nggg-gyn.de/uploads/dokumente/doc_95_jahre_dokumentation.pdf online] (PDF; 2,9 MB)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Joseph Trausch]], Friedrich Schuller, Hermann Adolf Hienz&lt;br /&gt;
   |Titel=Schriftstellerlexikon der Siebenbürger Deutschen: K-L.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau Verlag Köln Weimar&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-412-15200-5&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=byHuaTsrEL8C |Seite=39 |Linktext=Volltext}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131433733|LCCN=n87117481|VIAF=114904972}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kepp, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäniendeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kepp, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kepp, Richard Kurt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hermannstadt]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2</name></author>
	</entry>
</feed>