<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Richard_K%C3%BCchen</id>
	<title>Richard Küchen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Richard_K%C3%BCchen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_K%C3%BCchen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T23:05:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_K%C3%BCchen&amp;diff=524563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: Änderung 265981956 von Kompetenter rückgängig gemacht;  bitte Diskussionen hier https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Geschichte  beachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_K%C3%BCchen&amp;diff=524563&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-08T10:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265981956&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265981956&quot;&gt;265981956&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Kompetenter&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Kompetenter&quot;&gt;Kompetenter&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;  bitte Diskussionen hier https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Geschichte  beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Küchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1898]] in [[Bielefeld]]; † [[5. Oktober]] [[1974]] in [[Ingolstadt]]) war ein deutscher [[Ingenieur]], dessen Verdienste besonders auf dem Gebiet der Krafträder und Kraftradmotoren liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Studium ==&lt;br /&gt;
Küchen machte zunächst eine Mechanikerlehre und parallel dazu an der Abendschule die Mittlere Reife. 1912 begann er bei den [[Westfalia Van Conversion|Westfalia Automobilwerken]] in [[Rheda-Wiedenbrück]], wenig später wechselte er zu [[Hansa-Lloyd]] und 1915 ging er als [[Technischer Zeichner]] zu [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.|Brown &amp;amp; Boveri]] nach [[Mannheim]]. Bereits 1916 wechselte er als [[Konstrukteur]] zur [[Badischen Maschinenfabrik]] in Mannheim und 1917 zu [[Schütte-Lanz]], wo Luftschiffe für die kaiserliche Luftwaffe entstanden. Um einer Einberufung zu entgehen, immatrikulierte Küchen sich an der [[TH Darmstadt]] und studierte Maschinenbau. Gleichzeitig bildete er als Fluglehrer Piloten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorenkonstruktion ==&lt;br /&gt;
=== Zeit zwischen den Kriegen ===&lt;br /&gt;
1918 machte er sich mit einer Motorenkonstruktion und -produktion selbstständig. Der erste eigene „K-Motor“ war ein flüssigkeitsgekühlter Zweitakter. Zwischendurch legte Küchen 1920 noch die Prüfung als Elektroinstallateurmeister ab. 1922 kam als erster „K-Viertakter“ ein 350er ohv-Einzylinder, der als Besonderheit eine Ölversorgung des Ventiltriebs über Stoßstangen mit Leichtholzfüllung verwirklichte. Dieser Motor wurde zuerst als Zweiventiler und später als Dreiventiler gebaut. Ob der als Rennmotor angepriesene Vierventiler je existierte, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Aber eine Variante des 350er Dreiventilers hielt jahrelang einen 1925 aufgestellten Dauerweltrekord in seiner Klasse. Ab 1924 wurden die K-Motoren bei den Schiele-Bruchsaler Industriewerken in [[Baden-Baden]] und ab 1927 von der [[Maschinenbau-Gesellschaft Heilbronn]] gefertigt. 1928 entstand der bekannteste K-Motor: ein Dreiventiler, bei dem alle drei Ventile mit einem einzigen Nocken auf einer senkrecht stehenden, insofern an eine [[Königswelle]] erinnernden Nockenwelle über Schlepp- und Kipphebel gesteuert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fertigung in Heilbronn lief weiter, als Küchen 1931 zu [[Triumph (Nürnberg)|Triumph]] nach Nürnberg ging. Bei Triumph wurde er noch im gleichen Jahr von [[Zündapp]]-Chef Neumeyer abgeworben. Dort erfand er unter anderem ein Gegenstrom-[[Zweitakt#Verschiedene Spülverfahren|Zweitaktspülsystem]], die „Dreistromspülung“. Dagegen klagte [[DKW]] erfolgreich auf Patentverletzung und erzielte einen Vergleich, d.&amp;amp;nbsp;h., Zündapp musste für jeden gebauten Motor sechs Reichsmark zahlen. Für Zündapp entwickelte Küchen eine ganze Baureihe mit glattflächigen, ästhetisch schönen Motoren von 200 bis 800 Kubikzentimeter im [[Motorradrahmen#Einrohrrahmen|Kastenrahmen]]. Zum Jahresende 1934 hatte sich ein Streit zwischen Produktionsleiter Erich Zipprich und Richard Küchen derart ausgeweitet, dass Küchen aufgab und zum größten Konkurrenten DKW wechselte. Bei DKW gestaltete Küchen u.&amp;amp;nbsp;a. die NZ-Baureihe und die RT 125, aber auch die erste SS 250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 ging er zu [[Victoria (Motorrad)|Victoria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Da Küchen, wie auch schon im Ersten Weltkrieg, nichts für den Wehrdienst übrig hatte, wurde er ab 1937 bei [[Zündapp]] dienstverpflichtet. Er wurde dort insbesondere durch die Konstruktion des [[Wehrmachtsgespann]]s Zündapp [[KS 750]] bekannt, besonders durch den Seitenwagenantrieb, der auch im Gespann von BMW zum Einsatz kam. Zusätzlich wirkte er an der Konstruktion eines sogenannten Sprengpanzers (ein ferngelenkter Kleinpanzer) namens [[Leichter Ladungsträger Goliath|Goliath]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Victoria Bergmeister, Bj. 1954, Getriebe (2007-06-10).JPG|mini|hochkant=1.1|Victoria Bergmeister]]&lt;br /&gt;
In der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg]] fand sich die gesamte Familie Küchen in [[Ingolstadt]] ein, wo Küchen 1946 ein teilzerstörtes Kasernengebäude mitsamt Fahrzeughallen und riesigem Freigelände übernahm. Küchen richtete hier neben der mechanischen Fertigung auch Wohnungen für die Mitarbeiter ein, sodass 1947 bereits 70 Beschäftigte hier Arbeit und Wohnraum fanden. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Motomak]] Motoren- und Maschinenbau Küchen&amp;#039;&amp;#039; überholte und produzierte er [[Kurbelwelle]]n für DKW-Personenwagen. Daneben wurden aber auch Kartoffelpressen und Präzisionsdrehteile hergestellt. Zusätzlich eröffnete Küchen eine [[Volkswagen]]-Vertretung. Ab 1950 konstruierte Küchen auch wieder Motoren, unter anderem einen Königswellen-Einzylinder für [[Tornax]], dazu einen V2 für die [[Victoria V 35 Bergmeister]] und das stilistisch schöne Motorrad [[Hoffmann-Werke Lintorf|&amp;#039;&amp;#039;„Hoffmann Gouverneur“&amp;#039;&amp;#039;]] mit 2-Zylinder-Viertakt-Boxermotor und Kardanantrieb sowie 125-cm³-Doppelkolben-Zweitaktmotoren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Siegfried Rauch (Motorjournalist)|Siegfried Rauch]], [[Frank Rönicke]]&lt;br /&gt;
 | Titel=&amp;#039;&amp;#039;Männer und Motorräder. ein Jahrhundert deutscher Motorradentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Verlag=Motorbuch Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Datum=2008&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3-613-02947-7&lt;br /&gt;
 | Seiten=97&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Baumsägenhersteller [[Baker &amp;amp; Pölling]].&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Motoren wurden 1951/52 kurzzeitig auch bei Express eingesetzt, siehe: {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Siegfried Rauch (Motorjournalist)|Siegfried Rauch]], [[Frank Rönicke]]&lt;br /&gt;
 | Titel=&amp;#039;&amp;#039;Männer und Motorräder. ein Jahrhundert deutscher Motorradentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Verlag=Motorbuch Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Datum=2008&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3-613-02947-7&lt;br /&gt;
 | Seiten=97&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde &amp;#039;&amp;#039;Motomak&amp;#039;&amp;#039; vom Automobilzulieferer [[Schaeffler-Gruppe|Schaeffler]] gekauft. Hier entwickelte Küchen einen [[Tassenstößel]] mit hydraulischem Ventilspielausgleich,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent|Land=DE|V-Nr=1236857B|Titel=Hydraulische Ventilspielausgleichsvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |A-Datum=1963-05-15 |V-Datum=1967-03-16 |Erfinder=Richard Küchen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der im Porsche 928 zum weltweit ersten serienmäßigen Einsatz kam. Immer noch voller Tatendrang, führte der 67-jährige Küchen seine Firma Hammerstein Blitzschutzbau bis zum Tod weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 entwickelte Küchen einen Leichtmetall-V8-Motor, der in einigen [[AFM (Rennwagen)]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
Insgesamt wurde Küchen durch die Konstruktion äußerlich bestechender Motoren bekannt, die jedoch oft durch Konstruktionsdefizite problematisch waren oder das Material überforderten. Zu seinen Spezialitäten zählten der sogenannte Küchen-Motor, ein V8-Leichtmetall-Rennmotor, mit dem [[Hans Stuck]] in seinem [[AFM (Rennwagen)#Der Küchen-AFM|AFM-50-4-„Küchen“]] zwischen 1950 und 1953 einige Erfolge erzielte, aber auch [[Kettengetriebe#Kettengetriebe als Wechselgetriebe|Kettengetriebe]], denen gegenüber Zahnradgetrieben eine höhere Elastizität und Geräuscharmut nachgesagt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küchen stellte die Form über die Funktion. So nahm er bei der „&amp;#039;&amp;#039;[[Victoria V 35 Bergmeister]]&amp;#039;&amp;#039;“ zugunsten der glatten Gehäuseformen des Motors unnötig lange und enge Ansaugwege in Kauf, die die Motorleistung verringerten und zu thermischen Problemen führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zeitgenössischer Spruch lautete: „Küchens Konstruktionen kennen keine komplette Kühlung!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Oldtimer Markt, 4/2009, S. 208–215&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Ritter von Klimesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Johann Wilhelm Naumann, Augsburg 1951, o. S.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|178|180|Küchen, Richard|[[Hans Christoph von Seherr-Thoss|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß]]|13654732X}}&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Rauch (Motorjournalist)|Siegfried Rauch]], [[Frank Rönicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Männer und Motorräder – ein Jahrhundert deutscher Motorradentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Motorbuch-Verlag 2008, ISBN 978-3-613-02947-7, S. 88–101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.meisterdinger.de/kon/kuechen/index.htm Die Meisterdinger von Nürnberg – Berühmte Konstrukteure: Richard Küchen]&lt;br /&gt;
* [http://img1.auto-motor-und-sport.de/Sonderausstellung-Prototyp--fotoshowBigImage-9ec9e101-241741.jpg Bild eines Küchen-V8-Motors in Stucks AFM-Rennwagen, Foto Hans-Ulrich Wieselmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13654732X|VIAF=80872963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuchen, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Küchen, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ingolstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>