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	<title>Richard Hoin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:38:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dr Lol: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2021-07-13T07:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weilburg-Odersbach WLMMH 52521 by Stepro IMG 1244.JPG|miniatur|Gedenktafel der Stadt Weilburg für Richard Hoin am Alten Rathaus in Odersbach.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Hoin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1879]] in [[Odersbach]]; † [[14. Oktober]] [[1944]] ebenda) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), der während der [[Zeit des Nationalsozialismus|Herrschaft der Nationalsozialisten]] von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hoin wurde 1897 Mitglied der Zimmerleutegewerkschaft in [[Essen]]. Von 1899 bis 1901 war er Soldat bei den [[Pionier (Militär)|Pionieren]] in [[Metz]] (→ [[Festung Metz]]). 1901 wurde er wegen [[Majestätsbeleidigung]] zu drei Tagen Haft verurteilt. In der Folgezeit beteiligte er sich am Aufbau der SPD in seinem Heimatkreis.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1906 war er Gründer und Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischen Wählervereins für den Kreis Diez, Limburg und Weilburg&amp;#039;&amp;#039;, der ersten Vereinigung von Sozialdemokraten in dieser Region. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] leistete er den Kriegsdienst als Soldat an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Von Oktober bis Dezember 1918 war er Vorsitzender des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es des [[Oberlahnkreis]]es. In dieser Funktion nannte er in einer öffentlichen Volksversammlung, die unter Beteiligung einer  großen Menschenmenge am 17. November 1918 in der Kreisstadt Weilburg stattfand, als politische Ziele die Gründung einer „sozialistischen Republik“ und der „[[Vereinigte Staaten von Europa|Vereinigten Staaten von Europa]]“. Seit dem 1. Januar 1919 arbeitete er als hauptamtlicher Parteisekretär der SPD im gemeinsamen Büro mit der Eisenbahnergewerkschaft in Limburg und war zuständig für die Parteiarbeit im [[Regierungsbezirk Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Weimarer Republik]] war er „Erster Kreisdeputierter“ des Oberlahnkreises und in dieser Position Stellvertreter des [[Landrat (Deutschland)|Landrats]]. Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die Nationalsozialisten wurde er am 10. Mai 1933 erstmals verhaftet und nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 für längere Zeit arbeitslos. Hoin musste sich zeitweise als Seifenvertreter durchschlagen. Er wurde unter ständige Polizeiaufsicht gestellt und sein Wagen beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentats vom 20. Juli 1944]] wurde er am 26. August 1944 aufgrund einer [[Denunzierung|Denunziation]] erneut verhaftet und im [[Zuchthaus]] [[Frankfurt-Preungesheim|Preungesheim]] inhaftiert. Noch vor dem geplanten Transport nach [[KZ Dachau|Dachau]] wurde er mit schweren Verletzungen entlassen und starb am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober an den Folgen der Misshandlungen in der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung und Gedenken ==&lt;br /&gt;
Hoin wird gemeinsam mit vier weiteren Opfern des NS-Regimes seit dem 20. Juli 1971 auf einer Gedenktafel im Limburger DGB-Haus als [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Odersbach startete die SPD Ende 2007 eine Initiative für eine Gedenktafel zu Ehren Richard Hoins. Diese Gedenktafel wurde im Oktober 2008 von der Stadt Weilburg am ehemaligen Rathaus in Odersbach angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.genios.de/document?id=FNP__F90312295F046A223000&amp;amp;src=hitlist&amp;amp;offset=0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Beier (Historiker)|Gerhard Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984).&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-458-14213-4.&lt;br /&gt;
* Joachim Warlies: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kreis-Wahlverein zum Unterbezirk&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation zur Geschichte der SPD im Landkreis Limburg-Weilburg – Weilburg, 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.today/2013.02.12-072314/http://www.spd-dornburg.de/html/zum_gedenken.html Webseite der SPD Dornburg zum Gedenken an fünf Widerstandskämpfer]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20061212021654/http://www.leuninger-herbert.de/franz/05_DGB/Rede_Ernst_Leuninger.htm Prof. Dr. Ernst Leuninger: Widerstand im heimischen Raum vor allem in den Gewerkschaften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoin, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoin, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weilburg|Odersbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weilburg|Odersbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr Lol</name></author>
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