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	<title>Richard Hohenner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 27. Juli 2023 um 20:16 Uhr</title>
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		<updated>2023-07-27T20:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Hohenner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1896]] in [[Vohenstrauß]]; † [[29. Oktober]] [[1981]] in [[Augsburg]]) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Kommunalpolitiker. Er erwarb sich große Verdienste um das Augsburger Siedlungswesen und wurde daher häufig als „Siedlervater“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Hohenner kam am 2. Januar des Jahres 1896 als Sohn eines Eisenbahnbeamten in Vohenstrauß zur Welt. 1905 zog er nach [[Mertingen]], da sein Vater die Betriebsleitung der [[Bahnstrecke Mertingen–Wertingen]] übernommen und dort eine Dienstwohnung erhalten hatte. Hohenner besuchte zunächst das [[Gymnasium Donauwörth|Königlich Bayerische Progymnasium]] in Donauwörth und trat anschließend im Jahr 1912 eine Ausbildung im Verwaltungsdienst der Stadt Augsburg an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1922 bis 1934 war Hohenner Vorsitzender der Ortsgruppe Augsburg des [[Bund Deutscher Bodenreformer|Bundes Deutscher Bodenreformer]]. 1924 gelang Hohenner zudem der Einzug in den Augsburger Stadtrat. Dort kämpfte er bis 1933 für die Förderung des Kleingartenwesens sowie für den Bau von Wohneigentum und Kleinsiedlungen. Sichtbare Erfolge seines Engagements waren Siedlungsprojekte für einkommensschwache Familien, die in der Hammerschmiede sowie in Hochzoll, Pfersee und Lechhausen starteten. Auch die Gründung der [[Augsburg-Bärenkeller|Bärenkeller-Siedlung]] wurde maßgeblich von Hohenner vorangetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bezirksvorsitzender der Mietervereine in Schwaben beantragte Hohenner am 9. Dezember 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Januar 1938 aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.004.680).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/16531307&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 übernahm er zudem die Amtsleitung des Augsburger Wohnungs- und Quartieramtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Parteizugehörigkeit veranlasste die Militärregierung am 1. August 1945 die Entlassung Hohenners. 1947 stufte ihn die [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] als Mitläufer ein, sodass er am 16. Januar 1948 wieder in den Verwaltungsdienst der Stadt Augsburg zurückkehrte. Er wurde zunächst Mitglied der Freien Wählervereinigung und schloss sich später der Wählergemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Mieter, Siedler und Verbraucher&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 zog er erneut in den Stadtrat ein und setzte sich dort bis 1972 für das Siedlerwesen und den Naturschutz ein. Bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1961 war er zudem im Wirtschafts- und Wohnungsamt sowie im Grundverwaltungs- und Siedlungsamt der Stadt Augsburg tätig. Für sein Engagement erhielt Hohenner in den darauffolgenden Jahren mehrere Ehrungen. Am 29. Oktober 1981 verstarb Richard Hohenner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1961: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1968: Goldener Ehrenring der Stadt Augsburg&lt;br /&gt;
* 1972: [[Liste der Ehrenbürger von Augsburg|Ehrenbürger der Stadt Augsburg]]&lt;br /&gt;
* 1983: Benennung des Richard-Hohenner-Platzes im Augsburger Stadtteil Bärenkeller sowie Aufstellung einer Stele mit Bronzerelief (erstellt von Bildhauer Theo Bechteler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Hohenner, Richard&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Stadtlexikon&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie Richard Hohenner das Augsburger Siedlungswesen in Gang brachte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Augsburger Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. März 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127593217|LCCN=|NDL=|VIAF=20709305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohenner, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hohenner, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsbeamter und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vohenstrauß]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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