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	<title>Richard Friedli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Slashpub: Literatur: Festschrift</title>
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		<updated>2026-02-23T11:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur: Festschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Friedli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1937]] in [[Welschenrohr]]) ist emeritierter Professor für [[Religionswissenschaft]] an der [[Universität Freiburg (Schweiz)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Seine [[Theologie|theologische]], [[religionswissenschaft]]liche und [[friedenswissenschaft]]liche Grundausbildung hat Friedli im Dominikaner-Studienzentrum in Belgien und an der Universität Freiburg i.&amp;amp;nbsp;Ü. erhalten. Er unterrichtete seit 1965/66 an einem Gymnasium in [[Kivu]]-Kongo und 1966–1971 Entwicklungsethik an der [[Université nationale du Rwanda|Nationaluniversität Ruandas]] in [[Butare]]. 1971–1992 war er Professor für Missions- und Religionswissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Ü. Nach dem Ordensaustritt hatte er von 1993 bis zu seiner Pensionierung 2006 an der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg den Lehrstuhl für Vergleichende Religionswissenschaft inne. Seither arbeitet er in Forschungs- und Ausbildungsgruppen über „Religionen-Politik-Konflikt“: u.&amp;amp;nbsp;a. MAS-Programm „Transformation of Conflicts and Peace“ an der &amp;#039;&amp;#039;World Peace Academy&amp;#039;&amp;#039; (WPA – akkreditiert Universität Basel)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.world-peace-academy.ch/?lang=en&amp;amp;pid=91 |titel=World Peace Academy – PEACE ACADEMY |werk=world-peace-academy.ch |abruf=2013-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; Sprecher des Arbeitskreises „Kultur und Religion“ der [[Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung]] (AFK) (Augsburg/Bonn); Beratertätigkeit für den „Religion-Politics-Conflict“-Desk der Abteilung für Menschliche Sicherheit im [[Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten|Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA (Bern)]]. Er wurde auf Anfang 2013 vom Verwaltungsrat der World Peace Academy zum akademischen Direktor eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedli ist Gründungsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft (1977). Mit [[Hans-Jochen Margull]] und [[Walter J. Hollenweger|Walter Hollenweger]] hat er 1975 die dreisprachige Buchreihe „Studien zur Interkulturellen Geschichte des Christentums“ (Lang-Verlag, Frankfurt am Main.) begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Jubiläumsband 150 von 2010 „Intercultural Perceptions and Prospects of World Christianity“ (eds.: Richard Friedli, Klaus Kokorschke, Theo Sundermeier, Werner Ustorf) hat Friedli das „Postcript:Variations on Intercultural“ verfasst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Auftrag verschiedener „faithbased NGO‘s“ hat Friedli mehrere interkulturelle Mandate/Expertenreisen unternommen: u.&amp;amp;nbsp;a. in Madagaskar (1975), Thailand (1977) und Indien (1980). Seit 1974 ist er Mitglied der „[[Religions for Peace|World Conference of Religions for Peace]]“ und hat an ihrer 3. Weltkonferenz in Princeton/USA (1979) die interreligiöse Arbeitsgruppe „Spirituality-Definition“ geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Friedli ist verheiratet und hat einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk/Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Lehrtätigkeit im postkolonialen Kontext des Ost-Kongo und in [[Ruanda]] (1965 ff) und durch seine Beratertätigkeit in den postgenozidären Reconciliation-Prozessen „[[gacaca]]“ in Ruanda (seit 1994 bis heute) setzt sich Friedli wissenschaftstheoretisch mit den Bedingungen der „praktischen Religionswissenschaft“ und der „angewandten Friedensforschung“ auseinander. Seine akademische Grundoption geht einerseits von der konstruktivistischen zukunftsoffenen Kulturanthropologie und andererseits von den interkulturellen Gesellschaftswissenschaften aus. Sozialwissenschaftliche Methodologien und religionsgeschichtliches Basiswissen gehören deshalb zu den theoretischen und praxisorientierten Grundlagen seiner öffentlichen interkulturellen und religionssoziologischen Interventionen. Zu den universitären Studienprogrammen in vergleichender Religionswissenschaft, die Friedli in Fribourg interdisziplinär angelegt hat, gehören deshalb auch Studienreisen, „kulturelle Immersion“ vor Ort, deren Vorbereitung und Nacharbeit für die jeweils ca. 20 Studierenden auf zwei Studienjahre angelegt war: z.&amp;amp;nbsp;B. 1974 „auf den Spuren des Buddha“ in Nordindien und in einem buddhistischen Kloster in Thailand; 1977 in den zentralafrikanischen Kontexten von Tansania ([[Ujamaa]]-Sozialismus), Ruanda und Zaire; 1980 [[Befreiungstheologie]]n in Mexiko, Kolumbien und Peru; 1982 in China (Sozialwissenschaften in Peking und Nanking) und Japan ([[Rissho Kosei Kai|Risho Kosei Kai]]); 1988 in Zaire: Kimbangu-Kirche in Kinshasa und Nkamba. Friedlis universitätspolitisches Verständnis artikuliert sich also um die Funktion und die Verantwortung der Institution „Universität“ im gesellschafts-politischen, lokalen und globalen Netzwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu seine Beiträge über „Angewandte Religionswissenschaft“, in: Hamid Reza Yousefi u.&amp;amp;nbsp;a. (Hg.), „Wege zur Religionswissenschaft. Eine interkulturelle Orientierung“, Nordhausen 2007, S. 79–93; und in: Michael Klöcker, Udo Tworuschka (Hg.), „Praktische Religionswissenschaft“, (UTB 3165), Köln/Weimar/Wien 2008: interkulturelle Ueberlegungen zur Wirtschafts- und Unternehmensethik (SS. 207–215) und zu Internationalen Konflikte (SS. 216–227).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Neben den bereits oben erwähnten Veröffentlichungen:&lt;br /&gt;
* „Fremdheit als Heimat. Auf der Suche nach einem Kriterium für den Dialog zwischen den Religionen“, Zürich-Freiburg i.Ue. 1974 (Doktorats-These)&lt;br /&gt;
* „Some Aspects of an Inter-Religious Spirituality in the Service of Peace“, in: Homar A. Jack, „Religion in the Struggle for World Community“. Proceedings of the WCPR III: Princeton 1979, New York 1980, S. 259–266.&lt;br /&gt;
* „Frieden wagen. Ein Beitrag der Religionen zur Gewaltanalyse und zur Friedensarbeit“, Freiburg I.&amp;amp;nbsp;Ue 1981.&lt;br /&gt;
* „Zwischen Himmel und Hölle – Die Reinkarnation. Ein religionswissenschaftliches Handbuch“, Freiburg i.&amp;amp;nbsp;Ue.1986.&lt;br /&gt;
* „Le Christ dans les Cultures“, Paris-Fribourg 1989.&lt;br /&gt;
* „Toleranz und Intoleranz als Thema der Religionswissenschaft. Von der Lebensmitte der Religionen zur Tiefenkultur der Konflikte“, (Band 1 der Gustav-Mensching-Vorlesungen für religiöse Toleranz, hg. von Udo Tworuschka), Frankfurt am Main 2003.&lt;br /&gt;
* Art. „Interkulturelle Theologie“, in Müller K./ T. Sundermeier, Lexikon Missiontheologischer Grundbegriffe, Berlin 1987, S. 181–185.&lt;br /&gt;
* „Conflict Transformation with Religious Dimensions. Mediators as Transcultural Go-Betweens“, in: Gesa Mackenthun u.&amp;amp;nbsp;a., „Agents of Transculturation: Border-Crossers, Mediators, Go-Betweens“, Rostock 2012.&lt;br /&gt;
* Angewandte Religionswissenschaft im Teststand. Ein Beitrag zur teilnehmenden Aktionsforschung, in: Burkard Franz-Peter u.&amp;amp;nbsp;a., Praktische Religionswissenschaft: theoretische und methodische Ansätze (Festschrift Prof. Udo Tworuschka), Lit-Verlag, Berlin 2014, 21–34.&lt;br /&gt;
* Versöhnung ohne Kapitulation. Ein Werkstattbericht, in: Ueli Mäder, Barbara Schürch, Simon Mugier (Hg), Reconciliation. Vergeben ohne zu vergessen?, Edition gesowip, Basel 2014, 53–78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Petra Bleisch Bouzar]] |Titel=Frieden als Beruf. Beiträge aus der Religions- und Friedensforschung: Festschrift für Richard Friedli zu seinem 75. Geburtstag Mélanges en l&amp;#039;honneur de Richard Friedli pour ses 75 ans |NummerReihe=v.3 |Auflage=1st ed |Verlag=TVZ Theologischer Verlag Zürich |Ort=Zürich |Datum=2019 |Reihe=CULTuREL Religionswissenschaftliche Studien |ISBN=978-3-290-22020-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.unifr.ch/sr/de/fachbereich/team/richard-friedli.html Homepage von Richard Friedli] am Studiengebiet Religionswissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg i.&amp;amp;nbsp;Ue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124650406|LCCN=n/79/62415|VIAF=22267327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedli, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionswissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionswissenschaftler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Freiburg, Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedli, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Religionswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Welschenrohr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Slashpub</name></author>
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