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	<title>Richard Eyermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Eyermann&amp;diff=1205894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Eyermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1898]] in [[Erfurt]]; † [[29. Juli]] [[1971]] in [[Magdeburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Landesparlamente 1919–1952&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2014, ISBN 978-3-412-22179-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]- und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eyermann wurde in eine Arbeiterfamilie geboren, besuchte die [[Volksschule]] und machte eine Ausbildung zum Metallschleifer. Er war als Eisenbahn- und Rangierarbeiter tätig. 1916 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. 1918 gehörte er zu den Mitbegründern der Erfurter Ortsgruppe der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. 1920 wurde er Mitglied der KPD. Von Oktober 1924 bis 1933 war er Mitglied des [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|Landtags]] in [[Thüringen]]. Von 1925 bis 1933 war er Sekretär der KPD-Unterbezirksleitungen Bad Salzungen, [[Jena]] und Erfurt, ab 1924 auch Mitglied der KPD-Bezirksleitung Groß-Thüringen. Nach Übersiedlung der KPD-Bezirksleitung von Jena nach Erfurt 1930 wurde er zunächst Agitprop-Sekretär, dann 1931 Orgleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 beteiligte er sich aktiv am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]]. Das ZK der KPD entsandte ihn und [[Walter Duddins]] Anfang März 1933 nach Sachsen, wo Eyermann als Orgleiter die Partei neu aufbauen sollte. Eyermann wurde bereits im April desselben Jahres verhaftet und im [[KZ Nohra]], danach im [[KZ Bad Sulza]] inhaftiert. Nach seiner Freilassung im Dezember 1934 wurde er unter polizeiliche Aufsicht gestellt. Im Januar 1937 erneut verhaftet und im Mai 1937 zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Er war bis August 1938 in [[Ichtershausen]] inhaftiert. Anschließend schloss er sich der Widerstandsgruppe um [[Theodor Neubauer]] und [[Magnus Poser]] an. 1944 wurde er zum dritten Mal verhaftet und in das [[KZ Buchenwald]] verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945/46 war Eyermann Mitglied der KPD-Bezirksleitung Thüringen. Am 6. Juli 1945 begannen die Verhandlungen zwischen Vertretern der KPD und der SPD über ein Aktionsprogramm. In Weimar, im Parteihaus am Goetheplatz, nahm Eyermann zusammen mit den Kommunisten [[Johannes Brumme]], [[Ernst Busse]], [[Hugo Günther]] und [[Walter Wolf (Politiker)|Walter Wolf]] sowie den Sozialdemokraten [[Heinz Baumeister]], [[Hermann Brill]], [[August Frölich]], [[Paul Hildebrandt (Politiker)|Paul Hildebrandt]] und [[Cäsar Thierfelder]] an einer gemeinsamen Sitzung teil. Ziel dieser Aussprache war es, einen gemeinsamen Arbeitsausschuss der KPD und der SPD für [[Thüringen]] zu bilden. Im Anschluss trat Eyermann zusammen mit August Frölich in gemeinsamen Mitgliederversammlungen der SPD und KPD auf, um die Vereinigung der beiden Arbeiterparteien voranzutreiben. Eyermann war Delegierter des Vereinigungsparteitages für Thüringen am 6. und 7. April in [[Gotha]] sowie Delegierter des [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigungsparteitag der SPD und KPD]] am 21. und 22. April 1946 in [[Berlin]]. Im Anschluss war er zeitweise Sekretär der SED-Landesleitung Thüringen. Von 1946 bis 1952 gehörte er erneut dem [[Thüringer Landtag (1946–1952)|Landtag in Thüringen]] an und war dort Vorsitzender der SED-Fraktion. Ab 1952 war er Abgeordneter des [[Bezirkstag (DDR)|Bezirkstags]] [[Bezirk Magdeburg|Magdeburg]]. Von 1949 bis 1952 war er Vorsitzender der Landesparteikontrollkommission der SED in Thüringen. Von 1952 bis 1971 war Eyermann Mitglied der SED-Bezirksleitung Magdeburg, von 1952 bis 1969 auch Mitglied des Büros bzw. des Sekretariats der SED-Bezirksleitung und Vorsitzender der Bezirksparteikontrollkommission ebenda. Von 1950 bis 1969 war er zudem Kandidat der [[Zentrale Parteikontrollkommission|Zentralen Parteikontrollkommission]] der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Wintersemester 1970/71 hatte Eyermann einen Lehrauftrag an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] in der &amp;#039;&amp;#039;Sektion Philosophie/Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Er unterrichtete bis zu seinem Tod im Fach &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eyermanns ältester Sohn, der russisch sprach, war in einem [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges#Deutsche Soldaten in sowjetischem Gewahrsam|sowjetischen Kriegsgefangenenlager]] unter Spionageverdacht verhaftet worden, ohne dass der Vater Näheres erfuhr. Persönliche Nachforschungen des Thüringer [[SMAD]]-Chefs [[Iwan Kolesnytschenko]] in Moskau blieben ergebnislos. Eyermann verstarb 1971 ohne eine weitere Nachricht zu seinem Sohn erhalten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köl, Weimar, Wien 2011, ISBN 978-3-412-20544-7, S. 393, Anmerkung 614.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wege zur Einheit der Arbeiterbewegung in Thüringen 1945/46&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;, 8 (1966), Sonderheft, S. 67–70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] (VVO) in Silber (6. Mai 1955 und 1963), in Gold (1968), Ehrenspange zum VVO in Gold (1970)&lt;br /&gt;
* [[Banner der Arbeit]] (1958)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]] (1958)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstmedaille der DDR]] (1959)&lt;br /&gt;
* [[Artur-Becker-Medaille]] in Gold (1960)&lt;br /&gt;
* [[Karl-Marx-Orden]] (1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nach Richard Eyermann benannter Ring in Erfurt wurde 1992 nach [[Julius Leber]] umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Zorn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers zweimal getötete Opfer. Westdeutsche Endlösung des Antifaschismus auf dem Gebiet der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Ahriman, Freiburg i. Br. 1994, ISBN 3-89484-401-9, S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ehemalige [[Polytechnische Oberschule|POS]] „Richard Eyermann“ in Erfurt beherbergt seit 1991 die Grundschule am Roten Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]], Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 1994.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 168.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4263 Eyermann, Richard]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.buchenwald.de/fotoarchiv/image.php?f_provenienzen_0=29--1&amp;amp;page=12&amp;amp;inventarnr=2050 Abbildung Eyermanns als Mitglied des Antifaschistischen Komitees] auf der Website der [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der SED-Landesparteikontrollkommissionen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1140544985|VIAF=240150688315412660001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eyermann, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Thüringen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Länderkammer der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Nohra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Bad Sulza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Neubauer-Poser-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eyermann, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD- und SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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