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	<title>Richard Duckwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Honey Mustard 72: Externer Link wurde ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-07T17:12:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Externer Link wurde ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Duckwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1886]] in [[Bremen]]; † [[30. November]] [[1972]] in Bremen) war ein [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-, [[Deutsche Partei|DP-]] und [[Gesamtdeutsche Partei|GDP]]-[[Politiker]] und [[Bremer Bürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein-Duckwitz.jpg|mini|Familiengrab Duckwitz auf dem Osterholzer Friedhof]]&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Duckwitz kam als Sohn eines Kaufmanns und Enkel des ehemaligen Bremer Bürgermeisters [[Arnold Duckwitz]] zur Welt. Nach dem Abschluss des Gymnasiums studierte er [[Rechtswissenschaften]] in [[Heidelberg]], [[München]] und [[Marburg]]. In Heidelberg wurde er Mitglied des [[Corps Vandalia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;68&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 766.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende des Studiums stand seine Promotion. Im ersten Jahr des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] leistete er für kurze Zeit Kriegsdienst. Fünf Jahre darauf ernannte man ihn zum [[Syndicus der Freien Hansestadt Bremen|Syndicus]] des Bremer Senats in der Verwaltung für Häfen, Handel und Schifffahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Leben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mitglied in der Deutschen Demokratischen Partei ====&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen einjährigen Mitgliedschaft in der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] von 1919 bis 1920 wurde er am 1. Oktober 1927 [[Bremer Staatsräte und Stellvertreter von Senatoren|Staatsrat in Bremen]] der Verwaltung für Häfen, Schifffahrt und Verkehr. Im Oktober 1931 wurde er Präsident der Finanzverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mitglied in der NSDAP ====&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach der [[Machtübernahme]] der Nationalsozialisten trat er zum 1. Mai 1933 in die [[NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 3.075.134).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6961509&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1943 ernannte man ihn zum neuen Finanzsenator. Im gleichen Jahr erhielt er in der Reiter-[[Sturmabteilung|SA]], der er ebenfalls angehörte, den Rang eines Sturmführers (ehrenhalber). Duckwitz&lt;br /&gt;
wurde &amp;quot;in einem umfangreichen, im Frühjahr 1937 anlässlich der Überleitung vom Parteianwärter zum Vollmitglied der NSDAP entstandenen parteiinternen&lt;br /&gt;
Schriftwechsel von der zuständigen Ortsgruppe und der Bremer Kreisleitung als verlässlicher Nationalsozialist bezeichnet wird, während ihn altgediente Bremer&lt;br /&gt;
Parteigenossen als „Karrieristen“ charakterisieren&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Bremische Bürgerschaft (Hrsg.), Karl-Ludwig Sommer: Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft. Projektstudie und wissenschaftliches Colloquium (= Kleine Schriften des Staatsarchivs Bremen. Heft 50). Staatsarchiv Bremen, Bremen 2014, ISBN 978-3-925729-72-0, S. 65f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Jahr wurde er am 1. Juli Kommissarischer Bürgermeister der Stadt [[Bremen zur Zeit des Nationalsozialismus|Bremen]]. In den letzten Kriegsmonaten setzte er sich – erfolglos – für eine kampflose Übergabe Bremens an die [[Alliierte]]n ein. Die 1945 vorgesehenen Sprengungen von Hafenanlagen konnte er verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Bremische Bürgerschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft&amp;#039;&amp;#039;. S. 66: „Seine Darstellungen (dazu) wurden von prominenten Zeugen, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Theodor Spitta]] und [[Wilhelm Kaisen]], im Wesentlichen bestätigt.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit endete mit der Einnahme der Stadt am 27. April 1945. 1948 wurde er zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Mitläufer&amp;#039;&amp;#039; [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und auf Initiative des &amp;#039;&amp;#039;Senators politische Befreiung&amp;#039;&amp;#039; [[Alexander Lifschütz]] im August 1948 als &amp;#039;&amp;#039;entlastet&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mitglied in der Deutschen Partei/Gesamtdeutschen Partei und Hospitant in der CDU ====&lt;br /&gt;
Ab 1951 war er für die rechtsgerichtete [[Deutsche Partei]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Meyn: Die Deutsche Partei. Entwicklung und Problematik einer national-konservativen Rechtspartei nach 1945, Düsseldorf 1965&amp;lt;/ref&amp;gt; Mandatsträger in der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] und stellvertretender Landesvorsitzender der Partei. Die DP fusionierte 1961 mit dem [[GB/BHE]] zur [[Gesamtdeutsche Partei|Gesamtdeutschen Partei]]. 1962 trat Duckwitz aus dieser Partei aus und hospitierte in der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstelle der Familie Duckwitz befindet sich auf dem [[Osterholzer Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Aufstieg und Blüte einer Hansestadt: Von bremischer Leistung in der Welt. Bürgermeister Barkhausen und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; [[Schünemann Verlag|Schünemann]], Bremen 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bremen zur Zeit der Demokratie und Diktatur: Erlebte Probleme und Lösungen.&amp;#039;&amp;#039; Schünemann, Bremen 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bremer Senatoren]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bremer Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Bremische Bürgerschaft]] (Hrsg.), Karl-Ludwig Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft. Projektstudie und wissenschaftliches Colloquium&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Staatsarchivs Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 50). Staatsarchiv Bremen, Bremen 2014, ISBN 978-3-925729-72-0, S. 65–66 ([https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116232714|VIAF=25348439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duckwitz, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syndicus der Freien Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duckwitz, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP, NSDAP, DP, GDP), MdBB und Bremer Bürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Honey Mustard 72</name></author>
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