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	<title>Richard Arauner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 16. April 2026 um 23:20 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Arauner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1902]] in [[Solnhofen]]; † [[1. November]] [[1936]] bei [[Bad Tabarz|Tabarz]]) war ein deutscher NS-Agrarfunktionär und [[SS-Oberführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Steinbruchbesitzers (evangelisch) absolvierte nach dem Abschluss seiner Schullaufbahn eine Ausbildung zum Diplom-Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Dornheim: [https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ministerium/Geschichte/sachverstaendigenrat-zur-rolle-ns-zeit.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 &amp;#039;&amp;#039;Rasse, Raum und Autarkie. Sachverständigengutachten zur Rolle des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;]. Erarbeitet für das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Bamberg 2011, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegweisend sollte die Begegnung mit seinem Studienkameraden, dem späteren Reichsernährungsminister und Reichsbauernführer [[Walther Darré]] werden, dessen engster Berater und Freund Arauner wurde. So folgte er ihm in drei von Darré geführte Organisationen nach: agrarpolitischer Apparat ([[Reichsamt für Agrarpolitik]]), [[Reichsnährstand]] und [[Rasse- und Siedlungshauptamt]] der SS (RuSHA). Am 15. Oktober 1923 trat er dem [[Freikorps Oberland|Bund Oberland]] bei, der sich einen Monat zuvor [[Adolf Hitler]] unterstellt hatte. Gemeinsam nahmen sie am [[Hitlerputsch|Hitler-Ludendorff-Putschversuch]] vom 8. auf den 9. November 1923 teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat zum 1. Januar 1931 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 434.651).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/60895&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1. April 1931 leitete er als Geschäftsführer das Zentralbüro des „agrarpolitischen Apparates“ (aA) im „[[Braunes Haus|Braunen Haus]]“ München. 1930 hatte Darré im Rang eines Reichsleitungsfachberater mit dem Aufbau dieser Organisation begonnen. Hier war eine große Zahl an ehrenamtlichen „landwirtschaftlichen Fachberatern“ eingesetzt, die propagandistisch die agrarpolitischen Ziele der Partei verfolgten und die nach der „[[Machtergreifung]]“ als Bauernführer im [[Reichsnährstand]] tätig waren. Der aA war der Vorläufer für das 1933 gegründete Amt für Agrarpolitik, aus dem 1936 das [[Reichsamt für Agrarpolitik]] hervorging. In dieser Institution der NSDAP, die unter der Führung von Reichsernährungsminister Darré (hier als Reichsleiter) und seinem Staatssekretär [[Herbert Backe]] stand, blieb Arauner bis zu seinem Tod tätig, ab 1932 als Abteilungsleiter und ab 1935 als Hauptamtsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arauner durchlief zusätzlich eine [[Schutzstaffel|SS-Karriere]], in die er am 8. Mai 1933 eintrat (SS-Nummer 55.371).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514729&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 1933 war er im Rasse- und Siedlungshauptamt der SS als Obersturmführer tätig. Einen Monat später erfolgte seine Beförderung zum SS-Hauptsturmführer, im folgenden Jahr wurde er an den denkwürdigen Tagen ([[Führergeburtstag|20. April]] 1934 und [[Hitlerputsch|9. November]] 1934) SS-Sturmbannführer und SS-Obersturmbannführer. Am 20. April 1935 wurde Arauner zum SS-Standartenführer und am 1. November 1936 zum SS-Oberführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des [[Reichsnährstand]]es war Arauner ab dem 1. Januar 1934 zusätzlich Geschäftsführer („[[Siegelbewahrer|Siegelwahrer]]“) des [[Deutscher Reichsbauernrat|Deutschen Reichsbauernrates]], die beide unter der Leitung des [[Reichsbauernführer]]s Darré standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Dienstreise stürzte sein Flugzeug bei Tabarz im Thüringer Wald ab. Zeitungsberichten zufolge war Arauner „auf der Rückfahrt von der Vereidigung des Landesbauernrates der Landesbauernschaft Saar-Pfalz“ gewesen und wurde als einer der „bewährtesten“ und als „der älteste Mitarbeiter“ Darrés in [[Goslar]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.loc.gov/pictures/item/2005678691/#step3&amp;lt;/ref&amp;gt; „zu Grabe getragen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Völkischer Beobachter]] vom 3. und 7. November 1936, zitiert nach Dornheim, Rasse (2011), S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* „[[Blutorden]]“ am 9. November 1933&lt;br /&gt;
* [[Siegelbewahrer|Siegelwahrer]] ab Februar 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dws-xip.pl/reich/biografie/lista4/55371.html SS-Oberführer Richard Arauner] auf www.dws-xip.pl&lt;br /&gt;
* Bundesarchiv Berlin (BArch), Bestand NS 35 – Reichsamt für das Landvolk; Bestand R 16 I – Deutscher Reichsbauernrat, Personalakten (Nr. 180); [[Berlin Document Center#Bestände|SSO-Akte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Kopf (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Richard Arauner&amp;#039;&amp;#039; (= Die Ahnen deutscher Bauernführer, Band 6), hrsg. vom Stabsamt des Reichsbauernführers, Reichsnährstand Verl.-Ges., Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Lenz: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Reichsbauernrat – Darrés politische Kampfgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Friedrich P. Kahlenberg (Hrsg.): Aus der Arbeit der Archive. Beiträge zum Archivwesen, zur Quellenkunde und zur Geschichte. Festschrift für [[Hans Booms]] (= Schriften des Bundesarchivs, Band 36). Boldt, Boppard am Rhein 1989, ISBN 3-7646-1892-2, S. 787–799.&lt;br /&gt;
* Andreas Dornheim: &amp;#039;&amp;#039;Rasse, Raum und Autarkie. Sachverständigengutachten zur Rolle des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Erarbeitet für das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bamberg 2011.&lt;br /&gt;
* Andreas Dornheim: &amp;#039;&amp;#039;Beamte, Adjutanten, Funktionäre. Personenlexikon zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Reichsnährstand.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-040086-3, S. 145–146.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123488680|VIAF=37826991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arauner, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Solnhofen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arauner, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher NS-Agrarfunktionär und SS-Oberführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Solnhofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Tabarz]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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