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	<title>Ribnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:11:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ribnitz&amp;diff=1707976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erichsohn: /* Ribnitz */ -1</title>
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		<updated>2026-03-25T10:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ribnitz: &lt;/span&gt; -1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Saaler Bodden, Ribnitz (DSC04871).JPG|mini|Blick über den [[Saaler Bodden]] auf Ribnitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Ribnitz.png|mini|hochkant|[[Wappen von Ribnitz-Damgarten#Ribnitzer Wappen|Wappen von Ribnitz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ribnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Ribnitz-Damgarten]] und war bis 1950 eine selbständige Grenzstadt in [[Mecklenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ribnitz bildet den westlichen Teil der Stadt Ribnitz-Damgarten und liegt zwischen den Hansestädten [[Rostock]] und [[Stralsund]] westlich des Flusses [[Recknitz]] an dessen Mündung in den Bodden ([[Ribnitzer See]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribnitz-1630-01.jpg|mini|Ribnitz 1630]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lageplan Ribnitz 1712.jpg|mini|Ribnitz im Jahr 1712]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribnitz-Damgarten Panorama Ost (01-1).jpg|mini|Blick vom Turm der Marienkirche über den Ostteil von Ribnitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribnitz-Damgarten Panorama West (01-1).jpg|mini|Blick vom Turm der Marienkirche über den Westteil von Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden ist die Stadt aus der Ortschaft Rybanis (&amp;#039;&amp;#039;Ryba&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Fisch“), welche in der sumpfigen [[Recknitz]]niederung lag. Der Übergang über die Recknitz wird auch &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger Pass&amp;#039;&amp;#039; genannt. Auf der Ribnitzer Seite befindet sich unmittelbar am Fluss das &amp;#039;&amp;#039;Pass-Gehöft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz des wichtigen Flussüberganges über die Recknitz ließen die mecklenburgischen Fürsten in Flussnähe um 1200 eine Burg errichten, die der Keim des späteren Ribnitzer Ortskerns wurde. Bis in das 14. Jahrhundert gehörte der Ort noch zur [[Herrschaft Rostock]], danach zum Fürstentum, später (Groß-)Herzogtum Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ribnitz wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1233 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gottfried Gengler: &amp;#039;&amp;#039;Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Erlangen 1863, [https://books.google.de/books?id=NdkcAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA695&amp;amp;hl=de S. 695–698].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1323 wurde das [[Klarissenkloster Ribnitz]] vom mecklenburgischen Fürsten [[Heinrich II. (Mecklenburg)|Heinrich II.]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Ulpts: &amp;#039;&amp;#039;Die Bettelorden in Mecklenburg. Ein Beitrag zur Geschichte der Franziskaner, Klarissen, Dominikaner und Augustiner-Eremiten im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Werl 1995 (Saxonia Franciscana 6), S. 111–134 (Gründung), 205–236 (vom 14. bis 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), 375–381 (Reformation und Aufhebung).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ribnitz wurde [[Landstadt in Mecklenburg]] und war als solche eine der Städte im [[Wendischer Kreis|Wendischen Kreis]], die bis 1918 auf mecklenburgischen Landtagen der [[Union der Landstände|1523 vereinten Landstände]] vertreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] im Jahr 1648 bildet die Recknitz zwischen Ribnitz und [[Damgarten]] die Grenze zwischen dem [[Herzogtum Pommern]] und dem [[Herzogtum Mecklenburg]]. Danach bis zum Jahr 1815 zwischen [[Schwedisch-Pommern]] und von 1815 bis 1945 zwischen der preußischen [[Provinz Pommern]] und Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 wurde der [[Bahnhof Ribnitz-Damgarten West|Bahnhof Ribnitz]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ostseestrecke.de/bahnhof-ribnitz-damgarten-west/ |titel=Bahnhof Ribnitz-Damgarten West |werk=ostseestrecke.de |zugriff=2016-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aufschwung der Stadt Ribnitz begann 1934 mit dem Bau kriegswichtiger Produktionsanlagen ([[Walther-Bachmann-Flugzeugbau]] KG).&lt;br /&gt;
Nach Gründung der DDR und bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] waren [[VEB Ostseeschmuck]], [[VEB Faserplattenwerk Ribnitz-Damgarten|VEB Faserplattenwerk]] und [[VEB riled Lederwaren]] bedeutende Industriebetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die Städte Ribnitz und Damgarten zur späteren [[Kreis Ribnitz-Damgarten|Kreisstadt Ribnitz-Damgarten]] vereinigt. Beide Stadtvertretungen hatten sich zuvor gegen den Zusammenschluss des mecklenburgischen Ribnitz mit dem (vor)pommerschen Damgarten ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Stadtkulturhaus mit Klubkino des [[Verband für Filmkommunikation|Landesverbandes Filmkommunikation Mecklenburg-Vorpommern]]. Das Kino besteht seit 1999. Es gibt einen Kinderhort.&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Das [[Klarissenkloster Ribnitz]] von 1323/24 und die Klosterkirche mit gotischer Holzplastik&lt;br /&gt;
* Die [[Marienkirche Ribnitz]] von 1233 wurde  mehrfach umgebaut.&lt;br /&gt;
* Das [[Rostocker Tor (Ribnitz-Damgarten)|Rostocker Tor]] wurde im 15. Jahrhundert errichtet an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1290&lt;br /&gt;
* Die Lange Straße mit klassizistischer Architektur&lt;br /&gt;
* Der Markt mit Bernsteinfischerbrunnen und [[Rathaus Ribnitz|Rathaus]] von 1834&lt;br /&gt;
* Das [[Deutsches Bernsteinmuseum|Deutsche Bernsteinmuseum]] im Klarissenkloster&lt;br /&gt;
* Die Galerie im Kloster&lt;br /&gt;
* Die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Der Zirkus kommt&amp;#039;&amp;#039; am Seeufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten mit zeitlichem Bezug nach Zusammenschluss der Städte (1950) – siehe unter [[Ribnitz-Damgarten]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die im Ort geboren wurden ===&lt;br /&gt;
==== Ribnitz  ====&lt;br /&gt;
* [[Joachim Schröder (Theologe)|Joachim Schröder]] (1613–1677), lutherischer Theologe, in Freudenberg geboren&lt;br /&gt;
* [[Lampert Hinrich Röhl]] (1724–1790), Mathematiker und Astronom&lt;br /&gt;
* [[Joachim Friedrich Zoch]] (1750–1833), Jurist, Bürgermeister von Rostock&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Pries]] (1776–1832), Pädagoge und Professor an der Universität Rostock&lt;br /&gt;
* [[Johann Ernst Nizze]] (1788–1872), Rektor des Gymnasiums der Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
* [[Gustav Schliemann]] (1841–1973), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Anna Gerresheim]] (1852–1921), Landschafts- und Bildnismalerin sowie Grafikerin&lt;br /&gt;
* [[Helene Otto]] (1856–1949), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Paul Albrecht (Schriftsteller)|Paul Albrecht]] (1863–nach 1935), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[August Diehn]] (1874–1942), Industrieller, Wehrwirtschaftsführer&lt;br /&gt;
* [[August Haut]] (1881–1958), Politiker (SPD), Mitglied der Lübecker Bürgerschaft und Senator für Arbeit und Wohlfahrt, Abgeordneter im Landtag von Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* [[Georg Schmieter]] (1887–1972), Opern- und Operettensänger und Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Grete Schroeder-Zimmermann]] (1887–1955), Architektin&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weidemann (Politiker)|Hermann Weidemann]] (1887–1961), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Otto Lemcke]] (1891–1933), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Helene Weyl]] (1893–1948), Autorin und Übersetzerin&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hauth]] (1899–1975), [[Windjammer]]-[[Kapitän]] und [[Kap Hoornier]], seit 2022 in der „[[Cape Horn Hall of Fame]]“&lt;br /&gt;
* [[Heinz Salomon]] (1900–1969), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Korl Meyer]] (1902–1945), Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Walter Kramer (Goldschmied)|Walter Kramer]] (1902–1990), Gold- und Silberschmied, Erfinder des [[Fischlandschmuck]]s&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Wascher]] (1904–1956), geboren in Hirschburg, Politiker (KPD), antifaschistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Thierfelder]] (1908–1985), Archivarin&lt;br /&gt;
* [[Michael Denzin]] (1944–2017), Politiker (FDP), Abgeordneter des hessischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Monika Kaden]] (* 1949), Keramikerin, Bildhauerin und Zeichnerin&lt;br /&gt;
* [[Anne Hubinger]] (* 1993), Handballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Petersdorf ====&lt;br /&gt;
* [[Ernst Stier]] (1877–1947), Landwirt und Politiker (DB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in Ribnitz wirkten ===&lt;br /&gt;
* [[Beatrix von Mecklenburg]] (&amp;#039;&amp;#039;Beata von Ribnitz&amp;#039;&amp;#039;, † 1399), Äbtissin des Klarissenklosters Ribnitz. Sie wurde hier als Heilige verehrt, ihr Festtag ist der 8. April&lt;br /&gt;
* [[Ursula von Mecklenburg]] (1510–1586 in Ribnitz), letzte Äbtissin des Klarissenklosters Ribnitz; Grabmal in der Klosterkirche&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Schröder (Dichter)|Helmuth Schröder]] (1842–1909 in Ribnitz), plattdeutscher Heimatdichter, in Ribnitz beerdigt&lt;br /&gt;
* [[Richard Wossidlo]], Ethnograph, Volkskundler, 1939 beerdigt auf dem Alten Friedhof in Ribnitz&lt;br /&gt;
* [[Walter Wegner]] (1902–1978), nationalsozialistischer Bürgermeister 1934 bis 1945, später Staatssekretär in Niedersachsen&lt;br /&gt;
* [[Hans Erichson]] (1926–2020), Lehrer, Volkskundler und Museumsleiter&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schlüter (Maler)|Wolfgang Schlüter]] (1942–2019), Maler und Schmuckgestalter, lebte ab 1986 in Hirschburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ribnitz Damgarten Rostocker Tor.jpg|Rostocker Tor und Marienkirche&lt;br /&gt;
Ribnitz Damgarten town hall.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Ribnitz Klarissenkloster.jpg|[[Deutsches Bernsteinmuseum]] im [[Klarissenkloster Ribnitz]]&lt;br /&gt;
Ribnitz Marienkirche 1.jpg|[[Marienkirche Ribnitz]]&lt;br /&gt;
Ribnitz Fischergasse.jpg|Eingang zur Fischergassen-Passage&lt;br /&gt;
Fountain and St Mary&amp;#039;s church in RDG 1.jpg|Der neue Brunnen am Markt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RibnitzBf.jpg|mini|Empfangsgebäude [[Bahnhof Ribnitz-Damgarten West]]]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof [[Bahnhof Ribnitz-Damgarten West|Ribnitz-Damgarten West]] liegt im Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;Ribnitz&amp;#039;&amp;#039; und ist an die [[Bahnstrecke Stralsund–Rostock]] angeschlossen. Es fahren alle zwei Stunden Züge Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regional-Express|RE&amp;amp;nbsp;9]] ([[Rostock Hauptbahnhof|Rostock]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Sassnitz|Sassnitz]]). Zudem halten außerdem einzelne [[Intercity-Express|ICE]]-Züge von [[DB Fernverkehr]] auf der [[Liste der Intercity-Express-Linien#Linie 26|Linie 26]] [[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruhe]]&amp;amp;nbsp;– [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Frankfurt (Main)]]&amp;amp;nbsp;– [[Hamburg Hauptbahnhof|Hamburg]]&amp;amp;nbsp;– [[Stralsund Hauptbahnhof|Stralsund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Kühl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und des Klosters Ribnitz in Einzeldarstellungen: Studien zur Landschaftskunde, Kolonisation, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte der äußersten Nordostecke Mecklenburgs; zum 700jährigen Bestehen seiner Heimatstadt (1233-1933)&amp;#039;&amp;#039;. Neubrandenburg 1933 [Neudruck 2008].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|ribnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/14/36.83|EW=12/25/22.66|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ribnitz-Damgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Vorpommern-Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1233]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erichsohn</name></author>
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