<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ribe</id>
	<title>Ribe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ribe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ribe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T16:54:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ribe&amp;diff=57772&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Salet: /* Literatur */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ribe&amp;diff=57772&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T15:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Dänemark&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of arms of Ribe.svg&lt;br /&gt;
|Region = Syddanmark&lt;br /&gt;
|Landschaft = &lt;br /&gt;
|Kommune = Esbjerg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 55/19/40.83/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/45/40.58/E&lt;br /&gt;
|Gründung = 8. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Einwohner = {{Metadaten Einwohnerzahl DK|561-11149}}&lt;br /&gt;
|Stand = {{#time: Y|{{Metadaten Einwohnerzahl DK|561-11149|STAND}}}}&lt;br /&gt;
|BEF44 = X&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Höhe = &lt;br /&gt;
|PLZ = 6760&lt;br /&gt;
|Website = www.ribe.dk&lt;br /&gt;
|Bild = Ribe - udsigt mod øst.jpg&lt;br /&gt;
|BildBeschriftung = Blick vom Turm des Domes auf die Altstadt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ribe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Ripen}}) {{Audio|Da-Ribe.ogg|anhören}} ist die älteste Stadt [[Dänemark]]s und war bis zur [[Verwaltungsgliederung Dänemarks#Verwaltungsreform zum 1. Januar 2007|dänischen Kommunalreform 2007]] [[Verwaltung]]ssitz vom [[Ribe Amt]]. Sie hat {{EWZ|DK|561-11149}} Einwohner (Stand {{EWD|DK}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF44&amp;quot; /&amp;gt;) und gehört seit der Kommunalreform zur Gemeinde [[Esbjerg Kommune]] in der [[Region Syddanmark]]. Das gesamte [[Mittelalter]] hindurch bis in die frühe Neuzeit war Ribe der wichtigste dänische [[Hafen]] an der [[Nordsee]]. Heute hat die Stadt ihre einstige Bedeutung verloren, bietet aber dank etlicher erhaltener Bauwerke aus ihrer Glanzzeit immer noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, allen voran den [[Dom zu Ribe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ribe liegt im Südwesten [[Jütland]]s an der Nordseeküste, nahe der Mündung des Flusses [[Ribe Å]]. Etwa 25 Kilometer nordwestlich liegt [[Esbjerg]], 50 Kilometer östlich liegt [[Kolding]]. Das Stadtgebiet umfasst 352&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name geht auf das [[Dänische Sprache|altdänische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;ripa&amp;#039;&amp;#039; zurück, das für den Plural von &amp;#039;&amp;#039;Streifen&amp;#039;&amp;#039; steht. Erklärt wird diese Bezeichnung mit der Verästelung des Handelsweges, der hier den Fluss an seiner Mündung kreuzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als der Missionar [[Ansgar von Bremen]] im Jahr 860 einen Platz für die erste in [[Skandinavien]] zu errichtende Kirche suchte, fiel seine Wahl auf Ribe. Die Stadt war damals der bedeutendste Handelsort des Nordens, bedingt durch den guten Hafen und den schiffbaren Fluss. So ist die Bitte Ansgars an König [[Horik II.]] zwar die erste Erwähnung der Stadt, archäologisch lässt sie sich aber bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen. Wie die Funde belegen, war die Stadt damals von Handwerk geprägt (Metallgießerei, Lederverarbeitung, Webarbeiten, Töpferei). Schon in frühester Zeit muss sie Handelsverbindungen nach [[Norddeutschland]] und [[England]] gehabt haben, insbesondere nach [[Stade]], [[Bremen]], [[Köln]], [[Brügge]], [[Deventer]], [[Groningen]] und [[Utrecht]]. Eine intakte Kleeblattkanne wurde 2015 auf dem Friedhof von Ribe ausgegraben. Der etwa 1000 Jahre alte Krug wurde in Frankreich oder Belgien produziert und ist der erste derartige Fund in Dänemark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar soll Ribe 1043 von den [[Abodriten]] geplündert worden sein, und zwischen 1176 und 1402 zerstörten sieben Brandkatastrophen große Teile der Stadt, doch die Stadt erholte sich von diesen Rückschlägen ebenso wie von der [[Schwarzer Tod|Pest]], die 1350 in Ribe wütete, und von zwei schweren Überschwemmungen, der [[Zweite Marcellusflut|Zweiten Marcellusflut]] von 1362 und der Sturmflut von 1512. So lebten Ende des 15. Jahrhunderts etwa 5000 Menschen in Ribe, womit es zu den größeren Städten in Nordeuropa zählte (zum Vergleich: Hamburg hatte etwa 10.000, Lübeck etwa 25.000 Einwohner). 1460 wurde in der Stadt der [[Vertrag von Ripen]] abgeschlossen, der die Unteilbarkeit [[Herzogtum Schleswig|Schleswigs]] und [[Herzogtum Holstein|Holsteins]] bestätigen sollte, vor 1496 baute die Gemeinde das Alte Rathaus. Zwar ging es Ribe im 16. Jahrhundert weiterhin wirtschaftlich gut, aber es verlor allmählich seine Bedeutung für den dänischen Seehandel. Die Handelswege hatten sich verlagert, [[Kopenhagen]] und andere Städte stiegen auf. Die Einwohnerzahl der Stadt sank stetig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ripen1651.jpg|mini|Stadtplan von 1651]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Brand 1580, vier Pestepidemien und einige Sturmfluten&amp;amp;nbsp;– die schlimmste davon die [[Burchardiflut]] am 11./12. Oktober 1634 (das Wasser stand {{Höhe|6.10|DE-NN|link=1}})&amp;amp;nbsp;– beschleunigten den Niedergang der Handelsstadt. Eine weitere Pestepidemie im Jahr 1659 kostete ein Drittel der Stadtbewohner das Leben. Die Einquartierung von Soldaten in den Kriegen des 17. Jahrhunderts beraubte die Bürger ihres Wohlstands. Noch etwa 2000 Menschen lebten zu diesem Zeitpunkt in Ribe. Die Zahl änderte sich bis Anfang des 19. Jahrhunderts kaum. Als unbedeutende Stadt erlebte sie die Besatzung durch [[Napoleon Bonaparte|napoleonische]] Truppen 1808 sowie den [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|Dreijährigen Krieg um Schleswig 1848–1851]] und den [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] von 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 musste Dänemark auf Schleswig und Holstein verzichten. Die dänische Südgrenze verlief nun südlich von Ribe. Die bisher schleswigschen Gemeinden [[Farup Sogn]] ([[Deutsche Sprache|dt.]]: &amp;#039;&amp;#039;Fardrup&amp;#039;&amp;#039;), [[Hjortlund Sogn]], [[Kalvslund Sogn]] &amp;#039;&amp;#039;(Kalslund)&amp;#039;&amp;#039;, [[Vester Vedsted Sogn]] &amp;#039;&amp;#039;(Wester-Wittstedt)&amp;#039;&amp;#039; und [[Seem Sogn]] wurden Dänemark zugeschlagen. Damit bildete Ribe nicht länger eine königlich dänische Exklave im [[Herzogtum Schleswig]]. Allerdings verlor die Stadt das wirtschaftlich wichtige Umland nach Süden, das nun jenseits einer Staats- und Zollgrenze lag. Mit der Gründung von [[Esbjerg]] im Jahr 1870 ging Ribe zusätzlich der Seehandel verloren. Auch der Anschluss an das Eisenbahnnetz fünf Jahre später konnte diesen Verlust nicht ausgleichen. Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand die Stadt ohne nennenswerte Zerstörungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit 1708 kontinuierlich als Rathaus genutzte Alte Rathaus verlor 2007 seine Funktion, die Stadt wurde Teil der [[Esbjerg Kommune]], während in dem spätmittelalterlichen Bauwerk seither nur noch standesamtliche Trauungen stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HafenRibe.jpg|mini|Alter Hafen von Ribe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war bereits früh ein bedeutender Handelsplatz, und die Bedeutung wuchs nach der Errichtung des Bischofssitzes. [[Stadtrecht]] bekam Ribe wohl erst im 13. Jahrhundert. Die Stadt besaß zu diesem Zeitpunkt einige Gebiete außerhalb ihres Weichbilds, darunter List auf [[Sylt]]. Zwar bildete sie einen eigenen Gerichtsbezirk, doch hatten auch Bischof, Domkapitel und Klöster eigene Gerichtsbarkeit. Obwohl als Enklave im [[Herzogtum Schleswig]] südlich der [[Kongeå]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsau)&amp;#039;&amp;#039; gelegen, gehörte Ribe immer zum Königreich [[Dänemark]], was auch die drei Löwen im Stadtwappen verdeutlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Riberhus-Lehens lag nördlich der Kongeå, doch zählten seit dem 15. Jahrhundert auch einige [[Königliche Enklaven|Enklaven]] im schleswigschen Land dazu, darunter das Umland der Stadt selbst, [[Amrum]] und Westerland-[[Föhr]], [[List auf Sylt]], ein Teil von [[Rømø]] &amp;#039;&amp;#039;(Röm)&amp;#039;&amp;#039; und die bis zur Reformation bischöflichen Besitzungen um [[Ballum Sogn|Ballum]] und [[Møgeltønder]] &amp;#039;&amp;#039;(Mögeltondern)&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadt selbst gehörte nicht zum Lehnsdistrikt, der 1660 in das [[Ribe Amt (vor 1970)|Ribe Amt]] umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 kamen einige bis dahin überwiegend schleswigsche Nachbarkirchspiele (der südliche Teil des [[Vilslev Sogn]], Farup Sogn, Hjortlund Sogn, Kalvslund Sogn, Seem Sogn und Vester Vedsted Sogn sowie das Dorf Obbekier) aus dem [[Fole Sogn]] &amp;#039;&amp;#039;(Fohl)&amp;#039;&amp;#039; zum Königreich, wodurch Ribe mit dem nördlichen Umland verbunden wurde. 1920 endete die unbequeme Lage als Grenzstadt. Dennoch blieb der Ort eine kleine Landstadt, die vor allem im Schatten des nur 30 Kilometer entfernten Seehafens Esbjerg stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform 1970 wurde die Stadt Zentrum der [[Ribe Kommune]] einschließlich der schleswigschen Nachbargemeinden [[Hviding Sogn]], [[Roager Sogn]] und [[Spandet Sogn]] und der oben genannten Nachbarkirchspiele, und sie wurde Verwaltungssitz eines noch vergrößerten [[Ribe Amt]]es. Die Zentralisierung der Lokal- und Regionalverwaltung 2007 traf Ribe dagegen schwer: Das Amt wurde Teil der [[Region Syddanmark]] mit Zentrum in [[Vejle]], die Stadt selbst wurde Teil der [[Esbjerg Kommune]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnverkehr ===&lt;br /&gt;
Ribe liegt an der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Bramming–Tønder|Bramming–Tønder]] und ist direkt an Esbjerg, Tønder und [[Niebüll]] angebunden. Die Züge verkehren wochentags tagsüber mindestens stündlich, zwischen etwa 6 und 16 Uhr ist der Fahrplan zwischen Ribe und Esbjerg auf zwei Abfahrten pro Stunde verdichtet. Am Wochenende fährt alle zwei Stunden ein Zug auf der Gesamtstrecke Esbjerg–Tønder, zwischen Esbjerg und Ribe verkehrt etwa ein Zug pro Stunde (kein glatter Stundentakt). Die Züge werden von [[GoCollective]] (ehemals Arriva Dankmark) betrieben und sind ab Esbjerg in Richtung [[Varde]]–[[Nørre Nebel]]/[[Skjern]] durchgebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Ribe ist der Start- und Endpunkt einiger regionaler und lokaler Buslinien von [[Sydtrafik]]. Es bestehen Verbindungen nach [[Aabenraa]] (Linie 129), [[Haderslev]] (Linie 135), [[Vejen]] (Linie 177) sowie [[Esbjerg]] (Linie 245). Zudem wird Ribe von einigen Schulbuslinien angefahren (Linien 256, 411, 415, 416, 417). Der Stadtbus in Ribe wurde zum Fahrplanwechsel im Sommer 2023 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rykindribe.dk/artikler/loerdag-den-25-juni-koerer-ribe-bybus-for-sidste-gang/ |titel=Lørdag den 24. juni kører Ribe Bybus for sidste gang |werk=Ryk Ind |sprache=da |abruf=2024-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe-Kloster-140620-009.JPG|mini|Klosterkirche Ribe – Blick zum Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Handel war die christliche Kirche stark in Ribe präsent. Die von Ansgar erbaute Holzkirche wurde Anfang des 12. Jahrhunderts durch einen steinernen Bau ersetzt, seit 1117 ist Ribe [[Diözese|Bischofssitz]] des [[Bistum Ribe|Bistums Ribe]]. Ein zum Dom gehörendes [[Domkapitel]] sowie eine Domschule wurden 1145 gestiftet. Ebenso gab es in Ribe vier Klöster: Sankt Nikolai ([[Benediktiner]]kloster, Ende des 12. Jahrhunderts gegründet), ein [[Dominikaner]]kloster (1228 gegründet), ein [[Franziskanische Orden|Franziskanerkloster]] (das älteste seines Ordens in Dänemark – 1232 –, es gehörte zur Ordensprovinz [[Franziskanerprovinz Dacia|&amp;#039;&amp;#039;Dacia&amp;#039;&amp;#039;]]) und das Sankt-Johannis-Kloster (1311 erstmals erwähnt). Neben dem Dom und den Klosterkirchen gab es in der Stadt sechs weitere Kirchen, die älteste davon ist die St. Pederskirche (vor 1145). Einschneidende Veränderung brachte die [[Reformation]]. Die Klöster wurden geschlossen, der Einfluss der Kirche sank. Trotzdem blieb Ribe ein geistiges Zentrum. Die Domschule besteht als Lateinschule bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung Ribes über die Jahrhunderte. Die Zahlen vor dem 18. Jahrhundert sind Schätzungen, der Rest Ergebnisse von Volkszählungen. Ab 1980 wird die 1970 gebildete [[Kommune (Dänemark)|Großkommune]] einheitlich gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1500 || ~5000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1591 || ~4500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1641 || ~3500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1672 || ~2000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1769 || 1827&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1801 || 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 2984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1901 || 4243&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974 || 8256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 8051&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 7981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 7872&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 8234&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 8112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 8081&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 8188&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe,Denmark,Dom.jpg|mini|[[Dom zu Ribe]] mit begehbarem Bürgerturm &amp;#039;&amp;#039;(Borgertårnet)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ribe ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt mit dem [[Romanik|romanischen]], später [[Gotik|gotisch]] erweiterten Dom, dem spätgotischen Rathaus und dem Dominikanerkloster (13.–15. Jahrhundert). Am nordwestlichen Stadtrand befindet sich die [[Riberhus Slotsbanke]], die Überreste des Schlosses Riberhus, von dem heute nur noch der Schlossgraben und die Wallanlagen erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe, etwa zwei Kilometer südlich von Ribe, in [[Lustrupholm]] befindet sich das Freilichtmuseum [[Ribe VikingeCenter]], dort kann man ganzjährig ein naturgetreu nachgestelltes Dorf aus der dänischen [[Wikinger]]zeit erleben. Als weitere Museen finden sich das &amp;#039;&amp;#039;[[Museet Ribes Vikinger]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Ribe Kunstmuseum&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Vadehavscentret&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Eisenbahnbrücke über die Tved Å wurde 2023 eine Brücke für [[Fischotter]] eingebaut, da die Otter an dieser Stelle immer die Gleise überquerten, weil die Tiere das Wasser unter Brücken meiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bane.dk/da/Presse/Pressemeddelelser/Odderpassage-i-Ribe |titel=Odderne i Ribe kan nu trygt passere jernbanen |werk=bane.dk |hrsg= |datum=2023-03-29 |format= |sprache=da |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2026-03-10 |abruf-verborgen=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Ribe ist Dreh- und Spielort des ARD-Krimis „Rauhnächte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.daserste.de/unterhaltung/film/der-donnerstags-krimi/filme/der-daenemark-krimi-rauhnaechte-104.html |titel=Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte |werk=daserste.de |datum=2021 |abruf=2023-04-13 |kommentar=Erstausstrahlung am 25. Oktober 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Wikingerfestes in einer [[Rauhnacht]] taucht mitten in der Gruppe der wild feiernden, alkoholisierten Partygänger eine verstörte Frau – Smilla Verstergard – auf. Sie ist Opfer eines Serienmörders, konnte sich aber befreien, wird jedoch auf dem überlasteten Polizeirevier von Ribe nicht beachtet. Der Serienmörder fängt Smilla wieder ein und setzt sie erneut in den Wäldern aus. Bei den Ermittlungen spielen zum einen die verwickelten familiären Beziehungen einer Kleinstadt eine Rolle und zum anderen die verführerische Kraft heidnischer Rituale der titelgebenden Jahreswendezeit, hier das als Gottesurteil verstandene Menschenopfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ribe-Kloster-140620-021.JPG|Kloster Ribe mit Klosterkirche und Kreuzgang&lt;br /&gt;
Ribe-Dom-Ost-140620-037.JPG|Dom von Ribe – Ansicht von Osten&lt;br /&gt;
Ribe VikingeCenter - bild 23.JPG|[[Ribe VikingeCenter]]&lt;br /&gt;
Ribe Museum - Wikingerschiff.jpg|Wikingerschiff im [[Museet Ribes Vikinger]]&lt;br /&gt;
Ribe-Haus-140620-072.JPG|Mittelalterliches Fachwerkhaus in Ribe&lt;br /&gt;
Ribe-Mühle-140620-085.JPG|Wassermühle mit Stau an der [[Ribe Å]]&lt;br /&gt;
Ribe with harbour.jpg|Blick über Ribe vom Hafen aus&lt;br /&gt;
Ribe VikingeCenter - bild 8.JPG|Ribe VikingeCenter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Balleroy]], Frankreich&lt;br /&gt;
* {{GBR|#}} [[Ely]], Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Güstrow]], Deutschland&lt;br /&gt;
* {{AUT|#}} [[Krems an der Donau]], Österreich&lt;br /&gt;
* {{NOR|#}} [[Leikanger]], Norwegen&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Ratzeburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Strängnäs]], Schweden&lt;br /&gt;
* {{TWN|#}} [[Tainan]] ([[Chinesische Sprachen|Chinesisch]]: 臺南市), Republik China (Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peder Palladius]] (1503–1560), älterer Bruder von Niels Palladius, Reformator und erster lutherischer Bischof Seelands&lt;br /&gt;
* [[Niels Palladius]] (um 1510–1560), Bischof und Reformator&lt;br /&gt;
* [[Andreas Krag]] (1553–1600), Mathematiker, Physiker und Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Hans Iversen Wandal]] (1579–1641), lutherischer Theologe und Bischof&lt;br /&gt;
* [[Anders Christensen Bording|Anders Bording]] (1619–1677), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Emil Christian Hansen]] (1842–1909), Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Jacob August Riis]] (1849–1914), Journalist und Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Christian Giørtz Middelboe]] (1852–1920), Konteradmiral und Marineminister&lt;br /&gt;
* [[Jens Bodewalt Lampe]] (1869–1929), amerikanischer Komponist und Bandleader&lt;br /&gt;
* [[Kjeld Abell]] (1901–1961), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Bjørn Dunkerbeck]] (* 1969), zwölffacher Weltmeister im Windsurfen&lt;br /&gt;
* [[Mette Kierkgaard]] (* 1972), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Adam Pultz Melbye]] (* 1981), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Oliver Olsen]] (* 2000), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anders Sørensen Vedel]] (1542–1616), Historiker; lebte und starb in Ribe&lt;br /&gt;
* [[Hans Adolph Brorson]] (1694–1764), dänischer Bischof und Liederdichter; wirkte ab 1737 in Ribe, starb in Ribe&lt;br /&gt;
* [[Anders Dahl-Nielsen]] (* 1951), ehemaliger dänischer Handballspieler und Handballtrainer; ab 1980 beim Ribe HK aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Mogens Bencard: &amp;#039;&amp;#039;Ribe durch tausend Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Esbjerg 1978&lt;br /&gt;
* Karsten Eskildsen: &amp;#039;&amp;#039;Ribe. Die Stadt erleben.&amp;#039;&amp;#039; Ribe 2007&lt;br /&gt;
* {{RGA|24|549|556|Ribe|Claus Feveile, Eva Nyman, Marie Stoklund}}&lt;br /&gt;
* [[Olaf Klose]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Dänemark&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 327). Kröner, Stuttgart 1982, ISBN 3-520-32701-5.&lt;br /&gt;
* Karsten Kjer Michaelsen: &amp;#039;&amp;#039;Politikens bog om Danmarks oldtid&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 2002, ISBN 87-567-6458-8, S. 106.&lt;br /&gt;
* Søren M. Sindbæk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Northern Emporium&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;The making of Viking-age Ribe&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;The Networks of Viking-age Ribe&amp;#039;&amp;#039; (= Jysk Arkaeologisk Selskabs skrifter, Bd. 122 u. 123). Jutland Archaeological Society, Højbjerg 2022/2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vadehavskysten.de/ribe-esbjerg-fano/erleben-sie-ribe Wattenmeerküste – Erleben Sie Ribe] Offizielle Tourismusinformation&lt;br /&gt;
* Andreas Heimann: [http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,766131,00.html &amp;#039;&amp;#039;Ribe in Dänemark – Crashkurs in Hyggeligkeit&amp;#039;&amp;#039;] in [[Spiegel Online]] vom 2. Juni 2011&lt;br /&gt;
* [http://historic-cities.huji.ac.il/denmark/ribe/maps/braun_hogenberg_V_33_2.html Abbildung der Stadt 1598 in &amp;#039;&amp;#039;Civitates orbis terrarum&amp;#039;&amp;#039;] von [[Georg Braun]] und [[Frans Hogenberg]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.danhostel-ribe.dk/de/historichser-stadtrundgang Historischer Stadtrundgang – Ribe auf eigene Faust.]&lt;br /&gt;
* [http://www.vadehavscentret.dk/de Wattenmeerzentrum Ribe]&lt;br /&gt;
* [http://ribekunstmuseum.dk/ Ribe-Kunstmuseum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4076744-9|LCCN=n79094641|VIAF=144235425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ribe| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Esbjerg Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Marskrater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Salet</name></author>
	</entry>
</feed>