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	<title>Rhythm and Blues - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:48:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rhythm_and_Blues&amp;diff=19379&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acka47: Entferne diskriminierende Fremdbezeichnung (siehe https://www.duden.de/rechtschreibung/dunkelhaeutig)</title>
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		<updated>2026-02-21T21:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entferne diskriminierende Fremdbezeichnung (siehe https://www.duden.de/rechtschreibung/dunkelhaeutig)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{dieser Artikel|beschreibt den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rhythm and Blues&amp;#039;&amp;#039;, wie er in den 1940er bis 1970er Jahren verwendet wurde. Zum gleichnamigen Musikstil seit den 1980er Jahren siehe [[Contemporary R&amp;amp;B]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis Jordan, New York, N.Y., ca. July 1946 (William P. Gottlieb 04721).jpg|mini|[[Louis Jordan]], 1946. Foto: [[William P. Gottlieb]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhythm and Blues&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhythm &amp;amp; Blues&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhythm ’n’ Blues&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;amp;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R &amp;amp; B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R ’n’ B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RnB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet den in den 1940er Jahren vorherrschenden Stil [[afroamerikanisch]]er [[Popmusik]]: eine rhythmisch stark akzentuierte Form des [[Blues]], aus der später [[Rock ’n’ Roll]] wurde, die von Weißen gespielte und produzierte Form des Rhythm and Blues. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rhythm and Blues&amp;#039;&amp;#039; tauchte 1941 nach einem [[Tantieme]]n-Streit zwischen der amerikanischen Urheberrechtsgesellschaft [[American Society of Composers, Authors, and Publishers|ASCAP]] und den Rundfunkanstalten der [[Vereinigte Staaten|USA]] erstmals als Gattungsbegriff auf, um den als diskriminierend empfundenen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Race Music&amp;#039;&amp;#039; zu ersetzen. So betitelte ab 1949 die Musikzeitschrift [[Billboard (Magazin)|&amp;#039;&amp;#039;Billboard&amp;#039;&amp;#039;]] eine ihrer Spartenhitparaden mit &amp;#039;&amp;#039;Rhythm and Blues&amp;#039;&amp;#039;. Den Begriff soll [[Jerry Wexler]] geprägt haben, Journalist und späterer [[Plattenproduzent|Produzent]] des Plattenlabels [[Atlantic Records]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nytimes.com/2008/08/16/arts/music/16wexler.html?hp=&amp;amp;pagewanted=all&amp;amp;_r=0 &amp;#039;&amp;#039;Jerry Wexler, a Behind-the-Scenes Force in Black Music, Is Dead at 91.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;www.nytimes.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 13. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der amerikanischen Musikindustrie wird der Begriff so bis heute auch als Sammelbezeichnung für afroamerikanische &amp;#039;&amp;#039;[[Mainstream]]&amp;#039;&amp;#039;-Musik verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er und 1990er Jahren erfuhr der Begriff eine Neudeutung und bezeichnete Verbindungen von [[Popmusik]] und [[Soul]] ([[Michael Jackson]], [[Whitney Houston]], [[Mariah Carey]], [[Lionel Richie]], [[Prince]]), später eine Verbindung von Popmusik und [[Hip-Hop]]. Zur genaueren Abgrenzung werden hierfür häufig die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;[[Contemporary R&amp;amp;B]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rhythm ’n’ Beat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rap ’n’ Beat&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;R&amp;amp;B&amp;#039;&amp;#039; (ausschließlich als Kürzel) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
=== 1940er Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die ersten Rhythm-and-Blues-Bands in den USA gegründet. Die Musik der großen [[Big Band]]s der 1930er und 1940er Jahre hatte sich in Richtung [[Jazz]] weiterentwickelt. Radiosender waren nicht mehr bereit, für ihr musikalisches Unterhaltungsprogramm teure Big Bands anzustellen, und spielten stattdessen [[Schallplatte]]n. Damit fiel für die Big Bands ein beträchtlicher Anteil der Einkünfte weg. An ihre Stelle traten kleinere Bands, die aus Rhythmus-Gruppe und einigen Bläsern (Horn-Sections) bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythm and Blues war ganz auf die Unterhaltung des Publikums ausgelegt. Viele Bands verpflichteten [[Shouting|Shouter]] als Sänger, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Big Joe Turner]]. Der erste große Star des Rhythm and Blues war [[Louis Jordan]]. Zu seinen Hits zählen unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Caldonia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Saturday Night Fish Fry]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Choo Choo Ch’Boogie]]&amp;#039;&amp;#039;. Zweideutige Texte waren die Grundlage für den Erfolg von beispielsweise [[Julia Lee (Musikerin)|Julia Lee]]. Als Leadinstrument setzte sich gegenüber dem Klavier die [[E-Gitarre|elektrische Gitarre]] in der Tradition von [[T-Bone Walker]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1950er Jahre ===&lt;br /&gt;
Die Stellung des Rhythm and Blues als Musik der [[Schwarze]]n  Bevölkerung änderte sich in den 1950er Jahren durch die Vermischung des Rhythm and Blues und des [[Rock ’n’ Roll]] durch Künstler wie [[Chuck Berry]]. Auch der [[Doo Wop]] hat seine Wurzeln im Rhythm and Blues; ursprünglich von schwarzen Künstlern gesungen, entstanden bald auch gemischte und rein weiße Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verbindung von Rhythm and Blues mit [[Gospel]] schufen Künstler wie [[Ray Charles]] und [[Sam Cooke]] in den späten 1950er Jahren die [[Soulmusik]], eine Weiterentwicklung des Rhythm and Blues mit seinen alten [[Säkularisierung|säkularen]] Themen, die nun mit [[Sakralisierung|sakraler]] Energie vorgetragen wurden. Der Song &amp;#039;&amp;#039;Hallelujah, I Love Her so!&amp;#039;&amp;#039; (1956) von Ray Charles spiegelt diese Spannung im Titel wider. Der Soul griff die Motive und Themen der schwarzen [[Bürgerrechtsbewegung]] auf – den Kampf um gesellschaftliche (rechtliche und wirtschaftliche) Anerkennung der immer noch unterprivilegierten [[Afroamerikaner]] und damit verbunden der Konstituierung schwarzen Selbstbewusstseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Soul spaltete sich bald in verschiedene [[Genre|Genres und Stile]] auf. Der wichtigste und geschäftlich erfolgreichste ist [[Motown]]. Das [[Detroit]]er Label machte eine Reihe von Künstlern groß, beispielsweise [[The Supremes|Diana Ross &amp;amp; The Supremes]], die [[Temptations]], [[Smokey Robinson]] &amp;amp; The Miracles, [[Stevie Wonder]] und [[Marvin Gaye]]. Eine Entwicklungslinie führte von hier zum [[Funk (Musik)|Funk]] der 1970er Jahre. Stilprägend war dabei vor allem [[James Brown]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1960er Jahre ===&lt;br /&gt;
In der Subkultur der [[Mod (Subkultur)|Mods]] in England spielten „schwarzer“ Soul, R&amp;amp;B, [[Ska]] und Jazz eine wichtige Rolle. Die Mods rebellierten damit gegen ihre Elterngeneration und distanzierten sich durch die Musik auch bewusst von [[Rocker (Subkultur)|Rockern]] und [[Beatles]]-Fans. Die mit der Mod-Bewegung stark verbundene Band [[The Who]] nannte ihr Programm Mitte der 1960er Jahre „Maximum R&amp;amp;B“.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Barnes: &amp;#039;&amp;#039;The Who - Maximum R&amp;amp;B.&amp;#039;&amp;#039; Plexus Publishing, London 1996, ISBN 0-85965-351-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christie’s: Originalposter von 1964 [https://www.christies.com/lot/lot-4820644/?pos=4&amp;amp;intObjectID=4820644 &amp;#039;&amp;#039;The Who - Maximum R&amp;amp;B, Tuesdays at the Marquee.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 26. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Modkultur liegt der Ursprung des [[Northern Soul]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Rare Soul&amp;#039;&amp;#039;), in dem seltene Aufnahmen von Soul und Rhythm and Blues prägend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musiker des Rhythm and Blues ==&lt;br /&gt;
Als Sänger und Musiker dieser Ära, die dem Rhythm-and-Blues-Stil der 1940er und 1950er Jahre – zumindest zeitweise – zuzurechnen sind, gelten neben den schon genannten Louis Jordan und Big Joe Turner neben anderen [[Fats Domino]], [[Hank Ballard]], [[Jesse Belvin]], [[Brook Benton]], [[Ray Charles]], [[Earl Bostic]], [[The Spencer Davis Group]], [[Bill Doggett]], [[Charles Brown (Bluesmusiker)|Charles Brown]], [[Roy Brown (Bluesmusiker)|Roy Brown]], [[Ruth Brown]], [[Billy Eckstine]], [[Lowell Fulson]], [[Lionel Hampton]], [[John Lee Hooker]], [[Etta James]], [[Little Willie John]], [[Buddy Johnson]], [[B.B. King]], [[Johnny Otis]], [[Jimmy Reed]], [[Ella Mae Morse]], [[Dinah Washington]], [[T-Bone Walker]], [[Muddy Waters]], [[Joe Williams]], [[Howlin’ Wolf]] und [[Jimmy Witherspoon]] sowie Vokalensembles wie [[The Coasters]], [[The Drifters]], [[The Clovers]] und [[The Platters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Pianisten#Boogie-Woogie-, Rhythm-and-Blues- und Bluespianisten|Liste von Boogie-Woogie-, R&amp;amp;B-, Bluespianisten]]&lt;br /&gt;
* [[Rhythm and Blues Foundation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Darstellungen ===&lt;br /&gt;
* James A. Gowan: &amp;#039;&amp;#039;Here Today! Here To Stay! A Personal History Of Rhythm And Blues&amp;#039;&amp;#039;. Sixth House Press, St. Petersburg, Fla. 1983, ISBN 0-913911-00-3.&lt;br /&gt;
* Big Al Pavlow: &amp;#039;&amp;#039;The R &amp;amp; B Book. A Disc-history Of Rhythm &amp;amp; Blues&amp;#039;&amp;#039;. Music House Pub., Providence/Rhode Island 1983, ISBN 0-915529-00-9.&lt;br /&gt;
* Mitch Rosalsky: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia Of Rhythm And Blues And Doo Wop Vocal Groups.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Md. 2000, ISBN 0-8108-3663-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionale Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
* [[John Broven]]: &amp;#039;&amp;#039;Walking To New Orleans. Rhythm And Blues In New Orleans.&amp;#039;&amp;#039; Pelican Pub., Gretna, La. 1978, ISBN 0-88289-125-1.&lt;br /&gt;
* Philip Groia: &amp;#039;&amp;#039;They All Sang At The Corner. New York City’s Rhythm And Blues Vocal Groups Of The 1950s.&amp;#039;&amp;#039; Edmond Pub., Setauket, N.Y. 1974, ISBN 0-912954-08-6.&lt;br /&gt;
* [[Peter Guralnick]]: &amp;#039;&amp;#039;Sweet Soul Music. Rhythm And Blues And The Southern Dream Of Freedom.&amp;#039;&amp;#039; Harper &amp;amp; Row, New York 1986.&lt;br /&gt;
* Jeff Hannusch: &amp;#039;&amp;#039;I Hear You Knocking. The Sound Of New Orleans Rhythm And Blues.&amp;#039;&amp;#039; Swallow Publications, Ville Platte, La. 1985, ISBN 0-9614245-0-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rhythm and blues}}&lt;br /&gt;
* [https://www.laut.de/Genres/RnB-76 Rhythm-and-Blues bei laut.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url= http://www.rhythmandtheblues.org.uk/public/shadeshistory/ |archive-is=20121224 |text=&amp;#039;&amp;#039;Shades R&amp;amp;B History.&amp;#039;&amp;#039;}} Website zur Geschichte des Rhythm and Blues (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhythm and Blues| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikgenre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung des R&amp;amp;B]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acka47</name></author>
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