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	<title>Rhyolith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:05:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rhyolith&amp;diff=108557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gretarsson: Änderung 252828469 von MArcus Sinus rückgängig gemacht; Haben die beiden signifikant zur „Rhyolithforschung“ beigetragen? Wenn ja, ist das im Artikeltext zu erwähnen, dann sind auch Wikilinks 100%-ig angebracht. Wenn, nein, bedarf es hier keiner Verlinkung.</title>
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		<updated>2025-01-30T14:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/252828469&quot; title=&quot;Spezial:Diff/252828469&quot;&gt;252828469&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/MArcus_Sinus&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/MArcus Sinus&quot;&gt;MArcus Sinus&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Haben die beiden signifikant zur „Rhyolithforschung“ beigetragen? Wenn ja, ist das im Artikeltext zu erwähnen, dann sind auch Wikilinks 100%-ig angebracht. Wenn, nein, bedarf es hier keiner Verlinkung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feinporphyr alteriert OED-2 2.jpg|mini|Angeschliffenes Handstück eines [[Rotliegend]]-Rhyoliths („Quarzporphyr“) mit relativ kleinen [[#Aussehen und Mineralbestand|Einsprenglingen]] („Feinporphyr“) und Verwitterungsrinde aus dem Oberpfälzer Wald (Zone von Erbendorf-Vohenstrauß), Bayern. Die bräunliche Farbe im äußeren Bereich des Handstückes geht auf die verwitterungsbedingte Oxidation von [[Magnetit]] in „höherwertige“ Eisenoxide und -hydroxide zurück („Rost“).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Quarzporphyr.jpg|mini|Angeschliffenes Handstück eines Rotliegend-[[Löbejüner Porphyr|Rhyoliths aus Löbejün]] („Quarzporphyr“), Sachsen-Anhalt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhyolith.jpg|mini|Rotliegend-Rhyolith („Quarzporphyr“) des [[Saar-Nahe-Becken]]s im [[Aufschluss (Geologie)|Aufschluss]]. Wöllstein nahe Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhyolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Felsit|felsisches]], in seiner chemischen und mineralogischen Zusammensetzung dem [[Granit]] entsprechendes [[Vulkanit|vulkanisches Gestein]]. Es ist mit einem Gesamtanteil von 65–75&amp;amp;nbsp;Gewichtsprozenten das [[Siliciumdioxid|SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]]-reichste unter den felsischen Vulkaniten. Die veraltete Bezeichnung für Rhyolithe, die vor dem [[Mesozoikum]] gebildet wurden, ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quarzporphyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ein ebenfalls veralteter Begriff für Rhyolith ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liparit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rhyolith&amp;#039;&amp;#039; ist eine Wortschöpfung aus den [[Altgriechische Sprache|griechischen]] Wörtern {{lang|grc|ῥεῖν|rheĩn}} „fließen“ und {{lang|grc|λίθος|líthos}} „Stein“. Das Gestein wurde erstmals 1860 von Baron [[Ferdinand von Richthofen]] unter diesem Namen wissenschaftlich beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Freiherr von Richthofen: &amp;#039;&amp;#039;Studien aus den ungarisch-siebenbürgischen Trachytgebirgen.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der Kaiserlich-Königlichen Geologischen Reichsanstalt. 11. Jahrgang, 1860, S.&amp;amp;nbsp;153–278 ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0112_153_A.pdf PDF] 8,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Graniteporphyry pmg ss 2006.jpg|mini|Rhyolith im [[Dünnschliff]] bei gekreuzten [[Polarisationsmikroskop|Polarisatoren]]: Deutlich erkennbar die Einsprenglinge aus Plagioklas (das „gestreifte“ Korn links), Alkalifeldspat (u.&amp;amp;nbsp;a. das längliche weiße, „schmutzig“ wirkende Korn am unteren Bildrand) und Quarz (u.&amp;amp;nbsp;a. das große rundliche „klare“ weiße Korn oben rechts im Bild) sowie kleineren Biotit-Einsprenglinge (braun) in der feinkörnigen Grundmasse aus den gleichen Mineralen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flow banded rhyolite.JPG|mini|Roter Rhyolith mit Fließtextur. Dunn-Point-Formation ([[Ordovizium]]), nahe Arisaig, Neu-Schottland, Kanada.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhyolithe sind gewöhnlich relativ helle Gesteine. Graue, hellgrüne oder hellrote Farbtöne dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhyolith besteht überwiegend aus [[Quarz]] und [[Feldspat]]. Der Quarzanteil schwankt zwischen 20 % und 60 %, wobei Quarz-Anteile von mehr als 50 % vermutlich nicht durch Kristallisation einer rhyolithischen Schmelze zustande kommen, sondern erst durch nachträgliche Anreicherung des Gesteins. Für quarzarme Rhyolithe steht die Abkürzung QAR und für quarzreiche Typen das Kürzel QRR. Die restlichen 40 % bis 80 % bestehen hauptsächlich aus Feldspat, wovon beim Rhyolith im engeren Sinn zwischen 10 % und 65 % auf [[Plagioklas]] und komplementär 35 % bis 90 % auf [[Alkalifeldspat]] ([[Sanidin]] und/oder [[Orthoklas]]) entfallen. Ein felsischer Vulkanit mit mehr als 90 % Alkalifeldspat im Feldspat-Anteil heißt &amp;#039;&amp;#039;Alkali-Rhyolith&amp;#039;&amp;#039;, einer mit mehr als 65 % Plagioklas &amp;#039;&amp;#039;[[Rhyodazit]]&amp;#039;&amp;#039;; dieser leitet zum [[Dazit]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem weist ein Rhyolith geringe Anteile – meist kaum mehr als 2 %, maximal 15 % – an [[Mafische Minerale|mafischen Mineralen]] auf. Rhyodazit kann maximal 20 % solcher Anteile besitzen. Unter diesen Bestandteilen kommt sehr häufig [[Biotit]] vor, daneben [[Hornblende]] oder [[Augit]]. Rhyolithe enthalten weiterhin in meist sehr geringen Mengen (weniger als 1 %) Minerale wie [[Magnetit]], [[Hämatit]], [[Cordierit]], [[Granat]] oder [[Olivin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich besitzt Rhyolith ein [[porphyrisches Gefüge]]. Das bedeutet, er besteht aus einer dichten, feinkörnigen Grundmasse, deren Einzelkristalle man nur unter dem Mikroskop erkennen kann und in der verstreut größere Kristalle eingebettet sind, sogenannte [[Einsprengling]]e, die meist aus Quarz und Feldspat bestehen und wenige Millimeter bis einige Zentimeter groß sind. Jedoch gibt es auch Rhyolithe ohne jeden Einsprengling, die also zur Gänze feinkörnig sind, man spricht dann von [[Aphyrisches Gefüge|aphyrischen]] oder felsitischen Rhyolithen. Teilweise zeigt Rhyolith-Gestein auch gut erkennbare [[Fließtextur]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein rhyolithisches Magma kann beim Erstarren ein regelmäßiges [[Kluft (Geologie)|Klüftungsmuster]] ausbilden, wodurch sechskantige Säulen entstehen, wie sie auch von [[Basalt]] her bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem geologisch junge Rhyolithe weisen sehr häufig Hohlräume im Gestein auf, die ursprünglich Gasblasen waren, vergleichbar Löchern im Schweizer Käse. Bei geologisch alten Rhyolithen sind diese Blasenhohlräume meist mit Mineralen verfüllt, die im Laufe der Zeit dort ausgefällt wurden. Dadurch kann sich der Quarzgehalt eines Rhyoliths nachträglich beträchtlich erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vulkanisches Glas|Vulkanische Glase]] mit der gleichen chemischen Zusammensetzung wie Rhyolith werden als [[Obsidian]]e bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Rhyolithe entstehen aus einem relativ SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-reichen [[Magma]] oder einer entsprechenden [[Lava]]. Eine solche Anreicherung, [[magmatische Differentiation]] genannt, findet fast ausschließlich beim Aufstieg von Magmen durch besonders dicke Erdkruste statt, wie es sie nur unter Kontinenten und relativ großen [[Inselbogen|Inselbögen]] gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das porphyrische Gefüge kommt zustande, wenn die Temperatur des bereits differenzierten Magmas in der [[Magmakammer]] unterhalb eines Vulkans oder Vulkangebietes sehr langsam absinkt, so dass sich darin durch allmählichen Anwuchs an nur wenigen Kristallisationskeimen einzelne recht große [[Kristall]]e bilden. Steigt danach bei einem [[Vulkan]]ausbruch das Magma doch noch schnell auf, so kühlt es im Vulkanschlot oder gar nach dem Austritt als Lava sehr rasch ab und erstarrt schließlich komplett. Bei dieser nunmehr schnellen Abkühlung entstehen nur noch mikroskopisch kleine Kristalle, die dann die Grundmasse ([[Matrix (Geologie)|Matrix]]) des Gesteins bilden. Die vorher entstandenen großen Kristalle sind als sogenannte Einsprenglinge mit bloßem Auge deutlich von dieser Grundmasse unterscheidbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verweilt das differenzierte Magma nur sehr kurz in der Magmakammer, so dass dabei keine Einsprenglinge heranwachsen können, so entsteht ein Rhyolith mit aphyrischem bzw. felsitischem Gefüge. Bei extrem schneller Abkühlung („Abschreckung“) einer rhyolithischen Lava entsteht kein Rhyolith, sondern [[Obsidian]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaldaklofsfjöll (3).jpg|mini|Geologisch junger Rhyolith (links im Bild) in den Kaldaklofsfjöll, Landmannalaugar, Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhyolithe finden sich fast immer im Zusammenhang mit kontinentalem Vulkanismus, an den Hängen [[rezent]]er Vulkane, wie z.&amp;amp;nbsp;B. rund um den [[Torfajökull]] auf [[Island]] ([[Landmannalaugar]]) oder aber im durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] freigelegten Inneren von Vulkanen der geologischen Vergangenheit, wie z.&amp;amp;nbsp;B. im heutigen [[Thüringer Wald#Geologie|Thüringer Wald]]. Darüber hinaus können magmatische Inselbögen im fortgeschrittenen Stadium, z.&amp;amp;nbsp;B. im Fall der [[Taupō Volcanic Zone|{{lang|mi|Taupō}} {{lang|en|Volcanic Zone}}]] der Nordinsel Neuseelands, verstärkt Rhyolithe produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
* Mitteleuropa: vor allem geologisch ältere, kontinentale Rhyolithe („Quarzporphyre“), die im unteren [[Perm (Geologie)|Perm]] entstanden sind und der [[Rotliegend]]-Gesteinsserie zugerechnet werden. Dazu gehören Vorkommen [[Datei:Bohrkern aus der Tiefbohrung Mirow 1-74-9719.jpg|mini|Probe eines blasigen Rhyoliths aus dem Untergrund von Süd-Mecklenburg aus mehr als 6700 Metern Tiefe (Bohrung „Mirow 1/1974“)&amp;lt;ref&amp;gt;Rotliegend-Vulkanite wurden in der Bohrung „Mirow 1/1974“ erst ab einer Teufe von 6704,0&amp;amp;nbsp;m angetroffen, siehe S.&amp;amp;nbsp;93 in Klaus Hoth, Jutta Rusbült, Karl Zagora, Horst Beer, Olaf Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Die tiefen Bohrungen im Zentralabschnitt der Mitteleuropäischen Senke – Eine Dokumentation für den Zeitabschnitt 1962–1990.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe für Geowissenschaften. Heft&amp;amp;nbsp;2, 1993, S.&amp;amp;nbsp;7–145.&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
** im Untergrund des Norddeutsch-Polnischen Beckens,&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Geißler, Christoph Breitkreuz, Hubert Kiersnowski: &amp;#039;&amp;#039;Late Paleozoic volcanism in the central part of the Southern Permian Basin (NE Germany, W Poland): facies distribution and volcano-topographic hiati.&amp;#039;&amp;#039; International Journal of Earth Sciences. Bd.&amp;amp;nbsp;97, Nr.&amp;amp;nbsp;5, 2008, S.&amp;amp;nbsp;973–989, [[doi:10.1007/s00531-007-0288-6]] (alternativer Volltextzugriff: [https://www.researchgate.net/publication/225686891 ResearchGate]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** im [[Flechtinger Höhenzug]],&lt;br /&gt;
** im Südharz ([[Ilfelder Becken]]),&lt;br /&gt;
** in der östlichen Hälfte des [[Thüringer Wald]]es (Oberhofer Mulde), [[Datei:Steinbruch holzberg bohlitz 2007.jpg|mini|Auflässiger Rhyolithsteinbruch in den Hohburger Bergen bei [[Eilenburg]], Sachsen. Diese als „Rhyolith, [[ignimbrit]]isch (‚Pyroxenquarzporphyr‘)“ in der GK&amp;amp;nbsp;50 von Sachsen geführten Vorkommen gehören zum Rotliegend des sogenannten Nordwestsächsischen Vulkanit-Komplexes.]]&lt;br /&gt;
** im nördlichen Sachsen ([[Nordwestsächsischer Vulkanitkomplex]]),&lt;br /&gt;
** im südlichen Sachsen-Anhalt (z.&amp;amp;nbsp;B. der Löbejüner Porphyr),&lt;br /&gt;
** in der [[Saar-Nahe-Senke]] wie der [[Königsstuhl (Donnersberg)|Königsstuhl]] auf dem [[Donnersberg]] oder der Kreuznacher Rhyolith (beispielsweise das [[Brandungskliff am Steigerberg]]),&lt;br /&gt;
** im [[Schwarzwald]] (beispielsweise am [[Karlsruher Grat]]),&lt;br /&gt;
** im [[Odenwald]] (beispielsweise am Wachenberg bei Weinheim),&lt;br /&gt;
** in den [[Vogesen]] und&lt;br /&gt;
** in den [[Mittelsudeten]] ([[Intrasudetisches Becken]]), unter anderem im [[Rabengebirge]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;oplustil_et_al_2016&amp;quot;&amp;gt;Stanislav Opluštil, Mark Schmitz, Václav Kachlík, Stanislav Štamberg: &amp;#039;&amp;#039;Re-assessment of litostratigraphy, biostratigraphy, and volcanic activity of the Late Paleozoic Intra-Sudetic, Krkonoše-Piedmont and Mnichovo Hradiště basins (Czech Republic) based on new U-Pb CA-ID-TIMS ages.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin of Geosciences. Bd.&amp;amp;nbsp;91, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 2016, S.&amp;amp;nbsp;399–432 ([http://www.geology.cz/bulletin/contents/art1603 geology.cz]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Etschtaler Vulkanit-Gruppe]] in der Umgebung von [[Bozen]]: ebenfalls kontinentale Rhyolithe unterpermischen Alters – die entsprechende übergeordnete Gesteinsserie wird im Alpenraum aber nicht &amp;#039;&amp;#039;Rotliegend&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;„Permotrias“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Permoskyth“&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Island: sämtliche aktive und erloschene [[Zentralvulkan]]e, z.&amp;amp;nbsp;B. Torfajökull, [[Leirhnjúkur]] / [[Krafla]], [[Breiðdalsvulkan]]; geologisch sehr jung&lt;br /&gt;
* [[Liparische Inseln]]: geologisch sehr junger Inselbogen-Vulkanismus. Die Inseln sind namensgebend für &amp;#039;&amp;#039;Liparit&amp;#039;&amp;#039;, eine veraltete alternative Bezeichnung des Rhyoliths.&lt;br /&gt;
* Großbritannien: [[Cornwall]] und [[Devon (England)|Devon]], dort unter der regionalen Naturwerksteinbezeichnung [[Elvan (Gestein)|Elvan]] subsumiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Simon Camm |Titel=Cornish Rocks and Minerals |Verlag=Alison Hodge |Ort=Penzance, Cornwall |Datum=2017 |Seiten=80 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clement Reid et al. |Hrsg=His Majesty’s Stationery Office |Titel=The geology of Tavistock and Launceston, The Country Around |Sammelwerk=Memoirs of The Geological Survey |Band=England and Wales |Nummer=Explanation of Sheet 337 |Ort=London |Datum=1911 |Seiten=73, 74 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „[[Copper Coast Geopark]]“ im Südosten Irlands: Zeugnis eines [[Ordovizium|ordovizischen]] Inselbogen-Vulkanismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan W. Owen, Matthew A. Parkes: &amp;#039;&amp;#039;Trilobite faunas of the Duncannon Group: Caradoc stratigraphy, environments and palaeobiogeography of the Leinster Terrane, Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Palaeontology, Bd. 43, 2000, S. 219–269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Tardree Rhyolite Complex]] in Nordirland: Zeugnis des kontinentalen Riftvulkanismus im Zuge der beginnenden Öffnung des Nordatlantiks im [[Paläozän]]&amp;lt;ref&amp;gt;M. Ganerød, D. M. Chew, M. A. Smethurst, V. R. Troll, F. Corfu, F. Meade, T. Prestvik: &amp;#039;&amp;#039;Geochronology of the Tardree Rhyolite Complex, Northern Ireland: Implications for zircon fission track studies, the North Atlantic Igneous Province and the age of the Fish Canyon sanidine standard.&amp;#039;&amp;#039; Chemical Geology. Bd.&amp;amp;nbsp;286, Nr.&amp;amp;nbsp;3–4, 2011, S.&amp;amp;nbsp;222–228, [[doi:10.1016/j.chemgeo.2011.05.007]] (alternativer Volltextzugriff: [http://hdl.handle.net/2262/57422 Trinity College Dublin], ungelayoutetes Manuskript)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außerhalb Europas ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HUGHSMT4.JPG|mini|Die „Devil’s Honeycomb“ („Teufelswabe“) des Hughes Mountain: Rhyolith-Säulen eines [[Präkambrium|präkambrischen]] Rhyolithkörpers. Washington County, Missouri, USA.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Appalachen]]&lt;br /&gt;
* [[Rocky Mountains]]&lt;br /&gt;
** die ehemalige Goldgräberstadt [[Rhyolite]] in Nevada, [[Vereinigte Staaten|USA]], wurde nach einem landschaftsprägenden Vorkommen benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nps.gov/deva/historyculture/rhyolite-ghost-town.htm |titel=Rhyolite Ghost Town&amp;#039;&amp;#039; auf National Park Service (unter &amp;#039;&amp;#039;Death Valley) |abruf=2009-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anden]]&lt;br /&gt;
* die Nordinsel von [[Neuseeland]] besitzt die größte Konzentration an jungen Rhyolith-[[Vulkan]]en ({{lang|mi|Taupō}} {{lang|en|Volcanic Zone}})&lt;br /&gt;
* die Bergkette [[Yandangshan]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geoparchi.it/node/136 |titel=Yandang Shan&amp;#039;&amp;#039; auf Geoparchi/Geoparks (italienische Geotouristik-Website)&amp;#039;&amp;#039; |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160217062515/http://www.geoparchi.it/node/136 |archiv-datum=2016-02-17 |abruf=2011-12-22 |offline=1 |archiv-bot=2019-05-10 01:27:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, nahe der Stadt [[Wenzhou]], Provinz [[Zhejiang]], [[Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
* als [[Schotter]] und [[Gebrochene Mineralstoffe|Splitt]]&lt;br /&gt;
* als [[Pflaster (Belag)|Pflastersteine]]&lt;br /&gt;
* als [[Naturwerkstein]] (z.&amp;amp;nbsp;B. für Gebäudefassaden, Fußböden oder Tischplatten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natursteinsorten ==&lt;br /&gt;
* [[Löbejüner Porphyr|Löbejüner Quarzporphyr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Halldór Kjartansson: &amp;#039;&amp;#039;Das isländische Grundgebirge.&amp;#039;&amp;#039; In: Ari Trausti Guðmundsson: &amp;#039;&amp;#039;Lebende Erde. Facetten der Geologie Islands.&amp;#039;&amp;#039; Mál og Menning, Reykjavík 2007, ISBN 978-9979-3-2778-3, S.&amp;amp;nbsp;26–77.&lt;br /&gt;
* Martin Okrusch, Siegfried Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Mineralogie – Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin·Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-34659-0, S.&amp;amp;nbsp;201&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Roland Vinx: &amp;#039;&amp;#039;Gesteinsbestimmung im Gelände.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Springer-Verlag. Berlin·Heidelberg 2015, ISBN 978-3-642-55417-9, S.&amp;amp;nbsp;236&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Wolfhard Wimmenauer: &amp;#039;&amp;#039;Petrographie der magmatischen und metamorphen Gesteine&amp;#039;&amp;#039;. Enke, Stuttgart 1985, ISBN 3-432-94671-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gesteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rhyolite|Rhyolith}}&lt;br /&gt;
* [[Mineralienatlas:Rhyolith]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhyolith| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gretarsson</name></author>
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