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	<title>Rhizarthrose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:10:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rhizarthrose&amp;diff=792293&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-12-13T12:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = M18&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Rhizarthrose (Arthrose des Daumensattelgelenkes)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = FA02.Z&amp;amp;XA0JX0&lt;br /&gt;
| Data-01 = Rhizarthrose&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhizarthrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|griechisch]] {{lang|grc|ῥίζα}} {{lang|grc-Latn|&amp;#039;&amp;#039;rhíza&amp;#039;&amp;#039;}} „Wurzel“ und {{lang|grc|ἄρθρον}} {{lang|grc-Latn|&amp;#039;&amp;#039;árthron&amp;#039;&amp;#039;}} „Gelenk“) ist eine [[Arthrose]] des [[Daumensattelgelenk]]s. Es handelt sich (nach der [[Heberden-Arthrose]]) um die häufigste degenerative Erkrankung im Bereich der Hand.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Karl Spies, Martin Langer, Peter Hahn, Lars Peter Müller, Frank Unglaub: [https://www.aerzteblatt.de/archiv/197480/Therapie-der-primaeren-Finger-und-Daumengelenkarthrose &amp;#039;&amp;#039;Therapie der primären Finger- und Daumengelenkarthrose.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 115, Nr. 16, 2018, S.  269–275 [[doi:10.3238/arztebl.2018.0269]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauen sind signifikant&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid15374852&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | author = Dahaghin S, Bierma-Zeinstra SM, Ginai AZ, Pols HA, Hazes JM, Koes BW | title = Prevalence and pattern of radiographic hand osteoarthritis and association with pain and disability (the Rotterdam study) | journal = Ann. Rheum. Dis. | volume = 64 | issue = 5 | pages = 682–687 | date = Mai 2005 | pmid = 15374852 | pmc = 1755481 | doi = 10.1136/ard.2004.023564 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | author = Armstrong AL, Hunter JB, ((Davis TRC)) | year = 1994 | title = The prevalence of reparative arthritis of the base of the thumb in post-menopausal women | journal = J Hand Surg | volume = 19B | issue = 3| pages = 340–341 | doi = 10.1016/0266-7681(94)90085-X | pmid = 8077824}}&amp;lt;/ref&amp;gt; häufiger betroffen als Männer. Ursächlich sind Fehl- oder Überbelastungen, bei Frauen möglicherweise auch [[Menopause|postmenopausale]] [[Hormon]]veränderungen, die durch eine Lockerung der Bänder die Gelenkstabilität beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Gesichert wird die Diagnose durch eine [[Röntgen]]aufnahme. Jedoch gibt das radiologische Ausmaß einer Sattelgelenkarthrose keine Auskunft über die Schmerzintensität, die ein Patient empfindet. Es gibt Patienten mit fortgeschrittenen Krankheitszeichen in Röntgenbildern, die keine wesentlichen Schmerzen verspüren und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
=== Konservative Therapie ===&lt;br /&gt;
Zunächst erfolgt eine konservative Therapie, und nur in seltenen Fällen werden operative Eingriffe vorgenommen, da es kein Verfahren mit durchweg guten und langanhaltenden Ergebnissen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Therapie hat zum Ziel, die für die Schmerzen verantwortliche Entzündung zu behandeln. Dies erfolgt meist durch Schonung, Kühlung und Einnahme oder lokale Applikation eines [[Antirheumatikum|entzündungshemmenden Medikaments]] wie z. B. [[Ibuprofen]] oder [[Diclofenac]]. Eine Ruhigstellung des Daumensattelgelenks bei freier Bewegung der Finger- und Daumengelenke kann durch spezielle Handgelenkschienen ([[Orthese]]n) erfolgen, die das Daumensattelgelenk mit einschließen. z.&amp;amp;nbsp;B. Rhizarthrose Extensions-Orthese.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.xn--hmmling-hospital-sgel-yec4j.de/pdf_files/pressespiegel13/arthrose1.pdf |text=Hinweis auf der Website des Hümmling-Hospitals Sögel |wayback=20150501071549}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur konservativen Therapie zählen auch die gelegentliche Injektion eines [[Cortison]]präparates in das Gelenk bei akuter Entzündung oder die Injektion von [[Hyaluronsäure]], um die Gleitfähigkeit des Gelenkes zu verbessern, sowie spezielle [[Krankengymnastik|krankengymnastische]] Übungen. Auch eine Bestrahlung kann möglicherweise eine langfristige Verbesserung der Symptome bewirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wannenmacher, Michael 1938-2015 |Hrsg=Wannemacher, Wenz, Debus |Titel=Strahlentherapie |Auflage=2., überarb. Aufl |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2013 |ISBN=978-3-540-88304-3 |Seiten=1010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blutegelbehandlung|Blutegeltherapie]] ist eine weitere Behandlungsmöglichkeit aus dem Bereich der Naturheilkunde, deren Wertigkeit wissenschaftlich nicht ausreichend evaluiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operative Verfahren ===&lt;br /&gt;
Bei den operativen Verfahren gibt es zahlreiche OP-Techniken, die sich in mehrere Gruppen einordnen lassen:&lt;br /&gt;
==== Sattelgelenkarthroplastik ====&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Sattelgelenk[[arthroplastik]] besteht darin, dass einer der beiden am beschädigten Gelenk beteiligten Knochen, das große Vieleckbein, entfernt wird (Trapezektomie). Dies kann zur Folge haben, dass aufgrund der fehlenden Abstützung des ersten Mittelhandknochens der Daumen etwas kürzer wird. Um diesen Effekt so gering wie möglich zu halten, wurden zahlreiche Operationsmodifikationen entwickelt, den ersten Mittelhandknochen an Nachbarknochen „aufzuhängen“ und somit ein Abrutschen zu verhindern. Hierzu werden meist Sehnenanteile aus der direkten Umgebung des kranken Gelenkes verwendet. Es handelt sich dabei um seit Jahrzehnten erprobte Methoden mit hoher Erfolgsquote. Der relativ lange postoperative Heilungsverlauf von etwa drei bis sechs Monaten und eine gewisse verbleibende Kraftminderung des Daumens sollten jedoch als Nachteile dieser Methode genannt werden. Die Beweglichkeit ist zunächst eingeschränkt. Nach der Operation wird eine sogenannte Castschiene für etwa 6 bis 10 Wochen getragen. Mit Ergotherapie und Physiotherapie kann die Beweglichkeit wieder hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arthroplastik mit Knorpeltransplantation ====&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit einer Arthroplastik ist der Ersatz des großen Vieleckbeins durch körpereigenen Knorpel, der von den Rippen entnommen wird. Hierdurch kann die Länge des Daumens und damit auch die Kraft weitgehend erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nervendurchtrennung zur Schmerzvermeidung ====&lt;br /&gt;
Durch selektive Durchtrennung der Nervenäste, die die Schmerzwahrnehmung des Daumensattelgelenks fortleiten, kann eine Schmerzminderung oder Schmerzfreiheit erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Versorgung mit Endoprothesen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Roe-proth-daumensattel.jpg|mini|Endoprothesen der Daumensattelgelenke mit  Lockerung und Dislokation der Prothesenpfanne im Trapezbein links]]&lt;br /&gt;
Die ersten [[Endoprothese]]n bestanden aus Silicon und wurden erstmals 1969 von Swanson für Fingergelenke und das Daumensattelgelenk beschrieben. Allerdings führten sie zu [[Fremdkörperreaktion|Fremdkörpergranulomen]] (&amp;#039;&amp;#039;Siliconitis&amp;#039;&amp;#039;) und konnten brechen und sich lockern, so dass sie nicht mehr verwendet werden.&lt;br /&gt;
Die erste zementierte Metall-Prothese mit einer Pfanne und einem runden Kopf stellte 1979 de la Caffinière vor, sie zeigte allerdings ebenfalls hohe Lockerungsraten und wird heute nur noch bei älteren Patienten mit geringen mechanischen Ansprüchen an das Daumensattelgelenk verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ledoux-Prothese wurde 1990 die erste unzementierte Prothese vorgestellt, die allerdings bei teilweise schlechten Ergebnissen inzwischen nicht mehr verfügbar ist. In der Folge wurden jedoch seit den neunziger Jahren mehrere neue unzementierte Prothesen auf den Markt gebracht, wie z. B. die Prothesentypen Arpe, Elektra, Maia, Roseland oder Ivory. Sie sind sämtlich aus Metall mit einer im Trapezbein verankerten Pfanne und einem Polyethyleninlay sowie mit einem Schaft im ersten Mittelhandknochen, auf dem eine Gelenkkugel sitzt (entweder fest oder modular auswählbar). Teilweise ist der Metallschaft [[Hydroxylapatit]]-beschichtet. Neben ungekoppelten gibt es auch gekoppelte Prothesen, bei denen Kopf und Pfanne gelenkig fest verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der neuen Entwicklung liegen erst für die wenigsten Prothesen [[Überlebensrate]]n für die ersten fünf Jahre vor. Für die Arpe-Prothese zeigen zwei Studien eine Überlebensrate von 85 % bzw. 97 % nach fünf Jahren. Für die Elektra-Prothese zeigt eine Studie eine Revisionsrate von 44 % nach sechs Jahren. Das Hauptproblem ist weiterhin eine aseptische Prothesenlockerung besonders der Gelenkpfanne (wie im Röntgenbild am linken Daumen), die deutlich häufiger auftritt, je länger die Operation her ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sam Vander Eecken, Wim Vanhove, Nadine Hollevoet: &amp;#039;&amp;#039; Trapeziometacarpal joint replacement with the Arpe prosthesis&amp;#039;&amp;#039; Acta Orthopædica Belgica 2012, Band 78, Ausgabe 6, Seite 724–729&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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