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	<title>Rhinow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rhinow&amp;diff=228347&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Geschichte */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-18T10:34:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Rhinow.PNG&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/45/5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/20/33/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rhinow in HVL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Havelland&lt;br /&gt;
|Amt               = Rhinow&lt;br /&gt;
|Höhe              = 30&lt;br /&gt;
|PLZ               = 14728&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033875&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12063260&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Lilienthalstraße 3&amp;lt;br /&amp;gt;14728 Rhinow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.rhinow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=54075 www.rhinow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stefan Schneider&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhinow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈʁiːnoː}}] ist eine Stadt im [[Landkreis Havelland]] in [[Brandenburg]]. Rhinow ist Verwaltungssitz des [[Amt Rhinow|Amtes Rhinow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am südlichen Rand des [[Rhinluch]]es und am Fuße der bis zu 110 Meter hohen Rhinower Berge. Das Stadtgebiet wird vom [[Rhin]] in westlicher Richtung durchflossen. An der südwestlichen Stadtgrenze befindet sich der [[Gülper See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Stadt Rhinow gehört der Ortsteil Kietz, eine frühere slawische [[Kietz (Siedlung)|Siedlung]]. Hinzu kommen die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Buchhorst, Glewe, Horst, Mühlenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/de/stadt_rhinow/19964 Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Stadt Rhinow]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Deutsche Ostsiedlung|feudalen Ostexpansion]] wurde um 1200 eine slawische Burg übernommen und zur Sicherung des Übergangs über den [[Rhin]] weiter ausgebaut (spätere &amp;#039;&amp;#039;Mühlenburg&amp;#039;&amp;#039;). Unterhalb der Burg entwickelte sich daraufhin eine deutsche Ansiedlung. Eine slawische Siedlung bestand daneben im benachbarten Dorf Kietz. Die erste urkundliche Erwähnung als „Rinowe“ datiert auf den 28. Dezember 1216, als der [[Bistum Brandenburg|Brandenburger]] Bischof [[Siegfried II. (Brandenburg)|Siegfried II.]] bei seiner Amtsübernahme dem [[St. Peter und Paul (Brandenburg an der Havel)|Brandenburger]] [[Domkapitel]] seine [[Archidiakonat]]srechte bestätigte. 1333 wurde Rhinow das erste Mal als Stadt bezeichnet. Bis 1376 gehörten die Stadt und das [[Ländchen Rhinow]] den Grafen von [[Lindow-Ruppin]], die sie 1377 an Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] herausgeben mussten. 1386 gelangte Rhinow als Pfand in den Besitz des Bischofs von Brandenburg, der es weiter verpfändete. 1441&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Herrenhäuser des Havellandes. Eine Dokumentation ihrer Geschichte bis in die Gegenwart |Hrsg=Almut Andreae, Udo Geiseler |Nummer=Stölln |Auflage=2. Online-Ressource |Verlag=[[Lukas Verlag]] für Kunst- u. Geistesgeschichte |Ort=Berlin |Datum=2010 |ISBN=978-3-86732-998-9 |Seiten=292 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Die_Herrenh%C3%A4user_des_Havellandes/BxXtJN_MVuYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=St%C3%B6lln+von+der+Hagen&amp;amp;pg=PA292&amp;amp;printsec=frontcover (Ausschnitt) Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kam mit fast dem gesamten Ländchen Rhinow auch die &amp;#039;&amp;#039;Mühlenburg&amp;#039;&amp;#039; für die nächsten 500 Jahre in den Besitz der Familie [[von der Hagen]]. Ihre Vertreter sind unter anderem Christian von der Hagen (1591–1665), verheiratet mit Sophie [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]], dann deren Sohn Arnd Heinrich von der Hagen-Rhinow, Major in sächsischen Diensten. Dessen Enkel Friedrich Karl Leopold von der Hagen (1752–1810) auf Rhinow diente als Rittmeister wieder bei den &amp;#039;&amp;#039;preußischen Fahnen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel) . 1904 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Adelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. H |Nummer=von der Hagen. Stamm C. I. Linie. 1. Ast |Auflage=Fünfter Jahrgang. |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1903-11-02 |Seiten=297–301 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8285471 Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die einzelnen Familienlinien derer von Hagen heirateten teilweise untereinander und vererbten somit ihre Besitzungen &amp;#039;&amp;#039;in die eigene Hand&amp;#039;&amp;#039;. Enge familiäre Verbindungen bestanden unter anderem zur Familie [[Bredow (Adelsgeschlecht)|von Bredow]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Gottfried Dienemann |Titel=Ahnen-Tafel Herrn Thomas Philipp von der Hagen |Hrsg=Johann Erdmann Hasse |Sammelwerk=Nachrichten vom Johanniterorden, insbesondere von dessen Herrenmeisterthum in der Mark, Sachsen, Pommern und Wendland, wie auch von der Wahl und Investitur des jetzigen Herrenmeisters, Prinzen August Ferdinands in Preussen Königl. Hoheit, nebst einer Beschreibung der in den Jahren 1736, 1737, 1762 und 1764 gehaltenen Ritterschläge |Nummer=No. XLV |Verlag=George Ludewig Winter |Ort=Berlin |Datum=1767 |Seiten=309 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Nachrichten_vom_Johanniterorden_insbeson/DVpjAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Rhinow+von+der+Hagen&amp;amp;pg=PA309&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zogen die Schweden unter [[Gustav II. Adolf|Gustav Adolf]] 1631 durch die Stadt. 1636 wurde Rhinow durch schwedische Truppen geplündert und in Brand gesteckt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg übernahm die Familie [[Hagen (brandenburgisches Adelsgeschlecht)|von der Hagen]] weitere wüst gewordene Höfe (&amp;#039;&amp;#039;Alter Hof&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Neuer Hof&amp;#039;&amp;#039;). Eine auf dem Gelände der inzwischen aufgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Mühlenburg&amp;#039;&amp;#039; errichtete Wassermühle wurde 1773 abgerissen. Um 1788 hält die Gutsbesitzerfamilie fast sämtliche Rechte in dem damals mit 36 &amp;#039;&amp;#039;Bürgerstellen&amp;#039;&amp;#039; kleinen Städtchen, lässt die höhere und niedere Gerichtsbarkeit durch einen Richter verwalten und bestätigt den Rat und den Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geographische Schriften. 1788 |Sammelwerk=Neue Sammlung geographisch-historisch-statistischer Schriften |Band=Siebenter Tehil. I. Mark Brandenburg. Die Mittelmark |Nummer=(1) Rhinow |Verlag=Joh. Gottlieb Mizler |Ort=Weissenburg, Schwabach |Datum=1788 |Seiten=149–150 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Neue_Sammlung_geographisch_historisch_st/epCHL-l40y0C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Rhinow+von+der+Hagen&amp;amp;pg=PA150&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa einhundert Jahre später weist das erstmals amtlich publizierte &amp;#039;&amp;#039;General-Adressbuch der Rittergutsbesitzer für Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; für das Rittergut Rhinow gesamt 774,59 ha aus. Der Waldbesitz betrug anteilig 107,56 ha. Die Familie von der Hagen verpachtete jener Zeit an Ober-Amtmann Thiele.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=[[Nicolaische Verlags-Buchhandlung]] [[Rudolf Stricker|R. Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=94–95 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf= |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzte Grundbesitzer waren der Hauptmann Joachim von der Hagen (1874–1914) und dann seine Witwe Eva, geborene von Hase (1879–1950),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Elsa von Bethmann geb. von Werner, Wilhelm von Blaschek, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser 1953 / A (Uradel vor 1400 nobilitiert). 1953 |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], von 1951 bis 2014; Nachfolge im [[Gothaisches Genealogisches Handbuch|GGH]] |Band=I |Nummer=5 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1953 |ISSN=0435-2408 |Seiten=106–107 |Online=https://d-nb.info/451802462 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tochter&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1909.&amp;#039;&amp;#039; 3. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha Ende Oktober 1908, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1204401 S. 295.]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Mediziners [[Paul von Hase (Mediziner)|Paul von Hase]] und ältere Schwester des späteren Generals und Widerstandskämpfers [[Paul von Hase (Widerstandskämpfer)|Paul von Hase]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sie ist die Enkeltochter des [[Karl von Hase|Karl August von Hase]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon vor der großen Wirtschaftskrise 1929/1930 lebte [[Eva von der Hagen-Rhinow]],&amp;lt;ref&amp;gt;Als Witwe von der Hagen neu verheiratet 25. Juli 1924 mit dem Kaufmann Werner Engelhardt, Scheidung 31. März 1925. Führte wieder den Witwennamen von der Hagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dauerhaft bis über 1939 hinaus, in Berlin, ihr Gutsbesitz betrug noch 776 ha, verpachtet an den Landwirt Emil Hinze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher |TitelErg=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde |Band=Band VII: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; |Nummer=Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Reihe |Auflage=4. |Verlag=Verlag Niekammer’s Adreßbücher |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=141 |Kommentar=Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20&amp;amp;nbsp;ha aufwärts |Online=[https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=182 Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gedenken an [[Otto Lilienthal]] wurde 1936 am [[Flugplatz Stölln/Rhinow]] eine bekannte Segelflugschule gegründet. 1945 wurde die Bodenreform in Rhinow durchgeführt. Frau von der Hagen wurde Siedlerin in Rhinow und erhielt, als eine der wenigen Ausnahmen von ehemaligen Gutsbesitzern in der Provinz Brandenburg, Ende 1945 auch ein Landstück im Ort zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLHA (Brandenburgisches Landeshauptarchiv) (Hrsg.): Rep. 37 Rhinow 10; &amp;#039;&amp;#039;Urkunden über die Verleihung von Land aus der Bodenreform an Eva von der Hagen, 29. Dez. 1945; 1945 (Akte)&amp;#039;&amp;#039;. ([https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=425207 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lebte zuletzt in Friesack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhinow gehörte seit 1817 zum [[Landkreis Westhavelland|Kreis Westhavelland]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Rathenow]] im DDR-[[Bezirk Potsdam]]. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Havelland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 1 180&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 1 300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 1 359&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1 351&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 1 373&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1 563&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2 451&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2 315&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 1 875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 1 887&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 2 198&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2 213&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2 146&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2 103&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2 101&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1 933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1 716&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1 625&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1 596&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1 593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1 592&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1 580&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1 603&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-05_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Havelland&amp;#039;&amp;#039;], S. 22–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Rhinow besteht aus 12 Stadtverordneten und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 61,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120635309260.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#63809260 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bündnis für Rhinow (BFR) || – || – || || 41,0 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Aus Rhinow – Für Rhinow (ARFR) || – || – || || 19,3 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 38,7 % || 5 || || 17,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 19,6 % || 2 || || 11,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || {{0}}5,6 % || 1 || || {{0}}6,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}7,2 % || 1 || || {{0}}4,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Ringo Wegner || {{0}}9,4 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Marco Piske || {{0}}8,2 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Henry Klare || {{0}}5,9 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Axel Klare || {{0}}5,3 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2014: Sybille Heling (FDP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321023.de |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Havelland |wayback=20180405214707}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: Stefan Schneider (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206326009/h Ergebnis der Bürgermeisterwahl vom 25. Mai 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneider wurde in der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 ohne Gegenkandidaten mit 76 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120635309260 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9.6.24]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Rhinow&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber über blauem Wasser eine rote Ziegelmauer, dahinter zwei rote Turmbauten von unterschiedlicher Gestalt: vorn ein Rundturm mit blauem Spitzdach und goldenem Knauf, hinten ein viereckiger Turm mit blauem Spitzdach und Erkertürmchen; Mauer und Wasser belegt mit einem silbernen Schild, darin ein goldbewehrter roter Adler; darüber, aus dem Rand des Schildes wachsend, ein blaugekleideter weißbärtiger Alter mit blauer Kappe, in der Rechten einen goldenen Stab haltend; zu beiden Seiten des Schildes auf dem Wasser schwimmend je zwei silberne Schwäne.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = &lt;br /&gt;
|Quelle          = {{Literatur |Autor=Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck |Hrsg=Heinz Göschel |Titel=Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik |Auflage=1. |Verlag=VEB Verlag Enzyklopädie |Ort=Leipzig |Datum=1979 |Seiten=366}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = Das älteste Wappen von 1580 zeigt bereits das beschriebene Bild. Das Wasser deutet auf den Fluss Rhin hin, die im mittelalterlichen Baustil gehaltenen Türme, Tore und Mauern kennzeichnen den Ort als Stadt. Der Silberschild enthält den brandenburgischen Adler. Das Männerbildnis stellt aller Wahrscheinlichkeit nach den Domherrn &amp;#039;&amp;#039;Kunikin&amp;#039;&amp;#039;, den Begründer der Stadt, dar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhinow Stadtkirche (1).JPG|mini|[[Stadtkirche Rhinow]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Fernmeldeturm Rhinow.jpg|mini|hochkant|Fernmeldeturm Rhinow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Rhinow]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.&lt;br /&gt;
* 101 Meter hoher Fernmeldeturm aus Stahlbeton in ungewöhnlicher asymmetrischer Bauweise bei {{Coordinate |text=DMS |NS=52/44/45.35112 |EW=12/21/7.43774 |type=landmark |region=DE-BB |name=Fernmeldeturm}}. Er wurde zu DDR-Zeiten von der [[Deutsche Post (DDR)|Deutschen Post]] erbaut und gehört heute der [[Deutsche Funkturm|Deutschen Funkturm]], einer Tochtergesellschaft der [[Deutsche Telekom|Deutschen Telekom]].&lt;br /&gt;
* [[Radarkuppel]] mit den Nebengebäuden der ehemaligen Abhöranlage der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]],&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: MfS der Hauptabteilung III in Rhinow&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der zu Zeiten des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] die [[Richtfunkverbindungen nach West-Berlin|Richtfunkverbindungen]] zwischen [[Richtfunkanlage Berlin-Frohnau|Berlin-Frohnau]] und [[Sender Höhbeck|Gartow]] abgehört wurde. Dort konnten seinerzeit bis zu 20.000 Fernsprechverbindungen gleichzeitig erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort führen die [[Bundesstraße 102|B 102]] von [[Neustadt (Dosse)]] nach [[Rathenow]] und die [[Landesstraße]] L 17 von [[Havelberg]] in [[Sachsen-Anhalt]] nach [[Friesack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Rhinow&amp;#039;&amp;#039; lag an der 2003 stillgelegten Bahnstrecke [[Brandenburgische Städtebahn|Neustadt (Dosse)–Rathenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Lilienthal]] (1848–1896), Luftfahrtpionier, ließ sich 1893 in Rhinow nieder, um hier die Werkstatt für seine Gleiter einzurichten. Anfangs flog er auch in den Rhinower Bergen, wechselte dann aber auf den [[Gollenberg (Havelland)|Gollenberg]].&lt;br /&gt;
* [[Otto Schulze (Landschaftsarchitekt)|Otto Schulze]] (1869–1930), Landschaftsarchitekt, in Kietz geboren&lt;br /&gt;
* [[Jens Schöne]] (* 1970), Zeithistoriker und Autor, ging in Rhinow zur Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Köhler, Emil: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Rhinow&amp;#039;&amp;#039;. Rathenow 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historischer Führer-Stätten und Denkmale der Geschichte in den Bezirken Potsdam, Frankfurt (Oder)&amp;#039;&amp;#039;, Urania-Verlag Leipzig-Jena-Berlin 1987, ISBN 3-332-00089-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rhinow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=54075 Stadt Rhinow beim Amt Rhinow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Havelland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7620224-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhinow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kietz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1216]]&lt;/div&gt;</summary>
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