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	<title>Rhesusaffe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T01:59:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rhesusaffe&amp;diff=73616&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Timk70: Exzellentes Bild</title>
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		<updated>2025-08-02T17:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Exzellentes Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rhesusaffe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Macaca mulatta&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Eberhard August Wilhelm von Zimmermann|Zimmermann]], 1780)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Makaken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Macaca&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pavianartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Papionini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Backentaschenaffen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cercopithecinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Meerkatzenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cercopithecidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Geschwänzte Altweltaffen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cercopithecoidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Bild             = Macaque India 3.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Rhesusaffe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhesusaffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Macaca mulatta&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Primaten]]art aus der Gattung der [[Makaken]] innerhalb der Familie der [[Meerkatzenverwandte]]n. Er spielte in der Medizingeschichte eine wichtige Rolle, da man an seinem [[Blut]] das erste Mal den nach ihm benannten [[Rhesusfaktor]] feststellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name Rhesus kommt von [[Rhesos]], einem [[Thraker|thrakischen]] König der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]], der im [[Trojanischer Krieg|Trojanischen Krieg]] auf Seiten Trojas kämpfte. Der Name hat laut seinem Benenner, [[Jean Baptiste Audebert]] (1759–1800), einem französischen Naturforscher und Maler, keine tiefere Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean Baptiste Audebert |Titel=Histoire naturelle des singes, des makis et des galéopithéques |Verlag=Desray |Ort=Paris |Datum= |Seiten=62-64 (Tafel &amp;amp; Text) |Kommentar=1799-1800 |Online=[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b8490100w/f63 gallica.bnf.fr]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [[Fell]] des Rhesusaffen ist braun oder olivfarben, das haarlose Gesicht ist rosa oder rötlich gefärbt. Sein Schwanz ist mit rund 21 bis 23 Zentimetern Länge im Vergleich zu anderen Makakenarten mittellang. Männchen werden mit durchschnittlich 53 Zentimetern Kopfrumpflänge und 7,7 Kilogramm Gewicht deutlich größer und schwerer als Weibchen, die 47 Zentimeter Kopfrumpflänge und durchschnittlich 5,3 Kilogramm erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Factsheets&amp;quot;&amp;gt;Zahlen nach [http://pin.primate.wisc.edu/factsheets/entry/rhesus_macaque Primate Factsheets]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karyotyp und Genom ==&lt;br /&gt;
Das [[Genom]] des Rhesusaffen ist innerhalb des [[Zellkern]]s in 21 [[Chromosom]]enpaare organisiert, einschließlich eines Paars [[Geschlechtschromosom]]en. Das vollständige Genom wurde erstmals 2007 [[Liste von sequenzierten eukaryontischen Genomen|analysiert]]; es besteht aus 3.097.370.727 [[Basenpaar]]en. Die Anzahl der [[Gen]]e (zunächst auf 30.000 geschätzt) ist noch unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/mapview/map_search.cgi?taxid=9544 MapViewer-Eintrag]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Gibbs RA, Rogers J, Katze MG, &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; |title=Evolutionary and biomedical insights from the rhesus macaque genome |journal=Science |volume=316 |issue=5822 |pages=222–34 |year=2007 |month=April |pmid=17431167 |doi=10.1126/science.1139247 |url=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhesus Macaque area.png|mini|Verbreitungsgebiet]]&lt;br /&gt;
Rhesusaffen leben in Asien, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von [[Afghanistan]] über [[Indien]] – ihrem Hauptverbreitungsgebiet – bis ins südliche [[Volksrepublik China|China]] und [[Thailand]]. Verwilderte Gruppen leben auch in [[Florida]] und auf [[Puerto Rico]]. Sie sind in Bezug auf ihren Lebensraum nicht wählerisch: Sie kommen sowohl im Flachland als auch in den Gebirgswäldern des [[Himalaya]]s vor, sogar in Großstädten des indischen Subkontinents haben sie sich ausgebreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Aktivitätszeiten und Fortbewegung ===&lt;br /&gt;
Rhesusaffen sind wie alle [[Altweltaffen]] tagaktiv. Je nach Lebensraum können sie sich vorrangig am Boden oder in den Bäumen aufhalten. Sie bewegen sich meist [[Quadrupedie|quadruped]] (auf allen vieren) fort und können auch gut schwimmen und dabei Distanzen bis zu einem Kilometer zurücklegen. Die Größe der Streifgebiete und die Länge der Tagesstreifzüge sind sehr variabel. Wo sie in Tempeln oder Städten leben und gefüttert werden, sind ihre Streifgebiete zwischen 0,01 und 3&amp;amp;nbsp;km² groß und die täglich zurückgelegten Wegstrecken kurz. In bewaldeten Regionen legen sie rund 1,4&amp;amp;nbsp;km am Tag zurück und die Streifgebiete umfassen bis zu 15&amp;amp;nbsp;km². In Gebirgsregionen hingegen können die Gebiete bis zu 22&amp;amp;nbsp;km² umfassen und die Tagesstreifzüge bis zu 3,5&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Factsheets&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Macaque India 4.jpg|mini|Rhesusaffen vor dem [[Rotes Fort (Agra)|Roten Fort]] im nordindischen [[Agra]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Macaca mulatta.JPG|mini|Rhesusaffe auf einem Zaun in Thailand (Tempelaffe)]]&lt;br /&gt;
In ihrem Gruppenverhalten entsprechen Rhesusaffen den übrigen Makaken. Sie leben in großen Gruppen von 10 bis 80 Tieren, die sich aus vielen Männchen, Weibchen und Jungtieren zusammensetzen. Weibchen verbleiben zeitlebens in ihrer Geburtsgruppe, Cliquen nahe verwandter Weibchen bilden so den [[Matrilinearität|matrilinearen]] Kern der Gruppe. Männchen müssen beim Eintreten der Geschlechtsreife ihre Geburtsgruppe verlassen und verbringen ihr Leben oft in mehreren Gruppen hintereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen etablieren eine stabile, dauerhafte Rangordnung, die vorwiegend vom Rang der Mutter abhängt und unter anderem in besserem Zugang zu Nahrungsquellen sichtbar wird. Die Rangordnung der Männchen ist weniger stabil, der Status der Männchen basiert auf einer Kombination aus sozialem und aggressivem Verhalten. Aggressives Verhalten anderen Männchen gegenüber umfasst unter anderem Schläge, Reißen am Fell, Ziehen am Schwanz und Bisse, aber auch Drohgebärden. Wenn ein Männchen die dominante Rolle in der Gruppe innehat, behält es diese für durchschnittlich zwei Jahre bei, ehe es von einem anderen verdrängt wird. Die soziale Rangordnung und gruppendynamische Einbettung entscheidet dabei auch über den Schutz vor Tod und Verletzung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Melissa A. Pavez-Fox, Clare M. Kimock, Nahiri Rivera-Barreto, Josue E. Negron-Del Valle, Daniel Phillips |Titel=Reduced injury risk links sociality to survival in a group-living primate |Sammelwerk=iScience |Band=25 |Nummer=11 |Datum=2022-11 |Seiten=105454 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S2589004222017266 |Abruf=2022-11-15 |DOI=10.1016/j.isci.2022.105454}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Territorialverhalten ist wenig ausgeprägt: Die Streifgebiete der einzelnen Gruppen überlappen und verschiedene Gruppen treffen sich häufig, was meistens friedlich abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhesusaffen kommunizieren mit einer Reihe von Lauten und Gesten. Häufig sind Gurr- und Grunzlaute zu hören, etwa bei der Fortbewegung oder wenn sich ein Tier einem anderen zum [[Komfortverhalten|Grooming]] annähert. Es gibt auch Zwitscherlaute, die eine Nahrungsquelle anzeigen, schrille Alarmschreie und Drohlaute.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wjh.harvard.edu/~mnkylab/media/rhesuscalls.html |text=Audiodateien verschiedener Rhesusaffen-Laute |wayback=20070206145416}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrung ===&lt;br /&gt;
Rhesusaffen haben sich gut an die Nähe des Menschen angepasst, und ein Großteil ihrer Nahrung kann aus menschlichen Quellen stammen, entweder durch direkte Fütterung oder indirekt, indem sie auf Feldern, in Gärten oder in Mülltonnen nach Fressbarem suchen. Sie sind Allesfresser, die sich aber vorwiegend von pflanzlichen Materialien wie Früchten, Blüten, Blättern, Samen, Baumsäften, Kräutern und Rinden ernähren. Ergänzt wird ihr Speiseplan durch Insekten, Eier, Krabben, Fische und Pilze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:006 Baby rhesus macaque in Jim Corbett National Park Photo by Giles Laurent.jpg|mini|Jungtier in Indien]]&lt;br /&gt;
Die Paarungsbereitschaft der Rhesusaffen lässt sich an äußeren Anzeichen gut erkennen, an einer Intensivierung der Rotfärbung des Afters sowie bei den Männchen an einer deutlichen Vergrößerung der Hoden. Während Tiere, die in höheren Regionen leben, eine fixe Paarungszeit haben (im Herbst, sodass die Jungen im Frühling zur Welt kommen), gibt es bei Flachlandbewohnern keine eindeutigen Zeiten. Die Tragzeit beträgt rund 165 Tage, meist kommt ein einzelnes Jungtier zur Welt. Nicht nur die Mutter, sondern auch andere Weibchen der Gruppe und gelegentlich auch Männchen kümmern sich um das Junge, das im zweiten Lebenshalbjahr entwöhnt wird. Weibchen werden mit drei Jahren geschlechtsreif; Männchen sind zwar prinzipiell mit rund vier Jahren zeugungsfähig, erreichen ihre volle Größe aber erst mit rund acht Jahren und pflanzen sich selten vorher fort. Rhesusaffen können bis zu 30 Jahre alt werden. Der älteste Rhesusaffe in Gefangenschaft ist Isoko, eine Bewohnerin des Kyoto City Zoo in [[Kyōto|Kyoto]], die am 15. April 2021 ihren 43. Geburtstag feierte. Sie wurde 1978 ebenfalls dort geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.guinnessworldrecords.de/world-records/612091-oldest-living-rhesus-macaque-in-captivity |titel=Oldest living rhesus macaque/monkey in captivity |sprache=de-DE |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fressfeinde ===&lt;br /&gt;
Rhesusaffen werden in ihrem westlichen Verbreitungsgebiet (Pakistan, Indien) vor allem von [[Indischer Leopard|Leoparden]] gerissen. Aber auch [[Bengaltiger]] und [[Wolf|Wölfe]] stellen eine Gefahr für die Primaten dar. Junge Tiere werden auch von [[Prionailurus bengalensis|Bengalkatzen]] oder [[Rohrkatze]]n gerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhesusaffen und Menschen ==&lt;br /&gt;
=== Nutzung und Forschung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Monkey Sam Before The Flight On Little Joe 2.jpg|mini|200px|Der Rhesusaffe „Sam“ bei seinem Raumflug 1959]]&lt;br /&gt;
Im [[Hinduismus]] gelten Rhesusaffen als heilige Tiere. Sie können unbehelligt in Städten leben und finden sich oft bei Tempelanlagen. Als Labor- und Forschungstiere spielen sie aufgrund ihrer leichten Haltung eine bedeutende Rolle, nicht nur wegen des [[Rhesusfaktor]]s, der 1940 an ihnen entdeckt wurde. So wurden 1959 und 1960 Rhesusaffen von der [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]] im Rahmen des [[Mercury-Programm]]s in den Weltraum geschickt. Im Jahr 2000 wurden Rhesusaffen erstmals [[Klonen|geklont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 etablierte [[Norman L. Letvin]] das erste nicht-menschliche Primaten-Modell zur Erforschung von [[HIV]], nachdem es ihm gelungen war, das [[Simianes Immundefizienz-Virus|Simiane Immundefizienz-Virus]] (SIV) zu isolieren und nachzuweisen, dass es bei indischen Rhesusaffen [[AIDS]]-ähnliche Schädigungen des Immunsystems und Todesfälle verursacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew James McMichael: &amp;#039;&amp;#039;Norman Letvin 1949–2012.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Immunology&amp;#039;&amp;#039;. Band 13, 2012, S. 801, [[doi:10.1038/ni.2399]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2007 wurde in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Science]]&amp;#039;&amp;#039; das Ergebnis der detaillierten [[DNA-Sequenzierung]] des Rhesusaffen-[[Genom]]s bekannt gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Rhesus Macaque Genome Sequencing and Analysis Consortium: &amp;#039;&amp;#039;Evolutionary and Biomedical Insights from the Rhesus Macaque Genome.&amp;#039;&amp;#039; Science, Band 116, Heft 5822 vom 13. April 2007, S. 222–234, [[doi:10.1126/science.1139247]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war nach [[Mensch]] und [[Gemeiner Schimpanse|Schimpanse]] das dritte vollständig sequenzierte Genom eines [[Primaten]]. Demnach stimmen 93,5 % der DNA-[[Basenpaar]]e der Rhesusaffen mit denen des Menschen überein. Überrascht hat die Forscher, dass die beim Menschen [[Phenylketonurie]] und [[Sanfilippo-Syndrom]] verursachenden [[Genmutation]]en sich als die normalen Genvarianten der Rhesusaffen erwiesen. Ein Vergleich von 13.888 Genen des Menschen, der Schimpansen und der Rhesusaffen ergab zudem, dass 233 Schimpansen-Gene, aber nur 154 Gene des Menschen sich so stark von den Rhesusaffen-Genen unterscheiden, dass sie veränderte [[Protein]]e [[Genetischer Code|kodieren]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. A. Bakewell, P. Shi, J. Zhang: &amp;#039;&amp;#039;More genes underwent positive selection in chimpanzee evolution than in human evolution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the National Academy of Sciences.&amp;#039;&amp;#039; 104, 2007, S.&amp;amp;nbsp;7489, [[doi:10.1073/pnas.0701705104]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies bedeutet, dass sich die Schimpansen im Verlauf der [[Phylogenese|Stammesgeschichte]] weiter von den gemeinsamen Vorfahren von Schimpansen und Menschen entfernt haben als der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhesus macaque - 20160710.webm|mini|Rhesusaffe]]&lt;br /&gt;
=== Gefährdung ===&lt;br /&gt;
Früher wurden Rhesusaffen, aber auch andere Affenarten, zu Forschungszwecken aus ihren natürlichen Lebensräumen in afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Wäldern entfernt, was gebietsweise zu bedeutenden Rückgängen in der Population führte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Medical News.&amp;#039;&amp;#039; 28. August 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruesch67&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Ruesch]]: Nackte Herrscherin. Die Entkleidung der medizinischen Wissenschaft. Edition Hirthammer Tier- und Naturschutz-GmbH, München 1978, ISBN 3-921288-44-4, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allein Indien exportierte in den 1950er-Jahren jährlich ca. 200.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern75&amp;quot;&amp;gt;[[Horst Stern]]: &amp;#039;&amp;#039;Tierversuche.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg 1981, ISBN 3-499-17406-5, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 250.000&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Times of India]].&amp;#039;&amp;#039; 16. September 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruesch67&amp;quot; /&amp;gt; Rhesusaffen, wobei es bereits beim Einfangen in der Wildnis, während der Gefangenschaft und beim Transport in das jeweilige Bestimmungsland zu hohen Verlusten kam. Die meisten Tiere wurden an amerikanische Forschungseinrichtungen verkauft, wo sie z.&amp;amp;nbsp;B. zur Herstellung von Impfstoffen gegen Kinderlähmung oder in Strahlenversuchen zur Erprobung der Neutronenbombe eingesetzt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern75&amp;quot; /&amp;gt; Berichte der „Internationalen Liga zum Schutz der Primaten“ über diese und weitere Strahlenversuche mit Rhesusaffen, z.&amp;amp;nbsp;B. zu den Auswirkungen der Atombombe, gaben den Ausschlag dafür, dass Indiens Ministerpräsident [[Morarji Desai]] die Affenausfuhr am 1. April 1978 vollständig stoppte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern75&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Szwitalski: &amp;#039;&amp;#039;… das nächste Opfer bitte!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;stern.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 35. 24. August 1978, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;dpa, 5. März 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem sie bereits vorher auf 20.000 Tiere pro Jahr gedrosselt worden war. Zwar werden Rhesusaffen für die Forschung heutzutage meist gezüchtet, als neue Bedrohung ist jedoch die Zerstörung ihres Lebensraumes in den Mittelpunkt getreten. In manchen Gebieten sind sie ausgestorben oder sehr selten geworden (zum Beispiel in Südchina und Tibet), in Indien sind sie aufgrund ihres Status geschützt. Insgesamt listet die [[IUCN]] diese Art als potenziell gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die nächsten Verwandten des Rhesusaffen sind der [[Formosa-Makak]] aus Taiwan und der [[Japanmakak]]. Die drei Arten bilden die &amp;#039;&amp;#039;mulatta&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe innerhalb der Gattung der [[Makaken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 6th edition. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Macaca mulatta|Rhesusaffe}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://pin.primate.wisc.edu/factsheets/entry/rhesus_macaque K. A. Cawthon Lang: Primate Factsheets: Rhesus macaque (&amp;#039;&amp;#039;Macaca mulatta&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=12554&lt;br /&gt;
|ScientificName=Macaca mulatta&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2000&lt;br /&gt;
|Assessor=Eudey &amp;#039;&amp;#039;et al&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Download=9. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
|datei      = De-Rhesusaffe-article.ogg&lt;br /&gt;
|länge      = 11:07&lt;br /&gt;
|größe      = 6,22 MB&lt;br /&gt;
|sprecher   = Madmaexchen&lt;br /&gt;
|geschlecht = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt    = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|version    = 137666725&lt;br /&gt;
|datum      = 2015-01-11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4133094-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backentaschenaffen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Timk70</name></author>
	</entry>
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