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	<title>Rheinwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinwald&amp;diff=679969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-11-12T13:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = &lt;br /&gt;
|BILD               = Rheinwald Splügen.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Das Rheinwald mit [[Sufnersee]] und [[Splügen GR]]&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Zentralalpen (Dreiteilung)|Zentralalpen]], [[Adula-Alpen]], [[Oberhalbsteiner Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46.551778&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 9.319788&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = CH-GR&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = [[Kerbtal]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = 3402&lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = 1250&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = CH&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = 26&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Hinterrhein]], [[Sufnersee]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = [[San-Bernardino-Pass]], [[Splügenpass]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;vallis rheni&amp;#039;&amp;#039; «Rheintal», [[Bündnerromanisch|rät.]] &amp;#039;&amp;#039;Valrain&amp;#039;&amp;#039;) ist die oberste von drei [[Talschaft]]en, die der Fluss [[Hinterrhein]] im [[Kanton Graubünden]] in der [[Schweiz]] durchfliesst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rheinwald&amp;#039;&amp;#039; war der Name eines Fusionsprojekts der Gemeinden [[Hinterrhein GR|Hinterrhein]] (BFS-Nr. 3691), [[Nufenen GR|Nufenen]] (BFS-Nr. 3693), [[Splügen GR|Splügen]] (BFS-Nr. 3694) und [[Sufers]] (BFS-Nr. 3695). Die auf den 1. Januar 2019 neu gebildete Gemeinde [[Rheinwald GR|Rheinwald]] umfasst die Projektpartner ohne die Gemeinde Sufers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das rund 26&amp;amp;nbsp;km lange, vorwiegend west-östlich verlaufende Rheinwald wird an beiden Talseiten von Dreitausendern gesäumt. Die höchsten Gipfel sind das [[Rheinwaldhorn]] ({{Höhe|3402|CH-m}}) im Westen und der [[Pizzo Tambo]] (3279&amp;amp;nbsp;m) im Süden. Am 1250&amp;amp;nbsp;m hoch gelegenen Eingang zur [[Roflaschlucht]], der Grenze zum [[Schams]], verlässt der Hinterrhein die Talschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Rheinwald führen zwei Passstrassen nach Süden: der [[San-Bernardino-Pass|San Bernardino]] ins [[Misox]] und der [[Splügenpass]] ins [[italien]]ische [[Val San Giacomo]]. Die wintersichere Verbindung durch den San-Bernardino-Tunnel ([[Autostrasse]] [[A13 (Schweiz)|A13]]) wurde 1967 eröffnet. Saumpfade über den &amp;#039;&amp;#039;Safierberg&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Valserberg&amp;#039;&amp;#039; verbinden das Tal mit seinen nördlichen Nachbarn [[Safien]] und [[Vals GR|Vals]] sowie durch das [[Val Curciusa]] nach Süden via Bocchetta di Curciusa ein weiteres Mal mit San Bernardino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfsiedlungen liegen sämtlich nördlich des Flusses, zwischen 1420&amp;amp;nbsp;m und 1620&amp;amp;nbsp;m hoch, am Fusse des mässig ansteigenden, von ausgedehnten [[Alm (Bergweide)|Alpweiden]] eingenommenen sonnseitigen Hangs. Weitere Alpen erstrecken sich auf der südlichen, durch mehrere Seitentäler gegliederten Talflanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CHE Rheinwald COA.svg|mini|hochkant|Die Sterne stehen für die fünf Dörfer Sufers, Splügen, [[Medels im Rheinwald|Medels]], Nufenen und Hinterrhein]]&lt;br /&gt;
Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Talschaft ist [[Splügen GR|Splügen]]. Der ehemalige [[Kreis Rheinwald]] umfasste die damaligen Gemeinden [[Hinterrhein GR|Hinterrhein]], [[Nufenen GR|Nufenen]], Splügen und [[Sufers]], während das [[Orografie|orografisch]] zum Rheinwald gehörende Val Curciusa zur Gemeinde Mesocco gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl bereits die [[Römisches Reich|Römer]] die Passwege über Splügen und San Bernardino rege benutzten, war das Tal bis ins hohe Mittelalter nur spärlich von Romanen besiedelt. Im 13. Jahrhundert wanderten auf Betreiben der [[Freiherren von Sax]]-Misox und der [[Freiherren von Vaz]] [[Walser]]-Kolonisten ins Rheinwald ein, deren Sprache und Kultur die Talschaft bis heute prägen. Der &amp;#039;&amp;#039;Erblehensbrief&amp;#039;&amp;#039; von 1286 dokumentiert die rechtlichen Beziehungen zwischen den Siedlern und ihrem Landesherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1337, nach dem Tod des letzten Vazers, kam das Rheinwald als Heiratsgut an die Grafen von [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)#Grafen von Werdenberg-Sargans|Werdenberg-Sargans]]. Diese verkauften es 1493 an die Mailänder Adelsfamilie [[Gian Giacomo Trivulzio|Trivulzio]]. Erst 1616 wurde das Schirmverhältnis mit den Trivulzio gelöst, und nach Auskauf der letzten Zinsverpflichtungen erlangten die Rheinwaldner 1636 die volle Autonomie innerhalb des [[Grauer Bund|Grauen Bundes]], dem sie seit 1400 angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1530 nahm das Rheinwald durch Pfarrer Leonhard Seiler die [[Reformation]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1638 und 1732 fiel fast ganz Sufers, 1716 fast ganz Splügen Bränden zum Opfer. Mit dem Rückgang des Passverkehrs seit dem Bau der [[Gotthardbahn]] verlor das Rheinwald innert achtzig Jahren einen&amp;lt;!-- sic, schweizbezogen --&amp;gt; Drittel seiner Bevölkerung: Wohnten 1781 noch 1143 Personen im Tal, so waren es 1850: 1274, 1900: 899 und 1930 noch 764. Im 18. Jahrhundert war noch Nufenen der bevölkerungsreichste Ort; Splügen überflügelte dieses erst im 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Lorez: &amp;#039;&amp;#039;Bauernarbeit im Rheinwald. Landwirtschaftliche Methoden und Geräte und ihre Terminologie in der ältesten urkundlich belegten Walserkolonie Bündens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 25). Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde und Helbing &amp;amp; Lichtenhahn, Basel 1943 (Nachdruck 1987), S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Konsortium [[Kraftwerke Hinterrhein]] gegründet, das einen grossen [[Stausee]] im Rheinwald plante. Weil dabei die Ortschaft Splügen und ein Teil von [[Medels im Rheinwald]] unter Wasser gesetzt worden wären, entstand eine Protestbewegung, die zur Aufgabe dieses Projekts führte. Stattdessen entstand der Speichersee [[Lago di Lei]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.khr.ch/ueber-uns/geschichte.html |wayback=20171111222351 |text=Geschichte der Kraftwerke Hinterrhein |archiv-bot=2023-01-01 20:54:44 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 3. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der italienisch-schweizerischen Stufe Val di Lei–Innerferrera und den zwei schweizerischen Stufen Sufers–Bärenburg und Bärenburg–Sils.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benedikt Mani |Titel=Val di Lei, einst und jetzt |Sammelwerk=Bündner Jahrbuch |Band=4 (1962) |Verlag=Bischofberger &amp;amp; Co. |Ort=Chur |Datum=1961-11 |Seiten=141}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Sufers entstand der [[Sufnersee]], dessen Wasser über [[Ferrera GR|Ferrera]] in den Lago di Lei gepumpt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Rheinwald, Blick nach Westsüdwesten (WSW) zum Rheinwaldhorn-LBS H1-018214.tif|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1954)&lt;br /&gt;
Rheinwald_Splügen_DJI.jpg|Blick talabwärts Richtung Splügen&lt;br /&gt;
Hinterrhein Dorf (Graubünden) mit Marschol-, Rheinquell- und Höhberghorn.jpg|Der obere Teil des Rheinwalds&lt;br /&gt;
Guggernüll, under Surettasee3.jpg|Der Guggernüll&lt;br /&gt;
Rheinwald 1920.jpg|Bei Splügen, um 1920&lt;br /&gt;
Alte Landbrugg1.jpg|Die [[alte Landbrugg]] der Bernardinostrasse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bündner Monatsblatt]] 4/2016: &amp;#039;&amp;#039;Kampf dem Rheinwald.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Erika Hössli: &amp;#039;&amp;#039;Äs Ääli. Lexikon der sterbenden Wörter.&amp;#039;&amp;#039; Splügen 2007, ISBN 978-3-909210-01-5.&lt;br /&gt;
* Christian Lorez: &amp;#039;&amp;#039;Bauernarbeit im Rheinwald. Landwirtschaftliche Methoden und Geräte und ihre Terminologie in der ältesten urkundlich belegten Walserkolonie Bündens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 25). Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde und Helbing &amp;amp; Lichtenhahn, Basel 1943 (Nachdruck 1987).&lt;br /&gt;
* Christian und Tilly Lorez-Brunold: &amp;#039;&amp;#039;Rheinwalder Mundartwörterbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Chur 1987, ISBN 3-908133-38-6.&lt;br /&gt;
* Kurt Wanner: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs auf Walserpfaden.&amp;#039;&amp;#039; Chur 1993, ISBN 3-905241-36-6.&lt;br /&gt;
* {{HLS|8081|Rheinwald|Autor=Kurt Wanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vergleich der Einteilungen der Schweizer Alpen]]&lt;br /&gt;
* [[Einteilung der Schweizer Alpen nach SAC#Die Einteilung der Schweizer Alpen nach SAC|Die Einteilung der Schweizer Alpen nach SAC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|xypvhTdDV5LxqEVtkFOM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinwald| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinterrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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