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	<title>Rheinstahl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-14495-7: /* Heute */</title>
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		<updated>2026-01-07T22:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heute&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Unternehmen. Zur Lokomotive siehe: [[Hohenzollern Typ Rheinstahl]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Rheinstahl AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Rheinische Stahlwerke AG Rheinstahl Logo Rheinstahl-Bogen.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1870&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1973&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Übernahme durch die [[Thyssen AG|August Thyssen-Hütte]] AG&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Duisburg]]-[[Meiderich]], ab 1926 [[Essen]]&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Montanindustrie]], [[Maschinenbau]], [[Anlagenbau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinische Stahlwerke AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinstahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Konzern) war ein Unternehmen der Stahlindustrie sowie des [[Maschinenbau|Maschinen-]] und [[Anlagenbau]]s mit Sitz in Duisburg-Meiderich und ab 1926 in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von der Gründung bis 1918 ===&lt;br /&gt;
Der Grundstein des Unternehmens wurde 1870 durch die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Société Anonyme Aciéries du Rhin&amp;#039;&amp;#039; in Paris durch [[Barthold Suermondt]] gelegt, die 1872 in &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Stahlwerke&amp;#039;&amp;#039; umfirmierte. Der Sitz wurde nach [[Meiderich]] verlegt. Suermondt setzte als technische Direktoren seinen Sohn [[William Suermondt]] und seinen Vetter [[George Oktave Pastor]] ein. Bereits im Jahr 1875 verfügte das Werk über acht Konverter, die nach dem [[Bessemer-Verfahren]] Stahl produzierten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geocaching.com/geocache/GC8DV1Q |titel=Geocaching – The Official Global GPS Cache Hunt Site |werk=geocaching.com |sprache=de |abruf=2024-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1879 gelang es durch die Vermittlung des neuen Technischen Direktors [[Gustave Léon Pastor]], einem Bruder von George Oktave und seit 1878 auch sein Nachfolger, sowohl für die &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Stahlwerke&amp;#039;&amp;#039; als auch für den &amp;#039;&amp;#039;[[Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein]]&amp;#039;&amp;#039;, welche bisher beide nach dem Bessemer-Verfahren arbeiteten, als Erste auf deutschem Zollgebiet eine Lizenz von [[Sidney Gilchrist Thomas]] für das neue [[Thomas-Verfahren]] zu erwerben. Diese Innovation, aber auch die Verteilung von Unterlizenzen führte während der Laufzeit des Patentschutzes in den nächsten 15 Jahren zu einer rasanten Unternehmenssteigerung. Dafür wurden die Rheinischen Stahlwerke auf der Rheinisch-Westfälischen Industrie- und Gewerbeausstellung im Jahre 1880 in Düsseldorf mit der silbernen Staatsmedaille geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinische Stahlwerke 1921.jpg|mini|Aktie über 1000 Mark der Rheinischen Stahlwerke zu Duisburg-Meiderich vom März 1921]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1881/1882 wurde ein neues Schienenwalzwerk errichtet, auf dem bis zu 20&amp;amp;nbsp;m lange Schienen an einem Stück ausgewalzt werden konnten, die Belegschaft beläuft sich auf 1331 Personen. Im selben Jahr wurde die [[Minette (Erz)]]-Grube Alringen in [[Lothringen]] erworben, um Zugriff auf Erze für den Thomasprozess zu bekommen. (Wegen der hohen Frachtkosten per Bahn wurde allerdings erst ab 1901 das Erz auch wirklich im eigenen Hochofen verwendet.) In [[Duisburg]] wurde 1884/1885 mit dem Bau eines [[Siemens-Martin-Ofen|Siemens-Martin]]-Stahlwerks und 1887/1888 zweier Hochöfen ein [[integriertes Hüttenwerk]] errichtet, 1891 arbeiten 2100 Mitarbeiter bei den Rheinischen Stahlwerken. 1896/1897 wurde ein dritter Hochofen errichtet und durch den Erwerb der [[Zeche Centrum (Bochum)|Zeche Centrum]] 1899/1900 auch ein Bergwerk zu den Eisen- und Stahlverarbeitungsbetrieben angegliedert; die Belegschaft wuchs von 3843 auf 7387. In den Jahren 1903/1904 wurden die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duisburger Eisen- und Stahlwerke AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Meiderich mit rund 1500 Arbeitern integriert und das Produktprogramm damit in Richtung verfeinerter Produkte erweitert. 1904 und 1908 wurden ein vierter und fünfter Hochofen errichtet – die Roheisenerzeugung wurde auf 400.000&amp;amp;nbsp;t/a gesteigert. 1910/1911 wurde die [[Ilsenburg (Harz)|Ilsenburger Hütte]] erworben und kurz darauf stillgelegt, um die Beteiligungsziffern des Stahlwerksverbandes auf die Duisburger Stahlwerke zu übertragen. 1911/1912 wurden durch den Kauf der &amp;#039;&amp;#039;[[WURAG Eisen- und Stahlwerke|Vereinigte Walz- und Röhrenwerke AG]]&amp;#039;&amp;#039; (WURAG) in [[Hohenlimburg]] nochmals die Weiterverarbeitungskapazitäten erweitert – die Belegschaft wuchs auf 11.697 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1918–1945 ===&lt;br /&gt;
1922 fusioniert die &amp;#039;&amp;#039;[[Arenberg Bergbau|Arenbergsche AG für Bergbau und Hüttenbetrieb]]&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Zeche Prosper]] auf die Rheinischen Stahlwerke. Ferner wurde 1924 eine Interessengemeinschaft mit der [[I.G. Farben]] geschlossen, die bis 1945 bestand. Ziel der Interessengemeinschaft war es, den Kohlenbedarf der I.G. Farben zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 brachte die Rheinische Stahlwerke AG ihre Erzgruben und Stahlbetriebe in die neu gegründete [[Vereinigte Stahlwerke|Vereinigte Stahlwerke AG]] ein, führten den Zechenbesitz und Kohlenhandel aber in Eigenregie weiter. Im Gegenzug für die Einbringung der Beteiligungen erhielt das Unternehmen eine Aktienbeteiligung an der Vereinigte Stahlwerke AG. Bis Kriegsende gehörte die Rheinische Stahlwerke AG zu den Großaktionären des Stahlkonzerns.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinische Stahlwerke AG Rheinstahl Logo Rheinstahl-Bogen.svg|mini|Logo der Rheinstahl AG seit 1958, sogenannter „Rheinstahl-Bogen“, inspiriert von der Form des Rheinstahl-Pavillons auf der Hannover Messe 1955]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
In der Entflechtung der Vereinigten Stahlwerke nach dem Zweiten Weltkrieg behielt die Rheinstahl AG zunächst die Bergwerke und war mit 42 % am [[Bochumer Verein]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=28957790 |Titel=Auktion an der Ruhr |Jahr=1954 |Nr=46 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Arenberg Bergbau|Arenberg Bergbau GmbH]] (ab 1958 Rheinstahl Bergbau)&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Bottrop]] umfasste u.&amp;amp;nbsp;a. die Zechen [[Zeche Prosper|Prosper]], [[Zeche Brassert|Brassert]], [[Zeche Centrum (Bochum)|Centrum]] und [[Zeche Fröhliche Morgensonne|Fröhliche Morgensonne]]. Das ursprüngliche [[Eisenwerk|Hüttenwerk]] in [[Meiderich|Duisburg-Meiderich]] blieb endgültig bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Phoenix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb|Hüttenwerke Phoenix AG]]&amp;#039;&amp;#039; und war bereits zu Zeiten der Vestag mit der unmittelbar benachbarten Ruhrorter Phoenix-Hütte zusammengelegt worden. Der Rheinstahl-Anteil an der [[I.G. Farben]] wurde durch die Entflechtung in eine Mehrheitsbeteiligung an der Firma [[Dynamit Nobel]], die in der I.G. Farben aufgegangen war, umgewandelt. Diese Mehrheitsbeteiligung stieß Rheinstahl 1959 an [[Friedrich Flick]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46273374 |Titel=Dynamit Nobel – vom Lack zu Flick |Jahr=1965 |Nr=29 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde nun konsequent um Weiterverarbeitungsbetriebe erweitert, die oftmals ehemalige Betriebe der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Stahlwerke&amp;#039;&amp;#039; waren. 1952 wurden mehrere Unternehmen erworben, wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Hanomag]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Union, AG für Bergbau, Eisen- und Stahl-Industrie|Dortmunder Union Brückenbau]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Nordseewerke|Nordseewerke Emden]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bendorfer Hütten#Concordiahütte|Concordiahütte GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; in Bendorf, &amp;#039;&amp;#039;[[SONA BLW Präzisionsschmiede|Eisenwerk Wanheim GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; in Duisburg-[[Wanheim-Angerhausen]], &amp;#039;&amp;#039;[[Siegener Eisenbahnbedarf]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[TK Elevator|Stahlbau Eggers GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg und einige weitere, und wurden zur &amp;#039;&amp;#039;Rheinstahl-Union Maschinen- und Stahlbau AG&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Düsseldorf]] zusammengefasst. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Stahlbau Eggers GmbH,&amp;#039;&amp;#039; die u.&amp;amp;nbsp;a. Fahrtreppen und Aufzüge herstellte, wurde der Grundstein der späteren &amp;#039;&amp;#039;Thyssenkrupp Elevator&amp;#039;&amp;#039; gelegt. 1954 wurden die Anteile am [[Bochumer Verein]] an den schwedischen Industriellen [[Axel Wenner-Gren]] verkauft. 1957 schließlich wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Ruhrstahl AG]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Hattingen]] mit u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Henrichshütte]] und die &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG]]&amp;#039;&amp;#039; (RWES AG) in [[Mülheim an der Ruhr|Mülheim]] erworben; mit letztgenanntem kamen u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Schalker Verein]], die [[Friedrich Wilhelms-Hütte]], die Gießerei Meiderich, die [[Eisenwerk und Stahlrohre Hilden|Eisenwerk Hilden AG]] und das Gussstahlwerk Gelsenkirchen zu Rheinstahl. 1959 wurde von Friedrich Flick im Gegenzug zum Erwerb der Dynamit Nobel-Aktien (s. oben), die [[Gussstahl-Werk Witten|Gußstahlwerk Witten AG]] erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=43066197 |Titel=Erfolgreich verschleiert |Jahr=1960 |Nr=28 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 wurden die &amp;#039;&amp;#039;Ruhrstahl AG&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;RWES AG&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Rheinstahl Hüttenwerke AG&amp;#039;&amp;#039; zusammengeführt. 1964 wurde das Unternehmen durch den Kauf der Kasseler [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel-Werke]] nochmals bedeutend erweitert. Die LKW-Sparten der Hanomag und der Henschel-Werke wurden 1969 zur [[Hanomag-Henschel]] Fahrzeugwerke GmbH (HHF) fusioniert und 1971 von der [[Daimler-Benz AG]] übernommen. [[Aufsichtsratsvorsitzender]] der Rheinstahl AG war von 1958 bis 1965 [[Ludwig Holle (der Jüngere)|Ludwig Holle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Margret Boveri]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir lügen alle: eine Hauptstadtzeitung unter Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Walter-Verlag, 1965, S. 616; [https://books.google.de/books?id=0OhHAAAAMAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Aufsichtsratsvorsitzender+%22ludwig+holle%22&amp;amp;q=Aufsichtsratsvorsitzender+%22ludwig+holle%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wuchs der Rheinstahl-Konzern zu einem der größten Stahl- und Maschinenbauunternehmen in Deutschland heran. Der Konzern besaß nun ein [[integriertes Hüttenwerk]] in Hattingen, weitere Hochöfen in Mülheim und beim Schalker Verein in Gelsenkirchen, diverse Gießereibetriebe und eine starke Maschinen- und auch Fahrzeugbausparte. Im Rahmen des Wachstums wurde 1958 der „Rheinstahl-Bogen“ als gemeinsames Logo für alle Tochterunternehmen eingeführt. Bekannt wurde in dieser Zeit insbesondere die &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinstahl Union Brückenbau AG|Rheinstahl-Union Brückenbau AG]]&amp;#039;&amp;#039;, durch Bauwerke wie den [[Assuan-Staudamm]] in Ägypten und die [[Zoobrücke]] in Köln.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheınstahl Medaille 1975.JPG|mini|1975 Rheinstahl Medaillen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern geriet Ende der 1960er Jahre jedoch in finanzielle Bedrängnis, die auch durch eine Umstrukturierung Anfang der 1970er Jahre nicht entscheidend verändert werden konnte. Die Bergwerke wurden 1968 in die [[Ruhrkohle AG]] eingebracht. Am 21. Februar 1973 wurde dann einvernehmlich bekanntgegeben, dass die [[Thyssen AG|August Thyssen-Hütte AG]] (ATH) eine Mehrheitsbeteiligung an der Rheinstahl AG anstrebt – bereits am 14. März 1973 befand sich die Mehrheit der Anteile im Besitz der ATH. Die Weiterverarbeitungs- und Maschinenbaubetriebe verblieben bei der Rheinstahl AG, während die Stahl- und Gießereibetriebe auf die August Thyssen-Hütte übertragen wurden. Im Laufe des Jahres 1976 wurde der Name „Rheinstahl“ dann aufgegeben, das Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;Thyssen Industrie AG&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und der gesamte Konzern unter dem neuen Markenzeichen, bestehend aus dem Rheinstahl-Bogen und dem Schriftzug Thyssen, zusammengefasst; der Name wurde zu &amp;#039;&amp;#039;Thyssen AG&amp;#039;&amp;#039; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Seit der Fusion von Thyssen und [[Friedrich_Krupp_AG|Krupp]] gehören somit alle ehemaligen Unternehmungen des Rheinstahl-Konzerns zu [[Thyssenkrupp]], auch das Firmenlogo des früheren Rheinstahl-Konzerns, der sogenannte Rheinstahl-Bogen, bildet heute noch einen Teil des Logos der Thyssenkrupp AG.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thyssenkrupp.com/de/konzern/geschichte_logo.html Die Firmenzeichen] Offizielle Website ThyssenKrupp zur Entstehung des Firmenlogos&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Konzernzentrale im [[Essen-Südviertel|Essener Südviertel]], das [[Rheinstahl-Hochhaus]] westlich des Hauptbahnhofs unmittelbar auf der Südseite der Eisenbahntrasse beherbergte zuletzt die Zentrale der ThyssenKrupp-Sparte „Technologies“, bevor es 2015 verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Rheinstahl in Auftrag gegebene [[Haus Ruhrort]] befindet sich in gleichnamigen Stadtteil Duisburgs. Hier hätte die Rheinische Stahlwerke AG ihre neue Konzernzentrale bezogen, bevor es noch vor der Fertigstellung Teil der Vestag wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rheinstahl Stiftung ==&lt;br /&gt;
Der Name Rheinstahl lebt heute weiter in der rechtsfähigen, gemeinnützigen „Rheinstahl Stiftung“, die seit ihrer Gründung am 15. November 1960 Stipendien an leistungsbereite, ehrenamtlich engagierte Studierende der Ingenieur-, Wirtschaftswissenschaften und MINT-Studienfächer vergibt. Bis heute hat die Stiftung rund 8000 Stipendiaten gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiftung unterstützt ihre Stipendiaten durch die finanzielle Förderung und stipendienbegleitende Angebote, hervorragende Studienleistungen zu erreichen, gesellschaftliches Engagement auszuüben, Verantwortung zu übernehmen sowie ein aktives Interesse an der Industrie weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rheinstahl Stiftung fördert pro Jahr bis zu 50 Studierende sowohl an Universitäten und an Fach-/ Hochschulen als auch an anderen Ausbildungsinstitutionen im Inland und im Ausland. Die Vergabe der Stipendien erfolgt einmal pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinstahl-stiftung.de/de/die-stiftung |titel=Rheinstahl Stiftung |werk=rheinstahl-stiftung.de |sprache=de |abruf=2023-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv B 145 Bild-F010886-0011, Internationaler Berufswettbewerb, Duisburg.jpg|Rheinstahl-Gebäude&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv B 145 Bild-F010881-0001, Internationaler Berufswettbewerb, Duisburg.jpg|Schmiede der Rheinstahl Wanheim GmbH, Duisburg, Austragungsstätte für den internationalen Berufswettkampf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tochterfirmen ==&lt;br /&gt;
* [[Nordseewerke|Nordseewerke Emden GmbH]] ab 1957, Werft ([[MS Rheinstahl]])&lt;br /&gt;
* [[Arenberg Bergbau|Rheinstahl Bergbau AG]], Bottrop&lt;br /&gt;
* Rheinstahl Hüttenwerke AG, Essen, ab 1963 (aus [[Ruhrstahl|Ruhrstahl AG]] und Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG)&lt;br /&gt;
* Rheinstahl-Union Maschinen- und Stahlbau AG, Düsseldorf, diese wiederum mit folgenden Tochterunternehmen:&lt;br /&gt;
** [[TK Elevator|Rheinstahl Eggers-Kehrhahn GmbH]], Hamburg, ab 1952&lt;br /&gt;
** [[Hanomag]], Hannover&lt;br /&gt;
** [[Union, AG für Bergbau, Eisen- und Stahl-Industrie|Rheinstahl-Union Brückenbau AG]], Dortmund&lt;br /&gt;
** Rheinstahl Wagner Maschinenfabrik mbH, Dortmund&lt;br /&gt;
** [[Siegener Eisenbahnbedarf|Siegener Eisenbahnbedarf AG]]&lt;br /&gt;
** [[Bendorfer Hütten#Concordiahütte|Concordiahütte GmbH]], Bendorf&lt;br /&gt;
** [[SONA BLW Präzisionsschmiede|Rheinstahl Wanheim GmbH]], Duisburg&lt;br /&gt;
* [[Hanomag-Henschel]]&lt;br /&gt;
* [[Gussstahl-Werk Witten|Gußstahlwerk Witten AG]], Witten, ab 1959&lt;br /&gt;
* [[Ruhrstahl|Ruhrstahl AG]], Hattingen&lt;br /&gt;
* Eisenwerke Mülheim/Meiderich GmbH, Mülheim, Tochter der Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG&lt;br /&gt;
* [[Schalker Verein|Eisenwerk Gelsenkirchen AG]], Gelsenkirchen, Tochter der Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG&lt;br /&gt;
* Gussstahlwerk Gelsenkirchen AG, Tochter der Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG&lt;br /&gt;
* [[Eisenwerk und Stahlrohre Hilden|Eisenwerk Hilden AG]], Tochter der Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG&lt;br /&gt;
* Gußstahlwerk Oberkassel AG, Düsseldorf, ab 1957 (als Tochter der &amp;#039;&amp;#039;Ruhrstahl AG&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Donges: &amp;#039;&amp;#039;Die Vereinigte Stahlwerke AG im Nationalsozialismus. Konzernpolitik zwischen Marktwirtschaft und Staatswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 978-3-506-76628-1 (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Familie – Unternehmen – Öffentlichkeit: Thyssen im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Band 1).&lt;br /&gt;
* Helmut Uebbing: &amp;#039;&amp;#039;Wege und Wegmarken. 100 Jahre Thyssen.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin 1991, ISBN 3-88680-417-8. (insbesondere Kapitel „Rheinstahl-Erwerb“).&lt;br /&gt;
* Wilfried Feldenkirchen: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisen- und Stahlindustrie des Ruhrgebiets 1879–1914&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1982, insbesondere Zeittafel S. 347 ff. und Belegschaftszahlen in Tabelle 104a.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|527|528|Söhngen, Werner|Manfred Rasch|1081553715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GKD=1|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zu|GND=2019672-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2019672-6|LCCN=n82010406|VIAF=126144396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rolltreppenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Hüttenwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
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