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	<title>Rheinknie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:31:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinknie&amp;diff=75010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: Gliederungshierarchie (es fehlt mindestens ein zweiter Unterpunkt)</title>
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		<updated>2024-02-20T15:12:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederungshierarchie (es fehlt mindestens ein zweiter Unterpunkt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Rheinknie Alter Kopfgrund]].}}&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinknie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden einige markante geografische Kurven bezeichnet, die der [[Rhein]] in seinem Verlauf beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rheinknie in Basel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basel - Münsterpanorama Juni 2019.jpg|mini|238x238px|Rheinknie in [[Basel]] ([[Schweiz]]) vom [[Basler Münster]] aus betrachtet]]&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz|Schweizer]] Stadt [[Basel]] ändert der Rhein seine Fließrichtung von Ost-West in einer auslaufenden Kurve um ca. 90°, um dann weiter in Richtung Norden entlang der [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich]] zur [[Nordsee]] zu fließen. Das Basler Rheinknie liegt am [[Dreiländereck]] von [[Deutschland]], der [[Schweiz]] und [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Rheinknie liegt innerhalb der Stadt Basel, wobei rechtsrheinisch der Stadtteil [[Kleinbasel]] ist und auf der rechten Rheinseite auch die Gemeinden [[Riehen]] und [[Bettingen BS|Bettingen]] zum Rheinknie gehören. Weiter nördlich liegen die [[Deutschland|deutschen]] Orte [[Lörrach]] und [[Weil am Rhein]] sowie die französischen Städte [[Huningue]] und [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]] (dort &amp;#039;&amp;#039;Coude du Rhin&amp;#039;&amp;#039; „Rhein-Ellbogen“ genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Basler Rheinknies liegt tektonisch gesehen der &amp;#039;&amp;#039;Rheingraben&amp;#039;&amp;#039; ([[Oberrheinische Tiefebene]]), welcher das Hauptelement des [[Erdbebengebiet Basel|Basler Erdbebengebietes]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Entstehung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Rheinknie ist seit dem Ende der letzten Eiszeit, der [[Würmeiszeit]], entstanden. Damals floss der Rhein noch in direkter Linie vom Grenzacher Horn, über die Gemarkungen von Riehen und Weil, um zwischen Friedlingen und Eimeldingen in sein heutiges Bett zu stoßen. Die gewaltigen Geschiebe und Schotterablagerungen des [[Feldberg-Gletscher|Feldberggletschers]] im Wiesental wurden nach dem Abschmelzen des Gletschers von der [[Wiese (Fluss)|Wiese]] in Richtung Rhein transportiert. Dabei bildete sie ein breites Delta, wodurch der Rhein in sein heutiges Rheinknie gedrängt wurde. Die Wiesenmündung lag im Laufe der Jahrtausende zwischen Grenzacher Horn und Friedlingen und hat sich erst in den letzten 6000–2500 Jahren ihre heutige Mündung bei Kleinhüningen gesucht. Ein alter Wiesenarm, der nicht in Kleinhüningen mündete, war zum Beispiel der [[Schloss Klybeck|Klybeckteich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rheinknie bei Bingen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Binger Loch.JPG|thumb|Rheinknie bei Bingen]]&lt;br /&gt;
Am Übergang des [[Oberrhein]]s in den [[Mittelrhein]] bei [[Bingen am Rhein|Bingen]] ändert der Strom von [[Mainz]] kommend seinen Verlauf parallel zum nördlich liegenden [[Gebirgskamm|Kamm]] des [[Rheingaugebirge]]s in Richtung Ost-Südost in einem 90°-Bogen nach Nord-Nordwest. Hier beginnt der bis [[Koblenz]] reichende [[Durchbruchstal|Durchbruch]] durch das [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinische Schiefergebirge]]. Am linken Ufer des Rheinknies steigt der [[Binger Wald]] auf. Im Rheinknie liegt das [[Binger Loch]] – eine Engstelle aufgrund eines quer zum Strom verlaufenden [[Quarzit]][[Riff (Geographie)|riff]]s. Wegen dieses Abflusshindernisses macht hier nicht nur der geografische Verlauf des Rheins, sondern auch sein Gefälleprofil einen gewaltigen Knick. Oberhalb des Binger Lochs zwischen [[Mannheim]] und Bingen hat der Rhein ein Gefälle von 10&amp;amp;nbsp;cm je Stromkilometer. Unterhalb zwischen Bingen und Koblenz beträgt das Gefälle aber 65&amp;amp;nbsp;cm je Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rheinknie in Düsseldorf ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rheinknie (Düsseldorf)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vue aérienne du Rhin à Dusseldorf.jpg|mini|Rheinknie Düsseldorf aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
In [[Düsseldorf]] beschreibt der Rhein in der Nähe des rechtsrheinisch liegenden [[Düsseldorf-Hafen|Hafens]] eine spitze Kurve, die dazu beiträgt, dass der gegenüber liegende Stadtteil [[Düsseldorf-Oberkassel|Oberkassel]] schon fast wie eine Halbinsel wirkt. Dieser als &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinknie (Düsseldorf)|Rheinknie]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Bogen wird von der 1969 freigegebenen [[Rheinkniebrücke]] überspannt. An ihm liegen der 1978 bis 1982 erbaute [[Rheinturm]] und das 1988 fertiggestellte Gebäude des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Landtags]] als Mittelpunkt des [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Regierungsviertel (Düsseldorf)|Regierungsviertels]]. Vor der Fertigstellung der [[Hammer Eisenbahnbrücke]] im Jahre 1870 endete die [[Bahnstrecke Düsseldorf–Elberfeld|Eisenbahnstrecke Düsseldorf–Elberfeld]] im &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Rheinknie&amp;#039;&amp;#039;. Am gegenüberliegenden linken Rheinufer lag die &amp;#039;&amp;#039;Rheinstation Oberkassel&amp;#039;&amp;#039;, von der aus die Reisenden – nachdem sie per Fähre übergesetzt hatten – über die [[Bahnstrecke Mönchengladbach–Düsseldorf|Eisenbahnstrecke Oberkassel-Mönchengladbach]] nach [[Neuss]], [[Mönchengladbach]] und [[Aachen]] weiterreisen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vier Knie bei Nimwegen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von [[Nimwegen]] gibt es vier weitere Krümmungen (bzw. zwei S-Bögen), der Fluss heißt hier jedoch [[Waal (Fluss)|Waal]], da er ab der Staatsgrenze zum Mündungsdelta gehört. Die westliche Krümmung ist sehr deutlich ausgeprägt, die östliche etwas geringer, obendrein gab es Verengungen im Querschnitt. Diese Knie wurden in den 1960/1970er Jahren für die Schifffahrt ausgebaut, Engpässe waren zu beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe o. Verf.: &amp;#039;&amp;#039;Der Rheinausbau von 1964 bis 1976&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[ARAL]]-Tagebuch für die Schiffahrt 1971&amp;#039;&amp;#039;, S. 10f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Golder: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiese, ein Fluss und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Baudepartement Basel-Stadt, Tiefbauamt, 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Notizen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Basel-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rheinhessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bingen am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Düsseldorf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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