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	<title>Rheinklingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schofför: /* Einleitung */ direkt verlinkt</title>
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		<updated>2026-03-26T17:57:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; direkt verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Rheinklingen&lt;br /&gt;
|BILD = Aerial View of Rheinklingen and Bibermühle 15.07.2008 16-41-14.2008 16-41-14.JPG&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Rheinklingen, auf der anderen Rheinseite die [[Bibermühle SH|Bibermühle]] &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Rheinkli.jpg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-TG&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Frauenfeld&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Wagenhausen TG|Wagenhausen]]&lt;br /&gt;
|PLZ = 8259&lt;br /&gt;
|BFS = 4872&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.6764&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.8085&lt;br /&gt;
|HÖHE = 408&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 2.90&lt;br /&gt;
|QUELLE-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 139&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31.12.2018&lt;br /&gt;
|QUELLE = {{Orte TG 2018}}&lt;br /&gt;
|WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Rheinklingen 1994.png|mini|293px|Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1995]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinklingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich und heute noch mundartlich: Richlingen) ist eine ehemalige [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] und [[Ortschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt; der Gemeinde [[Wagenhausen TG|Wagenhausen]] im [[Bezirk Frauenfeld]] des [[Kanton Thurgau|Kantons Thurgau]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1995 war Rheinklingen Teil der [[Munizipalgemeinde (Kanton Thurgau)|Munizipalgemeinde]] Wagenhausen. Von 1838 bis 1995 war Rheinklingen eine Ortsgemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1991|Rheinklingen|Autor=Erich Trösch|Datum=2010-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1995 [[Gemeindefusionen in der Schweiz|fusionierte]] diese mit den Ortsgemeinden Wagenhausen und [[Kaltenbach TG|Kaltenbach]] zur [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] Wagenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Rheinklingen ist ein ländliches [[Haufendorf]] unterhalb von Stein am Rhein&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und liegt am Fusse des [[Rodenberg (Berg)|Rodenberges]] auf der linken Seite des [[Hochrhein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:François-Louis Dedon-Duclos Rheinübergang Lecourbes bei Rheinklingen 1. Mai 1800.jpg|mini|[[Rheinübergang bei Rheinklingen]] am 1. Mai 1800]]&lt;br /&gt;
Gemäss der Grabung von 1996 ist Rheinklingen eine [[hochmittelalter]]liche Besiedlung auf den Resten eines [[Schweiz in römischer Zeit|römischen]] Wachtturms auf dem [[Burgstall]] am [[Hochrhein|Rhein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Name des Orts geht auf einen [[Alamannen|Alemannen]] namens Rikile zurück. Über die Zeit wurde der Dorfnamen in verschiedenen Urkunden unterschiedlich geschrieben, wie als erstes im Jahre 868 als &amp;#039;&amp;#039;Richilingun&amp;#039;&amp;#039;, 888 &amp;#039;&amp;#039;Richilingen&amp;#039;&amp;#039; und 903 als &amp;#039;&amp;#039;Richilinga.&amp;#039;&amp;#039; 1336 wurde als Namen &amp;#039;&amp;#039;Richlingen&amp;#039;&amp;#039;  festgehalten, wenig später wurde es zu &amp;#039;&amp;#039;Reichlingen&amp;#039;&amp;#039; und 1838 setzte sich die heutige Schreibweise durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wagenhausen.ch/xml_1/internet/de/application/d16/d24/f25.cfm &amp;#039;&amp;#039;Rheinklingen.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite der Gemeinde Wagenhausen, abgerufen am 3. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Klöster Allerheiligen]], [[Kloster Feldbach|Feldbach]] und Wagenhausen besassen im [[Mittelalter]] Höfe in Rheinklingen. 1315 vergabte Ulrich von [[Klingen (Adelsgeschlecht)|Klingen]] seinen Besitz in Rheinklingen an das [[Kloster St. Georgen (Stein am Rhein)|Kloster St. Georgen]]. Ab 1433 ist Rheinklingen als Teil der [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] Wagenhausen fassbar, die 1575 bis 1798 der Stadt [[Stein am Rhein]] gehörte. Rheinklingen war stets nach Burg bei Stein am Rhein kirchgenössig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Dorfes überquerten am 1. Mai 1800 25&amp;#039;000–30&amp;#039;000 Franzosen unter General [[Claude-Jacques Lecourbe|Lecourbe]] den Rhein auf einer [[Pontonbrücke|Schiffbrücke]] ([[Rheinübergang bei Rheinklingen]]), worauf noch am selben Tag der [[Hohentwiel]] [[Kapitulation|kapitulierte]]. Die Österreicher, welche im Vorjahr in die [[Helvetische Republik]] eingefallen waren, wurden vom 3. bis zum 9. Mai bei [[Schlacht von Engen|Engen]] und [[Zweite Schlacht bei Stockach|Stockach]], [[Schlacht bei Meßkirch|Messkirch]] und [[Biberach an der Riß|Biberach]] geschlagen&amp;lt;ref&amp;gt;François-Louis Dedon-Duclos: &amp;#039;&amp;#039;Relation détaillée du passage de la Limat, effectué le 3 vendémiaire an 8; suivie de celle du passage du Rhin, du 11 floréal suivant […].&amp;#039;&amp;#039; Didot jeune, Paris an 9 (1801), S. 146–172 ({{Digitalisat |https://www.e-rara.ch/zut/content/zoom/8944972}}), Karte 2 ({{Digitalisat |https://www.e-rara.ch/zut/content/zoom/8945060}}); -r: &amp;#039;&amp;#039;Der Feldzug 1800 in Deutschland. Nach östreichischen Originalquellen.&amp;#039;&amp;#039; (1. Abschnitt.) In: &amp;#039;&amp;#039;Oestreichische militärische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; (Wien). 1836, 1. Band, S. 243–274, hier: S. 266–274 ({{Digitalisat |GB=BawUAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA266}}); 2. Band, S. 3–30, hier: 3–25 ({{Digitalisat |GB=bWNPAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA3}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und erlitten danach bis zum [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] (9. Februar 1801) nur noch Niederlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vetterli von Rheinklingen treidelten bis im 19. Jahrhundert die sogenannten [[Lädine|Ledinen]] von [[Diessenhofen]] nach Stein am Rhein. Die Bewohner betrieben Acker-, Obst- und Weinbau und die Gemeinde war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch stark bäuerlich geprägt. 1969 erwarben die [[Nordostschweizerische Kraftwerke|Nordostschweizerischen Kraftwerke]] (NOK) 18 ha Land, um ein [[Kernkraftwerk]] bei Rheinklingen zu errichten. Ab 1974 wurde das Projekt nicht weiter verfolgt. 1980 waren 39 % der in Rheinklingen wohnhaften Erwerbstätigen Pendler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bevölkerungsentwicklung von Rheinklingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;       || 1850 || 1900 || 1950 || 1990 || 2000 || 2010 || 2018&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsgemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||  156 ||  124 ||  146 ||  140 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || 122 || 90{{FN|Anm.}} || 139&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt; || colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik2005&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik2012&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|Anm.|ohne Aussenhöfe}}&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 139 Einwohnern der Ortschaft Rheinklingen im Jahr 2018 waren 6 bzw. 4,3 % ausländische Staatsbürger. 99 (71,2 %) waren evangelisch-reformiert und 8 (5,8 %) römisch-katholisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Rheinklingen liegt an der [[Hauptstrasse 13]], auf der man in unter 10 Minuten in [[Stein am Rhein]] oder [[Diessenhofen]] ist. Vom öffentlichen Verkehr wird Rheinklingen nicht bedient. Der nächste Bahnhof ist der 1,5 Kilometer entfernte [[Bahnhof Etzwilen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hemishofen Rheinbrücke der Nationalbahn.jpg|mini|Eisenbahnbrücke über den Rhein]]&lt;br /&gt;
Der Ort ist im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz]] aufgeführt und wird auch «[[Freilichtmuseum Ballenberg|Ballenberg]] des Thurgaus» genannt, weil in Rheinklingen fast ausschliesslich alte Bauernhäuser stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eisenbahnbrücke Hemishofen|Eisenbahnbrücke der Nationalbahn]], die je zur Hälfte auf dem Gemeindegebiet von Wagenhausen und [[Hemishofen]] liegt, ist in der [[Liste der Kulturgüter in Wagenhausen]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürg Fehr]]: &amp;#039;&amp;#039;Der lange Streit um die Fischer-Freiheit. Der Konflikt von Rheinklingen und Wagenhausen mit dem Kanton Schaffhausen 1880 bis 1940.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur Geschichte von Rheinklingen, Band 1, Verlag am Platz, Schaffhausen 2020. ISBN 978-3-908609-12-4&lt;br /&gt;
* Hans-Jürg Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Bauern gegen Schiffschlepper. Die Güterschifffahrt zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein in motorlosen Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur Geschichte von Rheinklingen, Band 2, Verlag am Platz, Schaffhausen 2021. ISBN 978-3-908609-13-1&lt;br /&gt;
* Hans-Jürg Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Der tiefe Fall der Dorfkönige. Rheinklingens verschwiegener Finanzskandal.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur Geschichte von Rheinklingen, Band 3, Verlag am Platz, Schaffhausen 2022. ISBN 978-3-908609-15-5&lt;br /&gt;
* Hans-Jürg Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf unter der Erde. Archäologische Forschungen und Erkenntnisse zu Rheinklingens Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur Geschichte von Rheinklingen, Band 4, Verlag am Platz, Schaffhausen 2024. ISBN 978-3-908609-18-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3610|Rheinklingen (Wagenhausen)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/01.Document.141528.pdf-- |wayback=20160412110509 |text=Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. |format=PDF}} Herausgegeben vom Eidgenössischen Statistischen Bureau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik2005&amp;quot;&amp;gt;{{Orte TG 2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik2012&amp;quot;&amp;gt;{{Orte TG 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Frauenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7584016-9|VIAF=240127442}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wagenhausen TG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1995]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schofför</name></author>
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