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	<title>Rheinischer Merkur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinischer_Merkur&amp;diff=92057&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25753-08: /* Ehemalige Autoren (Auswahl) */ Guido Heinen</title>
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		<updated>2026-04-30T10:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehemalige Autoren (Auswahl): &lt;/span&gt; Guido Heinen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der in Bonn erschienenen Zeitung; zur gleichnamigen ehemaligen Zeitung aus Koblenz siehe [[Rheinischer Merkur (Koblenz)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
| bild = [[Datei:Logo RheinischerMerkur.png|250px|Logo]]&lt;br /&gt;
| beschreibung = Wochenzeitung&lt;br /&gt;
| sprache = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| verlag = Verlag Rheinischer Merkur GmbH&lt;br /&gt;
| hauptsitz = [[Bonn]]&lt;br /&gt;
| erstausgabe_tag = 15. März&lt;br /&gt;
| erstausgabe_jahr = 1946&lt;br /&gt;
| einstellung_tag = 25. November&lt;br /&gt;
| einstellung_jahr = 2010&lt;br /&gt;
| erscheint = Donnerstag&lt;br /&gt;
| auflage_quelle = {{Metadaten Auflagen Zeitungen DE|Quartalstext|Liste und Infobox}}&lt;br /&gt;
| auflage_zahl = {{FormatZahl|{{Metadaten Auflagen Zeitungen DE|64.356|Verk}}}}&lt;br /&gt;
| chefred = [[Michael Rutz]]&lt;br /&gt;
| herausgeber = [[Wolfgang Bergsdorf]], [[Paul Kirchhof]], [[Jean-Claude Juncker]]&lt;br /&gt;
| weblink = &lt;br /&gt;
| issn-print = 0942-6973&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinische Merkur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1946 bis 2010 eine überregional erscheinende [[Wochenzeitung]] mit christlicher und [[Konservatismus|konservativer]] Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlegt wurde sie in [[Bonn]], wo sie jeweils donnerstags erschien. Die [[Auflage einer Publikation|verkaufte Auflage]] betrug nach Angaben des [[Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern|IVW]] für das 2. Quartal 2010 64.356 Exemplare, davon 36.363 im Abonnement; für das 3. Quartal meldete der Verlag keine Zahlen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger waren im Wesentlichen acht [[Bistümer der römisch-katholischen Kirche in Deutschland|deutsche Bistümer]], darunter das [[Erzbistum Köln]],&amp;lt;ref&amp;gt; Uwe Mantel: [https://www.dwdl.de/story/27971/wochenblatt_rheinischer_merkur_vor_dem_aus/ &amp;#039;&amp;#039;Wochenblatt „Rheinischer Merkur“ vor dem Aus?&amp;#039;&amp;#039;] [[DWDL.de]] vom 20. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die [[Deutsche Bischofskonferenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Rüdiger Durth |Titel=Die Zukunft kehrt zurück - Die Katholische Presse in der Gegenwart (1) |Hrsg=Schwabenverlag AG |Sammelwerk=Communicatio Socialis |Band=12 (1979) |Nummer=1 |Verlag=Schwabenverlag AG |Ort=Ostfildern |Datum=1979-03-01 |ISSN=0010-3497 |Seiten=14 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Minderheitsbeteiligungen lagen u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Verlagsgruppe Ganske.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kress.de/news/beitrag/74722-adolf-theobaid-neuer-chefredakteur-von-quot-geo-quot-g-j-ist-in-den-aufsichtsrat-des-verlags-der-wochenzeitung-quot-rheinischer-merkur-christ-und-welt-quot-gew-hlt-worden-marginalie-theobald-hatte-in-den-f-nfziger-jahren-als-werkstudent-beim-quot-rheinischen-merkur-quot-gearbeitet-der-vorsitzende-des-aufsichtsrats-der-hamburger-rechtsanwalt-dr-bernhard-servatius-der-k-rzlich-zum-stellvertreters-axel-springers-in-der-gesch-ftsf-hrerkonferenz-der.html |titel=Adolf Theobald, Neuer Chefredakteur von „Geo“ (G+J) ist in den Aufsichtsrat des Verlags der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur/Christ und Welt“ gewählt worden |werk=kress-Report (Online) |hrsg=Johann Oberauer GmbH |datum=1985-01-17 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mehrheit lag bei Bistümern in [[Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Maria Berr: [https://www.sueddeutsche.de/medien/rheinischer-merkur-an-zeit-katholisches-fuer-die-hamburger-1.1002546 &amp;#039;&amp;#039;„Rheinischer Merkur“ segnet das Zeitliche.&amp;#039;&amp;#039;] In: Süddeutsche Zeitung vom 20. September 2010, abgerufen am 15. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2010 erscheint der &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Merkur&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr als eigenständige Publikation, sondern unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039; als Beilage der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung mit Bezug auf Görres ===&lt;br /&gt;
Gegründet wurde die Zeitung nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Der deutsche [[Journalist]] [[Franz Albert Kramer]] hatte noch im Schweizer [[Exil]] die ersten Schritte unternommen und errichtete im August 1945 einen Verlagssitz in einem zerstörten technischen Betrieb in [[Koblenz]]. In dieser Stadt hatte bereits [[Joseph Görres]] von 1814 bis 1816 eine Zeitung namens &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Merkur (Koblenz)|Rheinischer Merkur]]&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben. Daran knüpfte Kramer in seinem ersten [[Leitartikel]] an: „Es gibt keinen größeren Namen, zu dem wir greifen könnten. Mit der Ursprünglichkeit seines Denkens, mit der Kraft seiner Sprache, mit der ganzen hinreißenden Leidenschaftlichkeit seines Geistes hat Görres dem Rheinischen Merkur den höchsten Rang gesichert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfangszeit ===&lt;br /&gt;
Die erste [[Ausgabe (Zeitschrift)|Ausgabe]] des neuen &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039; erschien am 15.&amp;amp;nbsp;März 1946 mit einer [[Lizenzzeitung|Lizenz]] der [[Frankreich|französischen]] [[Besatzungsmacht]] unter dem Gründer und ersten [[Chefredakteur]] Franz Albert Kramer. Die erste Ausgabe kostete 20 [[Deutsche Mark#Münzen|Pfennige]], sie wurde in einer Auflage von 220.000 Exemplaren gedruckt,&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Klenk: &amp;#039;&amp;#039;Plötzlich, aber nicht unerwartet. Der „Rheinische Merkur“ schrumpft zu einer Beilage der „Zeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Communicatio Socialis&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 43 (2010), S. 389―403, hier S. 391.&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen Papiermangels konnten in der folgenden Zeit allerdings nur 160.000 Stück hergestellt werden. Das Blatt erschien zunächst zweimal wöchentlich und wurde noch im Jahr der Erstausgabe auf einmal wöchentlich umgestellt. Die verkaufte Auflage sank in der darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten. 1950 waren es noch 63.623, 1965 noch 49.123 Exemplare. Die Druckauflage hingegen sank im gleichen Zeitraum nur um 10 %, da die Verbreitung des &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039; durch die Abgabe kostenloser Exemplare gestützt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Klenk: &amp;#039;&amp;#039;Plötzlich, aber nicht unerwartet. Der „Rheinische Merkur“ schrumpft zu einer Beilage der „Zeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Communicatio Socialis&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 43 (2010), S. 389―403, hier S. 393.&amp;lt;/ref&amp;gt; unter anderem an kirchliche Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre war der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischer Merkur&amp;#039;&amp;#039; ― neben der [[Die Zeit|Zeit]] und dem [[Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt|Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt]] ― eine der drei meinungsprägenden Wochenzeitungen der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Arens, Joachim Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Vor 75 Jahren: Erste Ausgabe des Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Katholische Nachrichten-Agentur|KNA]]-Journal&amp;#039;&amp;#039;, 11. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitarbeiter der ersten Jahrzehnte waren die Journalisten und [[Publizist]]en [[Vilma Sturm]], [[Paul Wilhelm Wenger]], [[Otto B. Roegele]] (Chefredakteur 1949–1963, Herausgeber 1963–2005) und [[Eduard Verhülsdonk (Journalist)|Eduard Verhülsdonk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Otto B. Roegele folgten als Chefredakteure:&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Klenk: &amp;#039;&amp;#039;Plötzlich, aber nicht unerwartet. Der „Rheinische Merkur“ schrumpft zu einer Beilage der „Zeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Communicatio Socialis&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 43 (2010), S. 389―403, hier S. 392.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anton Böhm (Journalist)|Anton Böhm]] (1963–1973)&lt;br /&gt;
* [[Herwig Gückelhorn]] (1973–1979)&lt;br /&gt;
* [[Alois Rummel]] (1979–1985)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kielinger]] (1985–1994)&lt;br /&gt;
* [[Michael Rutz]] (1995–2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vernetzung mit säkularen Medien ===&lt;br /&gt;
Für die intensive Vernetzung zwischen dem Rheinischen Merkur und säkularen Medien sorgten insbesondere die Vertreter von säkularen Presseunternehmen im Aufsichtsrat der Verlagsgesellschaft, namentlich [[Bernhard Servatius]] (Axel Springer-Verlag) und [[Adolf Theobald]] (Gruner+Jahr KGaA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung durch die katholische Kirche seit den 1970er Jahren ===&lt;br /&gt;
Nachdem 1971 das Experiment einer bundesweiten katholischen Wochenzeitung neuen Typs &amp;#039;&amp;#039;([[Publik (Wochenzeitung)|Publik]])&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland gescheitert war, wurde der &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Merkur&amp;#039;&amp;#039; von der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] auch [[institution]]ell unterstützt. Später waren die Erzdiözese Köln sowie acht weitere [[Diözese]]n Träger des Blattes; 1976 kam die Deutsche Bischofskonferenz über den [[Verband der Diözesen Deutschlands]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 ging die [[evangelisch]]e Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Christ und Welt]]&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Merkur&amp;#039;&amp;#039; beschrieb sich selbst als unabhängig. Die [[Redaktion]] vertrat politisch meist [[Konservatismus|konservative]] Standpunkte auf der Basis eines christlichen Gesellschaftsbildes. Die kirchenpolitischen Positionen waren [[Liberalismus|liberal-konservativ]] und orientierten sich eher an der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]] als an den Positionen des [[Heiliger Stuhl|Vatikans]]. [[Martin Lohmann]] leitete einige Jahre das Ressort „Christ und Welt“. Vorsitzender des Aufsichtsrats war der Essener Dompropst Ferdinand Schulte Berge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion Domradio |url=https://www.domradio.de/artikel/ehemaliger-essener-dompropst-mit-103-jahren-gestorben |titel=Trauer um Ferdinand Schulte Berge |werk=Domradio Köln |hrsg=Erzbistum Köln KdöR |datum=2022-04-03 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1978 bis 2006 war [[Christa Meves]] Mit[[herausgeber]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000er Jahre ===&lt;br /&gt;
Mit der Einstellung der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Woche (1993)|Die Woche]]&amp;#039;&amp;#039; im März 2002 übernahm der &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Merkur&amp;#039;&amp;#039; deren [[Abonnement|Abonnentenadressen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Klenk: &amp;#039;&amp;#039;Plötzlich, aber nicht unerwartet. Der „Rheinische Merkur“ schrumpft zu einer Beilage der „Zeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Communicatio Socialis&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 43 (2010), S. 389―403, hier S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte jedoch nur zu einer kurzfristigen Zunahme der Abonnentenzahl um rund 10 %. Nach einigen Jahren lag sie deutlich unter dem vorherigen Niveau.&amp;lt;ref&amp;gt;laut IVW, [https://daten.ivw.eu/index.php?menuid=1&amp;amp;u=&amp;amp;p=&amp;amp;20052=ON&amp;amp;20022=ON&amp;amp;20014=ON&amp;amp;detail=true&amp;amp;titelnrliste=969;&amp;amp;alle=%5BDetails%5D Quartalsvergleich auf ivw.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitung bestand in der Regel aus den Teilen &amp;#039;&amp;#039;Politik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kultur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Praxis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lebensart&amp;#039;&amp;#039; (mit Reise, Stil, Medien, Menschen und Report) sowie dem unregelmäßig erscheinenden [[Public Relations|PR]]-Supplement &amp;#039;&amp;#039;Merkur Plus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde der ehemalige Bundesverfassungsrichter [[Paul Kirchhof]] Herausgeber des Rheinischen Merkur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=o.&amp;amp;nbsp;V. |url=https://lobbypedia.de/wiki/Paul_Kirchhof |titel=Paul Kirchhof |werk=Lobbypedia |hrsg=LobbyControl e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2011-07-21 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 wurde [[Jean-Claude Juncker]] als Herausgeber bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der [[Verlagsgruppe Weltbild]] gab der &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Merkur&amp;#039;&amp;#039; ab Mai 2007 die Buchserie &amp;#039;&amp;#039;[[Klassiker]] des [[Christentum]]s&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstellung als eigenständige Publikation ===&lt;br /&gt;
Im Mai 2000 lehnte der Aufsichtsrat der Verlagsgesellschaft ein Kaufangebot der Axel Springer AG ab. Es beinhaltete die Fortführung als Beilage zur Tageszeitung „Welt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=o.&amp;amp;nbsp;V. |url=https://kress.de/news/beitrag/17215-auf-eigenen-beinen-steht-weiterhin-die-katholische-wochenzeitung-quot-rheinischer-merkur-quot-aufsichtsrat-und-gesellschafter-lehnten-auf-einer-gesellschafterversammlung-am-montag-ein-kauf-angebot-des-axel-springer-verlags-ab-springer-wollte-die-zeitung-bernehmen-und-als-beilage-der-quot-welt-quot-weiterf-hren-t-glichkress-vom-7-april-2000.html |titel=Auf eigenen Beinen |werk=Kress Report |hrsg=Johann Oberauer GmbH |datum=2000-05-16 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2010 beschloss die Deutsche Bischofskonferenz als [[Gesellschaftsrecht (Deutschland)|Mitgesellschafter]] aufgrund der schwierigen Lage des Zeitungsmarkts sowie sinkender Auflage und Anzeigenerlöse die Einstellung des &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039; als eigenständige Zeitung und die [[Liquidation]] der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischer Merkur GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Geschäftsführer: Bert G. Wegener). Zuletzt habe die Zeitung jedes Jahr einen Verlust im einstelligen Millionenbereich eingefahren, mit ca. 2,6 Mio. Euro jährlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=o.&amp;amp;nbsp;V. |url=https://www.welt.de/wirtschaft/article9781795/Katholische-Kirche-gibt-Rheinischen-Merkur-auf.html |titel=Katholische Kirche gibt „Rheinischen Merkur“ auf |werk=welt Online-Ausgabe, im Verlag Axel Springer SE |hrsg=Axel Springer Verlag SE |datum=2010-09-21 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel Deckers]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/2.1756/das-ende-des-rheinischen-merkur-das-siechtum-waehrte-jahrzehnte-11037358.html &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des „Rheinischen Merkur“. Das Siechtum währte Jahrzehnte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. September 2010, abgerufen am 22. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein zwischenzeitliches [[Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz|Übernahmeangebot]] der in [[Berlin]] erscheinenden Wochenzeitung [[Junge Freiheit]] lehnte der Verlag ab. Die Entscheidung wurde mutmaßlich durch den Kölner Erzbischof [[Joachim Kardinal Meisner]] initiiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Kolakowski |url=https://www.deutschlandfunk.de/kirche-und-medien-was-war-und-was-ist-100.html |titel=Kirche und Medien – Was war und was ist |werk=Deutschlandfunk |datum=2017-06-05 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelheiten zu Daten veröffentlichte der Eichstätter Medienwissenschaftler Christian Klenk, doch bekam er auf seine Anfragen weder von der Geschäftsführung des &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039; noch von der Deutschen Bischofskonferenz genaue Angaben etwa zu [[Subvention]]en oder Höhe der Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beilage der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Die letzte eigenständige Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkurs&amp;#039;&amp;#039; erschien am 25.&amp;amp;nbsp;November 2010. Seit dem 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 liegt einer [[Sonderausgabe]] der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; eine sechsseitige, redaktionell unabhängige Beilage mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Christ und Welt&amp;#039;&amp;#039; bei. Im Mittelpunkt stehen kirchliche, ethische und kulturelle Themen. Diese Sonderausgabe ist nur für neue Abonnenten der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; sowie für die bisherigen Abonnenten des &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkur&amp;#039;&amp;#039; und nicht im Einzelhandel erhältlich. Nach Angaben des Verlags lag die Auflage im Jahr 2014 bei zirka 15.000.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Müller und Michael Rutz |url=https://www.deutschlandfunk.de/das-ende-fuer-den-rheinischen-merkur-100.html |titel=Das Ende für den Rheinischen Merkur |werk=Deutschlandfunk |datum=2010-11-25 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beilage wurde von der &amp;#039;&amp;#039;dreipunktdrei mediengesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039;, einer Tochter der [[Katholische Nachrichten-Agentur|Katholischen Nachrichtenagentur]] (KNA), mit einer Redaktion im Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; produziert, deren Mitglieder teilweise schon Mitarbeiter des &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Merkurs&amp;#039;&amp;#039; gewesen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dom&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.domradio.de/nachrichten/2010-11-30/erste-ausgabe-des-neuen-merkur-der-zeit |archive-is=20130206160811 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Christ und Welt“ wird groß geschrieben&amp;#039;&amp;#039;}} in [[domradio]].de vom 1. Dezember 2010, abgerufen am 2. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Redaktion war bis 2016 das schon bisher genutzte Gebäude in der Heinrich-Brüning-Straße&amp;amp;nbsp;9 in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 2016 wurde die Beilage vollständig von der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Riebel: &amp;#039;&amp;#039;Glaube ist der Ernstfall: Das Bonner Katholische Medienhaus trennt sich von „Christ und Welt“ - Die Zeit übernimmt die Beilage ab Oktober.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Tagespost]], 11. August 2016, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Redaktion wechselte von Bonn nach [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/24375-taz-chefredakteur-wird-christ-welt-chef |titel=„taz“-Chefredakteur wird „Christ &amp;amp; Welt“-Chef |abruf=2020-07-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2024 wurde die Beilage eingegliedert und umfasst nunmehr 3 Seiten hinter dem Teil „Dossier“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=o.&amp;amp;nbsp;V. |url=https://medien.epd.de/article/1520 |titel=Was in diesem Monat noch passierte, lesen Sie hier |werk=epd Medien |hrsg=GEP Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2024-07-31 |sprache=de |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligungen ==&lt;br /&gt;
* merkur.tv, Bonn (zu jeweils 50 Prozent Tochter der Verlag Rheinischer Merkur GmbH und der [[Tellux-Film|Tellux GmbH]])&lt;br /&gt;
* Verlag Deutsche Zeitung GmbH, Bonn ([[film-dienst]], Funkkorrespondenz, mercury, cinomat)&lt;br /&gt;
* Pressehaus Sozialkasse GmbH, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Autoren (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christiane Florin]]&lt;br /&gt;
* [[Raoul Löbbert]]&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Vallendar]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.michael-heuchemer.de/dl/pressespiegel/PDF_Rheinischer_Merkur.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Günter Zehm]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article203659710/Ein-Verfechter-des-Rechts-auf-freie-Meinung.html |titel=Ein Verfechter des Rechts auf freie Meinung - WELT |sprache=de |abruf=2026-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martin Lohmann]]&lt;br /&gt;
* [[Guido Heinen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Peter Hertel (Journalist)|Peter Hertel]]|Titel=Die Wacht am Rhein? Der „Rheinische Merkur“|Hrsg=Michael Wolf Thomas|Sammelwerk=Porträts der deutschen Presse. Politik und Profit|Verlag=Volker Spiess|Ort=Berlin|Datum=1980| ISBN=3-88435-021-8|Seiten=237–256}}&lt;br /&gt;
* Christof Lenhard: &amp;#039;&amp;#039;Die Marketingstrategien des Rheinischen Merkur und des Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes. Eine ökonomische und historische Betrachtung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (KZG), Jg. 6 (1993), {{ISSN|0932-9951}}, S. 467–496.&lt;br /&gt;
* [[Eckart Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre „Rheinischer Merkur“. Eine Wochenzeitung zwischen Wandel und beständigen Werten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Communicatio Socialis]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 40 (2007), {{ISSN|0010-3497}}, S. 38–49.&lt;br /&gt;
* Christian Klenk: &amp;#039;&amp;#039;Plötzlich, aber nicht unerwartet. Der „Rheinische Merkur“ schrumpft zu einer Beilage der „Zeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Communicatio Socialis&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 43 (2010), S. 389–403.&lt;br /&gt;
* Eckart Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf gegen Klischees. Zeitungssterben: Der Rheinische Merkur ist untergegangen – und soll weiterleben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Dezember 2010, S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.merkur.de/ | wayback=20101127043551 | text=Letzte eigenständige Ausgabe}} bei archive.org&lt;br /&gt;
* [https://www.christundwelt.de/ Zeit-Beilage „Christ und Welt“ Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Zeitung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Nordrhein-Westfalen, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienunternehmen (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lizenzzeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25753-08</name></author>
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