<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rheinhallen</id>
	<title>Rheinhallen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rheinhallen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinhallen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T19:24:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinhallen&amp;diff=732333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinhallen&amp;diff=732333&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T04:36:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rheinhallen Koeln.jpg|mini|Die Rheinhallen am Kölner Rheinufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinhallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein denkmalgeschütztes [[Gebäudeensemble]] in [[Deutz (Köln)|Köln-Deutz]] am Rheinufer nördlich der [[Hohenzollernbrücke (Köln)|Hohenzollernbrücke]]. Sie wurden bis 2005 als Messehallen von der [[Koelnmesse]] genutzt. Der nach umfangreichen Umbauarbeiten nunmehr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinpark-Metropole Köln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannte Gebäudekomplex prägt weiterhin das rechtsrheinische Rheinpanorama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-08417, Kölner Herbstmesse, Ausstellungshalle.jpg|mini|Rheinhallen – Herbstmesse im September 1929]]&lt;br /&gt;
Auf die Initiative des Kölner Oberbürgermeisters [[Konrad Adenauer]] wurde am 1. April 1922 die [[Koelnmesse|Kölner Messegesellschaft]] mit dem Ziel gegründet, Köln die alte Vormachtstellung im Rheinland zurückzubringen. Am 11. Mai 1924 wurde die erste Messe in mehreren Hallen auf dem vormaligen Kasernengelände eröffnet, das bereits zur [[Deutscher Werkbund|Werkbundausstellung]] 1914 für einen Vergnügungspark genutzt worden war. Mit über 600.000 Besuchern und über 2.800 Ausstellern auf 45.000 m² Hallenfläche war sie ein großer Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Wilhelm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Köln Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 314&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der am 12. Mai 1928 beginnenden Internationalen Presse-Ausstellung „[[Pressa]]“ wurden die bestehenden uneinheitlichen Ausstellungshallen nach dem Entwurf des Architekten und Kölner Stadtbaudirektors [[Adolf Abel (Architekt)|Adolf Abel]] durch eine Randbebauung mit einheitlicher Fassade und dem [[Messeturm Köln|Messeturm]] eingefasst und durch das sogenannte „Staatenhaus“ erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nationalsozialismus wurden die Messehallen ab Juli 1942 als [[Messelager Köln|Deportationsunterkünfte für Juden und Sinti und Roma]] zweckentfremdet, die von Köln aus in die Vernichtungslager geschickt wurden. Außerdem wurden dort Zwangsversteigerungen von jüdischem Eigentum vorgenommen, das die Deportierten in ihren Wohnungen zurücklassen mussten. Eine Plakette am Messeturm erinnert an diese Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wurden nach der ersten Frühjahrsmesse am 14. September 1947 immer wieder Umbauten vorgenommen, so dass die Fläche innerhalb der Randbebauung vollständig genutzt wurde. Ein Restaurant wurde in einem eigenen Baukörper vor die Rheinfront gesetzt. Weitere Hallen wurden in den Zwischenraum zum „Staatenhaus“ gebaut. Organisatorisch gehörte die im Dezember 1958 fertiggestellte [[Sporthalle (Köln)|Sporthalle Köln]] als &amp;#039;&amp;#039;Halle X&amp;#039;&amp;#039; bis April 1962 zum Hallenkomplex der Rheinhallen dazu, wurde dann jedoch ausgegliedert und von der &amp;#039;&amp;#039;Kölner Sportstätten GmbH&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt. Mit insgesamt 286.000 m² Ausstellungsfläche waren die Rheinhallen im Jahre 2008 die viertgrößte zusammenhängende Messe der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Wilhelm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Köln Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 314&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rheinhallen südwestliche Seite-4116-17.jpg|Denkmalgeschützte Fassade der Rheinhallen nach der Entkernung und dem Wiederaufbau&lt;br /&gt;
Datei:Rheinhallen-fertig.JPG|Blick auf den Rhein&lt;br /&gt;
Datei:Rheinhallensanierung.jpg|Rheinhallen während der Sanierung, fotografiert vom [[Kölntriangle]]&lt;br /&gt;
Datei:Messe Köln.jpg|Fassade der Rheinhallen&lt;br /&gt;
Datei:RTL Sendezentrum Rheinhallen1 Köln-Deutz.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im September 2005 trennte sich die [[Koelnmesse]] vorzeitig von den Rheinhallen, um ihren „Masterplan2006“ mit Neubauten an anderer Stelle zu verwirklichen. Es wurden umfangreiche Neubau- und Sanierungsarbeiten erforderlich. Da Messeturm und rote Backsteinfassade unter Denkmalschutz stehen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Denkmale/73|wayback=20191118030919|text=Das Denkmal ist seit dem 1. Juli 1980 geschützt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der gesamte Gebäudekomplex [[Entkernung|entkernt]]. Dazu wurde die [[Fassade]] mit Metallstützen gesichert und der gesamte innere Gebäudeteil abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mai 2010 wurde innerhalb der historischen Backsteinfassade ein Bürokomplex sowie ein modernes Sendezentrum für [[RTL Deutschland]] mit den TV-Sendern [[RTL Television|RTL]], [[VOX]], [[Super RTL]] sowie dem Nachrichtensender [[n-tv]] errichtet. Zudem haben Teile der 2006 vom [[Talanx]]-Versicherungskonzern übernommenen [[Gerling|HDI-Gerling Versicherung]] (heute HDI), sowie dem Finanzdienstleister der Talanx AG, der [[AmpegaGerling|Talanx Asset Management GmbH]] hierhin ihren Geschäftssitz verlegt. Die Gesamtfläche des jetzt &amp;#039;&amp;#039;Rheinpark-Metropole Köln&amp;#039;&amp;#039; genannten Areals von 160.000 m² (Bruttogeschossfläche) wird zur Hälfte von RTL Deutschland genutzt, 80.000 m² von den Versicherungen und anderen Mietern. Die Gesamtproduktionsfläche für RTL mit höchsten akustischen und klimatischen Anforderungen beträgt 17.000 m². Hierunter befinden sich zwei Fernsehstudios mit 250 und 440 m² Größe. 1.500 von 2.000 Stellplätzen in einem neugebauten Parkhaus vor der nordöstlichen Seite der Rheinhallen belegt RTL Deutschland. Der Gebäudekomplex wird durch 14 Innenhöfe mit jeweils 1.000 m² Freifläche auf unterschiedlichen, auch unterbauten Ebenen sowie 28 Lichthöfe im dritten Obergeschoss aufgelockert. Zwischen den Baukörpern liegt die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Mall&amp;#039;&amp;#039;. Es handelt sich um eine begrünte, frei zugängliche, 33 m breite und etwa 200 m lange Fußgängerpromenade durch den gesamten Komplex, der aus vier Gebäuderiegeln besteht. Quer zu den Riegeln verlaufen 16 Bauten, die sich um die 14 Innenhöfe gruppieren. Die Promenade setzt sich außen in der Mittelachse nach Süden und Norden fort. Betrachtet man die Rheinpark-Metropole als bauliche Einheit, handelt es sich um den zweitgrößten Bürogebäudekomplex Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mipim.iz.de/88722/fuer-rtl-gilt-bitte-warten Immobilienzeitung vom 8. August 2009, Für RTL gilt: Bitte warten!]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.baumaschine.de/fachzeitschriften/baumaschinen/bauportal_dateien/2007/heft6/a361_369.pdf/view?searchterm= Michael Plappert, Dirk Seidl: &amp;#039;&amp;#039;Baugrubensicherung und Gründung für die Bürohäuser Rheinhallen/Rheinpark in Köln.&amp;#039;&amp;#039; TIEFBAU 6/2007, S. 361–369, PDF-Download im Wissenportal der TU Dresden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.koeln-deutz.de/Galerie-_8_30.html |wayback=20170129110858 |text=Fotos der Übergabe der ersten Büros an HDI Gerling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50/56/36/N|EW=6/58/16/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutz (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellungsbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Rhein)|Koln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Köln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>