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	<title>Rheingau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-05-04T09:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Die Webseite zu den Luftbildern ist nicht erreichbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheingau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kulturlandschaft]] im Südwesten [[Hessen]]s, die sich [[rechtsrheinisch]] zwischen [[Walluf]] und [[Lorchhausen]] und von dort bis zum [[Taunushauptkamm]] erstreckt. Der [[Rhein]], der hier die Grenze zwischen Hessen und [[Rheinland-Pfalz]] bildet, wird bei [[Wiesbaden]] aus seiner allgemeinen Nordrichtung abgelenkt und fließt für etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer nach Westen, bevor er sich beim [[Binger Loch]] wieder nordwärts wendet. Die dominierende Geländeform ist daher der Südhang, was insbesondere dem [[Rheingau (Weinanbaugebiet)|Weinanbau im Rheingau]] zugutekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Flussabschnitt zwischen [[Rüdesheim]] und [[Lorch (Rheingau)|Lorch]], dem südlichen Ende des 130&amp;amp;nbsp;Kilometer langen [[Durchbruchstal]]s des [[Mittelrhein]]s durch das [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinische Schiefergebirge]], gehört der Rheingau aber auch zum [[Welterbe Oberes Mittelrheintal]]. Dieses bereicherte er durch zahlreiche historische Stätten und Denkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Naturraum|Naturräumlich]] zählt der Rheingau zum [[Rhein-Main-Tiefland]] und bildet die [[Naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands|Haupteinheit]]&amp;amp;nbsp;236. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nassau Rheingaukreis.png|mini|hochkant=2.4|Kartenausschnitt mit dem ehemaligen Rheingaukreis von 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Assmannshausen Hoellenberg.jpg|mini|Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Höllenberg&amp;#039;&amp;#039; in [[Assmannshausen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist dreigeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Direkt am Rhein befinden sich flach abfallende, [[löss]]bedeckte Weinberge, Dörfer und Weingüter. Die alte Kulturlandschaft besitzt viele historische [[Burg]]en, [[Schloss (Architektur)|Schlösser]], Kirchen und [[Kloster|Klöster]], die den Rheingau auch für den Tourismus attraktiv machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oberhalb der Weinberge geht der Rheingau in das so genannte [[Rheingaugebirge]] mit dem [[Hinterlandswald]] über. Der Quarzitrücken mit der höchsten Erhebung des Rheingaus, der [[Kalte Herberge|Kalten Herberge]] (619&amp;amp;nbsp;m), einer bewaldeten Kuppe oberhalb von [[Hallgarten (Rheingau)|Hallgarten]], fällt mit vielen kleinen Bachtälern ab ins [[Wisper]]tal. Diese Landschaft ist mit Schluchtwäldern, Hochmooren und Wiesenbächen bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zwischen [[Rüdesheim am Rhein]] und [[Lorch (Rheingau)|Lorch]] fließt der Rhein zwischen hohen, bewaldeten Bergrücken in Richtung Norden. Dieser Abschnitt des [[Mittelrhein]]tals – Inbegriff der [[Rheinromantik]] zu Goethes Zeiten – ist geprägt durch Felsgruppen, Trockenwälder und kleinere Weinbaugebiete, die an die Ortschaften angrenzen. Hier gedeihen einige der bekanntesten Weine Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|RheinPanoNiederwaldD501m.jpg|800|Rhein-Panorama, Blick vom [[Niederwalddenkmal]] bei Rüdesheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das Klima im Rheingau ist geprägt durch trocken-warme Sommer und milde Winter. In den Ortslagen nahe dem Rhein wachsen in den Gärten mediterrane Gehölze (Feigenbäume, Oliven, Wollmispeln, Eukalypten, Palmen, Aprikosen und Pfirsiche), an den Rhein-Steilhängen herrscht eine an die Trockenheit angepasste Vegetation vor. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen in den Sommermonaten liegen bei über 19&amp;amp;nbsp;°C, im Winter selten unter 1&amp;amp;nbsp;°C. Die Jahresniederschlagsmenge beträgt zwischen 450&amp;amp;nbsp;mm in einigen Orten am Rhein und über 1000&amp;amp;nbsp;mm auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Kalte Herberge|Kalten Herberge]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Böden ===&lt;br /&gt;
Der Rheingau umfasst eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Böden. Man unterscheidet im Wesentlichen:&lt;br /&gt;
* Böden aus Löss und Lösslehm: diese Böden sind am weitesten verbreitet – alle Lagen des östlichen und mittleren Rheingaus und die tieferen Lagen von Lorch.&lt;br /&gt;
* Böden aus Quarzit ([[Taunusquarzit]]): höhere Lagen des östlichen und mittleren Rheingaus sowie bei Lorch.&lt;br /&gt;
* Böden aus Tonschiefer („Hunsrückschiefer“) und aus Phyllit: ersterer in Rüdesheim am Rüdesheimer Berg und Lorch, letzterer in Assmannshausen, Kiedrich, Martinsthal und Rauenthal.&lt;br /&gt;
* Böden aus Sanden, Tonen und Tonmergeln des Tertiärs: verbreitet in allen Weinbaugemeinden zwischen Wicker und Rüdesheim&lt;br /&gt;
* Böden aus jungen Schwemmsedimenten: verbreitet in den tiefen Lagen von Rhein und Main&lt;br /&gt;
Quellen für weitergehende Informationen befinden sich unter den Weblinks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ost Franken Reich 1000.PNG|mini|Ausdehnung des Rheingaus in seinen ursprünglichen Grenzen bis in den Odenwald, hier im Jahr 1000 im [[Ostfranken und Westfranken|Herzogtum Westfranken]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] war der Rheingau ein [[Gau]], der im Auftrag des Königs von den [[Rheingrafen]] verwaltet wurde. In seiner ursprünglichen Ausdehnung umfasste er den späteren Unterrheingau (der in der Folge den Namen Rheingau behielt), den [[Königssondergau]] (heute in etwa das Gebiet der Landeshauptstadt [[Wiesbaden]] und des westlichen [[Main-Taunus-Kreis]]es) sowie den [[Oberrheingau]] südlich des Untermains. Östlich lagen der [[Niddagau]] und der [[Maingau]] und nördlich der [[Lahngau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Karolinger|karolingischen]] Zeit geriet der Rheingau zunehmend unter Einfluss des [[Bistum Mainz|Erzbistums Mainz]]. So lässt die Gründung der Abtei [[Bleidenstadt]] im Taunus durch Erzbischof [[Lullus (Erzbischof von Mainz)|Lullus]] bereits auf einen erheblichen Einfluss schließen. Mit [[Hrabanus Maurus]] ist 850 erstmals ein Mainzer Erzbischof erwähnt, der im Rheingau über eine Residenz verfügte. Im Jahr 983 nahm Erzbischof [[Willigis]] am Reichstag [[Otto II. (HRR)|Ottos&amp;amp;nbsp;II.]] in [[Verona]] teil, wo ihm dieser am 13.&amp;amp;nbsp;Juni die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Veroneser Schenkung&amp;#039;&amp;#039; machte. Die Schenkung sprach dem Erzbistum Gebiete von [[Ingelheim am Rhein|Ingelheim]] bis nach [[Niederheimbach|Heimbach]] und [[Kaub]], das Gebiet beiderseits der unteren [[Nahe (Rhein)|Nahe]] sowie den rechtsrheinischen Rheingau als [[Lehnswesen|Lehen]] zu. Sie war Grundlage für einen großen Teil des späteren Kurstaates ([[Kurmainz]]), über den der Erzbischof als Landesherr regierte. Er drängte den Einfluss der Rheingrafen nach und nach zurück. Die Erzbischöfe brachten die lokalen Adligen zunehmend in ihre Abhängigkeit. Unter Erzbischof [[Adalbert I. von Saarbrücken|Adalbert I.]] besaß Kurmainz ab 1130 die uneingeschränkte Herrschaft über den Rheingau. Als Verwaltungseinheit bestand in Kurmainz das [[Vizedomamt Rheingau]]. Ein wichtiges Instrument der Durchsetzung Mainzer Politik im Rheingau war die Gründung von Klöstern. Die ersten der rund ein Dutzend waren [[Schloss Johannisberg (Rheingau)#Geschichte|Johannisberg]] (zwischen 1106 und 1108), [[Kloster Eberbach|Eberbach]] (erstmals 1116) und [[St. Ägidius (Mittelheim)|Mittelheim]] (1158). Die unter Erzbischof [[Balduin von Luxemburg|Balduin]] begonnene [[Burg Eltville|Kurfürstliche Burg Eltville]] entwickelte sich zu einer wichtigen Residenz der Erzbischöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rheingau war 600 Jahre lang bis zum Ende des 18. Jahrhunderts vom [[Rheingauer Gebück]], einer aus „gebückten“ Buchen bestehenden natürlichen Grenzbefestigung, umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1525 erreichte der [[Deutscher Bauernkrieg|Deutsche Bauernkrieg]] den Rheingau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kloster Eberbach&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karl Rolf Seufert]] |Hrsg=Der Hessische Minister für Landwirtschaft und Forsten, Freundeskreis Kloster Eberbach e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die geistigen Ströme sind nie versiegt |Sammelwerk=Eberbach im Rheingau |WerkErg=Zisterzienser – Kultur – Wein |Verlag=Der Hessische Minister für Landwirtschaft und Forsten |Ort=Wiesbaden/Eltville |Datum=1986 |Seiten=9–40}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauern lagerten auf der &amp;#039;&amp;#039;Wacholder Heide&amp;#039;&amp;#039; vor dem Kloster Eberbach. Von dort aus plünderten sie Vorräte des Klosters. Sie forderten unter anderem die Auflösung der Klöster im Rheingau. Die aufständischen Bauern erzwangen eine Erklärung, der zufolge die Rheingauer Klöster keine Mönche mehr aufnehmen durften. Nach dem Herannahen der Truppen des [[Schwäbischer Bund|schwäbischen Bundes]] ergaben sich die Bauern. Die Erklärung wurde gegenstandslos. Neun Rädelsführer der Bauern wurden enthauptet. Die bisherigen Privilegien des Rheingaus ([[Vizedomamt Rheingau#Rheingauer Weistum von 1324|Rheingauer Weistum]]) wurden aufgehoben und das Volk zur Zahlung von fünfzehntausend [[Gulden]] Sondersteuern verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NassTrachtenbuch-T29-Traubenleser und Kellermeister aus dem unteren Rheingau um 1900.jpg|mini|Traubenleser und Kellermeister aus dem unteren Rheingau um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung des Kurstaates ging der Rheingau 1803 an [[Nassau-Usingen]] und war zur Zeit des [[Herzogtum Nassau|Herzogtums Nassau]] in die Ämter [[Amt Eltville|Eltville]] und [[Amt Rüdesheim|Rüdesheim]] gegliedert. Nach der [[Preußische Annexionen 1866|Annexion]] des Herzogtums durch [[Preußen]] wurde im März 1867 der [[Rheingaukreis]] als Landkreis im [[Regierungsbezirk Wiesbaden]] der [[Preußen|preußischen]] Provinz [[Hessen-Nassau]] geschaffen. Nach einer Teilung des ursprünglichen Großkreises im Jahr 1886 war das verbliebene Gebiet des Rheingaukreises identisch mit dem Rheingau zu kurmainzischer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde der Rheingaukreis zum 1. Januar 1977 mit dem [[Untertaunuskreis]] zum [[Rheingau-Taunus-Kreis]] zusammengeschlossen. Seitdem ist „Rheingau“ kein Begriff mehr für eine politische Verwaltungseinheit. Er ist jedoch nach wie vor Name einer Kulturlandschaft, zu der ihre Bewohner eine Verbundenheit bewahrt haben. Dies zeigt sich etwa an der Selbstbezeichnung „Rheingauer“, die gegenüber Außenstehenden verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johannisberg Spaetlesereiter.jpg|mini|Der [[Spätlesereiter]] im Hof von Schloss Johannisberg, [[Geisenheim]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rheingau (Weinanbaugebiet)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klimatischen Bedingungen begünstigen den [[Weinbau in Deutschland|Weinbau]], der in der Region schon zur Zeit [[Karl der Große|Karls des Großen]] betrieben wurde. Rheingauer Weine, insbesondere der &amp;#039;&amp;#039;Rheingauer [[Riesling]]&amp;#039;&amp;#039;, genießen einen Spitzenruf in aller Welt. Das in {{§|3|weing_1994|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Nr.&amp;amp;nbsp;9 [[Weinrecht|Weingesetz]] genannte &amp;#039;&amp;#039;bestimmte Weinbaugebiet&amp;#039;&amp;#039; Rheingau ist weiter gefasst als der Rheingau an sich; so umfasst es beispielsweise auch Lagen in [[Hochheim am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So herausragend der Rheingau unter dem Gesichtspunkt der Qualität auch ist, hinsichtlich seiner Größe gehört er mit seinen 3100 Hektar Rebfläche zu den kleinsten deutschen Anbaugebieten und rangiert an siebter Stelle. Knapp 2,5 % der deutschen Weinernte werden hier erzeugt – insgesamt etwa 20 Millionen Liter Wein pro Jahr, davon 85 % Weißwein. Der Durchschnittsertrag liegt bei 6700 Litern pro Hektar, das ist deutlich weniger als der deutsche Durchschnitt von rund 9500 Litern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Rebsorten nimmt der Riesling mit knapp 80 % die unangefochtene Spitzenstellung ein, während auf den Spätburgunder rund 12,5 % und auf den Müller-Thurgau lediglich 2 % entfallen. Die Rieslinge aus dem östlichen und mittleren Rheingau sind, sofern sie von den tiefer gelegenen Lagen auf sandigen Lehmböden stammen, stets voller, kräftiger und im Alter erdiger als jene, die in Rüdesheim auf Schieferverwitterung wachsen. Diese sind eleganter und schillernder. Eine Ausnahme bilden die Weine aus Lorch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hildegard3.jpg|mini|[[Reliquienschrein|Schrein]] mit den Gebeinen der heiligen Hildegard von Bingen in der [[St. Hildegard (Eibingen)|Pfarrkirche von Eibingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rheingau hat als Kulturland zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter kulturgeschichtlich interessante Schlösser, Burgen, Klöster und Kirchen, teilweise mit Weingütern, Gastronomie und Hotellerie, darunter [[Schloss Reinhartshausen]] in [[Erbach (Rheingau)|Eltville-Erbach]], [[Kloster Eberbach]] in [[Eltville am Rhein]], [[Schloss Vollrads]] in [[Oestrich-Winkel]], [[Burg Schwarzenstein (Geisenheim)|Burg Schwarzenstein]] in [[Geisenheim]] und [[Schloss Johannisberg (Rheingau)|Schloss Johannisberg]] in [[Johannisberg (Geisenheim)|Geisenheim-Johannisberg]] mit seiner Basilika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Universität und eine Internatsschule sind im Rheingau in Schlössern untergebracht: In [[Schloss Reichartshausen]] in [[Oestrich-Winkel]] befindet sich die [[EBS Universität für Wirtschaft und Recht]], in Schloss Hansenberg die [[Internatsschule Schloss Hansenberg]] für Hochbegabte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind die Altstädte von Rüdesheim mit der weltberühmten [[Drosselgasse]], Eltville mit der [[Burg Eltville|kurfürstlichen Burg]], der katholischen Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Eltville)|St. Peter und Paul]] sowie [[Kiedrich]], das gotische Weindorf im Rheingau, mit seiner ehem. Pfarrkirche [[St. Valentinus (Kiedrich)|St. Valentinus]], weiterhin die älteste evangelische Kirche des Rheingaus, die [[Johanneskirche (Eltville-Erbach)|Johanneskirche]] in Eltville-Erbach, das [[Niederwalddenkmal]] oberhalb Rüdesheims und der [[Oestricher Kran]], der letzte erhaltene Weinladekran am Rheinufer. Die [[Kalte Herberge]] bei [[Hallgarten (Rheingau)|Hallgarten]] ist die höchste Erhebung im Rheingau. Ab Rüdesheim beginnt das [[Welterbe Oberes Mittelrheintal|Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/rhein-main/fdp-org26312/hessen-will-bundesgeld-welterbestaetten-11501002.html Hessen will Bundesgeld für Welterbestätten] Frankfurter Rundschau vom 31. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier besonders sehenswert das Weinstädtchen [[Lorch (Rheingau)|Lorch]] mit der reich ausgestatteten gotischen [[St. Martin (Lorch)|St. Martinuskirche ]] mit dem größten und ältesten, monochrom konzipierten, Schnitzaltars Deutschlands, dem [[Lorcher Hochaltar]]. Das ebenfalls in Lorch stehende [[Hilchenhaus]], gilt als bedeutendster [[Architektur der Renaissance|Renaissance]]-Bau im Welterbe des Oberen Mittelrheintales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es noch weitere sehenswerte [[Liste der Burgen und Schlösser im Rheingau|Burgen und Schlösser]] sowie [[Liste der Klöster und Kirchen im Rheingau|Klöster und Kirchen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Schloss Johannisberg, South view 20140916 1.jpg|[[Schloss Johannisberg (Rheingau)|Schloss Johannisberg]] mit Basilika, [[Johannisberg (Geisenheim)|Johannisberg]]&lt;br /&gt;
   Geisenheim Dom.jpg|[[Rheingauer Dom]], [[Geisenheim]]&lt;br /&gt;
   Oestricher Kran im Rheingau.jpg|[[Oestricher Kran]], [[Oestrich-Winkel]]&lt;br /&gt;
   Eltville-Erbach-Johanneskirche von Suedosten-20110605.jpg|[[Johanneskirche (Eltville-Erbach)|Johanneskirche]], [[Erbach (Rheingau)|Eltville-Erbach]]&lt;br /&gt;
   Kurfuerstliche Burg Eltville.jpg|Kurfürstliche [[Burg Eltville]]&lt;br /&gt;
   Eltville St Peter und Paul 1.jpg|Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Eltville)|St. Peter und Paul]], Eltville&lt;br /&gt;
   Eberbach Monastery.jpg|[[Kloster Eberbach]], Eltville&lt;br /&gt;
   MK9948-9949 Niederwalddenkmal Niederwalddenkmal.jpg|[[Niederwalddenkmal]], oberhalb Rüdesheims&lt;br /&gt;
   SchlossReinhartshausenSüdfront.JPG|[[Schloss Reinhartshausen]], [[Erbach (Rheingau)|Eltville-Erbach]]&lt;br /&gt;
   SchlossVollradsWinkelHauptbauTor.JPG|[[Schloss Vollrads]], [[Oestrich-Winkel]]&lt;br /&gt;
   Drosselgasse1.jpg|[[Drosselgasse]], Rüdesheim&lt;br /&gt;
   Kiedrich-St Valentinus von Suedosten-20120729.jpg|Kirche [[St. Valentinus (Kiedrich)|St. Valentinus]], [[Kiedrich]]&lt;br /&gt;
   HSLorch001.jpg|[[Hilchenhaus]] in Lorch&lt;br /&gt;
   Martinuskerk Lorch Hoogaltaar.jpg| [[Lorcher Hochaltar]] von 1483 in [[St. Martin (Lorch)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* [[Rheingau Musik Festival|Rheingau-Musik-Festival]]&lt;br /&gt;
* [[Rheingauer Platt]]&lt;br /&gt;
* Rheingau Literatur-Festival – „WeinLese“&lt;br /&gt;
* Magazin für Kultur und Lebensart – „VivArt“, Wiesbaden und Rheingau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Rolf Seufert]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Der Hessische Minister für Landwirtschaft und Forsten, Freundeskreis Kloster Eberbach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Die geistigen Ströme sind nie versiegt&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Eberbach im Rheingau. Zisterzienser – Kultur – Wein&lt;br /&gt;
   |Verlag=Der Hessische Minister für Landwirtschaft und Forsten&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden/Eltville&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |Seiten=9–40}}&lt;br /&gt;
* Dirk M. Becker: &amp;#039;&amp;#039;vivat Wiesbaden und Rheingau – Spaziergänge zwischen Tradition und Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Universum Verlag 2006, ISBN 3-89869-141-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baedeker Wiesbaden Rheingau&amp;#039;&amp;#039;. Karl Baedeker, Ostfildern-Kemnat 2001, ISBN 3-87954-076-4.&lt;br /&gt;
* Oliver Bock: &amp;#039;&amp;#039;Rheingau von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;. Societäts Verlag, ISBN 3-7973-0921-X.&lt;br /&gt;
* Oliver Bock: &amp;#039;&amp;#039;Rheingauer Weinschmecker&amp;#039;&amp;#039;. Societäts Verlag.&lt;br /&gt;
* Oliver Bock: &amp;#039;&amp;#039;Der Rheingau – Des Stromes Goldene Mitte&amp;#039;&amp;#039;. Societäts Verlag.&lt;br /&gt;
* Alfred Zirwes: &amp;#039;&amp;#039;Im Rheingau unterwegs&amp;#039;&amp;#039;. Societäts Verlag.&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]], Wolfgang Blum: &amp;#039;&amp;#039;Rheingau pur&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsgruppe Rhein Main.&lt;br /&gt;
* Herbert Michel: &amp;#039;&amp;#039;Rheingauer Dialekt&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft zur Förderung der Forschungsanstalt Geisenheim anlässlich deren 125-jährigen Bestehens, ISBN 3-9805265-1-8.&lt;br /&gt;
* Magazin für Kultur und Lebensart – &amp;#039;&amp;#039;vivat Wiesbaden und Rheingau&amp;#039;&amp;#039;. Universum Verlag Wiesbaden.&lt;br /&gt;
* C. u. F. Lange: &amp;#039;&amp;#039;Das Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Verlag 2003, ISBN 3-596-15867-2.&lt;br /&gt;
* Richard Henk: &amp;#039;&amp;#039;Rheingau&amp;#039;&amp;#039;. Brausdruck, Heidelberg, ISBN 3-921524-90-3.&lt;br /&gt;
* Martin Mosebach: &amp;#039;&amp;#039;Der Rheingau&amp;#039;&amp;#039;. In:  (ein Essay in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Landschaften&amp;#039;&amp;#039;), S. Fischer Verlag 2003, ISBN 3-10-070404-5.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Die Rheingauer Glocken |Autor=[[Emil Rittershaus (Dichter)|Emil Rittershaus]] |Jahr=1878 |Heft=1 |Seite=7 |Kommentar=Gedicht}}&lt;br /&gt;
* Alfred Zirwes: &amp;#039;&amp;#039;Im Rheingau-Gebirge unterwegs&amp;#039;&amp;#039;. Societäts Verlag, ISBN 3-7973-0839-6.&lt;br /&gt;
* Alfred Zirwes: &amp;#039;&amp;#039;Auf Kur in den Rheingau&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, ISBN 3-00-015910-X.&lt;br /&gt;
* Walter Hell: &amp;#039;&amp;#039;Vom Mainzer Rad zum Hessischen Löwen – Aufsätze zur Rheingauer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Sutton Verlag, Erfurt 2008, ISBN 978-3-86680-356-5.&lt;br /&gt;
* [[Günter Schenk (Journalist)|Günter Schenk]]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinhessen, Rheingau: Handbuch für individuelles Entdecken&amp;#039;&amp;#039;. Reise Know-How-Verlag Peter Rump, Bielefeld 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rheingau}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Rheingau}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheingau.de/ Der Rheingau]&lt;br /&gt;
* [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:43-615 Rheingauer Weinzeitung] (1903–1951) digital&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11633875X |GND=4049757-4}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE|BFN-SB|23600|Rheingau|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheingau.com/boden/ Informationen zu den Böden im Rheingau.] Terroir Hessen&lt;br /&gt;
* [http://weinbaustandort.hessen.de/ Weinbaustandortviewer des HLNUG (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie) bezüglich der Böden in den Weinbaugebieten des Rheingaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4049757-4|VIAF=240794580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheingau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rheingau-Taunus-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region (Rhein-Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Oberrheinischen Tiefland|! Rheingau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2001:9E8:AC:BC00:D7FC:DBC7:81CB:82CC</name></author>
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