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	<title>Rheinbundakte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:45:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinbundakte&amp;diff=494257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rasrad: Vornamen Gagern geändert (von &quot;Johann Ernst&quot; zu &quot;Hans Christoph Ernst&quot;)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rheinbundakte&amp;diff=494257&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-19T10:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vornamen Gagern geändert (von &amp;quot;Johann Ernst&amp;quot; zu &amp;quot;Hans Christoph Ernst&amp;quot;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rheinbundakte 1806.jpg|mini|Rheinbundakte vom 12. Juli 1806 mit der Unterschrift Napoleons (Ausfertigung für das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oprichting van de Rijnbond, 1806 Confédération des Etats du Rhin le 25 Juillet 1806 (titel op object), RP-P-OB-86.888.jpg|mini|Symbolische Darstellung einer Beeidigung der Rheinbundakte durch Napoleon und die 15 konföderierten Fürsten auf einer Illustration von [[Thomas Charles Naudet]], 1806]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinbundakte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der am 12. Juli 1806 in [[Paris]] geschlossene Vertrag zwischen dem [[Bevollmächtigter|Bevollmächtigten]] des französischen Kaisers [[Napoleon Bonaparte]] und den Bevollmächtigten 15 deutscher Fürsten.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Einleitung der Rheinbundakte nennt Napoleon als Kaiser der Franzosen und König von Italien einerseits, andererseits Bayern, Württemberg, den [[Reichserzkanzler]] ([[Karl Theodor von Dalberg]] für den [[Staat des Fürstprimas]]), Baden, Berg-Kleve, Hessen-Darmstadt, Nassau-Usingen, Nassau-Weilburg, Hohenzollern-Hechingen, Hohenzollern-Sigmaringen, Salm-Salm, Salm-Kyrburg, Isenburg-Birstein, Arenberg, Liechtenstein und den Grafen von der Leyen. Liechtenstein wurde allerdings kein [[Signatarstaat]] der Rheinbundakte; es war weder durch den Fürsten noch durch einen Bevollmächtigten vertreten. Als Bevollmächtigter Frankreichs unterzeichnete den Vertrag [[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord]]. Als Bevollmächtigte der 15 deutschen Fürsten unterzeichneten: [[Anton von Cetto]] (Bayern), [[Georg Ernst Levin von Wintzingerode]] (Württemberg), [[Carl Leopold von Beust]] (Staat des Fürstprimas), [[Sigismund von Reitzenstein]] (Baden), [[Maximilian Friedrich von Vittinghoff|Maximilian Friedrich von Vittinghoff, gen. von Schell]] (Berg-Kleve), [[August Wilhelm Rabe von Pappenheim]] (Hessen-Darmstadt), [[Hans Christoph Ernst von Gagern]] (Nassau-Usingen und Nassau-Weilburg), [[Franz Xaver Fischler|Franz Xaver von Fischler]] (Hohenzollern-Hechingen, Hohenzollern-Sigmaringen, Salm-Salm und Salm-Kyrburg), [[Ludwig Franz Greuhm]] (Isenburg-Birstein) und [[Esprit André Durant de Saint André]] (Arenberg und von der Leyen).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Vertrag wurde auf Druck Napoleons geschlossen, der eine militärische Übermacht darstellte und der seinen Herrschaftsanspruch über die deutschen Staaten festigen wollte. Die westlich gelegenen deutschen Staaten mussten sich vom [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] lösen, sich militärisch unter den Schutz [[Frankreich|Frankreichs]] stellen und der mit diesem Vertrag gegründeten [[Konföderation]] des [[Rheinbund]]es beitreten. Einen Sonderfall bildete das [[Fürstentum Liechtenstein]], das dem Rheinbund nicht durch Unterschrift beitrat, sondern auf der Grundlage von Art. 39 der Rheinbundakte durch Verfügung Napoleons in die Konföderation aufgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Berger: &amp;#039;&amp;#039;Rezeption im liechtensteinischen Privatrecht unter besonderer Berücksichtigung des ABGB&amp;#039;&amp;#039;. Lit-Verlag, Wien und Berlin 2011, ISBN 978-3-643-50322-0, S. 16 (= &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte und Rechtsgeschehen&amp;#039;&amp;#039;, Band 14); [https://www.google.it/books/edition/Rezeption_im_liechtensteinischen_Privatr/Kmy8-J9Hg3oC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Rheinbundakte+Liechtenstein&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Malin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Geschichte des Fürstentums Liechtenstein in den Jahren 1800–1815.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039;, 53. Band, 1953, S. 51 ([https://publikationen.uni.li/viewer/image/000000453_53/51/ uni.li])&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem Vertrag wurde das Ende des Heiligen Römischen Reiches eingeläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Im Artikel&amp;amp;nbsp;1 erklärten die Unterzeichner ihre Trennung vom Gebiet des Reiches und die Bildung einer Konföderation mit dem Namen „Rheinische Bundesstaaten“. Im Weiteren wurde erklärt, dass die Reichsgesetze mit Ausnahme der Bestimmungen des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es und des Rheinschifffahrtsoktroi&amp;lt;ref&amp;gt;Reichsrechtliche Bestimmungen für die Abgabe ([[Oktroy#Oktroi im Französischen|&amp;#039;&amp;#039;Octroi&amp;#039;&amp;#039;]]) auf die [[Rheinschifffahrt]] ([[Rheinzoll]])&amp;lt;/ref&amp;gt; keine Geltung mehr für die Bundesglieder hätten. Die Fürsten verzichteten auf alle Titel, die eine Beziehung zum Reich ausdrückten. Außerdem sagten sie zu, bis August 1806 dem [[Reichstag (HRR)|Reichstag]] ihren Austritt aus dem Reich bekannt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Artikel&amp;amp;nbsp;4 wurde bestimmt, dass der [[Bistum Mainz|Erzbischof von Mainz]], [[Karl Theodor von Dalberg]], bis dahin [[Reichserzkanzler]] und [[Kurfürst]], den Titel eines „[[Fürstprimas]]“ tragen sollte, ohne dass damit ein Vorrang gegenüber den übrigen Konföderierten verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel&amp;amp;nbsp;5 erklärte, dass die Herrscher von [[Markgrafschaft Baden|Baden]], [[Herzogtum Berg|Berg-Kleve]] und [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] den Titel von [[Großherzog|Großherzögen]] mit allen Rechten, Ehren und Vorzügen eines Königstitels erhalten würden. Außerdem wurde das Oberhaupt des [[Herzogtum Nassau|Hauses Nassau]] zum Herzog und der [[Philipp von der Leyen (1766–1829)|Graf von der Leyen]] zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Artikeln ging es um die Ausgestaltung des Bundes. Danach sollten die gemeinsamen Interessen der Mitglieder auf einem [[Bundestag (Rheinbund)|Bundestag]] (auch: Bundesversammlung) verhandelt werden. Dieser sollte seinen Sitz in [[Frankfurt am Main]] haben und sich aus dem Kollegium der Fürsten und dem der Könige zusammensetzen. Die Fürsten sollten von jeder nicht zum rheinischen Bund gehörenden Macht unabhängig sein. Die Aufgabe der [[Souveränität]] war nur zu Gunsten von Bundesmitgliedern möglich. Konflikte untereinander sollten vom Bundestag entschieden werden. Den Vorsitz des Bundestags wie in der Kammer der Könige hatte der [[Fürstprimas]] inne. In der Kammer der Fürsten fiel diese Rolle dem [[Herzogtum Nassau#Herzöge|Herzog von Nassau]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Art.&amp;amp;nbsp;10 Satz&amp;amp;nbsp;2 der Rheinbundakte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Artikel&amp;amp;nbsp;11 wurde festgelegt, dass die Art und Weise des Zusammentritts, Gegenstände der Beratung und weitere Bestimmungen zum Funktionieren des Bundes und des Bundestags durch ein Fundamental-Statut bestimmt werden sollten. Dieses sollte vom Fürstprimas vorgelegt und von den Mitgliedern ratifiziert werden. Im folgenden Artikel wurde der Kaiser der Franzosen zum [[Bundesprotektor|Protektor des Bundes]] ausgerufen. Dieser hatte das Recht, den Nachfolger des Fürstprimas zu ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Artikel&amp;amp;nbsp;25 wurde bestimmt, dass die Mitglieder in ihren Territorien unter Einschluss der Rittergüter die volle [[Souveränität]] haben sollten. Damit waren die im Artikel&amp;amp;nbsp;26 genannten Rechte verbunden: Gesetzgebung, oberste Gerichtsbarkeit, oberste Polizei sowie das Recht zur Truppenaufstellung. Es folgen weitere Bestimmungen zur Garantie der Rechte von Fürsten und Grafen etwa hinsichtlich der Patrimonialgerichtsbarkeit, Feudalrechte und Ähnliches. In schwerwiegenden Rechtsfragen sollten Fürsten und Grafen nur von Ebenbürtigen gerichtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln&amp;amp;nbsp;29 und 30 wurden die Übernahme und Umlage der [[Reichskreise|Kreisschulden]] der konföderierten Staaten geregelt. Es folgten weitere Bestimmungen zum Recht des Residenzwechsels sowie zur Pension von Beamten und Ordensangehörigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artikel&amp;amp;nbsp;35 bis&amp;amp;nbsp;38 betrafen den Bereich des militärischen Bündnisses. In Artikel&amp;amp;nbsp;35 hieß es:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zwischen dem französischen Reiche und den rheinischen Bundesstaaten soll in ihrer Gesamtheit sowohl als mit jedem einzelnen ein Bundniß Statt haben, vermöge dessen jeder Krieg auf dem festen Lande, den einer der kontrahirenden Theile zu führen haben könnte, für alle andere unmittelbar zur gemeinsamen Sache wird.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgen weitere Bestimmungen unter anderem zur Verpflichtung Bayerns, [[Augsburg]] und [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] zu befestigen. Außerdem wurde die Stärke der einzelnen zu stellenden Kontingente festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel&amp;amp;nbsp;39 ermöglichte die Aufnahme weiterer Mitgliedsstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbindlicher Vertragstext war die französische Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Traité de confédération des états du Rhin; signé à Paris le 12. Juillet 1806 et ratifié à St. Cloud le 19. Juillet.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Girolamo Lucchesini]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Entwickelung der Ursachen und Wirkungen des Rheinbundes.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, F. A. Brockhaus, Leipzig 1821, Anhang (Rheinbundakte in französischer Sprache S. 393; [https://books.google.de/books?id=G41UAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Girolamo+Lucchesini+Historische+Entwicklung+der+Ursachen+und+Wirkungen+des+Rheinbundes&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=moQiVNuPA4H8ywOnuoKwDQ#v=onepage&amp;amp;q=Anhang&amp;amp;f=false books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutschen Versionen, die im Wortlaut sehr unterschiedlich ausfielen, galten demnach als juristisch unverbindliche Übersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territoriale Änderungen ===&lt;br /&gt;
In den Artikeln&amp;amp;nbsp;13 bis 24 ging es um territoriale Regelungen zwischen den Mitgliedern. Konkret waren das:&lt;br /&gt;
* Das [[Königreich Württemberg]] erhält vom [[Königreich Bayern]] die [[Herrschaft Wiesensteig]] und das [[Kloster Wiblingen]]. Vom [[Großherzogtum Baden]] erhält es das Gebiet der im [[Reichsdeputationshauptschluss]] mediatisierten Reichsstadt [[Biberach an der Riß|Biberach]] und vom [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] die Kommenden [[Schloss Kapfenburg|Kapfenburg]] und [[Deutschordenskommende Altshausen|Altshausen]] (letztere ohne die an Hohenzollern-Sigmaringen fallenden Herrschaften Achberg und Hohenfels). Die bisher österreichische Stadt [[Bad Waldsee|Waldsee]] und die Grafschaft [[Schelklingen]] werden ebenfalls Württemberg zugeschlagen. Es erhält außerdem die Besitzungen der Fürsten und Grafen von [[Haus Waldburg|Truchseß-Waldburg]], das Fürstentum [[Hohenlohe]] (ohne die Teile, die an Bayern gehen), die Grafschaften [[Baindt]], Egloffs, [[Reichsabtei Gutenzell|Gutenzell]], [[Kloster Heggbach|Heggbach]], [[Isny im Allgäu|Isny]], [[Grafschaft Königsegg-Aulendorf|Königsegg-Aulendorf]], [[Ochsenhausen]], [[Grafschaft Wartenberg-Roth|Roth]], [[Kloster Schussenried|Schussenried]], und [[Kloster Weißenau|Weißenau]] und [[Limpurger Land|Limpurg-Gaildorf]], die Herrschaften [[Mietingen]]-[[Sulmingen]], [[Neuravensburg]], [[Tannheim (Württemberg)|Tannheim]], [[Warthausen]] und [[Abtei Weingarten|Weingarten]] (ohne [[Hagnau am Bodensee|Hagnau]]), aus dem Fürstentum Fürstenberg die Herrschaften [[Gundelfingen (Münsingen)|Gundelfingen]] und [[Neufra (Riedlingen)|Neufra]], dazu die Besitzungen des Fürsten von Thurn und Taxis (ohne die, die an Bayern und Hohenzollern-Sigmaringen gehen) sowie den Teil des [[Fürstentum Krautheim]], der südlich der [[Jagst]] liegt.&lt;br /&gt;
* Das Königreich Bayern erhält die Reichsstadt [[Nürnberg]] sowie vom Deutschen Orden die Kommenden [[Unterrohr (Kammeltal)|Rohr]] und [[Waldstetten (Günz)|Waldstetten]]. Es erhält außerdem das Fürstentum [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]], die [[Grafschaft Castell]], die Herrschaften Speckfeld und [[Wiesentheid]], vom Fürstentum [[Hohenlohe]] die Oberämter [[Schillingsfürst]] und [[Kirchberg an der Jagst|Kirchberg]], dazu die Grafschaft [[Gefürstete Grafschaft Störnstein|Sternstein]], das [[Fürstentum Oettingen]], die Besitzungen des Fürsten von [[Thurn und Taxis]] im Norden des Fürstentums [[Pfalz-Neuburg|Neuburg]], die Grafschaft [[Edelstetten]], die Besitzungen des Fürsten und der Grafen [[Fugger]], das Burggrafentum [[Winterrieden]], die Herrschaften [[Buxheim (Schwaben)|Buxheim]] und [[Tannhausen]] sowie die Heerstraße von [[Memmingen]] nach [[Lindau (Bodensee)|Lindau]].&lt;br /&gt;
* Das Großherzogtum Baden erhält vom Königreich Württemberg die Grafschaft [[Bondorf]], die Städte [[Bräunlingen]] und [[Villingen-Schwenningen|Villingen]] sowie das [[Oberamt Tuttlingen]], was jedoch bereits mit dem [[Tausch- und Epurationsvertrag]] vom 17. Oktober 1806 wieder rückgängig gemacht wird. Vom Deutschen Orden erhält Baden die Kommenden [[Schloss Beuggen|Beuggen]] und [[Deutschordenskommende Freiburg|Freiburg]], das [[Herrschaft Heitersheim|Fürstentum Heitersheim]] wird ebenfalls mit Baden vereinigt. Außerdem erhält Baden das [[Fürstentum Fürstenberg]] (ohne Gundelfingen, Neufra, [[Trochtelfingen]], [[Jungnau]] und den am linken Ufer der Donau liegende Teil der Herrschaft [[Meßkirch]]), das [[Fürstentum Leiningen]], die [[Grafschaft Tengen]], die [[Landgrafschaft Klettgau]], die Herrschaft Hagnau, die Grafschaften Leiningen-[[Neudenau]] und Leiningen-[[Billigheim]], den Teil des [[Fürstentum Krautheim]], der nördlich der [[Jagst]] liegt und die auf der linken Mainseite liegenden Besitzungen des Fürsten und der Grafen von [[Löwenstein-Wertheim]] ohne die Grafschaften [[Grafschaft Löwenstein|Löwenstein]] und Limpurg-Gaildorf (an Württemberg) sowie ohne die Herrschaften [[Heubach]], [[Herrschaft Breuberg|Breuberg]] und [[Habitzheim]] (an Hessen-Darmstadt).&lt;br /&gt;
* Das [[Großherzogtum Berg]] erhält vom [[Herzogtum Nassau]] die Stadt [[Deutz (Köln)|Deutz]] sowie das [[Amt Königswinter]] und das Amt [[Vilich]]. Es erhält außerdem das [[Fürstentum Rheina-Wolbeck]], die Grafschaften [[Reichsherrschaft Homburg|Homburg]], [[Grafschaft Bentheim|Bentheim]], [[Grafschaft Steinfurt|Steinfurt]], [[Salm-Horstmar]], [[Haus Nassau-Siegen|Siegen]], [[Nassau-Dillenburg|Dillenburg]] (ohne die Ämter [[Amt Wehrheim|Wehrheim]] und [[Burbach (Siegerland)|Burbach]]) und [[Hadamar]], die Herrschaften [[Herrschaft Styrum|Limburg-Styrum]], [[Herrschaft Broich|Broich]], [[Herrschaft Hardenberg|Hardenberg]], [[Grafschaft Gimborn|Gimborn-Neustadt]], [[Wildenberg (Adelsgeschlecht)|Wildenberg]], [[Westerburg]], [[Schadeck (Runkel)|Schadeck]] und Beilstein sowie den rechts der [[Lahn]] gelegene Teil der Herrschaft [[Runkel]].&lt;br /&gt;
* Das [[Großherzogtum Hessen-Darmstadt]] erhält die [[Burggrafschaft Friedberg]], die Grafschaften Leiningen-[[Ilbenstadt]], [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Erbach]], [[Wittgensteiner Land|Wittgenstein]] und [[Bad Berleburg|Berleburg]], die Herrschaften Heubach, Breuberg und Habitzheim von Löwenstein-Wertheim, die Herrschaft [[Herrschaft Gedern|Gedern]], von der [[Herrschaft Riedesel]] die Gerichte [[Amt Lauterbach|Lauterbach]], [[Stockhausen (Herbstein)|Stockhausen]], [[Ober-Moos|Moos]] und [[Amt Freienstein|Freienstein]], [[Hessen-Homburg]] sowie die Besitzungen der Fürsten und Grafen von [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms]] in der [[Wetterau]] mit Ausnahme der Ämter [[Amt Hohensolms|Hohensolms]], [[Amt Braunfels|Braunfels]] und [[Amt Greifenstein|Greifenstein]].&lt;br /&gt;
* Das [[Herzogtum Nassau]] erhält die Grafschaften [[Fürstentum Wied|Wied-Neuwied]], [[Grafschaft Holzappel|Holzappel]] und [[Grafschaft Diez|Diez]], den dem Fürsten von [[Wied-Runkel]] gehörigen Antheil an der [[Grafschaft Nieder-Isenburg]] sowie die Ämter [[Dierdorf]], [[Amt Altenwied (Nassau)|Altenwied]], [[Bürgermeisterei Neuerburg (Kreis Neuwied)|Neuerburg]] von Wied-Runkel, die Ämter Hohensolms, Braunfels und Greifenstein der Fürsten und Grafen von Solms, die [[Herrschaft Schaumburg]], von der Grafschaft Dillenburg die Ämter Wehrheim und Burbach sowie den links der Lahn gelegenen Teil der Herrschaft Runkel, [[Kransberg]] und den Nassau-Oranien-Fulda gehörenden Anteil des Dorfes [[Mensfelden]].&lt;br /&gt;
* Das [[Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen]] erhält vom Deutschen Orden die Herrschaften Achberg und Hohenfels der Kommende Altshausen sowie die Klöster [[Kloster Wald|Wald]] und [[Kloster Habsthal|Habsthal]]. Die [[Reichsritterschaft|reichsritterlichen]] Herrschaften [[Gammertingen]] und [[Hettingen]] wurden ebenfalls Hohenzollern-Sigmaringen zugeschlagen. Hohenzollern-Sigmaringen erhält zudem aus dem Fürstentum Fürstenberg die Herrschaften Trochtelfingen und Jungnau, den am linken Ufer der Donau liegenden Teil der Herrschaft Meßkirch und aus den Besitzungen des Fürsten von Thurn und Taxis die Herrschaft [[Straßberg (Zollernalbkreis)|Straßberg]] und das Amt Ostrach.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich IV. (Salm-Kyrburg)|Friedrich&amp;amp;nbsp;IV. zu Salm-Kyrburg]], einer der beiden Souveräne im [[Fürstentum Salm]], erhält die [[Herrschaft Gemen]].&lt;br /&gt;
* Das [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)|Fürstentum Isenburg]] erhält [[Ysenburg-Büdingen-Büdingen]], [[Ysenburg-Büdingen-Meerholz]] und [[Ysenburg-Büdingen-Wächtersbach]].&lt;br /&gt;
* Das [[Herzogtum Arenberg-Meppen]] erhält die [[Grafschaft Dülmen]].&lt;br /&gt;
* Der [[Staat des Fürstprimas]] erhält die Reichsstadt [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], außerdem die [[Grafschaft Rieneck]] und die auf der rechten Mainseite liegenden Besitzungen des Fürsten und der Grafen von Löwenstein-Wertheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Nach Napoleons [[Russlandfeldzug 1812|Niederlage in Russland]] riefen der russische Kaiser [[Alexander I. (Russland)|Alexander&amp;amp;nbsp;I.]] und der preußische König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] in einer Proklamation an das deutsche Volk vom 19.&amp;amp;nbsp;März 1813 alle deutschen Fürsten auf, sich dem Kampf gegen Frankreich anzuschließen, und erklärten den Rheinbund für aufgelöst; einzig die beiden mecklenburgischen [[Friedrich Franz I. (Mecklenburg)|Herzogtümer]] folgten diesem Aufruf sofort und traten der antinapoleonischen Koalition bei. Nachdem die im Sommer des Jahres um Österreich vermehrten Verbündeten Siege über Napoleon errungen hatten, schied auch Bayern mit dem [[Vertrag von Ried]] aus dem napoleonischen Rheinbund aus. De facto erlosch die Rheinbundakte nach der [[Völkerschlacht bei Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rheinbund]]&lt;br /&gt;
* [[Modellstaat]]&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Bund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Stunde History: [https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/eine-stunde-history-das-ende-des-heiligen-roemischen-reichs Das Ende des Heiligen Römischen Reiches]&amp;#039;&amp;#039; auf [[Deutschlandfunk Nova]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Vertrag (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Königreich Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Königreich Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Großherzogtum Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Großherzogtum Berg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Großherzogtum Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Herzogtum Nassau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Herzogtum Arenberg-Meppen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Fürstentum Salm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Fürstentum Isenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Hohenzollern-Sigmaringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Staat des Fürstprimas)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Napoleonische Zeit (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfassungsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (19. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rasrad</name></author>
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