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	<title>Rhazes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;LCCN überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zakariya Razi 001.JPG|mini|Rhazes, Zeichnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abū Bakr Muḥammad bin Zakaryā ar-Rāzī&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|أبو بکر محمد بن زکریا الرازی}};&amp;lt;ref&amp;gt;{{faS|ابو بکر محمّد بن زَکَریا رازی|d=Abū Bakr Muḥammad bin Zakaryā Rāzī}}; &amp;#039;&amp;#039;Rāzī&amp;#039;&amp;#039; ist die arabisch-persische [[Arabischer Name|Nisbe]] von &amp;#039;&amp;#039;Rey&amp;#039;&amp;#039; (das antike Rhages/Rhagai, südlich des heutigen Teheran). Somit heißt er übersetzt: „... von Rey“.&amp;lt;/ref&amp;gt; kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ar-Rāzī&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Westliche Welt|westlichen Welt]] bekannt unter dem [[Gräzisierung#Humanismus|gräzisierten]] Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhazes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Razes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rhases&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rasis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um [[865]] in [[Schahr-e Rey|Rey]], [[Iran]]; † um [[925]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt einen Brief von [[al-Bīrūnī]], der die Lebensdaten als geboren in Rey am 28. August 865, gestorben am 26. Oktober 925 angibt. Vgl. Julius Ruska: &amp;#039;&amp;#039;[http://juliusruska.digilibrary.de/q115/q115.html Al-Birūni als Quelle für das Leben und die Schriften a-Rāzi’s&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Isis.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1923, S. 26–50 ([https://archive.org/stream/isisacad05acaduoft#page/26/mode/2up Digitalisat] bei [[archive.org]])&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Medizin in der mittelalterlichen islamischen Welt|persischer Arzt]], arabisch publizierender Verfasser eines umfangreichen Sammelwerks der klinischen Medizin, Naturwissenschaftler, Übersetzer, [[Philosoph]], [[islam]]ischer Religionskritiker und [[Alchemie|Alchemist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Colofón-Libro de Medicina de Razi.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Buch der Medizin&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bevor er Arzt wurde, hatte sich Rhazes mit Musiktheorie und Chemie beschäftigt. Außerdem hatte er Medizin, wahrscheinlich auch [[Philosophie]], bei [[ʿAlī ibn Sahl Rabban at-Tabarī|Raban al-Tabri]] studiert. Er leitete ein Krankenhaus in [[Schahr-e Rey|Rey]] und übernahm später eine entsprechende Stelle in [[Bagdad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der ebenfalls als Arzt tätige Philosoph [[al-Kindī]], dessen [[Naturphilosophie|naturphilosophische]] Schriften er studiert hatte, war Rhazes auch [[Alchemie|Alchemist]], während ihn [[Mathematik|mathematisch]]-[[Logik|logische]] Fragen weniger interessierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde als Autor zahlreicher medizinischer Bücher bekannt, die sehr lange zum [[Medizinstudium]] benutzt wurden. Als einer der ersten konzentrierte er sich auf die psychischen Seiten der Medizin und der Heilung und dachte sich das Verhältnis von Leib und Seele als von der Seele bestimmt. Ein Mediziner sollte seiner Meinung nach auch ein guter „Seelenarzt“ sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem schätzte er das „tausendjährige Wissen der Bücher“ weit mehr als vergleichsweise kurzfristige Schlüsse erfahrungsarmer Logiker und eine darauf aufbauende Philosophie. Da er sehr viele Experimente machte und fast alle seine Aussagen, vor allem in der Medizin, selbst erprobte, gilt er als großer [[Empirie|Empiriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhazes beschrieb eine Methode zur [[Leichenkonservierung]], die im Mittelalter auch in Europa bekannt wurde und die sich, mit nachträglichen Verbesserungen, bis Ende des 18. Jahrhunderts halten konnte. Seine Methode beruhte im Wesentlichen auf der Entfernung der Eingeweide, dem Waschen der Körperhöhlen mit Essig und [[Ethanol|Weingeist]] sowie dem Ausfüllen des Leichnams mit aromatischen Pulvern und konservierenden Salzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Hawlik-van de Water: &amp;#039;&amp;#039;Der schöne Tod. Zeremonialstrukturen des Wiener Hofes bei Tod und Begräbnis zwischen 1640 und 1740.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg/Wien 1989, ISBN 3-210-24945-8, S. 203–211 (über &amp;#039;&amp;#039;Die Methoden des Einbalsamierens vom Altertum bis zur Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Leben verbrachte er in [[Schahr-e Rey|Rey]], wo er geboren wurde und auch starb, und zeitweise in [[Bagdad]]. Als Arzt war er sehr gefragt. Er wirkte unter anderem am [[Samaniden|samanidischen]] Fürstenhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schipperges: &amp;#039;&amp;#039;Ar-Rāzī.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1217.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gebiet der Philosophie war er zwar viel rezipiert, aber fast nur abgelehnt worden, weshalb seine Schriften kaum erhalten sind und nur durch die polemischen Antworten seiner Konkurrenten rekonstruiert werden können. Sein philosophisches Interesse galt drei Dingen: der [[Metaphysik]], der [[Erkenntnislehre]] und der [[Ethik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er predigte zwar ein mehr oder weniger [[Askese|asketisches Leben]], lebte es aber selbst wenig. Dies wurde ihm meist als Kritik vorgeworfen; er rechtfertigte sich aber in seinem Werk „Die philosophische Lebensweise“ kurz vor Ende seines Lebens dafür. Abgelehnt wurde er von anderen Philosophen, vor allem aber von den islamischen Gelehrten. Rhazes war ein Kritiker der [[Offenbarungsreligion]]en. Er hatte daher viele Feinde unter den konservativen Religionsgelehrten, was dazu führte, dass er seine Position in [[Bagdad]] aufgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhazes war danach der Direktor des Krankenhauses in Rey; diesen Posten sollte er schließlich wegen seiner theologie- und prophetenkritischen Werke verlieren. Er starb vermutlich 925 (nach anderen Quellen 932&amp;lt;ref&amp;gt;J. J. Lagowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chemistry: foundations and applications.&amp;#039;&amp;#039; Thomson Gale, New York (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2004, ISBN 0-02-865722-5, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;) als verarmter Mann in der Wohnung seiner Schwester in Rey.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Metaphysik|metaphysischen Weltbild]] des Rhazes ist das [[Universum]] nach fünf Urprinzipien geordnet, die ewig sind und von Anfang an existieren:&lt;br /&gt;
* Ein Schöpfer(gott), auch „vollkommener [[Intellekt]]“ genannt, der Mitleid und Barmherzigkeit hat&lt;br /&gt;
* Die ewige [[Materie]], die unstrukturiert ist und aus Atomen besteht&lt;br /&gt;
* Die Universal[[seele]], die nach Vollkommenheit strebt&lt;br /&gt;
* Die absolute und ewige [[Zeit]] (in der geschaffenen Welt aber relative Zeit)&lt;br /&gt;
* Der absolute und ewige [[Raum (Physik)|Raum]] (in der geschaffenen Welt aber relativer Raum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Ewigkeit dieser fünf Urprinzipien kennt Rhazes auch eine [[Schöpfung]]sgeschichte, nach welcher die Seele versucht, die Materie zu formen, aber scheitert, da Letztere sich wehrt und erst dank Gottes Eingreifen aus Mitleid und Barmherzigkeit die Welt geschaffen wird. Die Körper bekommen alle Seelenpartikel, jedoch fühlen sie sich nicht wohl und streben durch eine Art System der [[Baathismus|Wiedergeburt]] nach oben zur Erlösung; wenn sie ihr Leben aber „schlecht“ leben, steigen sie ab. Sie haben jedoch immer die gleichen Chancen, alle die Erlösung zu erreichen. Hier widerspricht Rhazes der [[Islam|islamischen Vorstellung]] und der Lehre des [[Prophet]]en [[Mohammed]] ganz heftig, weshalb er oft als [[Häresie|Häretiker]] verstanden wurde. Denn nach ihm kann also kein Mensch besondere Fähigkeiten erhalten, wie etwa die des Propheten. Dennoch war Rhazes kein [[Atheismus|Atheist]], da auch in seiner Lehre alles Leben nur mit Gottes Hilfe entsteht und alles Leben zu Gott bzw. in einen gottähnlichen Zustand strebt. Seine [[Erkenntnislehre]] schließt Propheten also aus; er geht sogar so weit, sie als Betrüger zu bezeichnen, die das Volk „blenden“, da sie Wunder verwenden, um „von der Wahrheit abzulenken“. In seinen ethischen Werken „Die geistige Medizin“ und „Die philosophische Lebensweise“ schreibt er darüber, wie die Seele zur Tugend erzogen werden kann und welche Lebensweise gute Voraussetzungen dafür und schließlich für ein „Aufsteigen“ der Seele liefert. Insgesamt beruht sein ethisches System auf dem Streben nach Erkenntnis, auf gutem Handeln, auf Mitleid mit den anderen, auf sinnvollem Abwägen der weltlichen Genüsse (diese aber in Maßen durchaus genießend), auf Vertrauen an den barmherzigen Gott und darauf, dass durch Wissen alles gelöst werden kann. Auf den Vorwurf, ein [[Askese|asketisches Leben]] ähnlich dem des [[Sokrates]] zu predigen, selbst aber nicht zu leben, antwortete Rhazes in seiner letzten Schrift „Die philosophische Lebensweise“, dass er die Lebensweise des späten Sokrates, den er als seinen [[Imam]] ansah, bevorzuge und dass ein rein asketisches und zu zurückgezogenes Leben ähnlich dem der [[Sufismus|Sufis]] nicht gut sei, da das einzelne Individuum auch für das Wohl des Einzelnen und der Gemeinschaft verantwortlich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlieferten Ansichten Al Razis über Religion sind widersprüchlich, da keines seiner Werke über Religion in Gänze überliefert wurden. So hat Al Biruni, der Rhazes als seinen Mentor ansah, in seiner Bibliographie Werke aufgelistet, in welchen Al Razi eindeutig das Prophetentum, also auch die islamische Offenbarungsreligion, verteidigt. Den Großteil der vermeintlich religionskritischen Ansichten Al Razis wurden vom extremistischen Ismaeliten Abu Hatim überliefert und müssen deswegen kritisch bewertet werden, insbesondere weil Al Razi ein Kritiker der Ismaeliten war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Adamson |Titel=Al-Rāzī |Ort=New York, NY |Datum=2021 |ISBN=978-0-19-755506-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Koran]] hatte Zakariya ar-Razi vermeintlich eine eindeutige Meinung: „Sie behaupten, dass das offensichtliche Wunder in Form des Korans jedem zugänglich ist. Sie sagen &amp;#039;Wer auch immer dies verneint, sollte etwas Vergleichbares reproduzieren&amp;#039;. Tatsächlich könnten wir tausend ähnliche Erzeugnisse reproduzieren, aus dem Werk von Rhetorikern, eloquenten Sprechern und wackeren Poeten, deren Formulierungen treffender und kürzer sind. Sie können ihre Absichten besser mitteilen und auch ihre Reimprosa hat einen besseren Rhythmus. Bei Gott, was sie uns erzählen, erstaunt uns sehr! Sie sprechen über ein Buch, das alte Mythen aufzählt und zur selben Zeit voller Widersprüchlichkeiten ist und keine wertvollen Informationen oder Erklärungen beinhaltet. Dann sagen sie &amp;#039;Produziert etwas Vergleichbares!&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Übersetzung [http://tangsir2569.wordpress.com/iranian-heroes/zakariya-razi/ Tangsir] | Quelle: [[Jennifer Michael Hecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Doubt. A History. The Great Doubters and Their Legacy of Innovation from Socrates and Jesus to Thomas Jefferson and Emily Dickinson.&amp;#039;&amp;#039; Harper Collins, San Francisco 2003, ISBN 0-06-009772-8, S.&amp;amp;nbsp;227–230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist auch dieses Werk nicht erhalten und muss in Zweifel gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alchemie ==&lt;br /&gt;
Rhazes vermeidet Spekulationen über den Aufbau der Materie, im Gegensatz etwa zur Schule von [[Dschābir ibn Hayyān]] (Geber) mit deren Lehre vom Gleichgewicht der Elemente mit festen, an die pythagoräischen Harmonie-Ideen angelehnten Verhältnissen. Er orientiert sich stattdessen am Experiment, dargestellt in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Geheimnis der Geheimnisse&amp;#039;&amp;#039;. Er behandelt darin in sachlich nüchterner Weise chemische Geräte und Verfahren, Minerale und Chemikalien, wobei er vier Geister (Schwefel, Arsen, Quecksilber, Salmiak), sieben Körper (Metalle), dreizehn Gesteine, sechs [[Vitriol]]e (wozu er auch [[Alaun]] zählt) und elf Salze unterscheidet. Ziel der Alchemie ist ein Elixier, das Umwandlungen der Stoffe ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard Joly: &amp;#039;&amp;#039;Rhazes.&amp;#039;&amp;#039; in: Claus Priesner, Karin Figala (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alchemie. Lexikon einer hermetischen Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-44106-8, S.&amp;amp;nbsp;303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint eine umfangreichere zwölfbändige Darstellung der Alchemie von Rhazes gegeben zu haben, von der aber nur Fragmente und die Einführung (Kitāb al-mudḫal at-taʿlīmī) erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im lateinischen Mittelalter wurden ihm auch einige weitere Texte zugeschrieben wie das &amp;#039;&amp;#039;Lumen Luminum&amp;#039;&amp;#039; (Licht der Lichter) und &amp;#039;&amp;#039;[[Das Buch der Alaune und Salze]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Englische Übersetzung: Robert Steele: &amp;#039;&amp;#039;Practical chemistry in the twelfth century: Rasis De aluminibus et salibus, translated by [[Gerhard von Cremona|Gerard of Cremona]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Isis&amp;#039;&amp;#039; 12, 1929, S. 10–46 (mit Wiedergabe einer lateinischen Kurzfassung); deutsche Übersetzung: [[Julius Ruska]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Alaune und Salze.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Chemie, 1935&amp;lt;/ref&amp;gt; das in Spanien im 11./12. Jahrhundert entstand, im 13. Jahrhundert ins Lateinische übersetzt wurde und unter anderem auf [[Roger Bacon]] Einfluss ausübte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Telle]]: &amp;#039;&amp;#039;Buch der Alaune und Salze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Sp.&amp;amp;nbsp;811&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Pseudo-Geber]] (ein lateinischer Autor, der den Namen Gebers benutzte) mit seiner &amp;#039;&amp;#039;Summa Perfectionis&amp;#039;&amp;#039; war von Rhazes beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Al-Razi book illumination, Torino D.I.14.jpg|mini|Buchmalerei in einer Handschrift aus Neapel, die eine lateinische Übersetzung des medizinischen Werks von ar-Rāzī enthält. Ein Arzt hält in Anwesenheit eines Patienten ein Gefäß mit dessen Urin. Torino, Biblioteca Nazionale, D.I.14, fol. 1, im Jahr 1460 geschrieben.]]&lt;br /&gt;
Rhazes war ein produktiver Schriftsteller, der sich mit 183 Veröffentlichungen (Büchern oder Textbeiträgen) auf den verschiedensten Gebieten der Wissenschaft und Philosophie hervortat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Abu Ali al-Hussein Ibn Abdallah Ibn Sina (latinisiert: [[Avicenna]]) war Rhazes einer der bekanntesten (heidnischen) [[Autorität]]en&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Konrad Goehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Berthold Blumentrosts Giftbüchlein „Tractatus de cautelis venenorum“ – neu gelesen.&amp;#039;&amp;#039; In: Konrad Goehl, [[Johannes Gottfried Mayer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Editionen und Studien zur lateinischen und deutschen Fachprosa des Mittelalters. Festgabe für Gundolf Keil zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2000 (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Wissen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3), ISBN 3-8260-1851-6, S. 67–126, hier: S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Medizin und gilt er als der bedeutendste Arzt vermutlich nicht nur des orientalischen [[Mittelalter]]s. Unter anderem strukturierte und übersetzte er das riesige Werk [[Galenos|Galens]] und schuf daraus, ohne kritiklos Galens Ansichten&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil, Ahmed M. Mokhtar und Hans-Jürgen Thies: &amp;#039;&amp;#039;Galenkritik bei Rhazes. Zur Wertung der Autoritätskritik im islamischen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Monatsschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 25, 1971, {{ISSN|0025-8474}}, S.&amp;amp;nbsp;559–563.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu übernehmen, einen Lehrplan für das Studium der Medizin, der über Jahrhunderte Gültigkeit hatte. Darüber hinaus beschreibt er eine pathologische Nierenveränderung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johanna Bleker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Nierenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; [[Boehringer Mannheim]], Mannheim 1972, {{DNB|750847468}}, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt; und detailliert die [[Pocken]] und [[Masern]]. Auch andere Erkrankungen wie [[Appendizitis]] oder Krämpfe während der Schwangerschaft werden von ihm dokumentiert. Ferner veröffentlichte er ein Verzeichnis der wichtigsten Heilmittel. Er beschrieb die [[Miosis#Physiologische Miosis|Verengerung der Pupille auf Lichteinfall]] und nennt verschiedene Augenoperationen (etwa an der [[Hornhaut]], der [[Bindehaut]], dem [[Augenlid]], den [[Starstich]] und die Staraussaugung nach [[Antyllos]] (mittels einer gläsernen Röhre), das Ausbrennen der [[Tränendrüsenentzündung|Tränenfistel]] und die Behandlung von [[Entropium|Lideinstülpung]] und [[Trichiasis]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 28–29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Werke wurden auch im europäischen Kulturkreis in der medizinischen Lehre verwendet. Ihm soll als Erstem die Herstellung von höherprozentigem [[Alkohole|Alkohol]] durch die Destillation aus Wein gelungen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 27. August jeden Jahres ist in [[Iran]] offizieller Gedenktag für Rhazes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Rhazes benannt ist die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Rhazya]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Decne.}} aus der Familie der [[Hundsgiftgewächse]] (Apocynaceae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke, Textausgaben, Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kitābu&amp;#039;s-sīrati&amp;#039;l-falsafiyyati&amp;#039;&amp;#039; ({{ar|كتاب السيرة الفلسفيّة}}), „Das Buch vom Werdegang der Philosophie“.&lt;br /&gt;
* [[Paul Kraus (Wissenschaftshistoriker)|Paul Kraus]]: Abi Bakr Mohammadi Zachariae Ragemsis (Rāzīs) Opera philosophica 1, Fragmenta que quae supersunt, Pars Prior, Kairo 1939 (arabischer Text seiner Abhandlungen zur Ethik und philosophischer Fragmente)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De pestilentia.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung aus dem Syrischen von [[Giorgio Valla]] in einem Sammelband. Bevilaqua, Venedig 1498 ([https://www.univie.ac.at/hwastro/rare/1498_nice.htm Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kitābu&amp;#039;ṭ-ṭibbi&amp;#039;r-rūhānī&amp;#039;&amp;#039; ({{ar|كتاب الطب الروحاني}}), „Das Buch von der geistigen Medizin“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kitābu&amp;#039;l-manṣūrī fī&amp;#039;ṭ-ṭibb&amp;#039;&amp;#039; (vor 903, gewidmet [[Abū Ṣalīḥ Manṣūr ibn Isḥāq]], latinisiert &amp;#039;&amp;#039;Almansor&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** Übersetzung ins Lateinische 1175 durch [[Gerhard von Cremona]]: &amp;#039;&amp;#039;Liber (medicinalis) ad Almansorem / Almansorius, Liber ad Almansorem, Liber nonus;&amp;#039;&amp;#039; Kapitel 26–58 auch als [[Pseudo-Aristoteles]] oder Pseudo-[[Albertus Magnus]]: &amp;#039;&amp;#039;Physiognomia&amp;#039;&amp;#039;; Buch 2 ebenfalls als Pseudo-Aristoteles: &amp;#039;&amp;#039;Physiognomia&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Charles B. Schmitt, Douglas W. Knox: &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-Aristoteles Latinus. A guide to latin works falsely attributed to Aristotle before 1500.&amp;#039;&amp;#039; Warburg Institute, University of London, London 1985, ISBN 0-85481-066-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** Handschriften u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Ms. D.I. 14.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Bibliotheca Nazionale Universitaria di Torino, Turin 1460.&lt;br /&gt;
*** Drucke (etwa als &amp;#039;&amp;#039;Liber regius ad Almansorem&amp;#039;&amp;#039;) u.&amp;amp;nbsp;a. Venedig 1490 ([http://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fdaten.digitale-sammlungen.de%2F~db%2Fmets%2Fbsb00060917_mets.xml Digitalisat]), 1493 ([http://findit.library.yale.edu/catalog/digcoll:27947 Digitalisat Yale]), 1497 bei Bonetus Locatellus Bergomensis [als Drucker tätig von 1486 bis 1523&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ortrun Riha]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Heilkunst. Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland (um 1300).&amp;#039;&amp;#039; [[Deutscher Wissenschafts-Verlag]], Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-86888-071-7, S. 19 mit Anm. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;] (Digitalisate: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0006/bsb00060841/images/index.html?id=00060841&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydsdaseayaeayaxdsydxdsyd&amp;amp;no=8&amp;amp;seite=10 BSB München], [http://findit.library.yale.edu/catalog/digcoll:28617 Yale])&lt;br /&gt;
** moderne Teilübersetzungen:&lt;br /&gt;
*** Pieter de Koning: &amp;#039;&amp;#039;Traité sur le calcul dans les reins et dans la vessie par Abū Bekr Muḥammad ibn Zakarīyā’ al-Rāzī.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1896.&lt;br /&gt;
*** Pieter de Koning: &amp;#039;&amp;#039;Trois traites d&amp;#039;anatomie arabes par Muhammad ibn Zakariyya al-Rāzī, ‘Ali ibn al-‘Abbas and ‘Ali ibn Sina.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1903 (Nachdruck Institut für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften, Frankfurt 1986, 2–89).&lt;br /&gt;
* Kitāb Sirr al-asrār (Buch des Geheimnisses der Geheimnisse), sein alchemistisches Hauptwerk (lateinische Übersetzung als &amp;#039;&amp;#039;Liber secretorum&amp;#039;&amp;#039;, nicht zu verwechseln mit dem [[Secretum secretorum]])&lt;br /&gt;
** Faksimileausgabe Teheran 1964&lt;br /&gt;
** [[Julius Ruska]]: {{Webarchiv |url=http://juliusruska.digilibrary.de/q231/q231.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Al-Razi’s Buch Geheimnis der Geheimnisse. Mit Einleitung und Erläuterungen in deutscher Übersetzung.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070928030520}} Springer, Berlin 1937 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Studien zur Geschichte der Naturwissenschaften und der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Band VI).&lt;br /&gt;
* Kitāb al-mudḫal at-taʿlīmī, sein erstes alchemistisches Werk&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. H. E. Stapleton et al.: [http://www.southasiaarchive.com/Content/sarf.100203/231270 &amp;#039;&amp;#039;Chemistry in Iraq and Persia in the tenth century AD.&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;Memoirs of [[The Asiatic Society]] of Bengal&amp;#039;&amp;#039; 8/6 (1927), S.&amp;amp;nbsp;317–418, 345&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Ältere Literatur ===&lt;br /&gt;
* Tjitze Jacobs de Boer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Philosophie im Islam.&amp;#039;&amp;#039; Fr. Frommanns Verlag (E. Hauff), Stuttgart 1901, S. 69–89.&lt;br /&gt;
* Gerard Heym: &amp;#039;&amp;#039;Al-Razi and alchemy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ambix.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1938, S. 184–191.&lt;br /&gt;
* J. R. Partington: &amp;#039;&amp;#039;The chemistry of Razi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ambix.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1938, S. 192–196.&lt;br /&gt;
* George Speirs Alexander Ranking: &amp;#039;&amp;#039;The life an works of Rhazes (Abū Bakr Muhammad ibn Zakarīya ar-Rāzī).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Seventeenth International Congress of Medicine (London).&amp;#039;&amp;#039; 23. Abteilung: History of Medicine, London 1914, S. 237–268.&lt;br /&gt;
* [[Julius Ruska]]: &amp;#039;&amp;#039;Al Razi (Rhases) als Chemiker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Band 35 (103), 1922, S. 719–721, {{ISSN|0932-2132}}.&lt;br /&gt;
* Julius Ruska: &amp;#039;&amp;#039;[http://juliusruska.digilibrary.de/q115/q115.pdf Al-Birūni als Quelle für das Leben und die Schriften al-Rāzi’s].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Isis.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1923, S. 26–50.&lt;br /&gt;
* Julius Ruska: &amp;#039;&amp;#039;Pseudoepigraphe Rasis-Schriften.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Osiris.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1939, S. 31–94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=L. Richter-Bernburg |Titel=Abū Bakr Muhammad al-Rāzī&amp;#039;s (Rhazes) medical works |Sammelwerk=Medicina Nei Secoli |Band=6 |Nummer=2 |Sprache=en |Datum=1994 |PMID=11623416 |Seiten=377–392}}&lt;br /&gt;
* {{DictSciBiogr |Autor=[[Shlomo Pines]] |Lemma=Al-Rāzī, Abū Bakr Muhammad ibn Zakariyyā |Band=11 |Seiten=323–326}}&lt;br /&gt;
* Bernard Joly: &amp;#039;&amp;#039;Rhazes.&amp;#039;&amp;#039; in: Claus Priesner, Karin Figala (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alchemie. Lexikon einer hermetischen Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-44106-8, S.&amp;amp;nbsp;302&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schipperges]]: &amp;#039;&amp;#039;Rhazes (865 bis 925).&amp;#039;&amp;#039; In: René Dumesnil, [[Hans Schadewaldt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die berühmten Ärzte.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Aulis-Verlag Deubner, Köln 1960, S. 41–43.&lt;br /&gt;
* Heinrich Schipperges: &amp;#039;&amp;#039;Ar-Rāzī, Muḥammad ibn Zakarīyā (Rhases – „der Mann aus Raiy“).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1217–1219.&lt;br /&gt;
* Ulrich Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Islamische Philosophie. Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-50852-9, S. 22–28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.arte.tv/de/videos/118234-000-A/das-vergessene-erbe-der-arabischen-heilkunst/ &amp;#039;&amp;#039;Das vergessene Erbe der arabischen Heilkunst.&amp;#039;&amp;#039;] (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Les trésors oubliés de la médecine arabe.&amp;#039;&amp;#039;) TV-Dokumentation in [[High Definition Television|HD]] von Mathieu Schwartz (Regie), Anaïs Van Ditzhuyzen (Regie), Frankreich 2025 für [[Arte#Arte France|Arte France]], Deutsche Synchronfassung 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muhammad ibn Zakariya al-Razi}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118864173}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/abu-bakr-al-razi/ ||Peter Adamson|2021}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118864173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, [[doi:10.3372/epolist2018]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118864173|LCCN=n80133010|VIAF=95154093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rhazes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (islamisches Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alchemist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Arabische Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamische Medizin]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Perser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rhazes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rāzī, Muhammad ibn Zakarīyā ar-; Muḥammad b. Zakariyāʾ ar-Rāzī; Al-Razi; Ar-Razi; Ibn Zakaria; Ibn Zakariya; Rhazes; Rasis; ar-Rāzī&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=persischer Arzt, Naturwissenschaftler, Philosoph und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schahr-e Rey|Ray]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schahr-e Rey|Ray]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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