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	<title>Rh 202 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:22:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rh_202&amp;diff=1198543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HH58: HC: Ergänze Kategorie:Maschinenkanone</title>
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		<updated>2026-03-20T11:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Maschinenkanone&quot; title=&quot;Kategorie:Maschinenkanone&quot;&gt;Kategorie:Maschinenkanone&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marder1A3 BMK.jpg|mini|Rh 202 am [[ Marder (Schützenpanzer) |SPz Marder]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MK&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;Rh&amp;amp;nbsp;202&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aschinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anone &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einmetall, ist eine einläufige [[Maschinenkanone]] im Kaliber 20 mm. Entwickelt in den späten 1960er-Jahren vom deutschen Rüstungsunternehmen [[Rheinmetall#Unternehmensbereich Defence|Rheinmetall]], wurden die letzten Modelle im Jahr 1976&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheinmetall 50&amp;quot;&amp;gt;rheinmetall.de {{Webarchiv|url=http://www.rheinmetall.de/index.php?lang=2&amp;amp;fid=1652 |wayback=20101119025347 |text=50 Jahre Bundeswehr: In den sechziger Jahren erlangt Rheinmetall Defence seine alte Stärke zurück: Geschützentwicklung &amp;quot;made by Rheinmetall&amp;quot; }}, abgerufen am 31. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waffenträgergehäuse Marder1A3.jpg|mini|Lafette des Marder 1A3. Die Rh202 sitzt in der Waffenwiege. Der DGZ ist eingeschränkt hinter dem unteren Stoßdämpfer zu sehen.]]&lt;br /&gt;
Das [[Bundesministerium der Verteidigung]] (BMVg), vertreten durch das [[Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung]] (BWB), beauftragte Anfang 1961 die deutsche Rüstungsindustrie mit der Neuentwicklung einer 20-mm-Maschinenkanone. Rheinmetall konnte sich mit seinem Entwurf gegenüber [[Mauser (Waffenhersteller)|Mauser]] durchsetzen und war damit Gewinner des Auftrages. Dieser umfasste eine Gesamtlieferung von 6630 Stück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheinmetall 50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RakArtBtl 122 (3).jpg|mini|links|Hispano-Suiza 820 L/85, von Rheinmetall in Lizenz gefertigt, Bundeswehrbezeichnung MK 20-1]]Als Basis der neuen Kanone diente die [[Hispano-Suiza]] 820&amp;amp;nbsp;L/85, die von Rheinmetall in Lizenz gefertigt und in der [[Bundeswehr]] mit der Bezeichnung MK&amp;amp;nbsp;20-1 im [[HS 30]] und Schützenpanzer [[Schützenpanzer kurz|11-2]] eingesetzt wurde. Die Weiterentwicklung Rh&amp;amp;nbsp;202 von Rheinmetall erfüllte die Forderungen nach einer wirksamen Bekämpfung von Tieffliegern, Hubschraubern, [[Ziel (Militär)#Weichziel|Weichzielen]] bis 2000&amp;amp;nbsp;m, [[Ziel (Militär)#Hartziel|Hartzielen]] bis 1500&amp;amp;nbsp;m sowie einer sicheren Handhabung und Funktion ebenso wie einer kurzen Ausbildungszeit für die Bediener.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HPL RH202&amp;quot;&amp;gt;Hans-Peter Lohmann: &amp;#039;&amp;#039;Spähpanzer Luchs – Die technische Dokumentation des Waffensystems.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, ISBN 978-3-613-03162-3, S. 97–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinmetall Flak 20 mm Zwilling.jpg|mini|Rheinmetall Flak 20 mm Zwilling]]&lt;br /&gt;
Nach mehreren Entwicklungsstufen, bei denen unter anderem verschiedene Verschlusssysteme getestet wurden, begannen 1966 an der damaligen [[WTD 91|Erprobungsstelle 91]] Meppen die Versuchsreihen. Innerhalb der Versuche wurde die Funktionssicherheit der Waffe bei Sand, Staub-, Regen-, Kälte- und Wärmeeinwirkung erprobt. In den Tests enthalten waren ebenfalls Funktionstests der Waffe ohne Schmiermittel, der Standfestigkeit der Schmiermittel selbst sowie Untersuchungen der Rückstoßkräfte, der Rohrlebensdauer und des Verhaltens der Waffe bei Funktionsstörungen.&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 1969 lief die Truppenerprobung, während der über eine Million Schuss – darunter die neu entwickelte [[Wuchtgeschoss#APDS|Treibspiegelmunition]] APDS – unter wechselnden Bedingungen abgegeben wurden. Die technische Abnahme erfolgte im Mai 1969 und führte 1970 zur Serienfertigung. Produziert wurde bei Rheinmetall in Düsseldorf und in der zweiten Fertigungsstätte bei Mauser in Oberndorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auslieferung der Zwillingsflak begann am 12. Oktober 1972.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheinmetall 50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Doppelgurtzufüher Marder 1A3.jpg|mini|Blick auf den Gurtkanal durch den oberen Wartungszugang am Turm im Marder 1A3. Der [[Doppelgurtzuführer]] (nicht direkt sichtbar) befindet sich rechts vom Gurt in der Waffenwiege. Geladen sind Exerzierpatronen.]]&lt;br /&gt;
Die Rh&amp;amp;nbsp;202 ist ein kombinierter [[Gasdrucklader]] und [[Rückstoßlader]] mit starr verriegeltem [[Verschluss (Waffentechnik)#Verriegelter Verschluss|Stützklappenverschluss]] mit schwerem Verschlusskopf. Die Hauptbaugruppen sind das Rohr, Waffengehäuse, Schließvorrichtung, Federschieber, Verschluss, Abzugvorrichtung, Puffer, Gurtzuführer, Rücklaufbrems- und Vorholvorrichtungen sowie Patronenausstoßer. Die Munition wird der Waffe mittels [[Doppelgurtzuführer]] (DGZ) zugeführt. Somit können ohne erneutes Laden zwei verschiedene Munitionsarten ausgewählt werden. Die Variante als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldkanone FK&amp;amp;nbsp;20-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfügte abweichend über einen Drei-Wege-Gurtzuführer (DWGZ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rh&amp;amp;nbsp;202 hat einen zuschießenden Verschluss, das heißt, im geladenen Zustand sind die [[Schließfeder]]n gespannt und der Verschluss wird in seiner hintersten Stellung vom [[Verschlussfang]]hebel gehalten. Der Gasdruck wird bei der Schussabgabe zum Entriegeln und Rücklauf des Verschlusses, zum Ausziehen und Auswerfen der Hülse sowie der Gurtglieder und zum Spannen der Schließfedern genutzt.&lt;br /&gt;
Der Munitionstransport erfolgt ebenfalls mit Hilfe des Gasdruckes und ist daher von Waffe und Verschlusssystem unabhängig. Die Lagerung des Gurtzuführers in der Lafettenwiege vermeidet den Einfluss seitlicher Gurtzuführkräfte auf die Waffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus verfügt die Waffe über eine Rücklaufbrems- und Vorholvorrichtung (RBVV). Der Rückstoß wird durch den starken Federmechanismus und die [[Mündungsbremse]] auf 550 bis 750&amp;amp;nbsp;kg begrenzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marder 20mm BMK ÜbMun.JPG|mini|20-mm-Manövermunition AT12 für die Rh 202]]&lt;br /&gt;
Als Munition kann die ganze Bandbreite verfügbarer Munition im [[STANAG|NATO-Standard]]-[[Kaliber]] 20 × 139&amp;amp;nbsp;mm verschossen werden. Die Standardmunition in der Bundeswehr sind Sprengbrand ([[Panzermunition|HEI]]), Panzerbrechend mit Leuchtspur ([[Armour Piercing#AP|AP-T]]), Treibspiegelmunition ([[Wuchtgeschoss#APDS|APDS]]), lichtblaue Übungsgeschosse mit verkürzter Reichweite und [[Platzpatrone|Manövermunition]]. Die Durchschlagsleistung der APDS-Munition liegt bei 44&amp;amp;nbsp;mm auf 1000&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HPL RH202&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waffe wurde so konstruiert, dass ein Zerlegen zur Reinigung oder Wartung ohne Werkzeug erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
In der [[Bundeswehr]] ist die Rh 202 als Bordkanone im [[Marder (Schützenpanzer)|Schützenpanzer Marder]] der Panzergrenadiere und auf dem [[Wiesel (militärisches Kettenfahrzeug)|Waffenträger Wiesel]] in den schweren Jägerkompanien im Einsatz. Diese wurde davor mit einem Einachs-Sonderanhänger und nachfolgend auf dem [[Kraka]] beweglich gemacht. Die Rh&amp;amp;nbsp;202 diente auch als BMK im [[Luchs (Spähpanzer)|Spähpanzer Luchs]] bis zur Ausmusterung Anfang 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Luftwaffe diente die Rh 202 von 1972 bis 1992 als Zwillingsluftabwehrgeschütz LAAG für den aktiven Flugplatz- und Objektschutz. Die Jägertruppe, die Pioniere, die Artillerie, die Heeresfliegertruppe sowie Nachschub- und Instandsetzungstruppen setzten die Rh&amp;amp;nbsp;202 als FK&amp;amp;nbsp;20-2 auf Feldlafette auch sowohl für den Bodenkampf, als auch zur Fliegerabwehr ein. In der Truppenerprobung wurde die Feldkanone auch auf der Ladefläche eines [[Unimog 435|Unimog]] verlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marine verwendete die Maschinenkanone zur Selbstverteidigung auf ihren [[Klasse 520|Mehrzwecklandungsbooten]], [[Versorgungsschiff|Tendern]] und [[Fregatte]]n und landgestützt im Objektschutz. Die S-20-Marinelafette wurde ab 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine?yw_contentURL=%2F01DB070000000001%2FW27FGGUS269INFODE%2Fcontent.jsp Artikel auf der Webseite der Deutschen Marine vom 4. Juli 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; in ihrer Verwendung durch das [[MLG 27]] von Rheinmetall ersetzt. Im Projekt [[Kampfpanzer 70]] war sie als Sekundärbewaffnung zur Flugabwehr geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist sie in den [[Schützenpanzer]]n [[TH Condor]], [[FIAT/OTO-Breda 6616]] und [[VCTP]], einem [[Argentinien|argentinischen]] Schützenpanzer auf der Basis des Marder, eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RM202&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Verwendungsnachweis auf der Website von &amp;#039;&amp;#039;Rheinmetall Defence&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1108&amp;amp;lang=2&amp;amp;pdb=1 |wayback=20101220112441 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20 mm anti-aircraft gun of the Bundeswehr.JPEG|mini|Luftwaffen-Flak 20 mm Zwilling 1095]]&lt;br /&gt;
* Typ: einläufige [[Maschinenkanone]]&lt;br /&gt;
* Funktion: kombinierter [[Gasdrucklader]] und [[Rückstoßlader]]&lt;br /&gt;
* Kaliber: 20 × 139 mm&lt;br /&gt;
* Kadenz: 880–1030 Schuss pro Minute&lt;br /&gt;
* Effektive Reichweite: 2000 m&lt;br /&gt;
* Gefahrenreichweite: 7000 m&lt;br /&gt;
* Mündungsgeschwindigkeit: 1050 bis 1150 m/s&lt;br /&gt;
* Gewicht (Munitions-Einzelzuführung): 75 kg&lt;br /&gt;
* Gewicht (Munitions-Doppelzuführung): 83 kg&lt;br /&gt;
* Gesamtlänge: 2612 mm&lt;br /&gt;
* Rohrlänge: 2002 mm&lt;br /&gt;
* Geschossgewicht: 134 g&lt;br /&gt;
* Rückstoßkraft: 550–750 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Bundeswehr verwendeten Munitionstypen sind aus der [[Liste von Bundeswehrmunition#Großkalibrige Waffen|Liste von Bundeswehrmunition]] ersichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christopher F. Foss |Titel=Towed Artillery |TitelErg=Jane&amp;#039;s Pocket Book 18 |Auflage=1 |Verlag=Mac Donald and Janes&amp;#039; Publishers Ltd |Ort=London |Datum=1977 |ISBN= |Seiten=204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rheinmetall Rh 202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschütz Kaliber bis 50 mm|#20 Rh 202]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinmetall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugabwehrkanone (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenkanone]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HH58</name></author>
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