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	<title>Rexismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni am 11. April 2025 um 14:34 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Drapeau de Rex.svg|thumb|Flagge der Rexisten]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rexisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man vor allem in [[Belgien]] die Anhänger der [[Wallonische Region|wallonischen]] [[Faschismus|faschistischen]] Bewegung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Christus Rex&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Christus König&amp;#039;&amp;#039;), die während der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs mit den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] [[Kollaboration|kollaborierten]]. Aufgrund ihrer engen Anlehnung an die Dogmatik der [[Katholische Kirche|katholischen Kirche]]  wird die Bewegung von manchen Historikern dem [[Klerikalfaschismus]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hatte die deutsche Militärverwaltung einseitig die germanischen (niederländischsprachigen) [[Flamen]] zu Lasten der romanischen ([[Wallonische Sprache|französischsprachigen]]) [[Wallonen]] unterstützt, um diese zur Kollaboration (oder zumindest zur Neutralität) zu bewegen. Die Flamen lebten noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts in einem Staat, der nicht einmal ein Gesetzbuch in ihrer Sprache kannte. Die bis dahin unumstrittene Vorherrschaft der Wallonen wurde geschwächt. Als Reaktion entstanden 1918 die Rexisten als eine „christliche Erneuerungsbewegung“, die „natürlich gewachsene Gemeinschaften“ wie Familie, Berufsstand, Volk als Grundlage eines [[Ständestaat|ständisch]] gegliederten [[autoritär]]en Staates forderten. Sie strebten aber auch nach Gleichstellung der belgischen Nationalitäten und nach einer Diktatur in Belgien nach dem Vorbild von [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]] im österreichischen [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wichtigster Führer vor und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war [[Léon Degrelle]]. Am Vorabend des Krieges verfügten sie über mehrere Sitze im belgischen Parlament, was den König zur Verkündung der Neutralität verleitete. Gleichzeitig gab es jedoch einen geheimen Militärpakt mit Frankreich, welcher der deutschen Führung im Detail bekannt war. Wie 1914 wurde auch 1940 die belgische Neutralität von Deutschland ignoriert. Der König kapitulierte, als die Lage durch die absehbare französische Niederlage und die Flucht der britischen Truppen über Dünkirchen aussichtslos wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet des [[Flämisch-wallonischer Konflikt|flämisch-wallonischen Gegensatzes]] kollaborierten sowohl flämische Nationalisten als auch die Rexisten bis 1944 intensiv mit den deutschen Okkupanten. Aus wallonischer Sicht wollte man nicht ins Hintertreffen geraten gegenüber den Flamen für die Nachkriegsordnung. Die Kollaboration zeigte sich beiderseits besonders in der Teilnahme Tausender Freiwilliger am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]], welcher als gemeinsamer europäischer Kampf gegen den [[Bolschewismus]], und mit diesem verbunden auch als Beginn einer europäischen (und damit auch inner-belgischen) Einigung verstanden wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde [[Leopold III. (Belgien)|König Leopold III.]] 1951 für seine kapitulative und pro-rexistische Haltung zum Thronverzicht gezwungen. Tausende Rexisten wurden zum Tode oder zu langen Haftstrafen verurteilt. Die rexistische Bewegung verlor mit dem Ausgang des Zweiten Weltkrieges jegliche Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* José Streel: &amp;#039;&amp;#039;La révolution du vingtième siècle.&amp;#039;&amp;#039; Nouvelle société d’éditions, Bruxelles 1942. Reproduction en fac similé: &amp;#039;&amp;#039;La révolution du XXe siècle.&amp;#039;&amp;#039; Déterna, Coulommiers (Seine-et-Marne) 2010, ISBN 978-2-36006-017-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4343441-1|LCCN=n/88/637969|VIAF=159561680}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faschistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgische Kollaboration]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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