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	<title>Rex-Theater - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:47:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rex-Theater&amp;diff=347498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: unnötiges nowiki entfernt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
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		<updated>2025-10-30T03:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: unnötiges nowiki entfernt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rex.foto.grosser.saal.jpg|mini|Großer Saal (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Elberfeld - Rex 01 ies.jpg|mini|Haupteingang im Kipdorf (2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rex-Theater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches [[Theater (Bauwerk)|Theatergebäude]] in der Innenstadt von [[Wuppertal]]-[[Elberfeld]], das seit seiner Eröffnung 1887 auf eine wechselvolle Geschichte als [[Hotel]] mit angeschlossenem Konzertsaal, [[Varieté]], [[Operette]]nbühne, [[Tanzlokal]] und [[Kino|Lichtspielhaus]] zurückblicken kann. Das unter [[Denkmalschutz]] stehende Haus ist das älteste Theater im [[Bergisches Land|Bergischen Land]] und dient seit Februar 2015 wieder als [[Kino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Rex-Theaters ==&lt;br /&gt;
1887 wurde das „Hôtel-Restaurant Im Salamander“ im [[Elberfeld]]er [[Kipdorf]] eröffnet – ein Haus, das zur glanzvollen Seite der aufstrebenden Industriestadt zählte. Technische Finessen und die prunkvolle Ausstattung spiegelten den Geist der Gründerjahre wider. Die besondere Attraktion des Salamander war ein großer Konzertsaal, dessen buntbemaltes Glasdach im Sommer komplett geöffnet werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DLWuppertal|4120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 eröffnete im Salamander das erste Varieté des Wuppertals. Als solches wurde es eine der führenden Adressen im [[Rheinland]] – fast fünf Jahrzehnte lang gastierten hier die Stars des Unterhaltungsgeschäfts von [[Otto Reutter]] und [[Enrico Rastelli|Rastelli]] bis hin zu [[Heinz Rühmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 beschafften der Theaterdirektor Jean Häusler&amp;lt;!-- In der Quelle &amp;quot;Hänsler&amp;quot;, aber dort wohl auch falsch transkribiert, vgl. Denkmallisten-Eintrag --&amp;gt;und sein 16-jähriger Sohn Leo ließen aus Amerika einen [[Cinématographe|Kinematographen]] und führten Filme im Programm des Varietés vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Dülfer |url=http://talgeschichten.de/hoppla/ho3.html |titel=Hoppla, jetzt komm ich  – 3. Fortsetzung |werk=Hoppla, jetzt komm ich! Ein halbes Jahrhundert Kintopp in Wuppertal |hrsg=talgeschichten.de |abruf=2025-02-01 |kommentar=erstveröffentlicht in der [[Neue Rhein Zeitung|NRZ]] Wuppertal vom 2.–25. Juni 1956}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Dülfer |url=http://talgeschichten.de/hoppla/ho2.html |titel=Drama am Bahnhof Elberfelder tobten vor Begeisterung |werk=Hoppla, jetzt komm ich! Ein halbes Jahrhundert Kintopp in Wuppertal |hrsg=talgeschichten.de |abruf=2025-02-01 |kommentar=erstveröffentlicht in der [[Neue Rhein Zeitung|NRZ]] Wuppertal vom 2.–25. Juni 1956}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 kam die Pädagogin [[Regina Bruce]] in dem Hotel zur Welt, wo ihre Eltern als [[Völkerschau]] im Theater gastierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Waldschütz, [[Hermann Schulz (Schriftsteller)|Hermann Schulz]] |url=https://wupperfrauen.de/bruce-regina |titel=Bruce, Regina |werk=wupperfrauen.de |datum=2024-07-16 |abruf=2025-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2024/dezember/frauenort-regina-bruce.php |titel=Meilenstein für eine inklusive Erinnerungskultur: Regina Bruce wird als erster Schwarzer Frau ein FrauenOrt gewidmet |werk=wuppertal.de |datum=2024-12-13 |abruf=2025-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Theater erfreute sich so großer Beliebtheit, dass es 1904 komplett umgebaut wurde: Ein umlaufender zweiter Rang bot nun Platz für weitere Besucher und der [[Schnürboden (Theater)|Schnürboden]] über der Bühne ließ das Haus zum Volltheater werden. [[Operette]]n und [[Boulevardtheater]] traten – dem Zeitgeschmack entsprechend – immer häufiger an die Seite des Varietéprogramms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die 1920er und 1930er Jahre geriet das Salamander in die Krise: Modernere Häuser – wie beispielsweise das [[Thalia-Theater (Wuppertal)|Thalia-Theater]] – hatten ihm den Rang abgelaufen und das Kipdorf verkam von der Einkaufsstraße zum Rotlichtviertel. Auch die zeitweilige Vermietung des Hauses an das (Kölner) [[Millowitsch-Theater]] (die Geschwister [[Lucy Millowitsch|Lucy]] und [[Willy Millowitsch]] sollen hier ihre ersten Bühnenauftritte gehabt haben) brachte keinen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 verschwanden schließlich die Jugendstilbalkone hinter schweren Samtvorhängen, und aus dem Salamander wurde für kurze Zeit der frivole „Tanzpalast St. Pauli“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele alte [[Varieté]]s wurde das Salamander schließlich zum [[Kino|Filmtheater]] umgebaut – genau 50 Jahre nach seiner Eröffnung fiel zum letzten Mal der Vorhang im Salamander und im September 1937 eröffnete mit dem Rühmann-Albers-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mann, der Sherlock Holmes war]]&amp;#039;&amp;#039; das „Apollo“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Luftangriffe auf Wuppertal|Luftangriff auf Elberfeld]] 1943 brannte das Apollo völlig aus – wie weite Teile der Innenstadt lag das Kipdorf nach den Bombenangriffen in Schutt und Asche. Erst 1944 liefen die Projektoren des Apollo wieder an – zunächst im nicht zerstörten [[Evangelisches Vereinshaus|Evangelischen Vereinshaus]] an der [[Luisenstraße (Wuppertal)|Luisenstraße]] und ab 1950 in einem Neubau am Kasinokreisel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Theater selbst wurde unter der Leitung des Düsseldorfer Architekten [[Hanns Rüttgers]] wieder errichtet und als „Salamander Filmbühne“ 1951 feierlich eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reminiszenz]] an das alte „Salamander“ war jedoch wenig glücklich, denn das gleichnamige Schuhhaus [[Salamander (Schuhe)|Salamander]] machte seine Namensrechte gerichtlich geltend, woraufhin das Haus einige Monate lang als „Theater ohne Namen“ firmierte. 1954 entschied sich das Publikum schließlich für den neuen Namen „Rex-Theater“, unter dem das Haus zu einem festen Begriff in der Stadt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem kurzen Boom des Films nach dem Krieg folgte in den 1960er Jahren die Ernüchterung: Das [[Fernsehen]] trat seinen Siegeszug an, und um das Rex-Theater wurde es ruhig. Nach dem Tod des langjährigen Besitzers verkauften die Erben das Haus an den Wuppertaler Kino-Magnaten Kurt Pretschner, der damit alle Filmtheater Wuppertals sein Eigen nennen konnte. Ausbleibende Besucher führten schließlich nach und nach zur Schließung und Umwidmung der kleinen Kinos in der Stadt – bis auf das Rex-Theater, das erst 1998 in der Folge der Eröffnung eines Multiplex-Kinos geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schließung folgte am 13. Februar 1998 die Wiedereröffnung als „Forum Maximum im Rex-Theater“ mit einem umfassenden Programmangebot der Freien Kulturszene unter der Leitung von Martina Steimer. Das Forum Maximum im Rex-Theater war das am meisten besuchte Theater Wuppertals&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wz-wuppertal.de/?redid=336284 Das Rex erstrahlt bald in Rubinrot] [[Westdeutsche Zeitung]] (online) vom 30. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestand dort bis zum Sommer 2010. Für das Frühjahr 2011 war die Wiedereröffnung als „Forum Maximum im [[Barmer Bahnhof]]“ geplant, das dann im alten Empfangsgebäude beheimatet sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wz-wuppertal.de/?redid=989863 Barmer Bahnhof statt Rex: Martina Steimers Forum zieht um], [[Westdeutsche Zeitung]] (online) vom 4. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Kooperation wurde aber schon nach wenigen Tagen wieder aufgegeben. Seitdem war das Forum Maximum heimatlos, das REX ohne Betreiber und der Barmer Bahnhof unter anderer Führung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem wurde das Theater renoviert und eröffnete im Februar 2015 als Rex-Filmtheater in einem neuen, aber historischen Look. Das [[Programmkino]] wird seitdem zusammen mit dem „Cinema“ geführt, einem anderen Kino in Wuppertal.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/kultur/das-rex-soll-bald-oeffnen-1.1829320 Das Rex soll bald öffnen], [[Westdeutsche Zeitung]] (online) vom 5. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.wuppertal.de/pressearchiv/meldungen-2015/februar/102370100000619855.php |text=Aus dem Dornröschenschlaf erwacht: Rex-Kino wieder eröffnet |wayback=20150418171430 |archiv-bot=2019-05-09 23:43:37 InternetArchiveBot}} Stadt Wuppertal – Pressebereich (online) vom 30. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geburtsort von Regina Bruce erhielt das Rex Ende 2024 eine Infotafel als [[FrauenOrte NRW|FrauenOrt NRW]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rex-Theater (Wuppertal)|Rex-Theater|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DLWuppertal|4120}}&lt;br /&gt;
* http://www.forum-maximum.de Forum Maximum im Rex-Theater (bis 2010) bzw. Forum Maximum im Barmer Bahnhof (ab 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.wz-wuppertal.de/?redid=886464 Rex wird renoviert: Garderobe für alle Gäste und bessere Sitze] [[Westdeutsche Zeitung]] (online) vom 12. Juli 2010&lt;br /&gt;
* https://wuppertalerkinos.de/rex-filmtheater/ Rex Filmtheater (seit Februar 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/15/30/N |EW=7/8/59/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergebäude in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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