<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Revolutions-Generationen</id>
	<title>Revolutions-Generationen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Revolutions-Generationen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Revolutions-Generationen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T00:02:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Revolutions-Generationen&amp;diff=1460499&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Struthious Bandersnatch: /* Literatur */ Hyperlinks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Revolutions-Generationen&amp;diff=1460499&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2020-10-18T15:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hyperlinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Revolutions-Generationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der Geschichtsschreibung der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] diejenigen [[Generation (Gesellschaft)|Generation]]en afrikanischstämmiger [[Sklaverei|Sklaven]] bezeichnet, die in den USA bzw. in den Kolonien, aus denen das Staatsgebiet der USA hervorging, in der Zeit der [[Amerikanische Unabhängigkeitsbewegung|Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung]] und des [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Unabhängigkeitskrieges]] in Erscheinung traten. Geprägt hat diesen Begriff der Historiker [[Ira Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Revolutions-Generationen gingen die [[Plantagen-Generationen]] voran. Ihnen folgten schließlich die [[Migrations-Generationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Es waren vor allem vier historische Ereignisse, die die Lebensbedingungen der afroamerikanischen Sklaven rund um die 1770er Jahre so sehr verändert haben, dass Berlin hier von einem Übergang der Plantagen-Generationen zu Revolutions-Generationen spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens das [[Great Awakening]], eine für die amerikanische Religionsgeschichte äußerst folgenreiche protestantische [[Erweckungsbewegung]], in der unter anderem die Lehre Verbreitung fand, dass vor Gott alle Menschen [[Gleichheit|gleich]] seien. Für Afroamerikaner war dieses Axiom, das es ihnen ermöglichte, in vielen Kirchengemeinden als Gleiche aufgenommen zu werden, besonders anziehend. Das in den 1730er Jahren entstandene Great Awakening erlebte in den 1780er Jahren neuen Schwung, und erstmals wurde auch eine nennenswerte Zahl von Afroamerikanern [[Christianisierung|christianisiert]]. Ein Großteil davon sammelte sich in [[Baptisten|baptistischen]] und [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|methodistischen]] Gemeinden. Um 1800 bekannten sich ca. 10 Prozent der afroamerikanischen Sklaven zum christlichen Glauben. Vereinzelt gab es bereits schwarze Prediger. Innerhalb der weißen Gesellschaft zählten einige evangelikale Prediger zunächst zu den entschiedensten Gegnern der Sklaverei; unter dem Druck der [[Pflanzer (Südstaaten)|Pflanzer]] gaben sie ihre radikalen Positionen jedoch wieder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Generations of Captivity&amp;#039;&amp;#039;, S. 117f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine säkulare Entsprechung fand der evangelikale Egalitarismus 1776 in der [[Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten|Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung]], in deren beachteter Präambel die Freiheit und das Streben nach Glück zu „unveräußerlichen Rechten“ des Menschen erklärt wurden. Nach der Gründung der Vereinigten Staaten zogen die Gesetzgeber aus diesem Grundsatz keine die Afroamerikaner betreffenden Konsequenzen; diese galten nicht als amerikanische Staatsbürger. In der Öffentlichkeit wurden die Grundsätze von Freiheit und Gleichheit, auf die der Stolz der jungen Nation sich nicht unerheblich gründete, jedoch breit diskutiert: ein Diskurs, der auch die Sklaven selbst erreichte, von ihnen aufgegriffen und als Mittel genutzt wurde, ihre Kräfte erneut mit denen der Sklavenhalter zu messen. Auch manche Weißen fanden über den Egalitarismus, der sich in der Unabhängigkeitserklärung ausdrückte, zum [[Abolitionismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin, S. 117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss auf die Lebensbedingungen der Sklaven nahm drittens auch der Krieg selbst mit seinen ständigen Truppenbewegungen, die das Leben und die Routine auf den [[Plantage]]n empfindlich störten. Aus Sorge, dass durchziehende Truppen das private Eigentum der Einwohner beliebig konfiszieren würden, verschoben viele [[Pflanzer (Südstaaten)|Pflanzer]] ihre Sklaven von einem Anwesen zum nächsten. Tausende von Sklaven nutzten dieses Durcheinander, um zu fliehen. Viele fanden Zuflucht in vorbeiziehenden militärischen Einheiten, denen sie sich als Köche, Wäscherinnen und ähnliches anschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin, S. 100–103&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Plantagen verbliebenen Sklaven nutzten die geschwächte Position der Pflanzer oftmals, um durch stetigen Druck eine Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensumstände zu erwirken, sodass sie schließlich in größerem Umfang als vor dem Unabhängigkeitskrieg im [[Aufgabensystem]] arbeiten und ihren persönlichen Lebensbedarf in eigenen Gärten und auf eigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen selbst erwirtschaften konnten. Auf diese Weise erwarben sie nicht nur ein gewisses Stück Autonomie, sondern entfalteten Handelsbeziehungen, die oftmals über die Grenzen der Plantagen hinausgingen, und erreichten auf diese Weise insgesamt eine Verbesserung ihrer ökonomischen Situation. Viele Pflanzer bemühten sich, die unabhängigen unternehmerischen Aktivitäten ihrer Sklaven zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil zu regulieren; andere versuchten, sie gänzlich zu unterdrücken.&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin, S. 132f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Sklaverei in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
*[[Chronologie der Sklaverei in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ira Berlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Many Thousands Gone. The First Two Centuries of Slavery in North America.&amp;#039;&amp;#039; The Belknap Press of Harvard University Press, Cambridge MA u. a. 1998, ISBN 0-674-81092-9. kostenlose Online—[[Internet Archive]]: [https://archive.org/details/manythousandsgon00berl manythousandsgon00berl], [[Handle-System|hdl]]: [https://hdl.handle.net/2027%2Fheb.00069 2027/heb.00069]&lt;br /&gt;
*Ira Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Generations of Captivity: A History of African-American Slaves&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge, London: The Belknap Press of Harvard University Press, 2003, ISBN 0-674-01061-2, S. 53–56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sklaverei in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialgeschichte Nordamerikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afroamerikanische Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Struthious Bandersnatch</name></author>
	</entry>
</feed>