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	<title>Reuth (Weischlitz) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reuth_(Weischlitz)&amp;diff=148335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-15T08:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Reuth&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Weischlitz&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.4708&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.958&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 600&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.814&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/146943 |titel=Gemarkung Reuth, Gemeinde Weischlitz |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 390&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14523350.pdf|titel=Einwohnerzahl des Ortsteils Reuth im &amp;quot;Kleinräumigen Gemeindeblatt&amp;quot;|seiten=5|zugriff=2017-01-05|format=[[PDF]] - 0,23 MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170105082713/https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14523350.pdf |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2017-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Weischlitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 08538&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037435&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Reuth in V.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der ehemaligen Gemeinde Reuth im Vogtlandkreis&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Weischlitz]] im [[Vogtlandkreis]] in [[Sachsen]]. Die Gemeinde Reuth mit ihren sechs Ortsteilen wurde am 1. Januar 2017 nach Weischlitz eingemeindet. Der Ortsteil Reuth hat den Status einer [[Ortschaft]] mit [[Ortschaftsverfassung]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] und haben damit einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortschaftsbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weischlitz.de/datei/anzeigen/id/6871,37/hauptsatzung_vom_21.11.2023.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Weischlitz |format=PDF; 401&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage und Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reuth (b. Plauen-Vogtl).jpg|mini|Bahnhof Reuth (b. Plauen/Vogtl) (2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einstige Gemeinde Reuth war aufgrund ihres Ortsteils [[Mißlareuth]] nach [[Mühltroff]] die zweitwestlichste Gemeinde im Freistaat Sachsen. Sie hatte eine Fläche von 30,67 km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;RSS&amp;quot;&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=21401|Abruf=2017-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ortslage Reuth befindet sich heute im Nordwesten der Gemeinde Weischlitz an der Grenze zu [[Thüringen]]. In der Flur von Reuth entspringen der [[Tobertitz]]er Lohbach und der [[Schönlind (Weischlitz)|Schönlinder]] Burgbach, welche in die [[Weiße Elster]] entwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuth besitzt einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]], der im [[Schienenpersonennahverkehr]] von der [[Vogtlandbahn]] bedient wird. Um diesen befindet sich neben dem südlich gelegenen Hauptort ein weiterer Siedlungsschwerpunkt des Ortsteils. Der Ort ist zudem mit der [[Taktverkehr|vertakteten]] [[Rufbus|RufBus]]-Linie 47 des [[Verkehrsverbund Vogtland|Verkehrsverbunds Vogtland]] an Weischlitz und [[Plauen]] angebunden. Einmal täglich verkehrt die [[KomBus]]-Linie 163 zwischen [[Hirschberg (Saale)|Hirschberg]] und Plauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuth liegt im Westen des Vogtlandkreises und im sächsischen Teil des historischen [[Vogtland]]s, an der Grenze zum thüringischen Vogtland. Geografisch liegt der Ort im Südwesten des [[Vogtland (Naturraum)|Naturraums Vogtland]] (Übergang von [[Thüringer Schiefergebirge]] ins [[Mittelvogtländisches Kuppenland|Mittelvogtländische Kuppenland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Stelzen (Tanna)|Stelzen]]&amp;lt;br&amp;gt;Thüringen&lt;br /&gt;
 | NORDOST=  [[Tobertitz]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Spielmes]]&amp;lt;br&amp;gt;Thüringen&lt;br /&gt;
 | OST= [[Thossen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=&lt;br /&gt;
 | SUED=  [[Reinhardtswalde (Weischlitz)|Reinhardtswalde]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Schönlind (Weischlitz)|Schönlind]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzende Kommunen der einstigen Gemeinde Reuth waren die Gemeinde [[Rosenbach/Vogtl.]] und Weischlitz im Vogtlandkreis sowie die Städte [[Gefell]] und [[Tanna]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Saale-Orla-Kreis]]. Nicht weit entfernt ist die [[Bayern|bayerische]] Landesgrenze mit den Gemeinden [[Feilitzsch]] und [[Töpen]] im [[Landkreis Hof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstige Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde Reuth zum Zeitpunkt der Eingemeindung nach Weischlitz im Jahr 2017 waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dehles]],&lt;br /&gt;
* [[Mißlareuth]],&lt;br /&gt;
* [[Reinhardtswalde (Weischlitz)|Reinhardtswalde]],&lt;br /&gt;
* Reuth,&lt;br /&gt;
* [[Schönlind (Weischlitz)|Schönlind]],&lt;br /&gt;
* [[Thossen]],&lt;br /&gt;
* [[Tobertitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liesel 24-09-2011 Kirche Reuth.jpg|mini|Kirche Reuth, Entwürfe für Glasfenster stammen von [[Christian W. Anemüller]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Reuth.jpg|mini|Rittergut Reuth um 1859]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Platzdorf]] Reuth wurde erstmals im Jahr 1418 als &amp;#039;&amp;#039;zu der Rewte&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ortsname leitet sich von „gerodet“ ab und weist auf den Ursprung des Ortes hin. Bereits vor 1250 existierte eine &amp;#039;&amp;#039;Capelle im Walde zur Reuth&amp;#039;&amp;#039;, welche um 1250 von einer bis 1869 existierenden [[Wehrkirche]] abgelöst wurde. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1869.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-reuth.de/kirche/geschichte-der-kirche-von-reuth/ Geschichte der Kirche von Reuth]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Grundherrschaft]] über den Ort lag beim erstmals 1583 erwähnten [[Rittergut]] Reuth, welches aus einer Ringwallanlage hervorgegangen war. Als Besitzer des Herrensitzes wurden um 1411 die Herren von [[Wolffersdorff]] genannt, denen die Herren von [[Watzdorf (Adelsgeschlecht)|Watzdorf]] folgten. 1674 kaufte Hans Georg II. von [[Schönfels (Adelsgeschlecht)|Schönfels]], [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Kriegskommissar (1635–1695) aus dem Konkurs der von Watzdorf’schen Erben das Rittergut Reuth. Es blieb 188 Jahre im Besitz der Familie, bis Friedrich Ernst von Schönfels (1796–1878) es 1862 für 78.500 Taler verkaufte.&amp;lt;ref&amp;gt;Familienchronik v. Schönfels, von Joachim v. Schönfels, Band 78 Deutsches Familienarchiv, Verlag Degener &amp;amp; Co, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuth gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Plauen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1856 wurde der Ort dem [[Gerichtsamt Plauen]] und 1875 der [[Amtshauptmannschaft Plauen]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Plauen im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241123062914/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm | archiv-datum=2024-11-23 | abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Reuth gehörte bis ins 20. Jahrhundert auch der sächsische Anteil von [[Stelzen (Tanna)|Stelzen]], welcher in mehreren langgestreckten [[Parzelle]]n in den [[Haus Reuß|reußischen]] bzw. thüringischen Anteil hineinragte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschefotothek.de/ete?action=queryZoom/1&amp;amp;index=freitext&amp;amp;desc=df_dk_0001001&amp;amp;medium=df_dk_0001001&amp;amp;sstate=eJztVs1u20YQtmw3suUGtjdu4Tj1hb00gGyIFCnLCpAW8U_gwojTKDlVAbEiV9LWJFflLv0TQ7e-Td-mT9BH6KEP0JklKYu2ZCDXIjrYs_PNfDszXH7LpRJ5WSHMH-7-nrD4elcqGvk09tf--fePP8ubc8aa57k06UV0EDKfqiT8odSc-6n881IeubVdeYL5gRDnyXBMQOa25jDU2K6UD1-9dk_PXpO1oyvmJYr9glsdiJhtloy_y7f4X-Ubw5UiiT1mtG4MHnlB4jNptH41PM-oGr7wQqYoWJ6IFOURi13wRUnYZfFdr7oeMszhvvFxVDV0e8ja44FiMfPRHju7QgT4P0ykgu3AoMobuDRA72j0saoRNxKIwkoORBL4aI_gB-uk32eYegOLXixCo1UDL_8EjVgOWCJOeT1v9-5AjZZBpWeMqtB8AtVmS9iF9vsSq3KP-RXzd95DRy6uof5Qpr0wrMJws2bTDffTH9ZFY0anZmggT3AwtCeU6Me0x6KpCRNwIS2kUsIz705NGoOFlEL37ic5vcC7QQWKIYuliFjkngsW42Iqx_2oAkmXB37EpWRTk2_RQpIasHDGiDKoEA7PfTq9BgqhUsUwrhncY7DI3v0N5sNZnET9WYO8G1Mg8OGdhZpn1HiLFkcQM2ZOn4BGJoJHI3jFK5WFI7NGSibYDtomqZ5T6D_qiTgJdyT1BtDaTsjgsHDpDboBZQrITdvcvQoDSFvDNIuUvVBmHgs9dfLc71k1s74zTLoB93aGsfATT3ERgRCxfkgjMK7BDGVeiJ0WsoK2Q-YjkQMNUqrlW-2R8huhZSoPbZJ5y4HFY1zsk8WASwXL5cr8kZUyPgXEqpF7ggnQ1wiZZAFe7IzCcshiBGczo7caZN5nWSVWMyVE7npa1CqYNinDvC5BWzPMSbGnYO6T9S71zltm1XzBIwoTuEC27zS0IdmQxlSJWONjdEujBDsBwHJeSBYwTzHk_15jz8CBB6BA0BoTZDtrAqtRdWq33J-d75jVPecz8ycb2GtUzdpEAQ-3_kyjT7J5YvETIJ6AtknKlu3sOZaVXVJHbX0evlxSXy6pL5fU_--SAoluwyW14OmbYh1XFlnqxYwrdqVSVWjD5TFxL2yCBwR_NX1ZT6ILLnk3QAUhiJhkmUccnKlvG30W2WgrOCzyVPR5BH_6zD9LVLa_Vc_31ys7X-lUZ2bqBsJ7ZKVL5TlT7gVnl3lSc2YStmPtkzKPLgT38gLrtZkJ2G3dJKthEig-DNg7JsGSGVUdLuc-KFE6Ge2pk7IPQsgDmWfb07K3EHHIevFdSm_KFcQa2c2rKZozC9ifLADUv20_2LtdmywPn7dtkqVMzf1sO9siq6CilwcixCN2LOIwG5Rdn8muuez7XM5MrsbDXM0Cl3btF1zwddB2sJ0ehYlkMU7tXppT7BAPmWNPHjnHyVc4eaeZfZSsAH8zRzYqj_2eG9Kr9NhLUnL0SB_1qMeUJIuo2uD5duyp3Mqyzs_9S7ny6geWe9fuiqqeUo6u35NLgL8Zw8tjQdRvYe5-lKpesU4Ut2I9uX7pD4Tcu3pHm4r7jdVHjzh3f6U1BlxnlRXQAJgUfIaoAXnZ6fzYOWh16FB2_G7n8Bi_Xd23H16dnhy4b9-dHX44eH9y9gZwDMAvW7NzybqxEArjN0v_AWQAuqY* Historisches Messtischblatt von Sachsen mit den Parzellen von Stelzen (sächs. Ant.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1928 erfolgten ein Gebietsaustausch und eine Grenzbereinigung zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Land Thüringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w3_bsb00000106_00474.html Karte mit den Austauschgebieten zwischen Sachsen und Thüringen im Jahr 1928]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wurden die zu Reuth gehörigen Parzellen von Stelzen sächs. Anteil vollständig an Thüringen abgetreten und mit dem thüringischen Anteil von Stelzen vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Stelzen_(sächs._Ant.)|Stelzen (sächs. Ant.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform in der DDR]] kam die Gemeinde Reuth im Jahr 1952 zum [[Kreis Plauen-Land]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt). Auf die Eingemeindung von Reinhardtswalde (1. Januar 1957) folgten Schönlind (1. Januar 1972) und Thossen und Tobertitz (beide am 1. Januar 1974). Ab 1990 gehörte die Gemeinde Reuth zum sächsischen Landkreis Plauen, der 1996 im Vogtlandkreis aufging. Die seit 1993 ausgetragenen [[Stelzenfestspiele bei Reuth]] im nahe gelegenen thüringischen Dorf [[Stelzen (Tanna)|Stelzen]] sind nach dem Dorf Reuth benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stelzenfestspiele.de/ Homepage der Stelzenfestspiele], Abruf am 20. November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Dehles und Mißlareuth wurde am 1. März 1994 eingemeindet. Im Jahr 1996 erfolgte der Abriss des Herrenhauses des Ritterguts Reuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2017 wurde die Gemeinde Reuth in die Gemeinde Weischlitz eingemeindet, mit der sie zuvor bereits die [[Verwaltungsgemeinschaft Weischlitz]] gebildet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsen-gesetze.de/shop/saechsabl/2016/48/read Sächsisches Amtsblatt Nr. 48/2016] (Zugriff am 1. Januar 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:65%; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:24%;&amp;quot; | Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:22%;&amp;quot; | Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:54%;&amp;quot; | Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dehles&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: [http://www.statistik.sachsen.de/html/825.htm Gebietsänderungen]&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Januar 1994 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mißlareuth&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt; || 1. März 1994 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinhardtswalde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;|| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Januar 1957 || Eingemeindung nach Dehles&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schönlind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt; || 1. Januar 1972 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Spielmes&amp;#039;&amp;#039; (*)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot;&amp;gt;Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1. April 1928 || Teileingliederung nach Reinhardtswalde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thossen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt; || 1. Januar 1974 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tobertitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt; || 1. Januar 1974 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(*) Gebietsteile von Spielmes infolge Gebietsaustausches von Thüringen an Sachsen abgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde Reuth zum jeweiligen Gebietsstand:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
! 1998&lt;br /&gt;
! 1999&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2001&lt;br /&gt;
! 2002&lt;br /&gt;
! 2003&lt;br /&gt;
! 2004&lt;br /&gt;
! 2007&lt;br /&gt;
! 2008&lt;br /&gt;
! 2011&lt;br /&gt;
! 2012&lt;br /&gt;
! 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
| 1111&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1095&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| 1081&lt;br /&gt;
| 1050&lt;br /&gt;
| 1028&lt;br /&gt;
| 1025&lt;br /&gt;
| 1036&lt;br /&gt;
| 1014&lt;br /&gt;
| {{0|0}}988&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsrat ==&lt;br /&gt;
Dem Ortsrat gehören vier Personen an. Ortsvorsteher ist Friedhold Morgner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weischlitz.de/weischlitz/content/43/20170201072149.asp Webseite der Gemeinde Weischlitz], Abruf am 20. November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2002 bis zur Eingemeindung nach Weischlitz 2017 war [[Ulrich Lupart]] ehrenamtlicher [[Bürgermeister]], der 2016 zur [[Alternative für Deutschland|AfD]] übertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=https://www.sächsische.de/erstmals-stellt-die-afd-einen-buergermeister-3453026.html|titel=Artikel zum Parteiwechsel Ulrich Luparts in der Sächsischen Zeitung|zugriff=2018-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war damit der erste AfD-Bürgermeister in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Friedrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Reuth&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Sachsens Kirchengalerie&amp;#039;&amp;#039;, 11. Band, Das Voigtland, Verlag Hermann Schmid, Dresden 1844, S. 38 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/14216/41/0/ Link zum Digitalisat in der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek])&lt;br /&gt;
* {{BKD|11|74|83|Reuth}}&lt;br /&gt;
* Bodendenkmal [[Burgstall]] mittelalterliche Wasserburg „Wal“ in Reuth im Kreis „Plauen/Land“ (S. 57), in [[Volkmar Geupel]]: Die geschützten Bodendenkmale im [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]]. Hrsg. [[Heinz-Joachim Vogt]], Kleine Schriften des [[Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden|Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden]], Heft 3, Dresden 1983, ISSN 0232-5446&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ernst von Schönfels]] (1796–1878), Offizier, Rittergutsbesitzer (u.&amp;amp;nbsp;a. Reuth und Tobertitz) und liberaler Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reuth (Vogtland)|Reuth}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Reuth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.weischlitz.de/de/reuth.html &amp;#039;&amp;#039; Ortsteil Reuth&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Weischlitz.&lt;br /&gt;
* [https://www.reuth-vogtland.de/ Offizielle Homepage der ehemaligen Gemeinde Reuth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Weischlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5098482-2|VIAF=130981036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogtlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weischlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2017]]&lt;/div&gt;</summary>
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