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	<title>Reusrath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T01:57:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reusrath&amp;diff=285056&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reusrath&amp;diff=285056&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-19T10:39:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/5/5.21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 6/58/22.58/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 62&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 7201&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland NRW Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reusrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der südliche [[Stadtteil]] der [[Stadt]] [[Langenfeld (Rheinland)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reusrather Platz.jpg|mini|250px|links|2009 neu gestalteter &amp;#039;&amp;#039;Reusrather Platz&amp;#039;&amp;#039; an der [[St. Barbara (Reusrath)|St.-Barbara-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reusrath schließt sich nach Süden an die Stadtteile [[Langenfeld-Mitte]] und [[Immigrath]] an. Die östliche und bis in den Süden verlaufende Grenze bildet die [[Bundesautobahn 3|A&amp;amp;nbsp;3]], die nördliche Grenze in etwa bildet die [[Bundesautobahn 542|A&amp;amp;nbsp;542]]. Im Westen und Süden schließen sich die [[Leverkusen]]er Stadtteile [[Opladen]], ehemalige [[Kreisstadt]] des [[Rhein-Wupper-Kreis]]es, und Voigtslach an. Reusrath bildet das Zentrum des beschriebenen, etwa 13,13&amp;amp;nbsp;ha messenden Gebietes. Zur [[Gemarkung]] Reusrath gehören im äußersten Westen die [[Ortslage]]n [[Kalkhecke]] und [[Neurath (Langenfeld)|Neurath]] sowie im Westen [[Gieslenberg]] und [[Mehlbruch]]. Im Süden schließen sich [[Hausingen]], [[Köttingen (Langenfeld)|Köttingen]], [[Kämpe (Langenfeld)|Kämpe]], [[Schnepprath]], [[Hecke (Langenfeld)|Hecke]] und [[Schelthoven]] an, dazu der [[Neuburger Hof]] an der Stadtgrenze zu Opladen. Im Osten liegen längst der A 3 die [[Weiler]] [[Furth (Langenfeld)|Furth]], [[Hapelrath]], [[Virneburg (Langenfeld)|Virneburg]] und [[South (Langenfeld)|South]] sowie im Norden die Ortslagen [[Hagelkreuz (Langenfeld)|Hagelkreuz]], [[Dückeburg]] und [[Galkhausen]] mit den [[LVR-Klinik Langenfeld|Rheinischen Kliniken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reusrath ist im Osten leicht hügelig, in Zentrum und Westen aber relativ eben. Nennenswert ist in diesem Bereich eine Geländeterrasse zu Mehlbruch und Gieslenberg hin, eine alte [[Flussterrasse]] des Rheins. Das Gebiet Reusraths durchfließen mehrere Bäche, der [[Galkhauser Bach|Hapelrather Bach]], der [[Locher Bach]] sowie ein in Karten unbezeichneter [[Bach]], der an der „Brunnenstraße“ entspringt und in [[Mehlbruch]] „Am Wadenpohl“ versickert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Aus der Vorgeschichte Reusraths wurden die ältesten [[Archäologischer Fund|Funde]] in Langenfeld bekannt. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsberg&amp;#039;&amp;#039; ([[Neuburger Hof]]), einer [[Flussterrasse|Geländeterrasse]] zu [[Wupper]] und [[Rhein]] hin wurden in den 1950er und 1960er Jahren (Steinabschläge für [[Klinge]]n aus [[Feuerstein]]) entdeckt, die aus der [[Steinzeit|Altsteinzeit]] stammen. [[Keramik]]bruchstücke vom gleichen [[Fundort]] datieren in die [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Eisenzeit]] ([[Hallstattzeit|Hallstatt-]] und [[La-Tène-Zeit]]). Ein [[bronze]]nes Weiheglöckchen aus [[Römer|römischer Zeit]] stammt ebenfalls vom Neuburger Hof. Dort wurden zudem auf engstem Raum (800&amp;amp;nbsp;m × 1000&amp;amp;nbsp;m) vorgeschichtliche Funde eines [[Gräberfeld]]es aus dem 1. nachchristlichen Jahrhundert gemacht, wenn auch der dazugehörende Siedlungsplatz noch nicht gefunden werden konnte. Insgesamt ist im gesamten Rheinland kein weiterer Siedlungsort bekannt, an dem über solch lange Zeiträume die Ansiedlung von Menschen nachweisbar wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;Rolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Stadtarchiv Langenfeld, 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung kommt im Übrigen dem vorerwähnten Gräberfeld noch deshalb zu, weil es unter anderem den [[Forscher]]n den Verlauf des einstigen [[Mauspfad]]es, des frühesten bekannten [[Handelsweg]]es durch das [[Rheinland]], aufweist. Dieser [[Weg]] wird nämlich auch &amp;#039;&amp;#039;Gräberstraße&amp;#039;&amp;#039; genannt, weil Menschen der [[Eisenzeit]] an ihm ihre [[Tod|Toten]] bestatteten. Möglicherweise wollte man den Verstorbenen auf diese Weise die &amp;#039;&amp;#039;letzte Reise&amp;#039;&amp;#039; ins [[Jenseits]] erleichtern. Jedenfalls verlief der &amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; in Reusrath aus [[Opladen]] kommend über [[Schnepprath]], [[Hausingen]], [[Hagelkreuz (Langenfeld)|Hagelkreuz]] und [[Galkhausen]] nach [[Immigrath]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Dunkeln liegt die Frühgeschichte Reusraths. Nach einer Zeit der Entvölkerung durch [[Auswanderung|Abwanderung]] ins [[Römer|römische Reich]] beginnt mutmaßlich im achten Jahrhundert eine ausgedehnte [[Rodung]]stätigkeit auch auf der rheinischen Mittelterrasse. [[Ortschaft|Orte]] mit der Endung [[-rath]] werden nach jüngsten Forschungsergebnissen bereits im frühen 9. Jahrhundert gegründet und nicht, wie bisher angenommen, um die erste Jahrtausendwende. Jedenfalls erhärten die im Jahre 2008 an der alten St. Barbara Kirche am „Alter Markt“ durchgeführten Grabungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reusrath viel älter als vermutet.&amp;#039;&amp;#039; Rheinische Post, 25. Oktober 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; die bisherigen Vermutungen der [[Archäologie|Archäologen]] aus den [[Erkundungen]] zu St. Martin in [[Richrath]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;becker&amp;quot;&amp;gt;Thomas Becker: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse zu St. Martin in Richrath.&amp;#039;&amp;#039; In: Niederwupper 20, Historische Beiträge.&amp;lt;/ref&amp;gt; Älter noch als Orte mit der Endung -&amp;#039;&amp;#039;rath&amp;#039;&amp;#039; aber dürften Orte mit der Endung [[-ingen]] sein. Nach Erkenntnissen der Namenforschung seien diese in das 6. oder 7. nachchristliche Jahrhundert zu datieren. Hierzu gehören die Siedlungsnamen &amp;#039;&amp;#039;Bodingen&amp;#039;&amp;#039; (erloschen), &amp;#039;&amp;#039;Hausingen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Köttingen&amp;#039;&amp;#039; in Reusrath. Ebenso älteren Datums als Orte mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;-rath&amp;#039;&amp;#039;, so die bisherige Auffassung der Namenforschung, seien Orte mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;[[-hausen]]&amp;#039;&amp;#039;, mit &amp;#039;&amp;#039;Galkhausen&amp;#039;&amp;#039; in Reusrath in einem Namen vorkommend. Diese datieren aus dem frühen 9. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Zieht man die jüngsten archäologischen Forschungsergebnisse mit heran, hätte dies zur Folge, dass Orte mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;-hausen&amp;#039;&amp;#039; zur gleichen Zeit mit Orten auf die Endung &amp;#039;&amp;#039;-rath&amp;#039;&amp;#039; gegründet worden sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung, und damit ganz im Sinne der neueren archäologischen Erkenntnisse, fand mit Neurath im Jahre 904 ein Ort in der [[Gemarkung]] Reusrath. Um 1147 wird Widdauen (ebenfalls in Neurath) erwähnt und 1281 ist es Reusrath selbst, das als &amp;#039;&amp;#039;Ruzerode&amp;#039;&amp;#039; schriftlich genannt wird. Ihm folgen 1359 Schnepprath &amp;#039;&amp;#039;(Sneproeyde)&amp;#039;&amp;#039;, 1364 Mehlbruch &amp;#039;&amp;#039;(Ailbroich)&amp;#039;&amp;#039;, 1444 Dückeburg &amp;#039;&amp;#039;(Duckenbruch)&amp;#039;&amp;#039; und 1446 Hapelrath &amp;#039;&amp;#039;(Habelrode)&amp;#039;&amp;#039;. 1816 listet (in Original-Schreibweise) eine Tabelle die Bauerschaften Furth, Dückenburg, Habelrath, Schulstraß, Firneburg, Schelthofen, Schneppenrath, Kämp, Hausingen, Mehlbroich, Gieselenberg, Neurath, Widdauen, Voigtslach und Galkhausen für das Gebiet Reusraths auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Namen ===&lt;br /&gt;
Während die Endung &amp;#039;&amp;#039;-rath&amp;#039;&amp;#039; auf eine [[Rodung]] verweist, ist die Bedeutung des ersten Teils des Namens strittig. Nach [[Heinrich Dittmaier]] wird die Rodung eines „Rauzo“ vermutet, Bahlow hält einen Namen keltischen Ursprungs für möglich, der sich mit [[Wasser]], [[Sumpf]], [[Schlamm]], [[Moderhumus|Moder]] oder [[Moor]] in Verbindung bringen ließe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Wegen der 1281 als Ruozerode, 1304 als Reuzerode erfolgten Erwähnung nimmt Müller dagegen wie Dittmeier einen alten Namen an. Er hält einen althochdeutsch benannten „Ruozo“ für den Namenspatron. In heutiger Begrifflichkeit sei aus diesem einstigen „Ruozo“ über „Ruoterich“ und „Ruotolf“ schließlich ein „Rudolf“ abzuleiten. Reusrath wäre demzufolge die Rodung eines „Rudolf“ gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmüller&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Orts- und Flurnamen der Stadt Langenfeld erzählen aus vergangenen Tagen.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatkalender des Rhein-Wupper-Kreises 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Dueckeburg Hinteransicht.jpg|Ansicht der [[Dückeburg]] aus Richtung Wald&lt;br /&gt;
  Alte Barbara Reusrath.jpg|Mauernverlauf ehemaliger [[Kirchenwüstung St. Barbara|St. Barbara-Kirchen]]&lt;br /&gt;
  Feldkreuz Alte Schulstr.jpg|Bäuerlich geprägte Landschaft in Reusrath&lt;br /&gt;
  Grunewaldstrasse.jpg|Ortsdurchfahrt [[Hausingen]] in Richtung [[Mehlbruch]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsstrukturen ===&lt;br /&gt;
Reusrath gehörte als Tochterkirche von [[St. Aldegundis (Rheindorf)|St. Aldegundis]] [[Rheindorf]] früher zum Dekanat [[Köln-Deutz|Deutz]], die übrigen Stadtteile gehörten dagegen zum Dekanat [[Neuss]]. Diese Einteilung spiegelt sich während des [[Mittelalter]]s bis in die [[Neuzeit]] hinein in den Verwaltungsstrukturen wider. Während [[Richrath]] mit den [[Honschaft]]en [[Langenfeld-Berghausen|Berghausen]], [[Immigrath]] und [[Wiescheid]] als [[Kirchspiel]], [[Herrschaft]], [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] oder [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]] einen gemeinsamen Verband bildete, blieb Reusrath als Honschaft immer hiervon getrennt. Erstmals erwähnt wurde übrigens die &amp;#039;&amp;#039;honschaft van ruisroede&amp;#039;&amp;#039; in einer [[Altenberg (Bergisches Land)|Altenberger]] [[Urkunde]] vom 13. Mai 1393. Die gleiche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Honschaft&amp;#039;&amp;#039; findet sich für Richrath und die angeschlossenen Honschaften Berghausen, Immigrath und Wiescheid in den Jahren 1449 sowie 1555. Zu dieser Zeit gehörten Reusrath und Richrath zum &amp;#039;&amp;#039;Ampt [[Amt Monheim (Herzogtum Berg)|Monheim]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Daten zur Geschichte ===&lt;br /&gt;
Während Richrath ab dem Jahre 1666 eine eigene Herrschaft bildete, die erst wieder (ab dem 18. November 1803) als [[Kirchspiel]] in das [[Behörde|Amt]] [[Monheim am Rhein|Monheim]] eingegliedert wurde, gehörte Reusrath ununterbrochen zum Amt Monheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Richrath und Reusrath bilden dann gemeinsam ab 1808 die &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterei Langenfeld&amp;#039;&amp;#039;. Die erste [[Gemeinderat (Deutschland)|Sitzung]] des gemeinsamen [[Gemeinderat (Deutschland)|Municipalrates]] war am 26. August 1808. Eine weitere Neugliederung erfolgte am 15. April 1814 in Form der Zusammenlegung mit Monheim zur &amp;#039;&amp;#039;Samtgemeinde Richrath-Monheim&amp;#039;&amp;#039;, dieses Mal mit [[Sitz (juristische Person)|Amtssitz]] in Richrath. Diese spätere &amp;#039;&amp;#039;Samtgemeinde Langenfeld&amp;#039;&amp;#039; verließ Monheim jedoch am 30. September 1851 wieder. Schließlich erfolgte mit [[Erlass (Verwaltungsrecht)|Erlass]] des [[König]]s von [[Preußen]] vom 16. März 1910 die Verschmelzung der bisherigen fünf Honschaften zur &amp;#039;&amp;#039;[[Gemeinde]] Richrath-Reusrath&amp;#039;&amp;#039;. Die [[konstituierende Sitzung]] des hierzu neugewählten [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderates]] fand am 9. Juni 1910 statt. Aus dieser Gemeinde Richrath-Reusrath ging im Folgenden am 11. November 1936 die nun so bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Langenfeld (Rhld.)&amp;#039;&amp;#039; und am 14. September 1948 die &amp;#039;&amp;#039;Stadt Langenfeld (Rhld.)&amp;#039;&amp;#039; hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galera&amp;quot;&amp;gt;von Galera: &amp;#039;&amp;#039;Von der Markgrafschaft zur Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Backofen, Langenfeld 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kirchen Reusraths ==&lt;br /&gt;
[[Datei:barbara markt reus.jpg|mini|Grabungsbefund der St. Barbara Kirchenwüstung, angezeigt als niedrige Mauer auf dem &amp;#039;Alter Markt&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Alte St.-Barbara-Kirchen&lt;br /&gt;
Die ältesten, bekannten Kirchen in Reusrath sind die in der [[Kirchenwüstung St. Barbara]] am „Alter Markt“. Die hier zuletzt stehende Barockkirche wurde erst im Jahre 1913, 18 Jahre nach Errichtung der neuen [[St. Barbara (Reusrath)|St.-Barbara-Kirche]], wegen [[Baufälligkeit]] [[Abriss (Bauwesen)|abgebrochen]]. Die [[Kirchengemeinde]] selbst war ursprünglich eine [[Filialkirche]] von St.&amp;amp;nbsp;[[Aldegundis]] in [[Leverkusen]]-[[Rheindorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgrabungen an den alten St.-Barbara-Kirchen im Jahr 2008 brachten unter anderem einen [[Baumsarg]] zu Tage, der Hoffnungen auf eine deutlich längere [[Besiedlung]] Reusraths weckte, als man bis dahin vermutete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Sankt Barbara Reusrath.jpg|Baudenkmal in Reusrath: [[St. Barbara (Reusrath)|Sankt-Barbara-Kirche]]&lt;br /&gt;
  EvKirche Reus.jpg|Baudenkmal in Reusrath: Ev. [[Martin-Luther-Kirche (Reusrath)|Martin-Luther-Kirche]]&lt;br /&gt;
  Simultankirche Rhein Klinik.jpg|Baudenkmal in Reusrath: [[Simultankirche Galkhausen|„Anstaltskirche“ der Klinik]]&lt;br /&gt;
  Kirche Gieslenberg2.jpg|Katholische Kirche St. Gerhard in [[Gieslenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; St. Barbara&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts musste sich die [[Kirchengemeinde]] von [[St. Barbara (Reusrath)|St. Barbara]] wegen gestiegener [[Bevölkerung]]szahlen und des zunehmend [[Baufälligkeit|baufälligeren]] alten [[Kirchengebäude]]s mit [[Neubau (Bauwesen)|Neubauplänen]] beschäftigen. 1895 war Grundsteinlegung für die neue Kirche, die am 20. März 1898 eingeweiht wurde. Sie wurde nach den Plänen des [[Düsseldorf]]er [[Architekt]]en Theodor Roß im [[Neogotik|neugotischen]] [[Stil]] erbaut. Die [[Turm]]höhe misst mit [[Windrichtungsgeber|Hahn]] und [[Kreuz (Christentum)|Kreuz]] 47,30&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ev. Martin-Luther-Kirche Reusrath&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgelprospekt EvKirche Reus.jpg|mini|hochkant|Altar-Kanzel-Orgelprospekt der Martin-Luther-Kirche in Reusrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1683 wurde die Evangelisch-Lutherische Gemeinde zu Reusrath neu gegründet. Für die wachsende Gemeinde wurde 1792/94 die heutige [[Martin-Luther-Kirche (Reusrath)|Martin-Luther-Kirche]] erbaut. Die im Jahre 1985 als [[Denkmal (Zeugnis)|Denkmal]] ausgezeichnete Kirche erhielt 1802 aus der aufgelösten [[Köln]]er Stiftskirche „St. Maria ad gradus“ die [[Orgel]]. Der hohe Aufbau der Orgel über [[Altar]] und [[Kanzel]] ist in Langenfeld einmalig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Neben der Kirche befindet sich das 1988 als Denkmal ausgezeichnete 1683 errichtete [[Ehemaliges Pfarrhaus der Martin-Luther-Kirche|ehemalige Pfarr- und Kirchenhaus]]. Dieses Gebäude hatte der Gemeinde bis zum Kirchenneubau im Jahre 1794 als Kirchenraum gedient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uvl&amp;quot;&amp;gt;Umweltschutz- und Verschönerungsverein Langenfeld e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Ein Führer durch Gebaute Geschichte Langenfelds.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Simultankirche Galkhausen&lt;br /&gt;
In Langenfeld-Reusrath, [[Ortslage]] [[Galkhausen]], befindet sich eine der großen [[LVR-Klinik Langenfeld|Rheinischen Kliniken]] in [[Nordrhein-Westfalen]], in der [[Psyche|psychische]] und [[neurologisch]]e [[Krankheit]]en behandelt werden. Die feierliche Einweihung des heute unter [[Denkmalschutz]] stehenden Geländes war am 6. August 1901. Ebenfalls unter Denkmalschutz stehen heute neben dem Krankenhausgelände selbst auch der [[Gut Galkhausen|Gutshof]] sowie die hier angesprochene [[Simultankirche Galkhausen|Anstaltskirche]]. Letztere liegt inmitten einer Zentralachse durch das Gelände von der B&amp;amp;nbsp;8 in Richtung Osten hin. Insbesondere Chorfenster und Geläute nehmen bei dieser Kirche eine herausragende Stellung ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; St. Gerhard Gieslenberg&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Gerhard in [[Gieslenberg]] beging am 28. April 1990 den 25-sten Jahrestag ihrer [[Kirchweihe]]. Gegründet wurde die [[Gemeinde]] nach einer Teilung der [[Pfarre]] St. Barbara. Erster Gottesdienst in der vom Architekten Herbert Herrmann entworfenen Kirche war zu Weihnachten 1964. Als erster Pfarrer Gieslenbergs fungierte der [[Pfarrer]] von Reusrath in seiner Eigenschaft als [[Rektorat]]sverwalter. Der [[Kirchenchor]] der Pfarre wurde im Jahre 1965 gegründet. Er wurde inzwischen aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengründung gehe zurück auf das Betreiben des Hubertus-[[Schützenverein]]s [[Mehlbruch]]-Gieslenberg, gegründet am 19. Juni 1926, der heutigen St. Hubertus-[[Schützenbruderschaft]] Mehlbruch-Gieslenberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Andere Quellen benennen allgemein eine Bürgerinitiative als den Auslöser, der schließlich zur Teilung der Gemeinde St. Barbara führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot;&amp;gt;Friedhelm Görgens: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie dem auch sei, der Wunsch nach einer eigenen Kirche erfüllte sich mit dem Bau von St.&amp;amp;nbsp;Gerhard. Im Übrigen befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche heute die Hubertus-Halle der Schützenbruderschaft, die 1977 eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Gut Hecke.jpg|Gut [[Hecke (Langenfeld)|Hecke]] in Reusrath, [[Vorlaubenhaus]] von 1717, einst Quartier Napoleons?&lt;br /&gt;
  Gut Koettingen.jpg|Gut Höschen, [[Hausingen]] / [[Köttingen (Langenfeld)|Köttingen]], Einmündung Trompeter Str. in die B&amp;amp;nbsp;8&lt;br /&gt;
  Hauptgebaeude RheinKlinik.jpg|[[LVR-Klinik Langenfeld|Hauptgebäude der Rheinischen Kliniken Langenfeld-Galkhausen]]&lt;br /&gt;
  Reusrather Platz.jpg|In 2009 neu gestalteter &amp;#039;&amp;#039;Reusrather Platz&amp;#039;&amp;#039; an der [[St. Barbara (Reusrath)|Sankt Barbara-Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des [[Stadtteil]]s ist wesentlich durch die günstige Lage auf fruchtbaren Böden der rheinischen [[Flussterrasse|Mittelterrasse]] geprägt. Die Handelsrouten spielten, soweit erkennbar, lediglich eine beigeordnete Rolle. Ältester [[Fernhandel]]sweg durch das [[Rheinland]] übrigens, über den der Austausch von [[Ware]]n und [[Dienstleistung]]en erfolgte, war der [[Mauspfad]]. Er verlief vermutlich über den Terrassensporn des &amp;#039;&amp;#039;Rosendahlsbergs&amp;#039;&amp;#039;, über [[Schnepprath]], [[Hagelkreuz (Langenfeld)|Hagelkreuz]], [[Hucklenbruch (Langenfeld)|Hucklenbruch]] und [[Ganspohl]], dann über die &amp;#039;&amp;#039;Richrather Straße&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Hildener Straße&amp;#039;&amp;#039; (mit der [[Maut]]stelle am [[Zollhaus (Langenfeld)|Zollhaus]]) nach [[Hilden]]. Seinen Namen verdankt er nicht etwa [[Mäuse]]n, sondern seinem Verlauf durch das [[Moor]] (&amp;#039;&amp;#039;Maus&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Moos&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Moor&amp;#039;&amp;#039;). Dieser [[Fußweg]] verband einst den [[Rheingau]] und [[Essen]], wo er den [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] erreichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Mittelalter]] wurde dann der &amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; durch eine neue Nord-Süd-Route ersetzt. Dies war die nachmals &amp;#039;&amp;#039;Köln-Arnheimer Chaussee&amp;#039;&amp;#039; genannte einstige [[Via Publica]], die in Reusrath identisch mit der heutigen [[Bundesstraße 8|B&amp;amp;nbsp;8]] &amp;#039;&amp;#039;(Opladener Straße)&amp;#039;&amp;#039; ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot; /&amp;gt; Die drei vorstehenden Gebäude befinden sich im Übrigen an dieser Straße. Es sind die Gutshöfe &amp;#039;&amp;#039;Hecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Imgrund]], [[Nina Osmers]]: &amp;#039;&amp;#039;111 Orte im Kölner Umland, die man gesehen haben muss.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Emons, Köln 2010, ISBN 978-3-89705-777-7, Ort 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Höschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimat&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Gemeinde Richrath-Reusrath.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. VVV e.&amp;amp;nbsp;V., Hense Druck, 1928, Faksimile Verlag Rheinlandia 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; (letzterer wohl Ortslage [[Köttingen (Langenfeld)|Köttingen]]) sowie das Hauptgebäude der Rheinischen Kliniken in [[Galkhausen]], eines Krankenhauses mit fast 1000 Patienten, seit März 1900 größter Arbeitgeber in Reusrath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reusrath entwickelte sich trotz seiner Lage an wichtigen Fernrouten weit weniger durch Handel als etwa Langenfeld-Mitte oder Immigrath. Reusrath ist, abgesehen von den [[LVR-Klinik Langenfeld|Rheinischen Kliniken]], überwiegend von der [[Landwirtschaft]] geprägt. Daher zeichnet sich dieser südliche Stadtteil Langenfelds noch heute durch weite landwirtschaftliche Flächen aus und ist insbesondere auch durch den [[Gemüseanbau]] bekannt. Es werden zudem sonstiger [[Ackerbau]], [[Champignon|Pilz-]] und [[Viehzucht]] betrieben. Daneben hat sich in jüngerer Zeit der [[Pferdesport]] etabliert. Nimmt man zu den vier Kirchen die Wegkreuze und Bilderstöcke mit hinzu, ist es nicht unzulässig, noch immer von einem weitgehend [[christlich]] [[Prägung (Verhalten)|geprägten]] [[Bauernstand|Bauernland]] zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Wegkreuz Alte Schulstr.jpg|[[Wegekreuz Dückeburg]]&lt;br /&gt;
  Wegkreuz Virneburgstr.jpg|[[Wegekreuz Virneburg]]&lt;br /&gt;
  Bilderstock Grunewaldstr.jpg|Wegestock [[Hausingen]], Grünewaldstraße&lt;br /&gt;
  Kruzifix Alter Markt.jpg|Alter Markt, Kruzifix vor [[Kirchenwüstung St. Barbara|Kirchenwüstung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1950er Jahren hat sich der Zuzug nach Reusrath verstärkt, sodass [[Acker]]flächen in [[Bauland]] umgewandelt wurden. So entstanden neue [[Wohnquartier]]e etwa an der &amp;#039;&amp;#039;Alte Schulstraße&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Am Ohrenbusch&amp;#039;&amp;#039;, an &amp;#039;&amp;#039;Locher Weg&amp;#039;&amp;#039; sowie der (alten) &amp;#039;&amp;#039;Virneburgstraße&amp;#039;&amp;#039;. Aus den 1950er und 1960er Jahren stammen [[Siedlung]]en an &amp;#039;&amp;#039;Wiesenstraße&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gartenstraße&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Grillenpfad&amp;#039;&amp;#039;, um hier einmal einige von ihnen zu nennen. [[Gewerbegebiet]]e entstehen erst in jüngster Zeit (etwa ab 2004) an der &amp;#039;&amp;#039;Albert-Einstein-Straße&amp;#039;&amp;#039;, westlich Galkhausens sowie im Bereich von &amp;#039;&amp;#039;Neustraße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sandstraße&amp;#039;&amp;#039;, jeweils parallel zur [[Bundesautobahn 542|A&amp;amp;nbsp;542]]. Obwohl sich hier bereits erste [[Unternehmen]] angesiedelt haben, droht der landwirtschaftliche Charakter dieses südlichen Stadtteils der Stadt Langenfeld (noch) nicht verloren zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulwesen ==&lt;br /&gt;
Das nur [[Bildung]] den Ausweg aus [[Armut]] und [[Fremdbestimmung]] zu weisen vermag, wurde in Langenfeld zunächst in Reusrath erkannt. Um 1582 wird nämlich erstmals von der Unterweisung von [[evangelisch]]en Kindern durch den [[Prediger]] &amp;#039;&amp;#039;Adolf Erkrath&amp;#039;&amp;#039; berichtet. Um 1600 erfahren wir zudem von einem Prediger &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmus&amp;#039;&amp;#039;, dass er „Schul- und Kinderlehr“ gehalten habe. Das Ende der ersten evangelischen Kirchengeschichte in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] bedeutete dann aber auch gleichzeitig ein &amp;#039;Aus&amp;#039; evangelischer Schulbemühungen. Die weitere Unterweisung der evangelischen Kinder erfolgte danach im Unterricht des [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] &amp;#039;&amp;#039;Offermanns&amp;#039;&amp;#039; in Reusrath. Nach der Neugründung der Gemeinde der [[Martin-Luther-Kirche (Reusrath)|Martin-Luther Kirche]] nahmen jedoch die ersten Prediger den Schulunterricht wieder in ihre Hände. Dennoch darf wegen der vorliegenden Aufzeichnungen bereits 1625 für die katholischen Schüler und – wegen des Krieges – erst 1683 für die evangelischen Schüler als der Beginn ununterbrochenen Schulunterrichtes in Reusrath gelten. In der gemeinsamen Tradition beider Schulen allerdings steht die heutige &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschafts-[[Grundschule]] Gieslenberger Straße&amp;#039;&amp;#039;, die zudem die Schulgeschichte der 1886 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Katholischen [[Volksschule]] Gieslenberg&amp;#039;&amp;#039; fortsetzt. Unvollständig bliebe die Übersicht über die Schulen ohne die Schule für geistig Behinderte, eine [[Förderschule (Deutschland)|Sonderschule]] des [[Kreis Mettmann|Kreises Mettmann]] an der &amp;#039;&amp;#039;Virneburgstraße&amp;#039;&amp;#039;, daher auch &amp;#039;&amp;#039;Virneburgschule&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1994 – 5.597&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1999 – 7.012&lt;br /&gt;
* 1. Januar 2003 – 7.063&lt;br /&gt;
* 1. Juli 2004 – 7.202&lt;br /&gt;
* 1. Januar 2005 – 7201&lt;br /&gt;
* 31. Dezember 2006 – 7.161&lt;br /&gt;
* 31. Dezember 2007 – 7.189&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlaglicht: Von den am 1. Januar 2005 in Reusrath in insgesamt 3740 Haushalten lebenden 7201 [[Einwohner]]n waren etwa 3200 [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]], 1900 [[evangelisch]] und 1800 [[konfessionslos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* St. Sebastianus Schützenbruderschaft Reusrath gegründet 1468 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* St. Hubertus Schützenbruderschaft von 1926&lt;br /&gt;
* SC Germania Reusrath 1913&lt;br /&gt;
* Reusrather Carnevals Comitee e.&amp;amp;nbsp;V. (RCC) von 2007&lt;br /&gt;
* Karate Abteilung Langenfeld Reusrath – Abteilung der SG Langenfeld seit 2009&lt;br /&gt;
* Freunde und Förderer des Germania Reusrath e.&amp;amp;nbsp;V. (FuF1913) Der Verein der ehemaligen Kicker Des SCR, deren Familien und Freunde, die für eine Pflege des Miteinanders im Dorf eintreten.&lt;br /&gt;
Im Besonderen beim Jährlichen Dorffest auf dem Reusrather Platz, am letzten Wochenende im September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reusrather Carnevals Comitee führt seit 2006 in Reusrath einen eigenen Umzug (Reusrather Lichterzug) zu [[Karneval]] durch. Dieser [[Karnevalsumzug]] ist in Deutschland einzigartig, da die Wagen und Gruppen mit elektrischen Lichtern (kein offenes Feuer) geschmückt werden. Eine weitere Besonderheit Reusraths ist, dass hier im Gegensatz zum Rest Langenfelds „[[Alaaf]]“ statt „[[Helau]]“ gerufen wird. Damit stellt der Reusrather Karnevalszug über die Grenzen Langenfelds hinaus eine Ergänzung zu den traditionellen Umzügen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Stadtarchiv Langenfeld, 1992.&lt;br /&gt;
* Karl Siegmar von Galéra: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld – Von der Markgrafschaft zur Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Backofen, Langenfeld 1963.&lt;br /&gt;
* Friedhelm Görgens: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1984.&lt;br /&gt;
* Friedhelm Görgens: &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld 2.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1994.&lt;br /&gt;
* Umweltschutz- und Verschönerungsverein Langenfeld e.&amp;amp;nbsp;V.: Ein Führer durch Gebaute Geschichte Langenfelds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reusrath}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reusrather.de/ reusrather.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Langenfeld (Rheinland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1073723828|VIAF=316740363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Langenfeld (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Mettmann)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Langenfeld (Rheinland))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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