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	<title>Reumannhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:30:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reumannhof&amp;diff=1266095&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Verkehrsanbindung entfernt, das trifft heutzutage auf die meisten Gemeindebauten zu, und sooo toll ist die Anbindung im konkreten Fall auch nicht wirklich.</title>
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		<updated>2026-04-03T13:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verkehrsanbindung entfernt, das trifft heutzutage auf die meisten Gemeindebauten zu, und sooo toll ist die Anbindung im konkreten Fall auch nicht wirklich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reumannhof, Wien.jpg|mini|Die Front mit Ehrenhof des Gebäudes vom [[Wiener Gürtelstraße|Gürtel]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reumannhof, Durchgang mit Bautafel.jpg|mini|Durchgang mit Bautafel der mitwirkenden Berufe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reumannhof Plastik 1.JPG|mini|Vor dem Kindergarten finden sich zugehörige Plastiken]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reumannhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindebau]] in [[Wien]]-[[Margareten]]. Die Anlage befindet sich am Margaretengürtel 100–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindebau Margaretenguertel-2.jpg|mini|Straßenfront des Reumannhofs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauten der Gemeinde Wien am Margaretengürtel, um 1927 (cropped).jpg|mini|Lageplan, um 1927]]Der Reumannhof wurde in den Jahren 1924/26 vom Architekten [[Hubert Gessner]] als städtische Wohnhausanlage errichtet. Er wurde nach dem ersten [[SPÖ|sozialdemokratischen]] Bürgermeister der Stadt Wien [[Jakob Reumann]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlerweile [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BDA DenkmallisteRef| AT-9| Jahr = 2015 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlage bestand aus 478 [[Wohnung]]en, 19 Geschäftslokalen und einigen weiteren Einrichtungen. Nach den Plänen des Architekten Hubert Gessner hatten die Wohneinheiten eine Größe von 25–60 m².&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://openhouse-wien.at/de/reumannhof.html |titel=Reumannhof – Open House Wien |abruf=2020-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Größe war für die Zeit der Entstehung dieses Bauwerks klassisch. So betrugen dreiviertel aller bis 1927 errichteten Gemeindebauwohnungen die Größe von 38&amp;amp;nbsp;m².&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johanna Leiter |Titel=Laubengänge im Karl-Marx-Hof, Mehr Licht, Luft, Raum und Zusammengehörigkeit für seine Bewohner |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum=2011 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dieser geringen Wohnungsfläche sollten allerdings Familien von bis zu vier Mitgliedern beherbergt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Konrad |Titel=Hundert Jahre Rotes Wien |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute hat sich die Anzahl der Wohnungen im Reumannhof zugunsten der Wohnungsgröße reduziert, so beträgt nun die Wohnfläche 41–90 m².&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Irene Sassik |Titel=Wohnqualität im Gemeindebau: Eine soziologische Analyse zu BewohnerInnenstruktur und Wohnqualität im Reumannhof |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum=2011 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptfassade ist zum Margaretengürtel hin ausgerichtet. Die 180 Meter lange Wohnhausanlage besteht aus drei Baukörpern, die durch Wege entlang der Quer- und Längsachsen sowie durch einen großen Mittelhof miteinander verbunden sind. Die Fassade ähnelt einer Schloss- oder Palastanlage, wobei auch bei Stiftshöfen und [[Freihaus|Freihäusern]] Anleihen genommen wurde. Diese Mischung aus heroischen Fassaden im Stil älterer Bauformen in Verbindung mit der tatsächlichen Kleinheit der Wohnungen brachte dem Architekten auch einiges an Kritik ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rwien|reumannhof.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzstück der Anlage ist der Ehrenhof, welcher aufwendig mit einem schwarz-weißen Bogenmuster gepflastert ist, und mit einem [[Hochstrahlbrunnen]] und der Reumann-Büste, einer Bronzeplastik des Bildhauers [[Franz Seifert (Bildhauer)|Franz Seifert]], einen repräsentativen Eindruck erweckt. [[Pergola|Pergolen]] schirmen den Platz vom stark befahrenen [[Wiener Gürtel|Gürtel]] ab. Hinter dem Ehrenhof sticht der achtstöckige Mittelblock hervor. Ursprünglich hätte dieser Mittelblock 16 Stockwerke umfassen sollen, wegen Kostengründen wurden nur 8 Stockwerke errichtet. In der Detailgestaltung der Anlage wurde Bezug auf das „Rote Wien“ genommen, so sind die Gittertore, Geländer, Zäune und Lampen in einem satten Rot gehalten. Dieser Farbton ist auch in den [[Majolika]]-Reliefs an den Toren wiederzufinden. Der Reumannhof am stark befahrenen Gürtel gelegen zählt zu den bemerkenswerten Bauten der Zwischenkriegszeit. Mit den Anlagen des 12. Bezirks, [[Leopoldine-Glöckel-Hof]] und [[Haydnhof]] sowie den Höfen im 5. Bezirk, [[Julius-Popp-Hof]], [[Herweghhof|Herwegh]]- und [[Matteottihof]], dem [[Metzleinstaler Hof|Metzleinstaler]]- und Reumann-Hof und dem [[Franz-Domes-Hof]] entstand in diesem Gürtelabschnitt die „Ringstraße des Proletariats“ und ein richtungsweisendes Architekturensemble des Roten Wiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle im Bürgerkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Österreichischer Bürgerkrieg|österreichischen Bürgerkriegs]] 1934 war der Reumannhof auf Grund seiner gut situierten Lage ein Hauptstützpunkt des [[Republikanischer Schutzbund|Republikanischen Schutzbundes]] und wurde deswegen lange Zeit vom Schutzbund gehalten. Am 12. Februar 1934 brachen gegen 14 Uhr die Kämpfe beim Reumannhof aus, sie endeten mit dem Zusammenbruch des Generalstreiks um 20 Uhr. Daraufhin kapitulierten die im Gebäude verschanzten Schutzbündler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel am Reumannhof erinnert an dieses Ereignis, siehe auch [[Liste von Denkmälern für den Februaraufstand 1934]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich befanden sich im Reumannhof 11 Ateliers, 19 Geschäftslokale, Werkstätten, eine Zentralwäscherei, ein Kindergarten und ein hauseigenes Cafe Reumannhof. Von den zahlreichen Ateliers und Geschäftslokalen werden nur mehr wenige aktiv genutzt, die meisten sind freistehend und/oder als Werbefläche in Verwendung. Auch heute noch gibt es ein Kulturcafé Reumannhof im Haus. Das 2020 eingerichtete Kulturcafé Reumannhof ist im Mieterbeiratsraum situiert. Es steht als kultureller Treffpunkt für alle Bewohner und Besucher des Reumannhofes zur Verfügung und soll den kulturellen Austausch durch wechselnde Ausstellungen und Kulturveranstaltungen fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://wohnpartner-wien.at/aktuelles/detail/kulturcafe-reumannhof |titel=Kulturcafé Reumannhof |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gibt es Fahrradräume sowie eine hauseigene Garage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnen im Reumannhof ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Diplomarbeit „Wohnqualität im Gemeindebau“ von Irene Sassik 2011 wurde eine Befragung der Bewohner und Bewohnerinnen zur Wohnqualität im Reumannhof durchgeführt. Die Mehrheit lebt sehr gerne in dieser Anlage und ist mit der Architektur und dem Zustand zufrieden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Irene Sassik |Titel=Wohnqualität im Gemeindebau: Eine soziologische Analyse zu BewohnerInnenstruktur und Wohnqualität im Reumannhof |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum=2011 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In dem Buch „Living rooms“ von Bettel, Moreau und Rosenberger wurde 2012 mit dem „wandelbaren Wohnzimmer“ der soziologische und kulturelle Aspekt betrachtet und anhand der Einrichtungsansätze von verschiedenen Bewohnergruppen die verschiedenen demographischen und ethnologischen Sichtweisen in einem Kunstprojekt dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Bettel, Julia Permoser, [[Sieglinde Rosenberger]] |DOI=10.5281/zenodo.5573783 |Titel=living rooms – Politik der Zugehörigkeiten im Wiener Gemeindebau |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Springer |Ort=Wien / New York |Datum=2012 |ISBN=978-3-7091-1224-3 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wiener Gemeindebauten]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Seifert (Bildhauer)|Franz Seifert]]&lt;br /&gt;
* [[Leopoldine-Glöckel-Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Herweghhof]]&lt;br /&gt;
* [[Matteottihof]]&lt;br /&gt;
* [[Metzleinstaler Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Franz-Domes-Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Hautmann]], [[Rudolf Hautmann (junior)|Rudolf Hautmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919–1934.&amp;#039;&amp;#039; Schönbrunn, Wien 1980, {{Falsche ISBN|3-8536-40631-0}}.&lt;br /&gt;
* Inge Podbrecky: &amp;#039;&amp;#039;Rotes Wien. gehen &amp;amp; sehen. 5 Routen zu gebauten Experimenten. Von Karl-Marx-Hof bis Werkbundsiedlung&amp;#039;&amp;#039;. Falter-Verlag, Wien 2003, ISBN 978-3-85439-295-8 (= &amp;#039;&amp;#039;Falter’s city walks&amp;#039;&amp;#039; 4).&lt;br /&gt;
* Irene Sassik: &amp;#039;&amp;#039;Wohnqualität im Gemeindebau.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2011, {{urn|nbn:at:at-ubw:1-29992.46748.239564-9}}&lt;br /&gt;
* Florian Bettel, Julia Mourano Permoser, [[Sieglinde Rosenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;living rooms – Politik der Zugehörigkeiten im Wiener Gemeindebau&amp;#039;&amp;#039;, Springer, Wien / New York 2012, ISBN 978-3-7091-1224-3, [[doi:10.5281/zenodo.5573783]].&lt;br /&gt;
* Johanna Leiter: &amp;#039;&amp;#039;Laubengänge im Karl-Marx-Hof, Mehr Licht, Luft, Raum und Zusammengehörigkeit für seine Bewohner.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Wien 2011.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Konrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Rotes Wien&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Kulturgut|Gemeindebau|2505302}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|reumannhof}}&lt;br /&gt;
* Ausstellung [https://web.archive.org/web/20160304095531/http://www.univie.ac.at/living-rooms/de/ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Living Rooms&amp;#039;&amp;#039;] im Reumannhof&lt;br /&gt;
* [https://wohnpartner-wien.at/aktuelles/detail/kulturcafe-reumannhof Kulturcafé]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Margareten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Gemeindebau der Zwischenkriegszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hubert Gessner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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