<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reuchlinhaus</id>
	<title>Reuchlinhaus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reuchlinhaus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reuchlinhaus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T11:33:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reuchlinhaus&amp;diff=626176&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reuchlinhaus&amp;diff=626176&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-26T09:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reuchlinhaus.JPG|mini|Reuchlinhaus]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reuchlinhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kulturzentrum im Stadtgarten von [[Pforzheim]], das als erster deutscher Museumsbau der Nachkriegszeit 1957–1959 (Entwurf 1953) von [[Manfred Lehmbruck]] erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalstiftung Baden-Württemberg (Hg.): Denkmalstimme 3/2024, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bekam internationale Anerkennung für seine moderne Architektur, u. a. 1968 in der [[Museum of Modern Art|MoMA]]-Ausstellung „Architektur für Museen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoMA19682&amp;quot;&amp;gt;Ludwig Glaeser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architecture of Museums.&amp;#039;&amp;#039; Exhibition catalogue. [[Museum of Modern Art|The Museum of Modern Art]], New York, 24. September – 11. November 1968, S. 18 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein zentrales Foyer mit freischwingender Treppe verbindet die einzelnen quaderförmigen Bauteile. Diese beherbergen das [[Schmuckmuseum Pforzheim]] und den [[Kunstverein Pforzheim|Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus e. V.]] Das Haus wurde nach dem Humanisten [[Johannes Reuchlin]] (1455–1522) benannt, der als bedeutendster Sohn Pforzheims gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von 1900 bis 1945 stand an Stelle des Reuchlinhauses ein von [[Alfons Kern]] geplanter Saalbau, der in dieser Zeit als Veranstaltungsort, in Kriegszeiten auch als [[Lazarett]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Monaten des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Innenstadt von Pforzheim größtenteils durch [[Luftangriff auf Pforzheim|Luftangriffe]] zerstört. Nach dem Wiederaufbau der Infrastruktur wurde nördlich der [[St. Michael (Pforzheim)|Schlosskirche]] ein Kulturzentrum mit Heimat- und Schmuckmuseum geplant. 1953 gewann [[Manfred Lehmbruck]] den Architektenwettbewerb dafür. Dann entschloss man sich jedoch für einen Standort am Stadtgarten an der einstigen Stelle des Kern-Saalbaus, wofür einige Umplanungen nötig wurden. Der Bau begann 1957. Die ersten Bautrakte für die Stadtbibliothek und das [[Stadtarchiv Pforzheim]] waren 1959 bezugsfertig, der Gesamtkomplex wurde am 20. Oktober 1961 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reuchlinhaus ist ein Gebäudekomplex aus pavillonartigen Quadern, die um ein vollverglastes [[Foyer]] mit freischwingender [[Wendeltreppe]] gruppiert sind. Die einzelnen [[Pavillon]]s sind unterschiedlich gestaltet. Der Bibliothekspavillon ist ein [[Sichtbeton]]gebäude mit großen Fensterfronten zur Südseite, die Ausstellungshalle des [[Kunstverein Pforzheim|Kunstvereins Pforzheim]] ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, das Stadtmuseum ist mit regionalem [[Sandstein]] verkleidet und das Schmuckmuseum mit künstlerisch bearbeiteten [[Aluminium]]platten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehmbruck entwarf nicht nur die Architektur, sondern auch die Inneneinrichtung des Gebäudes. Damit begann seine Hinwendung zu [[Typenbau]]programmen und Systemmöbeln. Schließlich bildete das Reuchlinhaus auch den Ausgangspunkt für Lehmbrucks Entwürfe für weitere Museen in Duisburg und am Federsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur des Gebäudes fand zwar überregionale Beachtung, hatte im praktischen Betrieb aber auch deutliche Schwachstellen. Flachdächer und Lichtkuppeln waren oft undicht, die Einfachverglasung der Kunsthalle bot nicht die für Ausstellungen nötigen konstanten klimatischen Verhältnisse und im Schmuckmuseum wurde ein effektiver Diebstahlschutz vermisst. Als um 1990 eine Erweiterung des Schmuckmuseums und die Einrichtung von Computerarbeitsplätzen in der Stadtbibliothek geplant wurden, kamen umfangreiche Forderungen in Sachen Brandschutz und Sicherheitstechnik hinzu. Gleichzeitig hatte aber auch schon die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Gebäude und seiner Geschichte begonnen. 1994 wurde das Reuchlinhaus schließlich unter [[Denkmalschutz]] gestellt, wobei nicht nur die Architektur, sondern auch wandfesten Einbauten und die bauzeitlichen Möbel als schutzwürdig anerkannt wurden, da diese „ein gemeinsames System [bilden], das die Architekturauffassung der späten 50er Jahre hervorragend dokumentiert und künstlerisch von überregionaler Bedeutung ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Untere Denkmalschutzbehörde Pforzheim: Bauakte Reuchlinhaus (Jahrnstraße 42), zitiert nach Timm 1995, S. 439.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste denkmalgerechte Sanierung fand 1993/1994 beim Umbau des Schmuckmuseums statt, wobei die von Lehmbruck entworfenen Hänge- und Tischvitrinen erhalten blieben, während die Wandvitrinen unter Beibehaltung der originalen Abmessungen erneuert wurden. Das Stadtarchiv wechselte 2000 in Räume in der Nordstadt, die Stadtbücherei wechselte 2002 in andere Gebäude. Anschließend wurde das Reuchlinhaus von 2002 bis 2006 von dem [[Stuttgart]]er Architekturbüro hG Merz weiter umgebaut und renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reuchlinhaus wurde von der [[Denkmalstiftung Baden-Württemberg]] zum „[[Denkmal des Monats (Baden-Württemberg)|Denkmal des Monats]] November 2024“ ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Lehmbruck: &amp;#039;&amp;#039;Das Reuchlinhaus Pforzheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aluminium&amp;#039;&amp;#039;, 38. Jg., Heft 2 (1962)&lt;br /&gt;
* Manfred Lehmbruck: &amp;#039;&amp;#039;Das Reuchlinhaus in Pforzheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bauzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 10. Jg., Heft 8 (1962), S. 1169ff.&lt;br /&gt;
* Manfred Lehmbruck: &amp;#039;&amp;#039;Das Reuchlinhaus in Pforzheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauwelt&amp;#039;&amp;#039;, 53. Jg. (1962), Nr. 12, S. 307ff.&lt;br /&gt;
* Manfred Lehmbruck: &amp;#039;&amp;#039;Das Reuchlin-Haus in Pforzheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Werk&amp;#039;&amp;#039;, 52. Jg. (1965), Nr. 6, S. 212ff.&lt;br /&gt;
* Elke Breusch: &amp;#039;&amp;#039;Das Reuchlinhaus in Pforzheim (1957–1961) von Manfred Lehmbruck.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit. Heidelberg 1991.&lt;br /&gt;
* Hermann Diruff und Christoph Timm: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Kulturdenkmale in Pforzheim und im Enzkreis.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1991, S. 79f.&lt;br /&gt;
* Christoph Timm: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmale der Nachkriegsepoche in Pforzheim und ihre Probleme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3/1995, S. 421–440, hier S. 436–439.&lt;br /&gt;
* Christoph Timm: &amp;#039;&amp;#039;„Von einer Welt in eine vollkommen andere“. 50 Jahre Reuchlinhaus in Pforzheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 40. Jg. 2011, Heft 3, S. 135–142. ([http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2011-3.pdf PDF])link&lt;br /&gt;
* Denkmalstiftung Baden-Württemberg (Hg.): Denkmalstimme 1/2024.&lt;br /&gt;
* Ludwig Glaeser (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Architecture of Museums.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, The Museum of Modern Art, New York, 24. September – 11. November 1968, S. 18 (Eintrag „Reuchlinhaus, Pforzheim, Germany. 1961. Manfred Lehmbruck“).[https://assets.moma.org/documents/moma_catalogue_2612_300298977.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reuchlinhaus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.monumente-online.de/11/04/sonderthema/60er_Jahre_Architektur.php Weitere Ausführungen und Bilder] in &amp;#039;&amp;#039;[[Monumente]] Online&amp;#039;&amp;#039; 4.2011&lt;br /&gt;
* [http://www.kunstvereinpforzheim.de Website des Kunstvereins im Reuchlinhaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.88599 |EW=8.69755 |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5050864-7|LCCN=n92102502|VIAF=126214359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes Reuchlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Nachkriegsmoderne in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal des Monats (Baden-Württemberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>