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	<title>Reuben Fine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T10:26:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reuben_Fine&amp;diff=106505&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Tippfehler korrigiert , Weblinks zusammengefasst</title>
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		<updated>2025-10-06T13:09:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert , Weblinks zusammengefasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Reuben Fine (1961).jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reuben Fine, 1961&lt;br /&gt;
|Voller Name = &lt;br /&gt;
|Land = {{USA}}&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geburtsort = &lt;br /&gt;
|Sterbedatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sterbeort = [[New York City]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = [[Großmeister (Schach)|Großmeister]] (1950)&lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2762 (Juli 1941) ([[historische Elo-Zahl]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reuben Fine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1914]]; † [[26. März]] [[1993]] in [[New York City]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Schach]]spieler und [[Psychoanalyse|Psychoanalytiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fine wuchs in New York auf, wo er auch den größten Teil seines Lebens verbrachte. Er war Augenzeuge des 1927 in New York ausgetragenen internationalen Schachturniers. Ab 1929 war er regelmäßig Gast beim [[Marshall Chess Club]] und beim [[Manhattan Chess Club]], in denen er bald zu den stärksten Schnellschach- und Blitzschachspielern zählte. 1932 und 1933 gewann er die &amp;#039;&amp;#039;Western Championships&amp;#039;&amp;#039;, den Vorläufer der offenen USA-Meisterschaften, vor [[Samuel Reshevsky]], 1934 teilte er mit ihm den ersten Platz. Beim Schachturnier in Pasadena [[remis]]ierte er 1932 gegen den amtierenden Weltmeister [[Alexander Aljechin]]. [[Schacholympiade 1933|1933]] nahm er erstmals an der [[Schacholympiade]] teil, die er am dritten Brett mit der Mannschaft der USA gewann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OL&amp;quot;&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/players/rn9fvv7c.html Reuben Fines Ergebnisse bei Schacholympiaden] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner zweiten [[Schacholympiade 1935|Olympiade 1935]], die er erneut mit den USA gewann, erzielte er am ersten Brett ein positives Ergebnis&amp;lt;ref name=&amp;quot;OL&amp;quot; /&amp;gt; und gewann so das Selbstvertrauen, gegen die besten Schachspieler der Welt mithalten zu können. In der Folge gewann er die stark besetzten internationalen Turniere in [[Hastings-Schachturnier|Hastings]] (1935/36) und Zandvoort (1936). Im selben Jahr teilte er beim Weltklasseturnier in [[Nottingham]] mit [[Max Euwe]] und Reshevsky den dritten Platz. Die Schachzeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Sahovsky Glasnik&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chess&amp;#039;&amp;#039; rechneten ihn 1936 zu den fünf besten Spielern der Welt. Er spielte noch mit großem Erfolg bei den Turnieren in Amsterdam (1936), Hastings (1936/1937), Stockholm, Moskau, Leningrad, Margate, Ostende und Semmering-Baden (alle 1937), während er in [[Ķemeri]] 1937 weniger gut abschnitt. Bei der [[Schacholympiade 1937]] gewann er nicht nur mit der Mannschaft, sondern erzielte auch das beste Ergebnis am zweiten Brett.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OL&amp;quot; /&amp;gt; Er war Euwes Sekundant bei dessen Revanchekampf 1937 gegen Aljechin und verbrachte mehrere Monate in den Niederlanden. Danach kehrte er mit seiner holländischen Ehefrau nach New York zurück, um seinem Beruf als Psychologe weiter nachzugehen. Erst im Herbst 1938 spielte er wieder Schach, und zwar beim [[AVRO-Turnier]], bei dem die gesamte Weltspitze teilnahm und Fine mit [[Paul Keres]] den ersten Platz teilte. Laut [[Garri Kimowitsch Kasparow|Garri Kasparow]] übertraf er seine Kollegen damals insbesondere hinsichtlich der [[Strategie (Schach)|strategischen]] Tiefe. Danach spielte Fine nur noch in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den offenen USA-Meisterschaften war er weiterhin sehr erfolgreich, während er bei der geschlossenen Meisterschaft 1938 und 1940 jeweils Reshevsky den ersten Platz überlassen musste. Im Juli 1941 erreichte er mit 2762 seine beste [[historische Elo-Zahl]]. Er lag zeitweise auch auf Platz eins der nachträglich berechneten Weltrangliste. 1941 schrieb er auch das Schachbuch &amp;#039;&amp;#039;Basic Chess Endings&amp;#039;&amp;#039;, das zum Standardwerk der [[Endspiel (Schach)|Endspieltheorie]] wurde. [[Michail Botwinnik]] bezeichnete es aufgrund seiner Tiefe, seiner Prägnanz und der Klarheit seiner Darstellung als die erste Monographie über Schachendspiele mit wissenschaftlichem Charakter. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] arbeitete er als Analytiker für die [[United States Navy|US Navy]]. 1945 spielte er beim [[Radiowettkampf USA – UdSSR 1945|Radiowettkampf USA – UdSSR]] und ein Jahr später in Moskau erneut bei einem Länderkampf USA-UdSSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fine war als Teilnehmer der [[Schachweltmeisterschaft 1948]] vorgesehen, spielte dort aber nicht. Für seinen Verzicht wurden mehrere Gründe angegeben. Er arbeitete damals an der [[University of Southern California]] an seiner Doktorarbeit mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;A quantitative study of personality factors related to bronchial asthma in children&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digitallibrary.usc.edu/cdm/compoundobject/collection/p15799coll36/id/850088/rec/5 Digitalisat der USC Digital Library] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; und war unzufrieden damit, dass das Turnier erst 1948 und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, schon 1947 stattfand. Außerdem war er darüber enttäuscht, dass ihn der amerikanische Schachverband nicht unterstützte. [[Larry Evans]] schrieb später, Fine habe deshalb verzichtet, weil er Absprachen der sowjetischen Spieler befürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kehrte nicht mehr zum aktiven Spiel zurück und arbeitete als Psychoanalytiker. Dennoch erhielt er 1950 von der [[FIDE]] den [[Großmeister (Schach)|Großmeister]]-Titel verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Iclicki: &amp;#039;&amp;#039;FIDE Golden book 1924–2002&amp;#039;&amp;#039;. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fine hat 25 Turnierpartien gegen die [[Schachweltmeister]] [[Emanuel Lasker]], [[José Raúl Capablanca]], [[Alexander Aljechin]], [[Max Euwe]] und [[Michail Botwinnik]] gespielt, aus denen er 14 Punkte erzielte. Garry Kasparow hebt hervor, dass Fine damit derjenige Schachspieler ist, der gegen Weltmeister das beste Resultat erzielt habe. 1963 spielte Fine eine freie Partie gegen [[Bobby Fischer]], die Fischer in nur 17 Zügen gewann und in sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Meine 60 denkwürdigen Partien]]&amp;#039;&amp;#039; aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fine veröffentlichte zahlreiche Bücher, sowohl über Schach als auch über Psychoanalyse. In der Studie &amp;#039;&amp;#039;Die Psychologie des Schachspielers&amp;#039;&amp;#039; versuchte er, aufbauend auf den Theorien [[Sigmund Freud]]s, der [[Schachpsychologie]] ein neues Fundament zu schaffen und die Psychologie der einzelnen [[Schachweltmeister|Weltmeister]] wie die psychoanalytischen Hintergründe des Spiels selbst zu deuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 starb Reuben Fine an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Dr. Lasker’s chess career (1935, zusammen mit Fred Reinfeld)&lt;br /&gt;
* Basic chess endings (1941)&lt;br /&gt;
* The ideas behind the chess openings (1943)&lt;br /&gt;
* Chess marches on (1946)&lt;br /&gt;
* Lessons from my games (1958)&lt;br /&gt;
* Freud, a critical re-evaluation of his theories (1962)&lt;br /&gt;
* The psychology of the chess player (1967, dt. Die Psychologie des Schachspielers)&lt;br /&gt;
* The healing of the mind (1971)&lt;br /&gt;
* The development of Freud’s thought (1973)&lt;br /&gt;
* Bobby Fischer’s conquest of the world’s chess championship (1973)&lt;br /&gt;
* Psychoanalytic psychology (1975)&lt;br /&gt;
* The world’s great chess games (1976, dt. Die größten Schachpartien der Welt)&lt;br /&gt;
* A history of psychoanalysis (1979)&lt;br /&gt;
* The psychoanalytic vision (1981)&lt;br /&gt;
* The logic of psychology (1983)&lt;br /&gt;
* The meaning of love in human experience (1985)&lt;br /&gt;
* Narcissism, the self, and society (1986)&lt;br /&gt;
* The forgotten man (1987, dt. Der vergessene Mann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aidan Woodger: &amp;#039;&amp;#039;Reuben Fine: A Comprehensive Record of an American Chess Career, 1929–1951&amp;#039;&amp;#039;, McFarland &amp;amp; Company, Inc. Publishers, Jefferson 2004, ISBN 0-7864-1621-1.&lt;br /&gt;
* Garry Kasparov: &amp;#039;&amp;#039;On My Great Predecessors, Part IV&amp;#039;&amp;#039;, Gloucester publishers 2003, S. 30 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://new.uschess.org/sites/default/files/media/documents/fine_obit_cl1993-06.pdf Reuben Fine 1914-1993], Chess Life, Juni 1993 (PDF, englisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.chesshistory.com/winter/extra/fine.html Reuben Fine, Chess and Psychology], Chesshistory.com, 21. Juli 2020 (englisch)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108964191}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|20102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste US-amerikanische Schachgroßmeister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108964191|LCCN=n/79/139705|VIAF=108191918}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fine, Reuben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fine, Reuben&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Schachmeister und Psychoanalytiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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