<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reu%C3%9Fenkoog</id>
	<title>Reußenkoog - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reu%C3%9Fenkoog"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reu%C3%9Fenkoog&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T06:21:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reu%C3%9Fenkoog&amp;diff=2067129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reu%C3%9Fenkoog&amp;diff=2067129&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-08T23:01:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte Reußenköge.png|mini|Karte der Köge der Gemeinde Reußenköge]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reußenkoog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein knapp 500&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großer [[Koog]] in der Gemeinde [[Reußenköge]] bei [[Bredstedt]] im [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] [[Kreis Nordfriesland]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nach seinem Erbauer, dem Grafen [[Heinrich XLIII. (Reuß-Köstritz)|Heinrich&amp;amp;nbsp;XLIII. Reuß zu Köstritz]] benannt. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1789.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reussenkoege.de/k%C3%B6ge-hallig/reu%C3%9Fenkoog/ Reußenköge – Reußenkoog]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topografie ==&lt;br /&gt;
Der Reußenkoog befindet sich inmitten der nordfriesischen [[Marsch (Schwemmland)|Marsch]] in der Region Mittleres Nordfriesland und ist dünn besiedelt. Verkehrsmäßig ist er über zwei parallel verlaufende Hauptverkehrsstraßen, die von [[Bordelum]] und [[Bredstedt]] in den westlich vorgelagerten &amp;#039;&amp;#039;Sönke-Nissen-Koog&amp;#039;&amp;#039; führen und dabei den Reußenkoog durchqueren, erschlossen. In Längsrichtung durchläuft ein asphaltierter Wirtschaftsweg den Koog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benachbarten Köge sind&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST = Sterdebüller Neuer Koog&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Louisenkoog]]&lt;br /&gt;
 | OST= Frau-Metten-Koog,&amp;lt;br /&amp;gt;Bordelumer Koog&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Sönke-Nissen-Koog]]&lt;br /&gt;
 | SUED= &lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Cecilienkoog]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Sophien-Magdalenen-Koog]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund seines Alters zählt der Reußenkoog zu den [[Marsch (Schwemmland)#Marschböden|Jungmarschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor der Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Die Entstehungsgeschichte des Reußenkoogs geht auf das [[Sophien-Magdalenen-Koog#Geschichte|Bredstedter Werk]] zurück. Nachdem dieses Projekt unvollendet blieb, vergab der [[Dänemark|dänische]] König im Jahre 1728 ein [[Oktroy]] an den Grafen Jean Henri Desmercières, der in den Jahren von 1741 bis 1743 sowie von 1765 bis 1767 den Sophien-Magdalenen-Koog und den Desmerciereskoog eindeichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des kinderlosen Desmercières’ im Jahr 1778 ging sein gesamtes Vermögen als [[Fideikommiss]] auf seine Stiefnichten und deren Familien über. Als Perle dieses Erbgutes galt der Anwachs vor den eingedeichten Ländereien in der Bredstedter Bucht. Den Anwachs hatte bereits Desmercières, der ein erfolgreicher Unternehmer war, durch bauliche Maßnahmen schnell wachsen lassen, so dass, nach dem Übergang des Oktroys auf die Familie der Fürsten von Reuß, diese schnell mit der Eindeichung beginnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eindeichung ===&lt;br /&gt;
Die Eindeichung des Reußenkoogs begann im Frühjahr 1787 und vollzog sich ohne große Schwierigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Reußenkoog 1789–1989.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1989, ISBN 3-88007-154-3, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Deich mit einer Gesamtlänge von rund 6,2&amp;amp;nbsp;km,&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Kunz, Albert Panten: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands.&amp;#039;&amp;#039; Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1997, ISBN 3-88007-251-5, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde in Bereiche von je rund 50 Metern eingeteilt und anschließend an sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Pflugleute&amp;#039;&amp;#039; vergeben,&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Reußenkoog 1789–1989.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1989, ISBN 3-88007-154-3, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; die den Deich Stück für Stück fertigstellten. Die Arbeiten dauerten bis zum Sommer 1789.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Reußenkoog 1789–1989.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1989, ISBN 3-88007-154-3, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;über das genaue Datum des Deichschlusses besteht Unklarheit (vgl. Sielverband Reußenkoog 1989, S. 16)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Deichbau war auch die Anlage des [[Entwässerungssystem]]s notwendig und Gegenstand der Vereinbarungen. Für die auszuführenden Arbeiten wurden [[Tagelöhner]] beschäftigt, die häufig aus den benachbarten Geestdörfern stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwässerung und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Fertigstellung des Deiches wurde der Koog zunächst vermessen. Hierbei erfolgte eine Einteilung in Lose zwischen 16 und 30 [[Demat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage der Vermessung war das ’’Eiderstedter Landmaß’’. Die Ländereien wurden meistbietend verkauft. Beim Kauf kamen auffallend viele Interessengemeinschaften zum Zug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sielverband17&amp;quot;&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neuen Besitzer lebten vorwiegend in den benachbarten Kögen oder auf der Geest. Die kleinteilige Parzellenverteilung bot für letztere die Chance, ihre Höfe durch ein kleines Stück fruchtbaren Marschlandes zu ergänzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sielverband17&amp;quot; /&amp;gt; Im Koog siedelten sich deshalb nur wenige Betriebe mit einer eigenen Hofstelle an. Lange Zeit waren dies zwei an der Zahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 29ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben war von Anbeginn der Eindeichung nur das Bordelum-Siel als drittes Anwesen vorhanden. Dieses wurde im Jahr 1913 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Die letzte Bewohnerin verlebte ihre letzten Lebensjahre auf einem der Haupthöfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Großteil des zum Schleusenhaus gehörenden Landes erwarb die [[Schleswig-Holstein]]ische Landgesellschaft, die hier in den Jahren 1936 bis 1939 sieben Siedlerstellen errichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1970 wurde schließlich einer der Haupthöfe abgebrochen. Das dazugehörige Land konnte von einer weiteren Hofstelle der Familie in [[Langenhorn (Nordfriesland)|Mönkebüll]] mitbewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwässerung war für die Inwertsetzung des Reußenkoogs von großer Bedeutung. Der Hauptabfluss erfolgte von Anfang an durch den Bordelumer Priel. Dieser entwässerte im Nordteil des Kooges durch das Bordelumer Siel in die [[Nordsee]]. Daneben gab es für die weiter im Süden gelegenen Ländereien im Südschenkel des Außendeichs eine weitere Schleuse. Diese wurde im Jahr 1819 geschlossen, da das hier angrenzende Vorland im Bereich des heutigen Cecilienkoogs stark verlandete.&amp;lt;ref&amp;gt;Sielverband Reußenkoog 1989, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Eindeichungsaktivitäten des Sönke-Nissen-Koogs wurde der Bordelumer Priel verlängert. Das Bordelumer Siel wurde fortan vom Sönke-Nissen-Koog-Siel im neuen Koog abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Koog ist bewohnt und wird landwirtschaftlich von Betrieben außerhalb des Kooges genutzt. Im Koog selbst ist kein Landwirt mehr mit einer Hofstelle ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnen ===&lt;br /&gt;
Wie auch in den Nachbarkögen, nimmt die Wohnfunktion eine stark untergeordnete Rolle ein. Da es sich auch hier baurechtlich um einen [[Außenbereich]] handelt, sind nur privilegierte Vorhaben zulässig. Ein bauliches Wachstum wird so automatisch eingedämmt und beschränkt sich weitestgehend auf die potentielle Errichtung von landwirtschaftlichen Gebäuden sowie Abnahmehäuser für landwirtschaftliche [[Altenteiler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Gewerbebetriebe sind im Koog nicht angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenquelle: [https://www.bfr.de/ Bundesfirmenregister]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings sind im Koog im Laufe des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts 14&amp;amp;nbsp;[[Windkraftanlage]]n errichtet worden. Sie werden in Form von [[Bürgerwindpark]]s betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistische Daten zum Koog ==&lt;br /&gt;
In der nachstehenden Tabelle sind Bewohner und Haushalte aus der [[Volkszählung]] vom 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1987 angegeben. Diese Zahlen wurden seither nur noch auf Gemeindeebene fortgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Wohnplatz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Nr. || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | [[Koog]] || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Eindeichung || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Fläche&amp;lt;br /&amp;gt;km² || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Volkszählung]] 1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bewohner || align=&amp;quot;center&amp;quot; | Haushalte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| Reußenkoog || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1789 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5,11|| align=&amp;quot;center&amp;quot; |15 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sielverband Reußenkoog (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Reußenkoog 1789–1989.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1989, ISBN 3-88007-154-3.&lt;br /&gt;
* Harry Kunz, Albert Panten: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands.&amp;#039;&amp;#039; Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1997, ISBN 3-88007-251-5, S. 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.6125388|EW=8.9095869|type=landmark|dim=500|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koog im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Reußenköge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Reußenköge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
	</entry>
</feed>