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	<title>Retzow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retzow&amp;diff=344363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: Verlinkung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retzow&amp;diff=344363&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-05-01T00:54:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Retzow (Havelland).png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/37/28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/41/7/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Retzow in HVL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Havelland&lt;br /&gt;
|Amt               = Friesack&lt;br /&gt;
|Höhe              = 35 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 14641&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033237&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12063256&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktstraße 22&amp;lt;br /&amp;gt; 14662 Friesack&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-friesack.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=79126 www.amt-friesack.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christian Link&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retzow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Havelland]] in [[Brandenburg]] (Deutschland). Sie gehört zum [[Amt Friesack]] mit Sitz in der Stadt [[Friesack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Retzow liegt etwa 13 Kilometer westlich von [[Nauen]] und 23 Kilometer östlich von [[Rathenow]] im [[Havelländisches Luch|Havelländischen Luch]] und am Nordrand der [[Ribbecker Heide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Retzow hat keine amtlich ausgewiesenen Ortsteile, bewohnten Gemeindeteile oder [[Wohnplatz|Wohnplätze]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/de/gemeinde_retzow/19836 Gemeinde Retzow.] Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Retzow, im Jahre 1289 noch &amp;#039;&amp;#039;Vresowa&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, wird slawischem Ursprung zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste nachweisliche schriftliche Erwähnung von Retzow stammt vom 17. Februar 1269&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB1_8&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus Brandenburgensis&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1, Band 8, S. 168/169, von 1847&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Rizzowe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB1_8&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSch&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Schößler: &amp;#039;&amp;#039;Regesten der Urkunden und Aufzeichnungen im Domstiftsarchiv Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;948–1487&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-8305-0189-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Moritz Wilhelm Heffter]] 1840&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heff&amp;quot;&amp;gt;Moritz W. Heffter: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kur- und Hauptstadt Brandenburg von den frühesten bis auf die neuesten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Ferdinand Riegel, Potsdam 1840, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die Erwähnung &amp;#039;&amp;#039;Rizzowe&amp;#039;&amp;#039; dem »Dorfe [[Kloster Lehnin (Gemeinde)|Riez]]«&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heff&amp;quot; /&amp;gt; zugeordnet, was jedoch andere Werke widerlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lieselott Enders]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Ortslexikon für Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Teil 3: &amp;#039;&amp;#039;Havelland&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1972 (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs&amp;#039;&amp;#039;, Band 11).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der bei Heffter erwähnten Urkunde (Copiar. antiq. p. 35 sq.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heff&amp;quot; /&amp;gt; handelt es sich jedoch um die Urkunde, welche dem Domstiftsarchiv Brandenburg in zwei verschiedenen Ausführungen vorliegt. Die erste Urkunde vom 17. Februar 1269 findet man im [[Codex diplomaticus Brandenburgensis]] – Teil 1, Band 8&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB1_8&amp;quot; /&amp;gt; und die zweite Ausführung (U. 653)&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSch&amp;quot; /&amp;gt; enthält neben der Erwähnung der Pfarre des Dorfes Retzow (Rizzowe)&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSch&amp;quot; /&amp;gt; noch die Erwähnung der [[Filial]]e [[Pessin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSch&amp;quot; /&amp;gt; und [[Selbelang]] (Selewelanc).&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleichnamige Familie [[von Retzow]] hatte mindestens von 1375 bis 1791/1794 Besitzungen im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Ernst Heinrich Kneschke]] im Verein mit mehreren Historikern |Titel=[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon|Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon]] |Sammelwerk=Genealogie |Band=Siebenter Band |Nummer=Retzow, Retzo |Verlag=Friedrich Voigt |Ort=Leipzig |Datum=1867 |Seiten=464 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7746148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im geschichtlichen Verlauf entstanden weitere Güter in Retzow. So vermag es die Familie von Sehlen anteilig im Ort Besitztum gebildet zu haben, etwa von 1450 bis 1620. Aus dem Konkurs des Friedrich von Sehlen erstand dann Christoph von Kröcher den Besitz, konnte den aber auch nicht lange halten und führte für 4450 Taler einen Rückkauf an Joachim von Sehlen durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Friedrich Klöden |Titel=Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts der Herren von Kröcher. Aus Urkunden, Archivalien und Familiennachrichten |Band=Vierter Abschnitt. Unterabtheilung von Lippold’s Linie |Nummer=Christoph v. Kröcher |Verlag=Gedruckt bei Julius Sittenfeld |Ort=Berlin |Datum=1852 |Seiten=202–203 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7960736}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1660 bis 1776 hielt die Familie von Fahrenholz in Retzow. Die Nachfolgeschaft trat bald die alte Familie von Bredow an. Ihr erster Vertreter scheint offiziell der Leutnant Filip Heinrich Ludwig Karl von Bredow-Haage (1781–1827) gewesen zu sein. Ihm folgte sein jüngerer Bruder Lippold Friedemann von Bredow, Hauptmann a. D. auf Haage und Retzow. Nähere Daten liegen nicht vor, welche Teile von Retzow konkret übernommen wurden. Der Landwehr-Offizier war verheiratet mit Charlotte du Trossel und vererbte Haage und Retzow dem dritten Sohn Maximillian (Max) von Bredow (1816–1883).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Marcelli Janecki]] |Titel=Handbuch des preußischen Adels |Sammelwerk=Genealogie |Band=2 |Nummer=von Bredow. Haus Haage |Verlag=Ernst Siegfried Mittler &amp;amp; Sohn |Ort=Berlin |Datum=1893 |Seiten=122–123 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8175423}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retzow gehörte politisch schon seit 1817 zum [[Landkreis Westhavelland|Kreis Westhavelland]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Brandenburg]]. Um 1880 existierten insgesamt vier Rittergüter am Ort. Anteile von Retzow I, die Rittergüter III und IV besaß die Familie [[von Erxleben]]-[[Selbelang]]. Das Generaladressbuch des brandenburgischen Gutsbesitz gibt in der Gesamtheit dazu 722 ha an. Ein Anteil des Rittergutes Retzow II mit 480 ha gehörte dem oben genannten Max von Bredow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=94–95 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgangs des 19. Jahrhunderts fiel Retzow dem Landrat [[Ernst von Bredow]] (1834–1900) auf Buschow zu,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Alexander Freiherr von Drachenhausen |Titel=Genealogisches Taschenbuch des Uradels. 1893 |Band=2 |Verlag=Friedrich Irrgang |Ort=Brünn |Datum=1893-09-01 |Seiten=129–131 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8039957}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der das Gut seinem gleichnamigen Sohn Ernst (1865–1909) übergab. Ernst jun. von Bredow war verheiratet mit Maria von Ohlen und Adlerscron. Beide hinterließen &amp;#039;&amp;#039;als Zeichen des Patronats&amp;#039;&amp;#039; ihr Wappen im Gutshaus. Um 1930 war ihr Sohn Wolf von Bredow Eigentümer vom Rittergut Retzow II&amp;amp;nbsp;A mit 481&amp;amp;nbsp;ha. Im Ort sind noch Güter von Friedrich Bree mit 103&amp;amp;nbsp;ha, A. Buge mit 138 ha sowie Albert Krause mit 89&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher. Band VII. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg 1929. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts |Sammelwerk=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde |Band=VII |Nummer=Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Reihe |Auflage=4. |Verlag=Verlag Niekammer’s Adreßbücher |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=141 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bredow lebte nach dem Krieg mit seiner Familie in Niedersachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Otto Reichert, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker u. Ehrenkrook, Elsa v. Bethmann geb. v. Werner |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel vor 1400 erwähnt) 1957 |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], von 1951 bis 2014 erschienen, Nachfolger des Gotha; Vorgänger des [[Gothaisches Genealogisches Handbuch|GGH]] seit 2015 |Band=III |Nummer=15 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg (Ostsee) |Datum=1957 |ISSN=0435-2408 |Seiten=105–106 |DNB=451802497}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1952 gehörte die Ortschaft zum [[Kreis Nauen]] im DDR-[[Bezirk Potsdam]]. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Havelland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 537&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 540&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 562&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 642&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 573&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 503&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 1000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || {{0}}966&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || {{0}}696&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || {{0}}675&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || {{0}}554&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || {{0}}573&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 563&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 588&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 586&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 568&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 518&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 521&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 521&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 499&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 516&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-05_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Havelland&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 22–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung von Retzow besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2019|Kommunalwahl am 26. Mai 2019]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#63802256 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left | Ländliche Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
| 100 %&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Walter Runge (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321023.de |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Havelland |wayback=20180405214707 |archiv-bot=2019-05-09 22:59:24 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2021: Heinrich Stumpp (Ländliche Wählergemeinschaft)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ratsinfo.amt-friesack.de/ti-6/index.php |titel=Ratsinfo Retzow |abruf=2023-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021–2022: Achim Doberenz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ratsinfo.amt-friesack.de/ti-6/index.php |titel=Ratsinfo Retzow |abruf=2023-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2022: Christian Link&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ratsinfo.amt-friesack.de/ti-6/index.php |titel=Ratsinfo Retzow |abruf=2023-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 wurde Link ohne Gegenkandidat mit 92,2 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtsperiode von fünf Jahren gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120635302256 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Retzow&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Silber ein schreitender, hersehender roter [[Luchs (Wappentier)|Luchs]] über einem schrägrechten, zweifach blau [[Einpfropfung|gepfropften]] roten [[Schildfuß]].&lt;br /&gt;
|Zusatz = Das Wappen wurde vom [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Jörg Mantzsch]] gestaltet und am 15. April 2014 vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv zustimmend begutachtet.&lt;br /&gt;
|Quelle = &lt;br /&gt;
|Begründung = Das Wappen knüpft mit seiner Symbolik an den Ortsnamen an. Aus der altpolabische Grundform Rys&amp;#039;ov leitet sich die Begrifflichkeit „Ort eines Rys“ oder „Ort, wo Luchse vorkommen“ ab. Wird ein Personenname angenommen, leitet der sich von rys = Luchs ab (vgl. altpolnischer Personenname Rys, alttschechisch Rys oder altrussischer Personenname Rysik). In den slawischen Sprachen ist dieser Wortstamm noch heute zu finden (Luchs = pысь/ru., Ryś/poln., pись/uk, Pис/bul.). Weiterhin haben die von „rys“ abgeleiteten Adjektive auch die Bedeutung sorbisch rysy = fuchsrot, tschechisch rysý = rötlich. *) Aus dieser Herleitung erklärt sich das Wappen von Retzow mit dem Symbol eines Luchses, der in Rot auf silbernem Schild geführt wird – neben der namensgeschichtlichen Übereinstimmung zugleich traditionelle brandenburgische Farben.&amp;lt;br /&amp;gt; Eine Besonderheit ist die Geografie der Gemeinde, die sich durch eine kontinuierliche Steigung/Gefälle (über 8 Meter) auszeichnet; zudem besitzt der Ort zwei Teiche, die Zufluss und Abfluss haben. Aus diesem Grund wurde der Schildfuß rechtsgeschrägt und zweifach blau gepfropft. Die sogenannten Pfropfungen stehen symbolisch für die beiden Teiche von Retzow.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Mantzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen der Gemeinde Retzow, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;. Hinterlegt beim Amt Friesack 2014 (Gutachten: Brandenburgisches Landeshauptarchiv)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Die Farben der Gemeinde sind: Rot-Weiß&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Rot-Weiß (1:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Mantzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Flagge der Gemeinde Retzow, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;, Hinterlegt beim Amt Friesack 2014 (Gutachten: Brandenburgisches Landeshauptarchiv)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Retzow]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.&lt;br /&gt;
* [[Spätgotisch]]e [[Dorfkirche Retzow]], ein um 1500 in zwei Abschnitten entstandener Backsteinbau&lt;br /&gt;
* Bredowsches Gutshaus, im Landhausstil erbaut&lt;br /&gt;
[[Datei:RetzowGutshaus.JPG|mini|links|Gutshaus derer von Bredow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Retzow.JPG|mini|hochkant=2|Blick auf Retzow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige „herrschaftliche Wohnhaus“ wurde 1870 als Neubau anstelle des Vorgängerhauses vom Landrat des [[Landkreis Westhavelland|Landkreises Westhavelland]] genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus wurde in der Tradition des [[Klassizismus|spätklassizistischen]] Baustils als schlichter zweigeschossiger Putzbau mit [[Satteldach]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1900 bis 1909 ließ der damalige Besitzer Ernst von Bredow (1865–1909) das Haus an der Straßenfront in Stilformen des Historismus mit [[neobarock]]en Elementen erweitern. Die Mitte der Fassade erhielt einen turmartigen Vorbau mit genutetem Sockel, der sich über zwei Geschosse erstreckte und seinen krönenden Abschluss in einem überdimensionierten Helm mit Laterne fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren verwandelte sich das Herrenhaus erneut, und zwar in seiner baulichen Struktur und seiner Nutzung. So wurde der turmartige Vorbau mit seinem Dachaufbau entfernt und erhielt somit annähernd seine Ursprungsform aus dem Jahre 1870 zurück. Seine Nutzung änderte sich vom Wohn- zum Schulhaus, heute schläft es einen Dornröschenschlaf und wartet auf seine Weiternutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet verläuft die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;99 zwischen der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;5]] und [[Brandenburg an der Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Paulinenaue|Paulinenaue]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg]] ([[Regional-Express]]-Linie RE&amp;amp;nbsp;2 Wismar–Berlin–Cottbus) und &amp;#039;&amp;#039;Buschow&amp;#039;&amp;#039; an der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Berlin–Lehrte|Berlin–Stendal]] (RE&amp;amp;nbsp;4 [[Bahnhof Rathenow|Rathenow]]–Berlin–[[Bahnhof Jüterbog|Jüterbog]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. September 1901 bis zum 1. April 1961 war &amp;#039;&amp;#039;Retzow&amp;#039;&amp;#039; ein Haltepunkt an der [[Kreisbahn Rathenow-Senzke-Nauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Retzow&amp;#039;&amp;#039;. In: Almut Andreae, Udo Geiseler: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrenhäuser des Havellandes. Eine Dokumentation ihrer Geschichte bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Lukas-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931836-59-2, S. 246–249.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-friesack.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=79126 Gemeinde Retzow beim Amt Friesack]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kircheribbeck.de/DE/retzow.htm |text=Infos zur Kirche. |archive-is=20070714070455}} kircheribbeck.de&lt;br /&gt;
* [https://von-bredow-familiengeschichte.de/wp-content/uploads/2018/04/Retzow_Langversion_5.1_27.04.2018.pdf von-bredow-familiengeschichte.de] (PDF; 21&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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