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	<title>Retsina - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:13:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hazetti1: /* Herstellung */</title>
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		<updated>2025-01-07T05:31:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herstellung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Malamatina2.jpg|mini|150px|Weißer Retsina]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retsina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Ρετσίνα|Retsína}}, im Griechischen weiblich) ist ein weißer, trockener [[Tafelwein]] aus [[Griechenland]], der mit [[Harz (Material)|Harz]] versetzt wird. Laut den EU-Richtlinien zählt der Retsina trotz des Harzzusatzes zu den Weinen und nicht zu den weinhaltigen Getränken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-6-2009-0071_DE.html |titel=Angenommene Texte - Aromatisierte Weine, aromatisierte weinhaltige Getränke und aromatisierte weinhaltige Cocktails (Neufassung) |sprache=de |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Im alten Griechenland wurde [[Wein]] in Schläuchen aus [[Ziegenfell]] oder in [[Amphore]]n aufbewahrt, die mit Harz abgedichtet waren. Das beeinflusste nicht nur das [[Aromen im Wein|Aroma]] des Weines, sondern machte ihn auch haltbarer. Heute wird dem Retsina während der [[Alkoholische Gärung|Gärung]] Harz in kleinen Stückchen zugegeben, um ein vergleichbares geschmackliches Ergebnis zu erzielen. Während früher ein Harzanteil um die 5 % (bis zu 7,5 %) üblich war, ist seit den 1960er Jahren zunehmend Retsina mit einem geringeren Harzgehalt von 1 bis 2 % anzutreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dgg-saar-ev.de/wissenswertes.htm |titel=Wissenswertes |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Harz wird beim ersten [[Abstich (Weinbau)|Abstich]] entnommen. Zur Retsinaherstellung wird das Harz der einheimischen Baumarten [[Kalabrische Kiefer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Farjon&amp;quot; /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Pinus brutia&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Aleppo-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039;) verwendet, aber auch importierter [[Sandarak]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mcgovern&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Erzeugungsgebiete sind [[Attika (Landschaft)|Attika]], [[Euböa]] und [[Böotien]], alle im südlichen Mittelgriechenland in der Nähe von [[Athen]]. Die [[Rebsorte|Hauptrebsorte]] des weißen Retsina ist [[Savatiano]], oft [[Cuvée|verschnitten]] mit [[Assyrtiko]] oder [[Roditis]]. Auf der Insel [[Lemnos]] wird auch ein [[Muskateller]]-Retsina produziert. Außerhalb Griechenlands wird Retsina nur noch in [[Zypern]] erzeugt. Bekannte Retsinamarken sind [[Kourtakis|Kourtaki]] und [[Malamatina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sorten ==&lt;br /&gt;
Außer dem am häufigsten hergestellten und konsumierten weißen Retsina gibt es auch rosé und rote Retsina-Weine. Der geharzte Roséwein wird &amp;#039;&amp;#039;Kokkineli&amp;#039;&amp;#039; genannt und aus den Reben von Savatiano und [[Mandilaria]] hergestellt. Der sehr seltene rote Retsina wird nur aus den Mandilaria-Reben gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.jazu.de/derniko/speisen/wein05_retsina.html | wayback=20040618224342 | text=Weine der Taverna Knossos}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] [[(2303) Retsina]] wurde 1983 nach dem Wein benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.minorplanetcenter.net/iau/ECS/MPCArchive/1983/MPC_19830922.pdf |titel=The MINOR PLANET CIRCULARS |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Retsina-Weinflaschen werden vorwiegend mit [[Kronkorken]] verschlossen, was bei Weinen sonst unüblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in Griechenland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Titel=Wein| Herausgeber=[[André Dominé]]| Verlag= Könemann| ISBN=3-8290-2765-6| Jahr= 2000| Ort=Köln}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Titel=The Wines of Greece| Autor=Konstantinos Lazarakis| Verlag= Mitchell Beazley| ISBN=1-84000-897-0| Jahr= 2005| Ort=London}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Titel=Das Oxford-Weinlexikon| Herausgeber=[[Jancis Robinson]]| Auflage=3. vollständig überarbeitete| Verlag= Hallwag, Gräfe und Unzer| ISBN=978-3-8338-0691-9| Jahr= 2007| Ort=München}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Farjon&amp;gt;{{Literatur |Autor=Aljos Farjon |Titel=A Handbook of the World’s Conifers |Verlag=Brill |Ort=Leiden-Boston |Jahr=2010 |ISBN=9004177183 |Band=2 |Seiten=642}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=Mcgovern&amp;gt;{{Literatur|Autor=Patrick E. McGovern |Titel=Ancient Wine: The Search for the Origins of Viniculture |Verlag=Princeton University Press |Jahr=2007 |ISBN=978-0-691-12784-2 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißwein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hazetti1</name></author>
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