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	<title>Retroperitonealraum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sobo 1906 413.png|miniatur|300px|Strukturen des Retroperitonealraums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheme body cavities-de.svg|mini|300px|Übersicht über die einzelnen Körperhöhlen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retroperitonealraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder einfach das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retroperitoneum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Spatium retroperitoneale&amp;#039;&amp;#039;) beinhaltet jene [[Anatomie|anatomischen]] Strukturen, die hinter dem [[Bauchfell]] (Peritoneum) liegen und nicht vom Bauchfell umschlossen werden. „Retroperitoneal“ bedeutet „hinter dem Peritoneum“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet entwicklungsgeschichtlich &amp;#039;&amp;#039;primär retroperitoneal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;sekundär retroperitoneale&amp;#039;&amp;#039; [[Organ (Biologie)|Organe]]. Primär retroperitoneal liegen jene Organe, die hinter der Bauchhöhle entstehen. Dazu gehören [[Niere]]n, [[Nebenniere]]n und [[Harnleiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu entstehen die sekundär retroperitonealen Organe in der Bauchhöhle: Sie liegen vorerst [[intraperitoneal]], durch Wachstum (Druck- und Zugkräfte) werden diese Organe dann an die Bauchwand gedrückt, wobei deren Hülle, das Peritoneum viscerale, mit dem Peritoneum parietale der Bauchwand verwächst. Sie besitzen daher kein [[Gekröse]] (Mesenterium) mehr und sind in ihrer Beweglichkeit im Vergleich zu den intraperitoneal gelegenen Organen stark eingeschränkt. Zu den sekundär retroperitoneal gelegenen Organen zählen beim Menschen:&lt;br /&gt;
* [[Bauchspeicheldrüse]] (Pankreas)&lt;br /&gt;
* [[Duodenum]] (Zwölffingerdarm) mit Ausnahme des oberen Teils (Pars superior)&lt;br /&gt;
* [[Colon ascendens]] und [[Colon descendens]] (auf- und absteigender Teil des Dickdarms)&lt;br /&gt;
* [[Mastdarm]] bis zur &amp;#039;&amp;#039;Flexura sacralis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bei den [[Haustier]]en liegen diese Organe, mit Ausnahme von Teilen der Bauchspeicheldrüse, intraperitoneal, besitzen also ein Gekröse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den retroperitonealen Organen befinden sich in der Medianebene des Retroperitonealraums die großen axialen Leitungsbahnen:&lt;br /&gt;
* Bauchteil (&amp;#039;&amp;#039;Pars abdominalis&amp;#039;&amp;#039;) der [[Aorta]] (große Körperschlagader)&lt;br /&gt;
* [[Vena cava inferior]] (untere Hohlvene)&lt;br /&gt;
* [[Vena lumbalis ascendens]] (Lendenvene)&lt;br /&gt;
* [[Truncus sympathicus]] (Grenzstrangganglien)&lt;br /&gt;
* [[Cisterna chyli]] (Lendenzisterne, ein Sammelraum für Lymphe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tumoren ==&lt;br /&gt;
Da der Retroperitonealraum aus lockerem Bindegewebe und Fett besteht, erlaubt er ein Tumorwachstum von erheblicher Größe, bevor dieses auffällt. Deswegen werden [[Tumor]]en im Retroperitonealraum zufällig, oder oft erst sehr spät entdeckt, durch Obstruktion von Nerven oder Gefäßen, durch [[Metastase]]n oder seltener durch direkte Tumorinvasion. Retroperitoneale [[Krebs (Medizin)|Malignome]] machen nur 1 % der Krebsarten des Bauchraums aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael L. Blute, Jeremy S. Abramson, Kevin C. Cronin, Valentina Nardi: &amp;#039;&amp;#039;Case 5-2017: A 19-year-old man with hematuria and a retroperitoneal mass.&amp;#039;&amp;#039; [[New England Journal of Medicine]] 2017, Band 376, Ausgabe 7 vom 16. Februar 2017, Seiten 684–692, [[doi:10.1056/NEJMcpc1610100]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem vier Tumorarten sind häufig:&lt;br /&gt;
#[[Weichteilsarkom]]e machen etwa 80 % der bösartigen Retroperitonealtumoren aus. Am häufigsten ist das [[Liposarkom]], sowie das [[Leiomyosarkom]] und das [[Pleomorphes undifferenziertes Sarkom|maligne fibröse Histiozytom]]&lt;br /&gt;
#neurogene Tumoren sind häufiger gutartig. Dazu zählen [[Neuroendokriner Tumor|neuroendokrine Tumoren]] wie das extraadrenale [[Phäochromozytom]], außerdem das [[Ganglioneurom]] ausgehend vom [[Sympathikus|sympathischen]] Nervengeflecht oder das [[Paragangliom]].&lt;br /&gt;
#[[Keimzelltumor]]en, die besonders bei jungen Männern zwischen 15 und 35 Jahren auftreten und oftmals mit erhöhten Werten der [[Tumormarker]] [[Alpha-1-Fetoprotein]] und [[Humanes Choriongonadotropin|Beta-HCG]] verbunden sind.&lt;br /&gt;
#[[Lymphom]]e mit gut- oder bösartigen lymphoproliferativen Tumoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Retroperitoneal space|Retroperitonealraum|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperhöhlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sabine Meinert</name></author>
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