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	<title>Retro - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retro&amp;diff=125016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-09-18T06:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu den Schachaufgaben siehe [[Retrograde Analyse]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vintage vouge or retro quirky - geograph.org.uk - 1314506.jpg|mini|Geschäft in Großbritannien: „[[Vintage (Stilrichtung)|vintage]] and retro“]]&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;retro&amp;#039;&amp;#039; rückwärts, &amp;#039;&amp;#039;[[retrograd]]&amp;#039;&amp;#039; rückwärts gewandt) kennzeichnet in vielen Bereichen gezielt an älteren Traditionen oder Merkmalen [[Epigone#Übertragene Bedeutung|epigonal]] anknüpfende [[Manier (Stil)|manieristische]] Erscheinungen. In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff [[Vintage (Stilrichtung)|Vintage]] behandelt. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retrowelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kennzeichnet eine kulturelle Strömung, die sich als absichtlich rückwärtsorientierte [[Mode]] präsentiert. Kunstwerke oder Kulturleistungen werden durch Rückgriffe auf Konzepte oder Stile vergangener Epochen hervorgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Retro als kulturelle Strömung ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck wird als [[Modebegriff]] sowohl allein als auch in Zusammensetzungen wie &amp;#039;&amp;#039;Retro-Stil,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Retro-Modell&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Retro-Design&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Retro-Moden sind inzwischen in nahezu allen Bereichen kultureller Produktion anzutreffen, vom Alltagsgegenstand über Kleidung und Architektur bis zu Literatur und Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einigermaßen neue Begriff ist nicht sonderlich präzise und umfasst unterschiedliche aktuelle Phänomene in Bezug auf die Motivationen und Arten des Rückgriffs, wie ironisches Zitieren (vgl. [[Postmoderne Architektur]]), [[Nostalgie]], [[Camp (Kunst)|Camp]], Stil-[[Collage]], [[Bricolage]], [[Sampling (Musik)]], [[Steampunk]], das Suchen, Finden, Pflegen und Wiederherstellen von Erinnerungsstücken, das Wiederaufnehmen von [[Tradition]]en, das Weiterverarbeiten usw. Kulturelle Erinnerungsstücke und historische Formen und Farben zurückliegender Jahrzehnte und Jahrhunderte werden auf unterschiedliche Weise wieder aufgenommen und neu verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retrogrades zeigt sich besonders in der immer rascheren Reanimation von Moden vergangener Jahrzehnte in allen erdenklichen Kulturbereichen. So kehrten beispielsweise die 1950er Jahre in den 1980ern (mit [[Petticoat]] und [[Bundfaltenhose]]), die späten 1960er und 1970er Jahre in den 1990ern als [[Revival]]s (mit Cordsamt und [[Schlaghose]]n) zurück. Auch Anleihen aus den 1920er bis 1950er Jahren sind vorzufinden. Im Rahmen von historistischen und [[Eklektizismus|eklektizistischen]] Ansätzen kommt es zu [[Stilpluralismus]] und Stilmischungen. Neben der gleichzeitigen Begehbarkeit unterschiedlicher und sich zum Teil scheinbar widersprechender Stile findet sich oft der Slogan [[Anything goes (Schlagwort)|anything goes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Retro&amp;#039;&amp;#039; ist ein auch in der [[Kleidermode]] beliebter Begriff für den [[Ästhetik|ästhetischen]] Rückgriff auf das Formenvokabular vergangener Epochen und [[Genre]]s. Die zur Retrowelle zugehörige Mode wird auch &amp;#039;&amp;#039;Retrolook&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärungsmodelle ==&lt;br /&gt;
Dass die Kinder der 1970er Mitte der 1990er von der Wirtschaft als kaufkräftige Zielgruppe erkannt wurden und die Produkte ihrer Jugend – Spielzeug, Lebensmittel und Fernsehserien ([[Wickie und die starken Männer (1974)|Wickie]], Fanta-JoJo, [[Playmobil]], [[Lego]], [[Die Abenteuer des Tom Sawyer|Tom Sawyer]], [[Zauberwürfel]], [[Barbapapa]], [[TriTop]], [[Brauner Bär (Eis)|Brauner Bär]], [[Grünofant]], [[Slime (Spielzeug)|Slime]]) – wiederentdeckten, kann als ein möglicher Hintergrund eingeschätzt werden. Belletristischen Niederschlag fand dies in [[Florian Illies]]’ Buch [[Generation Golf]]. Philosophen wie [[Jean Baudrillard]] und [[Paul Virilio]] haben sich mit den Hintergründen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Während so viele Generationen, und besonders die letzte, im Laufschritt der Geschichte gelebt haben, in der euphorischen oder katastrophischen Perspektive einer Revolution – hat man heute den Eindruck, daß die Geschichte sich zurückgezogen hat, einen Nebel der Indifferenz hinter sich zurücklassend, durchquert zwar von Strömen, aber all ihrer Bezüge entleert. In dieser Leere fließen die Phantasmen einer versunkenen Geschichte zusammen, in ihr sammelt sich das Arsenal der Ereignisse, Ideologien und Retro-Moden – nicht so sehr deshalb, weil die Leute daran glauben oder darauf noch irgendeine Hoffnung gründen, sondern einfach, um die Zeit wiederaufleben zu lassen, in der es &amp;lt;u&amp;gt;wenigstens&amp;lt;/u&amp;gt; Geschichte gab, in der es wenigstens Gewalt (und sei es faschistische Gewalt) oder wenigstens einen Einsatz des Lebens oder des Todes gab.“ (Jean Baudrillard: &amp;#039;&amp;#039;Kool Killer. Geschichte: Ein Retro-Scenario&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 50)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Retro&amp;#039;&amp;#039; im Sinne kulturellen Rückgriffs kann auch als neuer Begriff dafür, dass in bestimmten Epochen aus unterschiedlichen Gründen Rückgriffe auf die Vergangenheit postuliert und realisiert wurden, gedeutet werden. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Renaissance&amp;#039;&amp;#039; enthält einen Anklang an das Retrograde bereits im Namen. Mit der Neuausrichtung der Moderne auf [[Innovation]] geriet das Nachahmen, Aufgreifen und Wiederentdecken als Teil der Kulturauffassung ins Abseits. Nachahmen galt als ein originäres Anliegen der prämodernen Kunst ([[Mimesis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Retro als Indiz: Diskussion um Moderne und Postmoderne ===&lt;br /&gt;
Seit den 1970er Jahren werden stilistische Rückgriffe auf frühere Genres und Epochen besonders auch als Indiz für die These der anbrechenden [[Postmoderne]] und damit eine Abkehr von der [[Moderne]] gedeutet oder zum Anlass genommen, die Defizite der Moderne und ihres Fortschrittsglaubens zu kritisieren. Zum Teil wird der Vorwurf erhoben, die Wiederaufbereitung unterschiedlicher Epochen bringe den Verlust von Maß, Kontrolle und Maßstab mit sich. Ein Verlust an [[Syntax]] durch Wiederholung kann ebenso vorgeworfen werden. Es kann sich auch die Frage anschließen, ob die Moderne das 20. (und 21. Jahrhundert) angemessen charakterisiert, oder ob nicht Retro-Phänomene mehr sind als temporär (und intellektuell) begrenzte Phasen und Zeiterscheinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Interpretationen ist &amp;#039;&amp;#039;Retro&amp;#039;&amp;#039; ohne den engen Zusammenhang zur Moderne, die sich die „Jagd nach dem Neuen“, die ständige Innovation auf die Fahnen geschrieben hat, nicht zu verstehen. So gesehen kann Retro als Gegenpol zum Haupttrend der sogenannten Hochkultur verortet werden. Wurde dieser in Frage gestellt, wie in der [[Pop-Art]], waren stets auch Retro-Tendenzen zu bemerken. In einer Welt, die sich rasant verändert und für viele scheinbar immer weniger Bezugspunkte bietet, können Retro-Trends als logische Folge erscheinen, auf die hin der Vorwurf berechtigt sein mag, lediglich die Sehnsucht nach heimeliger Geborgenheit zu bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den frühen 1970er Jahren, als unübersehbar wurde, dass sich die Moderne in einer schweren Krise befand, gab es selbst innerhalb der Reihen der Fortschrittsgläubigen erste Retro-Bewegungen. So z.&amp;amp;nbsp;B. im Bereich der Architektur. Die [[New York Five]], zu denen [[Richard Meier (Architekt)|Richard Meier]], [[Michael Graves]] und [[Peter Eisenman]] gehörten, setzten sich zum Ziel, den Weg der Moderne bis zu [[Le Corbusier]] (1887–1965) zurückzugehen. Selbst ein scheinbar modernistisches Gebäude, wie das von 1975 bis 1979 erbaute [[Internationales Congress Centrum (Berlin)|ICC]] in West-Berlin, ist mit seinen Bezügen zur Science-Fiction und ihrer Gegenständlichkeit eher einer Art [[Retro-Futurismus]] zuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zunahme von Retro-Bewegungen seit den frühen 1970er Jahren ist auch mit der Kapitalismus-, Konsum- und [[Kulturkritik]] der [[68er]]-Generation, dem wachsenden ökologischen Bewusstsein und dem Brüchigwerden des Fortschrittsglaubens der [[Wirtschaftswunder]]jahre ([[Ölkrise]]) verbunden. Auch der [[Ökologiebewegung|ökologische]] Gedanke des [[Recycling]]s unterstützt ideologisch Phänomene, wie die Verbreitung von [[Secondhandladen|Second-Hand-Läden]] oder [[Flohmarkt|Trödelmärkten]], wobei diese Tendenz gesellschaftspolitisch auch als Progression bewertet wurde, während konservative Kreise viel länger am Fortschrittsdenken festhielten.&amp;lt;!--Nachweis fehlt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mediengesellschaft und Mythos ===&lt;br /&gt;
Die heutige Welt kann als [[Informationsgesellschaft|Mediengesellschaft]] aufgefasst werden, in der eine Flut von Informationen gleichzeitig verfügbar ist. Es könnte angenommen werden, in einer solchen Gesellschaft würde es allein durch die exponentielle Zunahme von Informationen auch zu einer allgemeinen Zunahme von fundiertem und differenziertem Wissen kommen. Diese Annahme bestätigt sich nicht, im Gegenteil, die Gesellschaft neigt, wie der Medientheoretiker [[Marshall McLuhan]] bemerkte, vielmehr zum [[Mythos]] und zwar aus ganz praktischen Gründen – ein Mythos ist für die Massengesellschaft schlicht und ergreifend zeitsparender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der italienische Schriftsteller [[Roberto Calasso]] schreibt: &amp;#039;&amp;#039;„… die Welt unentrinnbar in einer giftigen Hülle der Parodie eingewickelt ist. Nichts ist, was es zu sein vorgibt. Alles ist schon im Augenblick seines Erscheinens ein Zitat.“&amp;#039;&amp;#039; Ein besonders aufschlussreiches Beispiel für Verwendung und Verquickung von verschiedenen Formen des Zitats ist es, wenn [[Michael Stipe]] in „Man on the Moon“ ein „Hey Baby“ wie [[Elvis Presley]] zu singen scheint. In Wirklichkeit jedoch ist sein Gesang eine [[Hommage]] an die Elvis-Parodie des amerikanischen Komikers [[Andy Kaufmann]], der nicht Elvis Presley, sondern vielmehr dessen Imitatoren parodiert. Es handelt sich bei dieser [[Reverenz]] damit um die Hommage an eine Parodie der Imitation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders moderne Ausdrucksformen, wie das Kino und die [[Popmusik]], die im engen Verhältnis zur Massengesellschaft entstanden, sind voller solcher sich überlagernder Zitate. Herausragende Vertreter des sogenannten postmodernen Kinos sind die [[Ethan und Joel Coen|Coen-Brüder]], [[Wes Anderson]] und [[Quentin Tarantino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Retro in der Musik ==&lt;br /&gt;
In den 1980ern bezog man sich unter dem Stichwort &amp;#039;&amp;#039;[[Rockabilly]]&amp;#039;&amp;#039; auf die Jugendkultur des [[Rock ’n’ Roll]] der 50er Jahre, in den 1990ern vor allem noch einmal auf Pop und die Ästhetik der 1960er und 1970er ([[Exotica]], [[Lounge]], [[Funk (Musik)|Funk]], [[Psychedelic]], [[Rockmusik|Rock]], [[Schlager]]). Im [[Jazz]] gab es Ende der 90er eine Retrowelle, den [[Retro-Swing]], zu dem von Tanzgruppen auch in stilechter Kleidung der 1930er / 1940er-Jahre getanzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings war auch schon die [[Grunge]]-Welle Anfang der 1990er Jahre mit ihren Bezügen zu 1970er-Jahre-Bands wie [[The Who]], [[Led Zeppelin]], [[Black Sabbath]] nach [[Punk]] eine Wiedererinnerung an Verlorengegangenes. Das lässt sich noch weiter zurückverfolgen: In den späteren Siebzigern propagierte der Punk eine Rückkehr zu den rohen Ursprüngen der Rockmusik im Gegensatz zum aufgeblähten Pomp von [[Pink Floyd]], [[Yes (Band)|Yes]] und [[Queen (Band)|Queen]]. Die [[British Invasion]] der 1960er dagegen speiste sich aus zwei Quellen. Während die [[The Rolling Stones|Rolling Stones]], [[Yardbirds]], [[Cream]] und [[Free (Band)|Free]] die große Blueswelle der Vierziger von [[Otis Rush]] und [[Muddy Waters]] aufgriffen, wurde den [[The Beatles|Beatles]] von ihrer Plattenfirma entgegnet, Gitarrenrock wäre nicht mehr modern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der Nullerjahre fanden sich Retroszenen der 1980er in Clubmusik, bei der Kleidung und den Frisuren. Modisch war zum Beispiel ein leicht punkiges [[Kleidung|Outfit]], anhand dessen sich viele Jugendliche als [[Subkultur|Alternative Subkultur]] bezeichneten. Dass darauf die Wiederholung der 1990er folgte, war wenig überraschend. In der Rock- und Popmusik wurde wieder an die 1960er Jahre angelehnter Gitarrenrock von Bands wie den [[Strokes]], [[The White Stripes|White Stripes]], [[Black Rebel Motorcycle Club]] und [[The (International) Noise Conspiracy|International Noise Conspiracy]] zum ersten [[Medienhype|Hype]] des neuen Jahrtausends. In der Musik bezeichnet die heute sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Retrowelle&amp;#039;&amp;#039; insbesondere die Erfolge einer Szene, die spätestens seit 2006 durch das musikalische Schaffen von [[Amy Winehouse]] in Gang gebracht wurde. Sängerinnen wie Amy Winehouse, [[Duffy]] und [[Adele (Sängerin)|Adele]] stürmten die Charts. Sowohl [[Soul]] als auch [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] und [[Rock ’n’ Roll]] erlebten ein Revival. Besonders ausgiebig ist seit Beginn der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts ein [[Psychedelic Rock|Psychedelic]]-Revival vertreten. Zugleich erleben die späten 1980er und sogar die frühen bis mittleren 1990er in der Musik ein [[Comeback]], unter anderem auch durch [[Vaporwave]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Film ==&lt;br /&gt;
Im Winter 2004 kamen mit [[Sky Captain and the World of Tomorrow]], [[Polar Express]] und [[Die Unglaublichen]] gleich drei ausgesprochene Retrofilme ins Kino. Retrograde Designvorstellungen beeinflussen auch die [[Bildende Kunst]]. So bezeichnet der Künstler [[Ralf Metzenmacher]] seine Malerei als „Retro-Art“. Diese sieht er als Kombination aus Kunst und Design und als Weiterentwicklung der Pop-Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Retrodesign ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lufthansa Airbus A321 Weimar.jpg|mini|Der Airbus [[A321]] D-AIRX „Weimar“ der [[Lufthansa]] in einem Retroanstrich]]{{Hauptartikel|Retrodesign}}&lt;br /&gt;
Retrodesign ist seit den 1990er-Jahren im [[Automobildesign]] und im [[Motorrad]]bau verbreitet. Einige [[Fluggesellschaft]]en haben inzwischen zumindest ein Flugzeug in einer historischen [[Custompainting|Sonderlackierung]] gestaltet. Die [[italien]]ische Bahn [[Ferrovie dello Stato|FS]] hat in den letzten Jahren einige aktuelle Loks in historischen Farbgebungen lackiert. Außerdem fand der Retrolook Eingang in die Technik. Einige der Formen, die in der Technik von 1910 bis 1960 Verwendung fanden, werden von den Designern an Automobilen, Booten und Flugzeugen, aber auch an [[Haushaltsgerät]]en wie [[Kühlschrank|Kühlschränken]], [[Staubsauger]]n oder [[Toaster]]n, ganz oder in Teilen wiederverwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Retro-Magazin, Ausgabe 31 (Sommer 2014): Was ist Retro? Winnenden: CSW-Verlag.&lt;br /&gt;
* Elizabeth E. Guffey: &amp;#039;&amp;#039;Retro: The Culture of Revival.&amp;#039;&amp;#039; Reaktion, London 2006, ISBN 1-86189-290-X.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Pauser: &amp;#039;&amp;#039;Retro-Ästhetik&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hubertus Butin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DuMonts Begriffslexikon zur zeitgenössischen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; DuMont Verlag, Köln 2002, S. 266–270, ISBN 3-8321-5700-X.&lt;br /&gt;
* Rem Koolhaas: &amp;#039;&amp;#039;Delirious New York&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Robert Venturi: &amp;#039;&amp;#039;Learning from Las Vegas&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Klotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Postmoderne und Moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Marshall McLuhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Medium ist die Botschaft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* David Müller: &amp;#039;&amp;#039;Retro-Trend: Wie und warum alte Marken neuen Erfolg haben&amp;#039;&amp;#039;, VDM, 2006, ISBN 978-3-86550-526-2.&lt;br /&gt;
* Simon Reynolds: &amp;#039;&amp;#039;Retromania. Pop Culture&amp;#039;s Addiction to Its Own Past.&amp;#039;&amp;#039; London: Faber &amp;amp; Faber 2011. ISBN 978-0-86547-994-4.&lt;br /&gt;
* Stefan Wirtz: &amp;#039;&amp;#039;Das Markencomeback&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-639-11725-7.&lt;br /&gt;
* Achim Böhmer, Sara Hausmann: &amp;#039;&amp;#039;Retrodesign stylelab. Baukastensystem der Designcharakteristika.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Schmidt, Mainz 2009, ISBN 978-3-87439-726-1.&lt;br /&gt;
* Gregor Stawinski: &amp;#039;&amp;#039;Retrofonts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2009, ISBN 978-3-87439-784-1.&lt;br /&gt;
* Paolo Tumminelli: Car Design. teNeues, 2004, ISBN 9783823845614&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Retro style|Retro}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|retro}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/nostalgie-und-stil-retrofuturismus-ist-gefaelschte-geschichte-a-359172.html Niklas Maak: NOSTALGIE UND STIL: &amp;#039;&amp;#039;Retrofuturismus ist gefälschte Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, in: SPIEGEL ONLINE, 5. Juni 2005]&lt;br /&gt;
* [https://parapluie.de/archiv/epoche/retro/ Christoph Bock: &amp;#039;&amp;#039;Vom Relikt zur Requisite&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/vintage-mode-a-950102.html Stefan Wirtz: Vintage-Mode in den Neunzigern, Spiegel Online/Einestages, 27. November 2007]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Charakterisierungen von Retro-Phänomenen sind insbesondere in den Artikeln [[Historismus]] und [[Eklektizismus]] sowie [[Nostalgie]] und [[Revival]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Design]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedesign]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des 20. und 21. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modestil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eklektizismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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