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	<title>Retinopathia centralis serosa - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retinopathia_centralis_serosa&amp;diff=494994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itsapity: Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-19T12:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Central serous chorioretinopathy with increased choroidal thickness.png|mini|hochkant=1.3|&amp;#039;&amp;#039;Retinopathia centralis serosa&amp;#039;&amp;#039; im [[Optische Kohärenztomografie|OCT]]-Bild – die dunkle pyramidenähnliche Figur in der Bildmitte stellt die Flüssigkeitsansammlung unter der Netzhaut dar, die die [[Fovea centralis|Sehgrube]] anhebt.&amp;lt;br /&amp;gt; Darunter findet sich eine verdickte Aderhaut (abgegrenzt durch weiße Pfeilspitzen).]]&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE=H35.7&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG=Abhebung von Netzhautschichten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 9B75.2&lt;br /&gt;
| Data-01 = Zentrale seröse Chorioretinopathie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retinopathia centralis serosa (RCS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;zentrale seröse Netzhautschädigung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorioretinopathia centralis serosa (CRCS)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, veraltet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morbus Kitahara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wird eine Erkrankung der [[Netzhaut]] (Retina) des [[Auge]]s bezeichnet, bei der sich Flüssigkeit aus den Blutgefäßen der [[Aderhaut]] (Choroidea) unter Schichten der Netzhaut ansammelt und sie dadurch örtlich begrenzt vom [[Retinales Pigmentepithel|Pigmentepithel]] abhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Bereich der zentralen [[Sehgrube]] (Fovea centralis) angesammelte seröse Flüssigkeit trennt die Netzhautschicht der lichtempfindlichen [[Sinneszelle]]n (Sehzellen) von dem sie ernährenden Pigmentepithel und der Aderhaut. Da hierunter die Versorgung der Netzhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff, aber auch der Abbau der biochemischen Produkte des Sehzyklus leiden, können die [[Zapfen (Auge)|Zapfen]] ihre Funktion als [[Photorezeptor]]en nicht mehr vollständig erfüllen. Dies zeigt sich dem Betroffenen als ein zentraler grau-schwarzer Fleck ([[Skotom|Zentralskotom]]) im [[Gesichtsfeld (Wahrnehmung)|Gesichtsfeld]]. Daneben können Lageverhältnisse der Netzhaut durch die lokale Anhebung so verändert werden, dass Bilder –&amp;amp;nbsp;wie das eines [[Amsler-Gitter]]s&amp;amp;nbsp;– verzerrt wahrgenommen werden ([[Metamorphopsie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wird grundsätzlich zwischen &amp;#039;&amp;#039;akuter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;chronischer&amp;#039;&amp;#039; Form der Erkrankung. Eine Spontanheilung wird innerhalb von 4 Monaten bei 68 %, innerhalb von 6 Monaten bei 84 % der Patienten beobachtet. Im Falle einer Chronifizierung ist eine Behandlung mit Medikamenten, verschiedenen Lasertechniken und [[intravitreal]]en Injektionen möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Professional Association of German Ophthalmologists (Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V., BVA), German Society of Ophthalmology (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V., DOG), German Retina Society e. V. (Retinologische Gesellschaft e. V., RG) |Titel=Statement of the Professional Association of German Ophthalmologists (BVA), the German Society of Ophthalmology (DOG) and the German Retina Society (RG) on central serous chorioretinopathy: Situation January 2018 |Sammelwerk=Der Ophthalmologe |Band=116 |Nummer=S1 |Datum=2019-02 |ISSN=0941-293X |DOI=10.1007/s00347-018-0809-7 |Seiten=10–20 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s00347-018-0809-7 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum früheren Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Retinopathia centralis serosa&amp;#039;&amp;#039; berücksichtigt der heutige Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Chorioretinopathia centralis serosa&amp;#039;&amp;#039; die maßgebliche Mitbeteiligung der Aderhaut ([[Choroidea]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt; Wegen der charakteristischen Aderhautverdickung wird die Chorioretinopathia centralis serosa zum Spektrum der &amp;#039;&amp;#039;[[Pachychoroidale Erkrankungen der Makula|Pachychoroidalen Erkrankungen]]&amp;#039;&amp;#039; gezählt, innerhalb dessen sie als Stadium&amp;amp;nbsp;II von vieren eingestuft werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SiedleckiSchwormPriglinge&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Siedlecki, Benedikt Schworm, Siegfried G. Priglinger |Titel=The Pachychoroid Disease Spectrum – and the Need for a Uniform Classification System |Sammelwerk=Ophthalmology Retina |Band=3 |Nummer=12 |Datum=2019-12 |DOI=10.1016/j.oret.2019.08.002 |Seiten=1013–1015 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S2468653019305196 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
Die Chorioretinopathia centralis serosa tritt mit einer Häufigkeit von 1:10.000 auf. Sie betrifft besonders häufig Männer im jungen und mittleren Alter (30–50 Jahre). Männer erkranken sechsmal häufiger als Frauen. Das Auftreten der Retinopathia centralis serosa steht oft in Zusammenhang mit geistigem oder körperlichem [[Stress]]. Die RCS ist die vierthäufigste nichtoperative Netzhauterkrankung.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wiedemann: [http://www.augenspiegel.com/zeitschrift.php/auge/beitrag/rcs-therapie-mit-kaltlicht-laser/ &amp;#039;&amp;#039;RCS-Therapie mit Kaltlicht-Laser.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Augenspiegel.&amp;#039;&amp;#039; 2. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird gelegentlich als [[Managerkrankheit]] des Auges bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2014-08/managerkrankheit-des-auges-sehstoerungen-durch-stress/ |titel=Managerkrankheit des Auges: Sehstörungen durch Stress |werk=pharmazeutische-zeitung.de |datum=2014-08-28 |abruf=2024-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2014/daz-44-2014/managerkrankheit-des-auges]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Typische Symptome bei Retinopathia centralis serosa sind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geringe Sehverschlechterung&lt;br /&gt;
* Verschwommensehen&lt;br /&gt;
* „grau-schwarzer Fleck“ ([[Skotom]]) im Gesichtsfeld (reduzierte Kontrastempfindlichkeit)&lt;br /&gt;
* Bildverzerrungen ([[Metamorphopsie]])&lt;br /&gt;
* Weitsichtigkeit ([[Hyperopie]])&lt;br /&gt;
* Farbwahrnehmungsstörungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symptome sind je nach Ausdehnung und Lage der Netzhautanhebung unterschiedlich. Bei einem Leck im Bereich der zentralen Netzhaut ([[Gelber Fleck (Auge)|Makula]]) ergeben sich starke Verzerrungen. Bei Lecks, die außerhalb der Makula auftreten, werden manchmal nur kleine exzentrisch gelegene, schillernd farbige Flecken bzw. Ringe wahrgenommen. Besonders auffällig können diese beim Blinzeln und im Halbdunkel sein, vor Tabellen am Bildschirm und bei der Betrachtung weißer Flächen. Bei der Arbeit mit Tabellen erkennt man auch leicht die Verzerrung von geraden Linien zu Wellen und Verwerfungen. Man hat anfangs meist nur das Gefühl einer leichten Blendung – diese aber ist nur einseitig und vergeht nicht innerhalb von Minuten, wie man das sonst gewöhnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risikofaktoren ==&lt;br /&gt;
Da die Chorioretinopathia centralis serosa zu den [[Pachychoroidale Erkrankungen der Makula|Pachychoroidalen Erkrankungen]] gezählt wird&amp;lt;ref name=&amp;quot;SiedleckiSchwormPriglinge&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Chui Ming Gemmy Cheung, Won Ki Lee, Hideki Koizumi, Kunal Dansingani, Timothy Y. Y. Lai |Titel=Pachychoroid disease |Hrsg= |Sammelwerk=Eye |Band=33 |Nummer=1 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2019-01 |ISBN= |ISSN=0950-222X |DOI=10.1038/s41433-018-0158-4 |PMC=6328576 |PMID=29995841 |Seiten=14–33 |Online=http://www.nature.com/articles/s41433-018-0158-4 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, gelten Faktoren, die die Aderhautdicke erhöhen und die Funktionstüchtigkeit des retinalen [[Retinales Pigmentepithel|Pigmentepithels]] beeinträchtigen, zu den Ursachen der Erkrankung. Als Risikofaktoren wurden beschrieben&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Junges Alter (30–50)&lt;br /&gt;
* Männliches Geschlecht (6:1)&lt;br /&gt;
* Weitsichtigkeit ([[Hyperopie]])&lt;br /&gt;
* Stress&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeitstheorie Typ A und Typ B|Typ-A-Persönlichkeit]]&lt;br /&gt;
* Einnahme von [[Cortison]]-Präparaten&lt;br /&gt;
* [[Schlafapnoe-Syndrom]]&lt;br /&gt;
* [[Helicobacter pylori|Helicobacter-pylori]]-Infektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Ophthalmoskopie|Augenhintergrundspiegelung]] kann die flache, zentrale Netzhautabhebung gesehen werden. Zusätzlich werden verschiedene bildgebende Untersuchungen durchgeführt, um die Diagnose zu sichern und den Verlauf einschätzen zu können&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt;. Hierzu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Optische Kohärenztomografie|Optische Kohärenztomographie]] (OCT): Die Darstellung unter der Netzhaut befindlicher Flüssigkeit ist das typische Zeichen der CRCS. Ebenso kann eine Verdickung der Aderhaut ([[Choroidea]])    beobachtet werden. Oft liegt eine Abhebung des retinalen [[Bruch-Membran|Pigmentepithels]] vor. In chronischen Fällen lassen sich Schäden am retinalen [[Bruch-Membran|Pigmentepithel]] und in bis zu 25 % eine Choroidale [[Neovaskularisation]] (CNV) nachweisen. Die OCT stellt eine Standard-Untersuchung bei Erstdiagnose und zur Verlaufsbeurteilung dar.&lt;br /&gt;
* [[Fluoreszenzangiographie]]: Einer der beiden Farbstoffe Fluorescein und [[Indocyaningrün]], oder oft auch beide zusammen, werden [[intravenös]] verabreicht. Das An- und Abfluten beider Farbstoffe wird dann im Auge mittels der Erstellung von Netzhautbildern über einen Zeitraum von 5 bis 30 Minuten beobachtet.&lt;br /&gt;
** Mit dem Farbstoff [[Fluorescein]], der intravenös gegeben wird, lässt sich ein Flüssigkeitsaustritt aus der Aderhaut durch die [[Bruch-Membran]] und das retinale Pigmentepithel in die Netzhautschichten beobachten. Charakteristischer findet sich in 10 % der Fälle an der Stelle des Lecks ein „Quellpunkt“ von Kontrastmittel, von dem ausgehend sich die unterhalb der Netzhaut gelegene Blase füllt. Viel öfter ist das Leck aber diskret und zeigt nur eine langsame Farbstoffansammlung. In chronischen Fällen wird mittels Fluoreszenzangiographie das Vorliegen einer Choroidalen [[Neovaskularisation]] (CNV) begutachtet.&lt;br /&gt;
** Mit dem Farbstoff [[Indocyaningrün]] kann eine Begutachtung der Aderhaut stattfinden. Typischerweise zeigen sich hier gestaute, dicke Aderhautgefäße, eine lokale Unterdurchblutung, und ein später diffuser Farbstoffaustritt aus dem Gefäßsystem, über dem in der [[Optische Kohärenztomografie|Optische Kohärenztomographie]] Schäden der darüberliegenden Schichten (fast immer retinales [[Bruch-Membran|Pigmentepithel]], auch Netzhaut) nachgewiesen werden können.&lt;br /&gt;
* [[Optische Kohärenztomografie|Optische Kohärenztomographie]] (OCT)-Angiographie: Mittels neuer Gefäßdarstellungs-Module in der OCT kann heutzutage auch ohne [[Intravenös|intravenöse]] Verabreichung von Farbstoff das Gefäßsystem der Netz- und Aderhaut beurteilt werden. Die OCT-Angiographie wird häufig als Zusatzuntersuchung zu den oben genannten Bildgebungsmodalitäten durchgeführt, um eine bessere Treffergenauigkeit bezüglich Choroidaler [[Neovaskularisation]]en (CNV) zu erreichen und gegebenenfalls eine [[Intravitreal|intravitreale]] Therapie mittels Spritzen in das Auge einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Therapie der Chorioretinopathia centralis serosa unterteilt sich aufgrund der spontanen Heilungstendenz in akute und chronische Formen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akut ===&lt;br /&gt;
Ab Erstdiagnose gerechnet werden Spontanheilungsraten von 68 % innerhalb von vier Monaten, 84 % innerhalb von 6 Monaten berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt; Fachgesellschaften empfehlen deshalb, eine Therapie in den meisten Fällen erst nach 4 Monaten einzuleiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt;. Eine frühere Therapieeinleitung ist allerdings nach Rücksprache mit einem Augenarzt aufgrund persönlicher Umstände, z.&amp;amp;nbsp;B. ausgeprägtem Leidensdruck oder dem Wunsch nach zügiger Abheilung möglich. Eine Ausnahme stellt weiterhin das Vorliegen einer choroidalen Neovaskularisation bei Erstdiagnose dar; in diesem Fall kann eine zügige anti-VEGF Therapie sinnvoll sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei circa 50 % der Patienten kann ein Wiederauftreten der Erkrankung im Verlauf beobachtet werden. In diesen Fällen, sogenannten [[Rezidiv]]en, kann eine zügige Therapie sinnvoll sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronisch ===&lt;br /&gt;
Bei chronischer Retinopathia centralis serosa besteht bisher keine Standardtherapie (Übersicht: Cochrane Review&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Salehi, A. S. Wenick, H. A. Law, J. R. Evans, P. Gehlbach |Titel=Interventions for central serous chorioretinopathy: a network meta-analysis |Sammelwerk=Cochrane Database Syst Rev |Band=22 |Nummer=12 |Datum=2015 |Seiten=CD011841 |DOI=10.1002/14651858.CD011841.pub2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Allerdings konnte für viele therapeutische Ansätze mittels Medikamenten, Laser und intravitrealen anti-[[Vascular Endothelial Growth Factor|VEGF]] Injektionen ([[Ranibizumab]], [[Aflibercept]], [[Bevacizumab]]) eine Wirksamkeit nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mineralokortikoidrezeptor]]-Hemmer: Da eine Überaktivierung des Mineralokortikoidrezeptor in der Aderhaut partiell für die CSCR verantwortlich zu sein scheint, wird in einer Vielzahl von Studien der Mineralokortikoidrezeptor-[[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonist]] [[Spironolacton]] zur Therapie empfohlen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elodie Bousquet, Talal Beydoun, Pierre-Raphaël Rothschild, Ciara Bergin, Min Zhao |Titel=Spironolactone For Nonresolving Central Serous Chorioretinopathy: A Randomized Controlled Crossover Study |Hrsg= |Sammelwerk=Retina |Band=35 |Nummer=12 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2015-12 |ISBN= |ISSN=0275-004X |DOI=10.1097/IAE.0000000000000614 |PMC=4697359 |PMID=26017871 |Seiten=2505–2515 |Online=http://journals.lww.com/00006982-201512000-00009 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=T. R. Herold, K. Prause, A. Wolf, W. J. Mayer, M. W. Ulbig |Titel=Spironolactone in the treatment of central serous chorioretinopathy – a case series |Sammelwerk=Graefe&amp;#039;s Archive for Clinical and Experimental Ophthalmology |Band=252 |Nummer=12 |Datum=2014-12 |ISSN=0721-832X |DOI=10.1007/s00417-014-2780-6 |Seiten=1985–1991 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s00417-014-2780-6 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das verwandte, nebenwirkungsärmere Medikament [[Eplerenon]] wird ebenso von einigen Augenärzten eingesetzt. Laut einer groß angelegten Studie aus dem Jahr 2020 ist Eplerenon jedoch nicht wirksamer als Placebo&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrew Lotery, Sobha Sivaprasad, Abby O&amp;#039;Connell, Rosie A Harris, Lucy Culliford |Titel=Eplerenone for chronic central serous chorioretinopathy in patients with active, previously untreated disease for more than 4 months (VICI): a randomised, double-blind, placebo-controlled trial |Sammelwerk=The Lancet |Band=395 |Nummer=10220 |Datum=2020-01 |DOI=10.1016/S0140-6736(19)32981-2 |Seiten=294–303 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0140673619329812 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, weshalb laut Datenlage Patienten mit Spironolacton behandelt werden sollen, wenn eine Mineralokortikoid-Rezeptorhemmung versucht wird. Es ist zu beachten, dass sowohl Spironolacton als auch Eplerenon &amp;#039;&amp;#039;off-label,&amp;#039;&amp;#039; d.&amp;amp;nbsp;h. ohne Zulassung verabreicht werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Argon-Lasertherapie: Ist in der [[Fluoreszenzangiographie]] ein klarer Quellpunkt zu sehen, der sich außerhalb der [[Fovea centralis|Sehgrube]] (Makula) befindet, ist eine Laser-Verödung möglich. Diese seit 1990er Jahren angewandte Methode zeigt eine Beschleunigung der Resorption krankhafter Flüssigkeit, hat jedoch keinen Einfluss auf die Sehschärfe und die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Rezidive&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Mikropuls-Laser ([[Selektive Retinatherapie]], Endpoint-Management): Bei diesen Laserverfahren wird versucht, ohne Schädigung der Netzhaut selektiv das retinale [[Bruch-Membran|Pigmentepithel]] zu stimulieren, um dort Reparaturvorgänge auszulösen, die zu einer Resorption der krankhaften Flüssigkeit führen. Die Verfahren scheinen hinsichtlich des Sehanstiegs und der Komplikationen vergleichbar zu sein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward H. Wood, Peter A. Karth, Steven R. Sanislo, Darius M. Moshfeghi, Daniel V. Palanker |Titel=Nondamaging Retinal Laser Therapy For Treatment Of Central Serous Chorioretinopathy: What is the Evidence? |Sammelwerk=Retina |Band=37 |Nummer=6 |Datum=2017-06 |ISSN=0275-004X |DOI=10.1097/IAE.0000000000001386 |Seiten=1021–1033 |Online=http://journals.lww.com/00006982-201706000-00002 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weiterhin lassen sie sich bei erneutem Auftreten der Erkrankung wiederholen. Einer groß angelegten Studie aus dem Jahr 2018 scheinen unterschwellige Laserverfahren jedoch der [[Photodynamische Therapie|Photodynamischen Therapie]] unterlegen zu sein&amp;lt;ref name=&amp;quot;HalfDosePhotodynamic&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elon H.C. van Dijk, Sascha Fauser, Myrte B. Breukink, Rocio Blanco-Garavito, Joannes M.M. Groenewoud |Titel=Half-Dose Photodynamic Therapy versus High-Density Subthreshold Micropulse Laser Treatment in Patients with Chronic Central Serous Chorioretinopathy |Sammelwerk=Ophthalmology |Band=125 |Nummer=10 |Datum=2018-10 |DOI=10.1016/j.ophtha.2018.04.021 |Seiten=1547–1555 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0161642017334632 |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Photodynamische Therapie|Half-dose/half-fluence Photodynamische Therapie (PDT)]]: Für die PDT wird dem Betroffenen ein photosensibles Medikament (Verteporfin) [[intravenös]] verabreicht. Nach 15 Minuten wird der betroffene Bereich in der Sehgrube (Makula) mittels einem nicht-thermischen Laser der Wellenlänge von 693 nm bestrahlt. Hierdurch kommt es zur Freisetzung freier Radikale innerhalb des Gefäßsystems, die Schäden in der Gefäßwand induzieren. Durch die folgenden körpereigenen Reparaturprozesse kommt es somit zu einer Abdichtung leckender Gefäße. Für die Chorioretinopathia centralis serosa hat sich bewährt, die Dosis des zu verabreichenden Medikaments (Verteporfin) zu halbieren (half-dose PDT), oder bei voller Medikamentendosis die halbe Bestrahlungszeit zu verabreichen (half-fluence PDT), da somit die Komplikationsraten deutlich gesenkt werden können. Nach den Ergebnissen einer groß angelegten Studie aus dem Jahr 2018 gilt die half-dose [[Photodynamische Therapie]] für viele Augenärzte als Mittel der Wahl in chronischen Verläufen&amp;lt;ref name=&amp;quot;HalfDosePhotodynamic&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Anti-[[Vascular Endothelial Growth Factor|VEGF]] Therapie: In etwa 25 % der Fälle bildet sich eine Choroidale [[Neovaskularisation]] (CNV) sekundär im Langzeitverlauf. In diesen Fällen kann über die [[Intravitreal|intravitreale]] Verabreichung der anti-VEGF Hemmer [[Ranibizumab]], [[Aflibercept]] und [[Bevacizumab]] eine Eindämmung und Abdichtung der CNV erreicht werden, wodurch eine Sehverbesserung bewirkt werden kann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benedikt Schworm, Nikolaus Luft, Leonie F. Keidel, Felix Hagenau, Christoph Kern |Titel=Response of neovascular central serous chorioretinopathy to an extended upload of anti-VEGF agents |Sammelwerk=Graefe&amp;#039;s Archive for Clinical and Experimental Ophthalmology |Datum=2020-02-28 |ISSN=0721-832X |DOI=10.1007/s00417-020-04623-w |Online=http://link.springer.com/10.1007/s00417-020-04623-w |Abruf=2020-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für diese Indikation ist Ranibizumab zugelassen, während Aflibercept und Bevacizumab ohne Zulassung („off-label“) verabreicht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pro-retina.de/netzhauterkrankungen/rcs-ccs RCS/CCS bei Pro Retina Deutschland e. V.] [[Pro Retina Deutschland]] ist eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit [[Netzhautdegeneration]]en.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.uni-kiel.de/uak/forsch_studie_srt.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Selektive Retinatherapie (SRT).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131216051135}} Information der Universitätsaugenklinik Kiel über den SRT-Laser.&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sehstoerung-durch-stress-retinopathia-centralis-serosa-rcs-a-993765.html &amp;#039;&amp;#039; Sehstörung RCS: Augen im Stress&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]], 10. November 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Augenheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itsapity</name></author>
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