<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Retinit</id>
	<title>Retinit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Retinit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retinit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-20T12:45:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retinit&amp;diff=1919686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ra&#039;ike: ein organischer Ursprung ist für sich allein kein Ausschlusskriterium für ein Mineral, siehe auch Mineral#Biogene Substanzen. Auch Gesteine können den Anhang &quot;...it&quot; haben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retinit&amp;diff=1919686&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-11T14:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ein organischer Ursprung ist für sich allein kein Ausschlusskriterium für ein Mineral, siehe auch &lt;a href=&quot;/index.php/Mineral#Biogene_Substanzen&quot; title=&quot;Mineral&quot;&gt;Mineral#Biogene Substanzen&lt;/a&gt;. Auch Gesteine können den Anhang &amp;quot;...it&amp;quot; haben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Retinite.jpg|mini|rechts|Retinit]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retinit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vom griechischen &amp;#039;&amp;#039;retine&amp;#039;&amp;#039; „Harz“) werden sehr verschiedenartige (fossile) [[Harz (Material)|Harze]] bezeichnet, die keine oder wenig [[Bernsteinsäure]] enthalten. Retinit ist, anders als die Endung „…it“ im Namen vermuten lässt kein (anerkanntes) [[Mineral]] oder [[Gestein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name wurde schon im 19. Jahrhundert zur Unterscheidung von [[Bernstein#Baltischer Bernstein|Baltischem Bernstein]] (Succinit), der als „echter“ Bernstein angesehen wurde, von anderen fossilen Harzen verwendet. Solche Harze kamen häufig auf [[Braunkohle]]-Lagerstätten vor und waren daher gut bekannt. Seit in den 1930er-Jahren fossile Harze außerhalb der Lagerstätten des Baltischen Bernstein gefunden wurden, die ebenfalls Bernsteinsäure enthielten, eignet sich der Name allerdings nicht mehr, um mit ihm Baltischen Bernstein von anderen Bernsteinarten zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Betrachtungsweise ==&lt;br /&gt;
Allgemein wird Retinit noch immer sowohl als eine Harzart angesehen und unspezifisch als Sammelbezeichnung für Bernstein ohne [[Bernsteinsäure]] oder mit einem Bernsteinsäuregehalt von weniger als 3 % verwendet. Aber auch akzessorische, fossile Harze in sowohl fester als auch pulvriger Form aus Braunkohlevorkommen und ihren Begleitschichten werden als Retinit bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standke&amp;quot;&amp;gt;G. Standke: &amp;#039;&amp;#039;Bitterfelder Bernstein gleich Baltischer Bernstein? – Eine geologische Raum-Zeit-Betrachtung und genetische Schlußfolgerungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;EDGG.&amp;#039;&amp;#039; Heft 236, S. 11–33, Hannover 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bernsteinlagerstätte Bitterfeld, nur ein Höhepunkt des Vorkommens von Bernstein (Succinit) im [[Tertiär]] Mitteldeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; In: Z. dt. Ges. Geowiss, S. 517–530, Stuttgart 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Retinite sind oft mikroskopisch klein und befinden sich zumeist noch im Pflanzenkörper der Pflanze, die das Harz erzeugt hat. Dadurch ist die botanische Herkunft solcher Harze sicher bestimmbar,&amp;lt;ref&amp;gt;W. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Retinit und Bernstein als Komponenten phytogener [[Taphocoenose]]n in Kohlenflözen und kohligen Begleitschichten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;EDGG.&amp;#039;&amp;#039; Heft 236, S. 77–87, Hannover 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; während fossile Harze, wie beispielsweise Baltischer Bernstein, im Allgemeinen nur indirekte Belege auf ihren botanischen Ursprung enthalten (z.&amp;amp;nbsp;B. pflanzliche Einschlüsse, chemische Zusammensetzung). In diesem Kontext wird Retinit in der Regel nicht als Bernstein angesehen, sondern allenfalls als eine mögliche Zwischenstufe in der Genese vom frischen Harz zum Bernstein. Die Verwendung des Begriffs Retinit wird in der Fachliteratur kritisch diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Vavra: &amp;#039;&amp;#039;Kopale, Bernstein, fossile Harze: Probleme ihrer Nomenklatur und Systematik.&amp;#039;&amp;#039; In: Exkurs. f. und Veröfftl. DGG, 249 S, S. 68–75, Hannover 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme Verwendung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
„In der [[Petrographie|Makropetrographie]] werden bituminöse Substanzen der Kohle“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standke&amp;quot; /&amp;gt; als Retinit bezeichnet. In der Mikropetographie spricht man hingegen von „[[Mazeral|Resinit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N. Vávra: &amp;#039;&amp;#039;Bernstein und andere fossile Harze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, Idar-Oberstein 1982, {{ISSN|0343-7892}}&lt;br /&gt;
* [[Günter Krumbiegel]] und Brigitte Krumbiegel: &amp;#039;&amp;#039;Bernstein – Fossile Harze aus aller Welt.&amp;#039;&amp;#039; Fossilien, Sonderband 7, Weinstadt 1994, ISBN 3-926129-16-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=113591 Meyers Konversations-Lexikon 1888]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernsteinart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ra&#039;ike</name></author>
	</entry>
</feed>